Geschichte des Burgenlandes

Landeswappen

Inhaltsverzeichnis

Urgeschichte

Geologische Voraussetzungen

Die Vor- und Urgeschichte des Burgenlandes wurde dadurch beeinflusst, dass das Land den westlichsten Teil eines Wurmfortsatzes darstellt, welchen der eurasische Steppengürtel bildet, der von der östlichen Mongolei bis an den östlichen Alpenrand reicht. Wesentlichster Teil dieser Steppe mit ihren typischen Schwarzerden ist westlich der Karpatenunterbrechung die Puszta. Senkungen im Tertiär führten zur Bildung des Wiener und des Pannonischen Beckens, die mit dem Abtragungsschutt der umrahmenden Gebirge aufgefüllt wurden. Die Neusiedler Bucht ist der Westausläufer der Ungarischen Tiefebene.

Forschungsstand

Die Bestandsaufnahme der urgeschichtlichen Fundstellen im Burgenland ist ungleichmäßig. Der Bezirk Oberpullendorf gehört zu den am besten erforschten Gebieten des Burgenlandes. Die systematische Aufnahme der urgeschichtlichen Fundstellen, des eisenzeitlichen Tagebaus auf Raseneisenerz und der Verhüttungsspuren sowie deren Kartierung ist der Tätigkeit von Josef Polatschek zu verdanken.

Mesolithikum

Die ältesten Funde, kleine Steingeräte (Mikrolithen), stammen aus dem Mesolithikum und wurden bei Neusiedl am See entdeckt.

Jungsteinzeit

Die ältesten Siedlungsspuren reichen an den Beginn der Jungsteinzeit, der Vornotenkopfphase der Linearbandkeramik zurück und sind rund 8000 Jahre alt. Seither ist das Burgenland kontinuierlich besiedelt. Funde der älteren Jungsteinzeit stammen etwa aus Purbach, Donnerskirchen, Neckenmarkt sowie von etlichen weiteren Fundorten - vor allem aus dem Bezirk Oberpullendorf.

Kupferzeit

Ein bedeutender Fund, der der Badener Kultur zugeordnet werden kann, wurde in Zillingtal entdeckt. In einer Abfallgrube wurde der trepanierte Schädel eines Mannes entdeckt. Vernarbungsspuren an den Knochenrändern belegen, dass er der Eingriff überlebte.

Bronzezeit

Die ältesten Nachweise der Bronzezeit gehören dem frühbronzezeitlichen Formenkreis des Typus Oggau-Sarród und die jüngeren der Wieselburgerkultur an. Das Kultgerät von Haschendorf ist einer der bekanntesten bronzezeitlichen Funde des Burgenlands. Das trommel- oder thronartig anmutende Bronzeobjekt unbekannter Funktion - ein Vergleich zur Himmelsscheibe von Nebra bietet sich nach derzeitigem Forschungsstand an - hat seine einzige Parallele im 1200 km entfernt liegenden Balkakra in Süd-Schweden.[1] Eines der elf in Österreich bekannten „Brotlaibidole“ stammt vom Föllik bei Großhöflein, wo sich eine bronzezeitliche Befestigung befand.

Eisenzeit

Die ältere Eisenzeit (Hallstattzeit) ist durch zahlreich befestigte Höhensiedlungen und Hügelgräber belegt. Am bekanntesten darunter sind die Wallanlagen von Purbach und Burg, die unter Denkmalschutz stehenden, Grabhügel von Donnerskirchen und die gewaltigen Grabhügel von Schandorf, die zu den größten Österreichs zählen. Ein Nachweis für den intensiven Fernhandel der älteren Eisenzeit sind 120 haselnussgroße Bernsteinperlen, die 1909 in einem Hügelgrab bei Deutschkreutz gefunden wurden. Spuren für den ältesten burgenländischen Weinbau stammen aus dem Hügelgrab von Zagersdorf. Der dort bestatteten Frau waren ihr Bronzeschmuck und über 50 Gefäße mit Inhalten als Beigaben zur Seite gestellt worden. Unter den zahlreichen Funden konnten auch drei Weinkerne gefunden werden, die den Anbau der Kulturrebe Vitis vinifera, und zwar einer Weißweinsorte, belegen.

Die jüngere Eisenzeit, Latènezeit, steht schon an der Schwelle zur Frühgeschichte. Die Träger dieser Kultur waren die Kelten. Im Bezirk Oberpullendorf befand sich zu dieser Zeit ein blühendes keltisches Eisenindustriezentrum, das seine Überschüsse weit verhandelte. Das in Pingen abgebaute Raseneisenerz wurde im Rennofen (Typus Burgenland) verhüttet. Die ausgeschmolzene Luppe (Ofensau) reichte nach dem Ausschmieden an die Qualität von Werkzeugstahl heran. Das hochwertige Produkt wurde von den Römern als Ferrum Noricum (Norisches Eisen) bezeichnet und war für die wachsende römische Rüstungsindustrie von großer Bedeutung.

Römerzeit und Völkerwanderung

Römische Provinzen auf dem Gebiet Österreichs

Zur Römerzeit war das Gebiet des heutigen Burgenlandes Teil der Provinz Pannonien, die das gesamte spätere Ungarn am rechten Donauufer umfasste. Die Römer gründeten an der Bernsteinstraße mit Scarabantia und Sabaria zwei Städte, die in der späteren Geschichte des Burgenlandes herausragende Bedeutung erlangen sollten.

Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches 476 – also zur Zeit der Völkerwanderung – war das Land nacheinander unter dem Einfluss der Ostgoten, Langobarden und für ungefähr 200 Jahre der Awaren.

Karolingerzeit

Ende des 8. Jahrhunderts führte der fränkische König Karl der Große eine Reihe von Eroberungskriegen gegen das Reich der heidnischen Awaren. Damit begann die allmähliche Besetzung der vormals awarischen und damit auch der heute burgenländischen Gebiete. Die Kämpfe zwischen Awaren und Franken endeten endgültig im Jahr 803. Das Gebiet des Burgenlandes wurde in die Bairische Awarenmark eingegliedert und lag im Einflussbereich verschiedener fränkischer Grafschaften und, mehr oder minder selbständigen, fränkischen Vasallenfürstentümer, die formal den Präfekten des bairischen Ostlandes unterstanden. Das Geschehen im burgenländischen Raum der Karolingerzeit war geprägt von intensiver Christianisierung sowie den Bestrebungen slawischer Fürsten nach mehr Unabhängigkeit von den Franken. Um 800 wurde das Gebiet der Salzburger Kirche zur Mission übergeben. 830 legte König Ludwig der Deutsche die Raab als kirchliche Grenze zwischen Salzburg (südlich der Raab) und Passau (nördlich der Raab) fest.[2] Mit dem Vertrag von Verdun 843 wurde das Burgenland Teil des Ostfrankenreiches. Mit der fränkischen Eroberung des Landes kamen erstmals in größerer Zahl germanische Siedler in das Burgenland.[3] Auf archäologische Funde aus der Karolingerzeit stieß man in den burgenländischen Gemeinden Mattersburg, Kittsee, Walbersdorf, Pilgersdorf, Schattendorf, Sieggraben, Steinbrunn und Unterpetersdorf.[4]

Awarisches Fürstentum

Von 805 bis 828 bestand zwischen Carnuntum und Sabaria das Awarische Fürstentum. Das Gebiet dieses Vasallenfürstentums breitete sich rund um den Neusiedler See und vermutlich beidseits der Bernsteinstraße aus und war somit etwa durch den Wienerwald im Westen und durch die Raab im Osten und Südosten begrenzt.[5] Es bildete eine militärische Pufferzone zwischen dem Frankenreich und dem Bulgarischen Reich. Eine Klimaverschlechterung, die für das Jahr 822 belegt ist,[6] sowie die politische Schwächung durch Kriege, Waffenembargo und Verlust ihrer sakralen Tradition durch die Annahme des Christentums setzte um 828 dem politischen Einfluss der Awaren endgültig ein Ende.[7] Die Gräber der awarenzeitlichen Siedlung von Zillingtal wurden bis in die Zeit des Awarischen Fürstentums belegt.[8] In die Zeit des awarischen Fürstentums fällt die erste urkundliche Erwähnung eines Teils des Burgenlandes. 808 schenkten die Brüder Wirut, Gisalmar und Wentilmar dem Regensburger Kloster Sankt Emmeram das Gebiet „Wolfsbach“, das sich wahrscheinlich in der Gegend des heutigen Mattersburg befand.[9]

Grafschaft Steinamanger

Von etwa 825 bis 860 leitete Rihheri die oberpannonische Grafschaft Steinamanger,[10] die ungefähr durch die Flüsse Zöbernbach, Güns, Raab/Rabnitzbach, Pinka und Lafnitz begrenzt war.[11] 860 wurde Rihheri durch Prinz Karlmann, den neuen Verwalter des bairischen Ostlandes, abgesetzt. Ihm folgten Odalrich und Ernst als Grafen von Steinamanger.[12] Aufgrund einer Schenkungsurkunde des ostfränkischen Königs Ludwig der Deutsche am 15. September 844 an den Priester Dominicus[13] gilt Pilgersdorf, das im Gebiet der Grafschaft Steinamanger lag, als die älteste urkundlich bekannte Gemeinde des Burgenlandes.[14]

Donaugrafschaft

Der Präfekt des bairischen Ostlandes Ratpot war der erste Präfekt mit eigener Grafschaft. Die Donaugrafschaft Ratpots und seiner Nachfolger aus dem Geschlecht der Wilhelminer und Aribonen zwischen Enns, Donau und Raab war bereits zu Zeiten Ratpots in Untergrafschaften unterteilt und grenzte beim Zöbernbach an die Grafschaft Steinamanger.[15]

Mährisches Reich

Im Norden des Landes reichte das Mährische Reich ins Burgenland hinein. Es entstand um das Jahr 830. Der Raum der mährischen Fürsten war geprägt von ihrem starken (und weitgehend erfolgreichen) Drang nach Unabhängigkeit und damit von den daraus folgenden Kriegen mit den Franken. Die größte Ausdehnung erreichte das mährische Reich unter Fürst Sventopluk in den 880er Jahren.[3] Zu jener Zeit gehörte der Großteil des heutigen Burgenlandes zum Mährischen Reich.

Pannonisches Fürstentum

Der Süden Burgenlands stand zu jener Zeit im Einflussbereich des Pannonischen Fürstentums und gehörte wahrscheinlich zu deren Untergrafschaft Dudleben. Es wurde 839 gegründet und erstreckte sich zwischen der Steiermark, dem Plattensee und der Drau, wobei die Pannonischen Fürsten Besitz in der Grafschaft Steinamanger hatten und Steinamanger wahrscheinlich kirchlich mit dem Fürstentum verbunden war. Seine Blütezeit erreichte es unter dem Gründer des Fürstentums Pribina und seinem Sohn und Nachfolger Fürst Kocel. Nach dessen Tod stand es abwechselnd im Einfluss karolingischer Herrscher und Grafen sowie des Mährischen Reiches.[3] Im heutigen Burgenland war ursprünglich Pinkafeld[11] und vermutlich Kitzladen (Chezilsaden) im Besitz des Fürsten Kocel.[16] Der burgenländische Historiker Alfred Ratz hielt es für denkbar, dass es sich bei den karolingerzeitlichen Gründungen der Kirche ecclesia Ellodis um das burgenländische Eltendorf sowie im Falle von Kunpoldesdorf um Rumpersdorf handeln könnte.[11]

Teil des Königreichs Ungarn

Ungarische Landnahme

Burg Forchtenstein: mittelalterliches Herrschaftszentrum im Norden des Burgenlandes.
Burg Güssing: mittelalterliches Herrschaftszentrum im Süden des Burgenlandes.

Um 900 wurde das Gebiet von den Magyaren in Besitz genommen. Nach der Niederlage der Ungarn gegen den König des Ostfrankenreiches Otto I. den Großen in der Schlacht auf dem Lechfeld 955 wurde die ungarische Grenzschutzorganisation Gyepű ausgebaut,[17] der in dieser Region dem Schutz vor Einfällen durch die Deutschen vom Westen her diente. Sie bestand aus einer inneren Burgenkette von Karlburg über Eisenburg und einem äußeren Grenzödland (Gyepűelve). Ein großer Teil des heutigen Burgenlandes in Österreich lag in der Gyepűelve[18] wo entlang der Flussläufe der Pinka, Lafnitz und des Strem- sowie des Zickenbaches Grenzwächter angesiedelt wurden. Frühgeschichtliche Erdburgen wie Burg und Purbach wurden in den Gyepű mit einbezogen. Die Siedlungen der Grenzwächter waren vor allem durch Ungarn besiedelt. Eine Reihe burgenländischer Ortschaften wie beispielsweise Pöttsching, Oberpullendorf, Oberwart, Kohfidisch, Unterwart, Siget in der Wart Oberschützen, Unterschützen, Deutsch-Schützen und Mischendorf entstand aus den Siedlungen der Grenzwächter.

Beginn des Königreichs Ungarn

Unter dem ersten ungarischen König Stephan I. (Ungarn) begann die Christianisierung der Ungarn sowie (nach der Karolingerzeit) erneut eine Besiedlung durch deutsche Einwanderer im Gebiet des heutigen Burgenlandes. Es war ein Jahrtausend lang Teil des Königreichs Ungarn und wurde inoffiziell Heanzenland, Heinzenland oder Deutsch-Westungarn genannt. Als „Heanzen“ bezeichnete man die im 11. Jahrhundert aus Bayern eingewanderten Bauern dieses Landesteiles, mit ihrem eigenen Dialekt.[19]

Güssinger Fehde, ungarische Oligarchen

Im Jahr 1289 kam es im deutschwestungarischen Grenzbereich zu einem Krieg zwischen den Herren von Güns und dem habsburgischen Herzogtum Österreich und Steiermark – der sogenannten Güssinger Fehde“.[20] Die österreichischen Truppen blieben siegreich und zerstörten im Zuge der Kämpfe zahlreiche Ortschaften, die sich heute vorwiegend im Burgenland befinden. Die eroberten Herrschaften mussten allerdings nach dem Friedensschluss von Hainburg (1291) wieder an die Günser Herren zurückgegeben werden. Zur Zeit der größten Macht der ungarischen Oligarchen beherrschte den Norden des Landes Matthäus Csák und den Süden die Herren von Güns aus dem Geschlecht der Héder. Die Héder besaßen am Höhepunkt dieser Epoche mehr als 25 Burgen und Schlösser.

Kampf zwischen Friedrich III. und Matthias Corvinus

Im Spätmittelalter war ein Teil Westungarns an Österreich verpachtet; die Habsburger trachteten danach, dieses Gebiet dauerhaft mit Österreich zu verbinden. Am 14. Februar 1459 wurde Kaiser Friedrich III. von 24, zumeist in Westungarn begüterten Magnaten auf Burg Güssing zum ungarischen König und damit als Gegenkandidat zum regierenden König Matthias Corvinus gewählt.[21] Die Habsburger schlossen 1459 das spätere Burgenland einseitig an Österreich an. Am 14. April 1459 wurde der Kaiser von Truppen des ungarischen Königs bei Pinkafeld angegriffen und zum Rückzug gezwungen.[22] Der militärische Konflikt zwischen Kaiser und der ungarischen Krone wurde am 19. Juli 1463 durch den Frieden von Ödenburg beendet.[23][24] König Matthias Corvinus verband das Gebiet wieder mit Ungarn.

Adel und Grundherrschaft im Mittelalter

Die bedeutendsten Adelsgeschlechter für das Burgenland vom 11. bis ins 15. Jahrhundert waren die Familie Héder, die Herren von Güns, die Mattersdorf-Forchtenstein, Osl und Kanizsay. Mit den Mattersdorf-Forchtenstein und den Herren von Güns setzte auch die Bildung von Herrschaften im burgenländischen Raum ein. Die Herrschaften wurden im Normalfall nach dem Vorort und Sitz des Grundherrn benannt wo dieser zumeist eine Burg oder ein Schloss unterhielt.[25] Im 11. und 12. Jahrhundert wurde die Zentralmacht der ungarischen Árpádenkönige schwächer und einzelne Adelsgeschlechter gewannen an Einfluss. Die Könige versuchten die Gunst dieser Adeligen durch Verleihung von Grundbesitz zu bewahren wodurch sich die Macht des reichen Adels allerdings noch weiter steigerte und das Lehnswesen immer größere Bedeutung gewann.[26]

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts ist eine Arrondierung des Grundbesitzes sowie eine rasch steigende Zahl von unfreien Bauern erkennbar. Bis Mitte des 14. Jahrhunderts hatte sich eine relativ einheitliche Gesellschaftsstruktur mit abhängigen Bauern entwickelt.[26] Die größte Herrschaft im Norden des Landes war die Herrschaft Ungarisch-Altenburg unter den Grafen Poth. Herren auf Lockenhaus im mittleren Burgenland waren die Günser, danach die Kanizsay und später die ungarischen Hochadeligen Nádasdy. Die größte Herrschaft im Süden war die Herrschaft Güssing unter den Herren von Güns und später unter den ungarischen Magnaten Batthyány. Die Herrschaft Bernstein wurde von den Kanizsay, Königsberg und Batthyány beherrscht. Den Erdődy unterstanden die Herrschaften Eberau und Rotenturm. Gebiete mit geistlichen Grundherren waren die Herrschaften Pernau, Heiligenkreuz, Klostermarienberg sowie St. Gotthard. Neben diesen gab es im Lauf der Jahrhunderte verschiedene Kleinherrschaften.[25]

Neuzeit

Nikolaus Esterházy begründete die Vorherrschaft der Esterházy im Norden des Burgenlandes.
Ádám Batthyány begründete die Vorherrschaft der Batthyány im Süden des Burgenlandes.

1526 erbten die Habsburger die Krone Ungarns, beherrschen konnten sie Ungarn aber nur, soweit es nicht von den Türken besetzt war. Mit dem Beginn der Habsburgerherrschaft in Ungarn war der Grenzkonflikt in Westungarn zu Ende. Neben Ödenburg war schon damals Rust am Neusiedler See bekannt und wurde im 17. Jahrhundert königliche Freistadt. Graf Nikolaus Esterházy, der Begründer der westungarischen Forchtensteiner Linie der Magnatenfamilie Esterházy formte diese von einer kleinen ungarischen Adelsfamilie zu einem der größten Aristokratengeschlechter Ungarns. Als einer der ersten Adeligen Ungarns trat er im Zuge der Gegenreformation zum Katholizismus über. 1625 machte ihn das Kaiserhaus zum Palatin und damit zum höchsten weltlichen Würdenträger im königlichen Ungarn.

Nach 1626 gelangten große Teile des heutigen Burgenlandes unter die Grundherrschaft der ungarischen Familien Esterházy und Batthyány. 1647 gerieten auf Weisung Kaiser Ferdinands II. in seiner Eigenschaft als König von Ungarn dann auch alle noch unter österreichischer Verwaltung gestandenen westungarischen Herrschaften unter ungarische Verwaltung.

1683 wurden während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung viele Gemeinden des heutigen Nordburgenlandes verwüstet. Während des Kuruzen-Aufstandes von Franz II. Rákóczi 1703 bis 1711 wurden auch die Besitzungen des kaisertreuen Paul I. Fürst Esterházy schwer getroffen. 1765 bis 1766 kam es zum Ausbruch von Bauernunruhen im heutigen Südburgenland.

Während der Napoléonischen Kriege war das Gebiet zeitweise französisch besetzt. 1848 bis 1849, während der Revolution in Ungarn, kam es in Westungarn nicht zu Kampfhandlungen. Der im späteren Burgenland begüterte Ludwig Batthyány fungierte als Ministerpräsident der Revolutionsregierung und wurde auf massives Betreiben des Barons Haynau am 6. Oktober 1849 in Pest erschossen.

1854 beschloss der Ungarische Reichstag die Aufhebung der Leibeigenschaft.[27] Mit der Grundentlastung ging der von den Bauern bewirtschaftete Pachtgrund gegen eine Ablöse an die ehemaligen Grundherren in deren Eigentum über. Nicht eingelöster Grund blieb den ehemaligen Grundherren. Die früheren Untertanen wurden zu Staatsbürgern, die Ortschaften der Herrschaft freie Gemeinden.[28]

Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich begann die Regierung in Budapest im gesamten Altungarn mit konsequenter Magyarisierungspolitik. Man wollte aus den 50 % nichtmagyarischer Bevölkerung des Königreichs innerhalb von etwa vierzig Jahren Magyaren machen. Ab 1898 durften die Gemeinden im gesamten Königreich Ungarn nur noch ungarische Ortsnamen führen. Seit 1907 wurde unter Unterrichtsminister Graf Albert Apponyi der beinahe ausschließliche Gebrauch der ungarischen Sprache im Schulunterricht durchgesetzt. Dies führte zu erheblichen Spannungen im deutsch besiedelten Gebiet des heutigen Burgenlandes.

Nach 1918: Entstehung des Burgenlandes

Umgangssprachen in Österreich-Ungarn aus: Distribution of Races in Austria-Hungary Historical Atlas, William R. Shepherd, 1911
Aufteilung Österreich-Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg; in Rot: Burgenland

Österreichische Ansprüche und die Realität

1918 kam es nach Ende des Ersten Weltkriegs und der damit verbundenen Auflösung Österreich-Ungarns zu intensiven Bemühungen, die deutschen Gebiete Westungarns an Österreich anzuschließen. Der auf einem Teil Cisleithaniens entstandene neue Staat Deutschösterreich erhob, dem von Woodrow Wilson verkündeten Selbstbestimmungsrecht der Völker der Donaumonarchie folgend, Anspruch auf Deutsch-Westungarn. In Ungarn bestand nach Kriegsende kurze Zeit die Räterepublik des Kommunisten Bela Kun. Priester und Lehrer wurden verhaftet und hingerichtet, es kam zu Tumulten und Prügeleien mit Rotarmisten. Nach 133 Tagen wurde die Regierung nach militärischem Einschreiten der Entente dann von einer rechtsgerichteten Regierung abgelöst, der so genannte weiße Terror (der Verfolgung Linksradikaler und Juden) folgte.[29]

Die Sieger des Ersten Weltkriegs entschieden 1919 im Vertrag von St. Germain, dass Deutsch-Westungarn an Österreich anzuschließen sei, und verpflichteten Ungarn 1920 im Vertrag von Trianon, diesen Gebietsteil Altungarns an Österreich abzugeben. Die Aufnahme in die Republik Österreich wurde im Bundesverfassungsgesetz über die Stellung des Burgenlandes als selbständiges und gleichberechtigtes Land im Bund und über seine vorläufige Einrichtung vom 25. Jänner 1921 geregelt.

Im Bezirk Mattersburg kam es zu Übergriffen der Bevölkerung gegen die ungarische Gendarmerie und die ungarischen Gemeindenotare. Im Gegenzug verhinderten Freischärler, von ungarischen Aristokraten finanziert, im Frühjahr 1921 die Landnahme durch österreichische Gendarmerie, indem sie diese nach Partisanenart angriffen. König Karl IV. Habsburg nützte 1921 Ödenburg, wo er Anhänger in der ungarischen Armee hatte, zweimal als Sprungbrett dazu, in Ungarn wieder auf den Thron zu gelangen. Beide Versuche scheiterten.

Einige Wochen nach Errichtung der kurzlebigen Republik Lajtabánság unter Führung des Freischärlerbefehlshabers Pál Prónay wurde das Gebiet im November 1921 durch das österreichische Bundesheer besetzt und offiziell am 5. Dezember 1921 von Ungarn an Österreich übergeben.

Für die Gegend um Ödenburg (Sopron), das als Hauptstadt des neuen österreichischen Bundeslandes vorgesehen war, wurde nach heftigen Protesten Ungarns auf Vermittlung des ungarnfreundlichen Italien vom 14. bis 16. Dezember 1921 die Volksabstimmung 1921 im Burgenland durchgeführt. Dabei sprachen sich die Bewohner der Stadt mehrheitlich für den Verbleib bei Ungarn aus, die Bewohner der umliegenden Landgemeinden mehrheitlich für den Anschluss an Österreich. Die korrekte Abwicklung der Abstimmung in der Stadt Ödenburg wurde von österreichischen Medien sehr stark in Zweifel gezogen. Die Entscheidung für Ungarn blieb aber endgültig und betraf auch die proösterreichischen Landgemeinden um die Stadt.

Nach Abschluss dieser neuen Grenzziehung wechselten noch einige wenige Gemeinden auf eigenen Wunsch von Österreich nach Ungarn und umgekehrt.

Der Name des neuen Bundeslandes

Der Name „Burgenland“ erinnert daran, dass das Land aus Teilen von drei altungarischen Komitaten zusammengesetzt ist:

Anfang 1919 wurden von Österreich auch Teile des Komitats Pressburg (slowakisch Bratislava, ungarisch Pozsony) für das Burgenland beansprucht. Man schlug daher im Juni 1919 den Namen „Vierburgenland“ vor. Mitte August 1919 wurde aber in den Friedensverhandlungen klar, dass Pressburg an die Tschechoslowakei ging. Karl Renner empfahl noch von St. Germain aus, den Namen auf „Dreiburgenland“ zu ändern. Der Name Burgenland wurde angeblich vom Frauenkirchener Gregor Meidlinger erstmals vorgeschlagen, und zwar am 6. September 1919 nach der Vorsprache einer deutsch-westungarischen Delegation bei Staatskanzler Karl Renner.[30] Dieser Landesname wurde spätestens mit dem oben erwähnten Bundesverfassungsgesetz über die Stellung des Burgenlandes vom 25. Jänner 1921 offiziell und allgemein gebräuchlich.

Das Burgenland in der Ersten Republik und im „Dritten Reich“

Tobias Portschy: stellvertretender Gauleiter des Reichsgaues Steiermark in der Zeit des Dritten Reichs.

Am 15. Juni 1922 trat der neu gewählte Burgenländische Landtag erstmals zusammen. Bis 1925 war Bad Sauerbrunn provisorischer Sitz der Landesregierung und -verwaltung, am 19. Oktober 1926 wurde die bis dahin relativ unbedeutende Kleinstadt Eisenstadt Hauptstadt des Burgenlandes. Da man jedoch die Option mit Ödenburg als Hauptstadt nicht fallenlassen wollte, stand auch in der Landesverfassung von 1926 "Sitz der Landesregierung ist Eisenstadt, der Landtag tagt am Sitz der Landesregierung", während eine Landeshauptstadt nicht erwähnt wurde.[31]

1927 ereignete sich in Schattendorf ein folgenschwerer Zwischenfall, als eine friedliche Demonstration der Sozialdemokraten beschossen wurde. Die angeklagten Schützen wurden zur Empörung der Arbeiterschaft im Schattendorfer Urteil freigesprochen. Bei der folgenden Großkundgebung in Wien - von der konservativen Bundesregierung als „Julirevolte“ bezeichnet - setzten radikale Elemente den Justizpalast in Brand, worauf die Polizei wild in die Menge schoss und Dutzende Demonstranten tötete. Die österreichische Geschichtsschreibung betrachtet heute Schattendorf als ersten Schritt zu Bürgerkrieg und Austrofaschismus.

Zur Zeit des Ständestaates wurde die Landeshymne Mein Heimatvolk, mein Heimatland 1936 als einigendes Element festgelegt.

Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 wurde das Burgenland aufgelöst und per 15. Oktober 1938 auf die Reichsgaue Niederdonau und Steiermark aufgeteilt. Von Mai 1938 bis April 1945 amtierte der Burgenländer Tobias Portschy als stellvertretender Gauleiter der Steiermark.

