Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fusch an der Großglocknerstraße

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fusch an der Großglocknerstraße enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Fusch an der Großglocknerstraße, wobei die Objekte teilweise per Bescheid und teilweise durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Pfarrkirche hll. Ägidius und Martin
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Kath. Pfarrkirche hll. Ägidius und Martin
ObjektID: 35316
Status: § 2a
Fusch
Standort
KG: Fusch
GstNr.: .15
Schon 1313 ist von einer Kirche in Fusch die Rede, es dürfte aber auf Grund des Weges über den Tauern schon viel früher eine Kirche oder Kapelle bestanden haben.

Zwischen Turm und Langhaus war bis 1713 eine Kapelle eingeschoben. Diese wurde aber entfernt und die Kirche beträchtlich erweitert. 1779 erhielt die Kirche einen neuen Hochaltar. Im Turm, welcher eine Höhe von 35 Metern hat, hängt eine Glocke aus 1775. [1]

Wegkapelle hl. Katharina
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Wegkapelle hl. Katharina
ObjektID: 61224
Status: § 2a
gegenüber Zeller Fusch 1
Standort
KG: Fusch
GstNr.: .53
Die Ferleitenkapelle zur hl. Katharina wurde wegen der Tauerngeher 1630 erbaut. 1735 erhielt sie auch die Meßlizenz. [1]
Hubertus-, Wolfgangs-Kapelle
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Hubertus-, Wolfgangs-Kapelle
ObjektID: 67571
Status: § 2a
Bad Fusch
Standort
KG: Fusch
GstNr.: .63/1
Hauptartikel: Bad Fusch

Nach alten Schriften stand schon 1417 auf einem Hügel in Bad Fusch eine behäbige Kirche mit 2 Türmen.
Die Wolfgangskirche war früher eine Wallfahrtskirche. Diese wurde in den Jahren 1643 und 1686 durch Lawinen stark beschädigt und von einer weiteren Lawine im Jahr 1702 entzwei gerissen.
Nach einem Wiederaufbau wurde im sehr schneereichen Jahr 1844 wieder eine Lawine ausgelöst. Der Glockenturm wurde mitsamt dem Dachstuhl „in den Graben hinuntergeschleudert“. Das Mauerwerk war zerrissen und die Decke gespalten; die ganze Kirche voller Schnee.
Zwischen 1848 und 1851 wurde sodann eine neue Kapelle am selben Platz errichtet und in den nächsten Jahren von den Kurgästen einigermaßen mit dem Notwendigsten ausgestattet. [1]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b c Josef Lahnsteiner: Unterpinzgau
  2. Salzburg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing