Grafenwörth

Grafenwörth
Wappen von Grafenwörth
Grafenwörth (Österreich)
Grafenwörth
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Tulln
Kfz-Kennzeichen: TU
Fläche: 46,4 km²
Koordinaten: 48° 24′ N, 15° 47′ O48.40666666666715.778611111111190Koordinaten: 48° 24′ 24″ N, 15° 46′ 43″ O
Höhe: 190 m ü. A.
Einwohner: 3.030 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 65,3 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3484
Vorwahl: 02738
Gemeindekennziffer: 3 21 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Mühlplatz 1
3484 Grafenwörth
Website: www.grafenwoerth.at
Politik
Bürgermeister: Alfred Riedl (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(21 Mitglieder)
16 L.ÖVP, 4 SPÖ, 1 FPÖ
Lage der Marktgemeinde Grafenwörth im Bezirk Tulln
Absdorf Atzenbrugg Fels am Wagram Grafenwörth Großriedenthal Großweikersdorf Judenau-Baumgarten Kirchberg am Wagram Königsbrunn am Wagram Königstetten Langenrohr Michelhausen Muckendorf-Wipfing Sieghartskirchen Sitzenberg-Reidling St. Andrä-Wördern Tulbing Tulln an der Donau Würmla Zeiselmauer-Wolfpassing Zwentendorf an der Donau NiederösterreichLage der Gemeinde Grafenwörth im Bezirk Tulln (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Grafenwörth ist eine Marktgemeinde mit 3030 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Tulln in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Grafenwörth liegt westlich von Wien im westlichen Tullnerfeld nördlich der Donau in Niederösterreich. Der Ort liegt an einem Mündungsarm des Kamp in die Donau. Im Norden hat die Gemeinde Anteil am Wagram.

Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 46,4 Quadratkilometer. 19,06 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Feuersbrunn, Grafenwörth, Jettsdorf, Seebarn am Wagram, St. Johann, Wagram am Wagram.

Geschichte

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Im Jahre 2002 wurde Grafenwörth vom verheerenden Donauhochwasser 2002 heimgesucht. Im Süden drängte die Donau über die Ufer und vom Norden flutete der Kamp den Ort.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 2615 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 2404 Einwohner, 1981 2238 und im Jahr 1971 2280 Einwohner.

Städtepartnerschaften

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 84, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 181. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1242. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,64 Prozent.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Innenansicht der Pfarrkirche hl. Andreas
  • Pfarrkirche hl. Andreas
Die Kirche wurde 1791 im josephinischen Stil errichtet. Der Hochaltar, ein klassizistischer Säulenaltar, stammt aus dem Jahre 1780 und die Rokoko-Kanzel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Hochaltarskulpturen sind ein Werk von Johann Schmidt, Vater vom sogenannten „Kremser Schmidt“, und die Deckenfresken schuf Leopold Mitterhofer, ein Schüler des Kremser Schmidt.[1]

Persönlichkeiten

Literatur

  • Richard Hübl: Heimatbuch der Marktgemeinde Grafenwörth. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 2010.
  • Lambert Pekarek: Markt Grafenwerd. Ein Heimatlesebuch. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 1978.
  • Adolf Stadlbauer: Heimatbuch von Feuersbrunn und Wagram. Geschichte und Geschichten. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 1990.
  • Adolf Stadlbauer: Heimatbuch von Jettsdorf. Marktgemeinde Grafenwörth, Grafenwörth 1990.

Weblinks

 Commons: Grafenwörth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Stift Herzogenburg: Pfarre Grafenwörth
  2. Denkmal für Maria Grausenburger, Grafenwörth 25. Juni 2010