1945 ließ das NS-Regime auf burgenländischem Gebiet von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern (nutzlose) Befestigungsanlagen („Südostwall“) gegen die vorrückende Rote Armee errichteten. Die Bauarbeiten kosteten Zehntausende Menschen das Leben. Der dazu völlig ungeeignete und kaum bewaffnete „Volkssturm“ sollte die Russen aufhalten. Beim Massaker von Rechnitz und Massaker von Deutsch Schützen wurden wenige Tage vor dem Kriegsende im Burgenland Hunderte Juden ermordet.

Das Burgenland in der Zweiten Republik

Alliierte Besatzungszone in Österreich

Im Frühjahr 1945 betraten Soldaten der Roten Armee bei Klostermarienberg im Burgenland, aus Ungarn kommend, zum ersten Mal österreichischen Boden.

Nach dem Zusammenbruch des Nationalsozialistischen Reiches wurde das Burgenland mit Unterstützung der sowjetischen Armee wieder als eigenständiges Bundesland konstituiert und war bis 1955 sowjetische Besatzungszone. Im Herbst 1956 konnten nach der Niederschlagung des Ungarischer Volksaufstands in der Volksrepublik Ungarn zehntausende Ungarn über die Grenze zum Burgenland in den Westen flüchten. Die Brücke von Andau wurde als Symbol dieser Flucht und im Jahr 2000 Thema eines internationalen Kinofilms.

1957 errichtete die ungarische Regierung an der Grenze zum Burgenland eine massive Befestigung, die das Überschreiten der grünen Grenze unmöglich machen sollte: Dieser Eiserne Vorhang fiel erst 1989. In einem symbolischen Akt durchschnitten am 27. Juni 1989 bei Klingenbach die Außenminister Österreichs und Ungarns, Alois Mock und Gyula Horn, mit Drahtscheren den Stacheldrahtzaun. Die darauf folgende Flucht hunderter DDR-Bürger über Ungarn und Österreich nach Westdeutschland, die von den ungarischen Sicherheitskräften nicht verhindert wurde, wurde zum Vorzeichen des Endes der kommunistischen Regimes im damaligen Ostblock.

Innenpolitisch wandten sich die burgenländischen Sozialdemokraten in den sechziger und siebziger Jahren gegen die Tatsache, dass die Familie Esterházy einen sehr beträchtlichen Teil der Fläche des Bundeslandes zu ihrem Privatbesitz zählt. Es wurden Überlegungen angestellt, ob oder wie die Familie teilweise enteignet bzw. zur Abgabe von Grundstücken verpflichtet werden könnte. Rechtlich einwandfreie Lösungen wurden nicht gefunden. Die Konfrontation wich später einer intensiven Kooperation zwischen der Landesverwaltung und der Esterházyschen Güterdirektion.

Weiterführende Informationen

Literatur

  • Felix Czeike: Das Burgenland. Land der Störche und der Burgen. Kultur, Landschaft und Geschichte zwischen Ostalpen und Pußta. DuMont-Kunstreiseführer, Köln 1991, ISBN 3-7701-2089-2.
  • August Ernst: Geschichte des Burgenlandes. Verlag für Geschichte und Politik, Wien 1991, ISBN 3-7028-0311-4.
  • Karl Kaus: Burgenland. Archäologie und Landeskunde, Opera selecta. (=Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland 114) Verlag Burgenländisches Landesmuseum, Eisenstadt 2006, ISBN 3-85405-153-0.
  • Luis D. Nebelsick: Die Hallstattkultur im Osten Österreich. (=Forschungsberichte zur Ur- und Frühgeschichte Band 18) Verlag Niederösterr. Pressehaus, St. Pölten 1997, ISBN 3-85326-053-5.
  • A. Ohrenberger (Hrsg.): Archäologische Eisenforschung in Europa. Mit besonderer Berücksichtigung der ur- und frühgeschichtlichen Eisengewinnung und Verhüttung in Burgenland. (=Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland 59), Verlag Burgenländisches Landesmuseum, Eisenstadt 1977, ISBN 3-85405-051-8.
  • Gerald Schlag, Burgenländische Landesregierung (Hrsg.): Geschichte, Kultur und Wirtschaft in Biographien. Verlag Rötzer, Eisenstadt 1991, ISBN 3-85374-210-6.
  • Josef Tiefenbach (Hrsg.): Historischer Atlas Burgenland. (=Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland 141) Verlag Burgenländisches Landesmuseum, Eisenstadt 2011, ISBN 978-3-85405-185-5.

Weblinks

 Commons: Geschichte des Burgenlandes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kultgerät von Haschendorf
  2. Ernst Dümmler: Geschichte des ostfränkischen Reiches, Band 1, Verlag Duncker & Humblot, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-7749-3663-8, S. 400ff
  3. a b c Herwig Wolfram: Salzburg, Bayern, Österreich. Die Conversio Bagoarium et Carantanorum und die Quellen ihrer Zeit, Verlag Oldenbourg, Wien, München, Oldenbourg 1996
  4. Josef Tiefenbach (Hrsg.): Historischer Atlas Burgenland. (=Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland 141) Verlag Burgenländisches Landesmuseum, Eisenstadt 2011, ISBN 978-3-85405-185-5, S. 54
  5. Béla Miklós Szőke: Die Donau und die letzten Tage des Awarischen Khaganats’, in „TEN THOUSAND YEARS ALONG MIDDLE DANUBE“, Varia Archaeologica Hungarica XXVI, Archaeolingua, Budapest 2011
  6. Awarengräber nahe Sigleß bezeugen Ende einer Kultur auf der Website http://www.krone.at
  7. Walter Pohl: Die Awaren. Ein Steppenvolk in Mitteleuropa, München 1988
  8. Hajnalka Herold: Awarenzeit im Burgenland, Burgenländische Heimatblätter 73/3, Eisenstadt 2011.
  9. Zeittafeln Burgenland - Politische Geschichte. Auf der Website des Archiv Verlags
  10. Michael Mitterauer: Karolingische Markgrafen im Südosten Fränkische Reichsaristokratie und bayerischer Stammesadel im österreichischen Raum , Verlag Hermann Böhlaus Nachf., Graz-Wien-Köln 1963
  11. a b c Alfred Ratz: Pfarrnetzentwicklung und Karolingerzeit im südburgenländischen Raum Heft 10 der Burgenländischen Forschungen, Hrsg.: Bgld. Landesarchiv, Eisenstadt 1950
  12. Uta von Freeden, Herwig Friesinger, Egon Wamers (Hrsg.): Glaube, Kult und Herrschaft. Phänomene des Religiösen. Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte. Band 12, Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-7749-3663-8, S. 400ff.
  13. Regest 1379 (Schenkung Ludwigs des Deutschen an Dominicus) auf der Website Regesta Imperii
  14. Pilgersdorf. Geschichte. auf der Homepage http://www.pilgersdorf.at der Gemeinde Pilgersdorf
  15. Regest 1379 (Schenkung Ludwigs des Deutschen an Dominicus) auf der Website Regesta Imperii
  16. Fritz Zimmermann: Historisch-ethnographische Analyse der deutschen Besiedlungsgebiete Westungarns. Verlag Braumüller, Wien 1974, ISBN 3-7003-0082-4, S. 147.
  17. István Fodor: Die Abstammung der Ungarn und Landnahme in der Festschrift „Die Obere Wart“, Hrsg. Ladislaus Triber, Oberwart 1977, S. 112
  18. László Somogyi: Die burgenländischen Magyaren in geographischer Sicht, Dissertation, Graz 1966, S. 19ff
  19. Das Heanzenland
  20. „Die Güssinger“ Ergebnisse der Symposien im Rahmen der „Schlaininger Gespräche“ 1986/1987, S. 342, Hrsg. Burgenländisches Landesmuseum Eisenstadt, Eisenstadt 1989
  21. Gertrud Buttlar: Wiener Neustadt. Geschichte, Kunst, Kultur, Wirtschaft. new academic press, 1993, ISBN 978-3700310327, S. 146.
  22. Josef Karl Homma: Geschichte der Stadt Pinkafeld. Eigenverlag Stadtgemeinde Pinkafeld, Pinkafeld 1987.
  23. Vertrag von Ödenburg-Wiener Neustadt zw. Kaiser Friedrich III. und König Matthias Corvinus von Ungarn auf der Website des Niederösterreichischen Landesmuseums
  24. Regest 85 (Friedrich III.) auf der Website Regesta Imperii
  25. a b August Ernst: Geschichte des Burgenlandes, Verlag für Geschichte u. Politik, Wien 1991, ISBN 3-7028-0311-4, S. 49ff.
  26. a b Daniel Ursprung: Leibeigenschaft (Ungarn) auf der Homepage der Universität Klagenfurt http://www.uni-klu.ac.at, abgerufen am 13. Oktober 2010.
  27. Albert Judeich: Die Grundentlastung in Deutschland, Brockhaus-Verlag, Leipzig 1863, S. 13ff.
  28. Carl Freiherr von Czoernig: Das Oesterreichische Budget für 1862, 2. Band, Hrsg. k.k. Direction der administrativen Statistik, Wien 1862, S. 413ff.
  29. Andreas Moritsch (Hrsg.): Vom Ethnos zur Nationalität. Der nationale Differenzierungsprozeß am Beispiel ausgewählter Orte in Kärnten und im Burgenland. Verlag Oldenbourg, München 1991, ISBN 3-486-55878-1, S. 109.
  30. Die Entstehung des Landesnamens „Burgenland“ (PDF)
  31. Eisenstadt wurde vor 85 Jahren Hauptstadt auf ORF Burgenland vom 19. Oktober 2010 abgerufen am 19. Oktober 2010