Bildein

Bildein
Wappen von Bildein
Bildein (Österreich)
Bildein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Hauptort: Unterbildein
Fläche: 15,9 km²
Koordinaten: 47° 8′ N, 16° 28′ O47.13083333333316.466111111111225Koordinaten: 47° 7′ 51″ N, 16° 27′ 58″ O
Höhe: 225 m ü. A.
Einwohner: 361 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 22,7 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7521
Vorwahl: 03323
Gemeindekennziffer: 1 04 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Florianigasse 1
7521 Bildein
Website: www.bildein.at
Politik
Bürgermeister: Walter Temmel (ÖVP)
Gemeinderat: (2012)
(11 Mitglieder)
9
2
Von 11 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Bildein im Bezirk Güssing
Bildein Bocksdorf Burgauberg-Neudauberg Eberau Gerersdorf-Sulz Großmürbisch Güssing Güttenbach Hackerberg Heiligenbrunn Heugraben Inzenhof Kleinmürbisch Kukmirn Moschendorf Neuberg im Burgenland Neustift bei Güssing Olbendorf Ollersdorf im Burgenland Rauchwart Rohr im Burgenland Sankt Michael im Burgenland Stegersbach Stinatz Strem Tobaj Tschanigraben Wörterberg BurgenlandLage der Gemeinde Bildein im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Straße in Oberbildein
Straße in Oberbildein
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Bildein (ungarisch: Beled) ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich mit 361 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012), von denen gut 4 % der burgenlandungarischen Volksgruppe angehören.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Orte der Gemeinde sind Oberbildein und Unterbildein.

Geschichte

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Beled verwendet werden. Der Name Belyd ist schon in einem Übereignungsbrief König Ludwig I. an Wilhelm Ellerbach 1369 bezeugt. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

1971 wurden Oberbildein und Unterbildein mit der Gemeinde Eberau vereinigt. Während alle anderen Orte bei Eberau verblieben, trennten sich Oberbildein und Unterbildein 1993 wieder von Eberau und bildeten die neue Gemeinde Bildein.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung


Politik

Bürgermeister ist Walter Temmel von der ÖVP. Er trat bei den Bürgermeisterdirektwahlen 2012 als einziger Kandidat an und erzielte 82,6 % der Stimmen. Bei den gleichzeitig abgehaltenen Gemeinderatswahlen konnte die ÖVP ihren Stimmanteil leicht auf 76,2 % erhöhen. Die SPÖ erhielt 23,8 % der Stimmen.

Gemeinde Bildein

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In Bildein gibt es mit dem burgenländischen Geschichte(n)haus ein Museum, das die Geschichte des Burgenlandes seit 1921 vermittelt.

Ein 2006 errichtetes, frei begehbares Labyrinth bildet die erste Station des Bildeiner Grenzerfahrungsweges.

Die Pfarrkirche von Bildein ist romanischen Ursprungs.

Jährliche Veranstaltungen in Bildein sind:

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildein ist vornehmlich landwirtschaftlich und vom Weinbau geprägt.

Literatur

  • Sandra Perl: Bildein: Vom Dorf an der Grenze zum Dorf ohne Grenzen. Politisches und gesellschaftliches Leben im 20. Jahrhundert. Diplomarbeit, Universität Wien 2003
  • Eva Marion Windisch: Laut- und Formenlehre der Mundart von Unterbildein im Südburgenland. Diplomarbeit, Universität Wien 1996

Weblinks

 Commons: Bildein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien