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Der kleinste Defibrillator auf dem größten LED-Schirm #

Bühne für Innovatoren bei Vescon und Sparkasse: Pferdeschuh ist in Serie. Erstes Bild vomkleinsten Defi. #


Mit freundlicher Genehmigung übernommen aus der Kleinen Zeitung (Donnerstag, 18. Mai 2017)

Von

Hannes Gaisch-Faustmann


Pocketdefi
Pocketdefi - Erstes Bild vom kleinsten Defibrillator

Klein trifft Groß. Jasper Ettema, Gründer von Liimtec, präsentierte auf dem größten LED-Bildschirm der Welt – er wird bei Vescon Systemtechnik in Gleisdorf gebaut – erstmals ein Bild des kleinsten Defibrillators der Welt. Die Chance dazu bot die Steiermärkische Sparkasse, die am Vescon-Standort zwölf steirische Innovationen vorstellte. „Das Land braucht Innovatoren und wir wollen die Start-up-Kultur forcieren“, erklärte Franz Kerber, Vorstandsmitglied der Steiermärkischen.

Für Staunen sorgte der anklippbare Pferdesportschuh von Megasus Horserunners, der das Beschlagen der Pferde mit Hufeisen ersetzt. Gestern startete die Serienproduktion, sagte Karin Puffer bei der Veranstaltung, ab August werde ausgeliefert. Die Innovation sei schon jetzt weltweit vorbestellt.

So weit ist Martin Lechner noch nicht, doch auch seine Idee lässt bereits aufhorchen. Er will Lkw zu Werbeflächen für ortsbezogene und dynamische, jederzeit austauschbare Werbung machen. Dazu nutzt er die E-Paper-Technologie und GPS-Ortung. „So kann ich Werbung in der Sekunde ändern“, sagt Lechner, der noch am Prototyp arbeitet.

Andere wie Luma (LED für Sporthauben), Mides (Reparatur von Ultraschallsonden), Infood (Produktkonzepte und Handel) und die Murtaler Bauernkraft (Onlinehandel und Vertrieb bäuerlicher Produkte) haben auf ihren Märkten beachtliche Erfolge.

„Pocketdefi“ (Bild) wird vom Grazer Start-up Liimtec gerade serienreif gemacht, dabei helfen die Forschungsförderungsgesellschaft FFG und der Mobilfunker Drei als neuer Partner. Denn die Leistungen des Mini-Defis basieren unter anderem auf Mobilfunkkommunikation – wenn etwa der Besitzer eines Gerätes zu einem Notfall in der Nähe gerufen wird. Das Laiengerät richtet sich an Patienten, Ärzte, Sanitäter und alle, die Erste Hilfe leisten. Marktstart ist im nächsten Jahr.

Kleine Zeitung, Donnerstag, 18. Mai 2017

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