Liste der denkmalgeschützten Objekte in Helfenberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Helfenberg enthält die denkmalgeschützten, fünf unbeweglichen Objekte der Gemeinde Helfenberg in Oberösterreich (Bezirk Rohrbach), wobei die Friedhofskapelle durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes und alle anderen Objekte per Bescheid unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Friedhofskapelle
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Friedhofskapelle
ObjektID: 13904
Status: § 2a
Helfenberg
Standort
KG: Helfenberg
GstNr.: 1292
Die Friedhofskapelle entstand um 1900 als hoher, schmaler Giebelbau mit schmalen Pfeilern und hohem Sockel.
Kath. Pfarrkirche hl. Erhard
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Kath. Pfarrkirche hl. Erhard
ObjektID: 13902
Status: Bescheid
Helfenberg
Standort
KG: Helfenberg
GstNr.: .83
Die Helfenberger Pfarrkirche geht auf einen spätgotischen Bau zurück, von dem sich die Langhaus- und Chormauern sowie Teile des Turms erhalten Haben. Zwischen 1712 und 1716 gestaltete Johann Michael Prunner die Kirch barock um. Von der ehemals einheitlichen, neoromanischen Ausstattung hat sich lediglich der Hochaltar von Simon Raweder erhalten, die Seitenaltäre wurden durch Bilder mit flankierenden, barocken Figuren ersetzt.
Schloss Helfenberg
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Schloss Helfenberg
ObjektID: 15149
Status: Bescheid
Helfenberg 1
Standort
KG: Helfenberg
GstNr.: 1966; 1245/1
Das Schloss Helfenberg ist ein Renaissanceschloss mit Parklandschaft westlich von Helfenberg. Die Anlage wurde hoch über dem Ort angelegt und wurde bereits 1227 urkundlich erwähnt. Der heutige, hakenförmige Bau bildet den Rest einer ehemals vierflügeligen Renaissanceanlage, die 1607 als Nachfolgebau der desolaten, mittelalterlichen Burg errichtet wurde. Der Ostflügel bildet einen eigenständigen, zweigeschossigen Wohnbau, der Nordflügel verfügt über ein Tor mit Torturm.
Ehem. Bürgerspital und Gemeindeamtshaus
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Ehem. Bürgerspital und Gemeindeamtshaus
ObjektID: 13901
Status: Bescheid
Leonfeldner Straße 22
Standort
KG: Helfenberg
GstNr.: 1342/3
Das ehemalige Bürgerspital entstand um 1830 und wurde in dieser Funktion bis um 1900 genutzt. Zwischen 1960 und 1988 diente es als Amtshaus. Der zwei- und dreigeschoßige Bau mit angestiftetem Walmdach weist eine durch Rieselputz und Putzrahmen gegliederte Fassade auf, vor dem Rechteckportal findet sich eine Freitreppe.
Gasthof zur Grünen Linde
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Gasthof zur Grünen Linde
ObjektID: 13905
Status: Bescheid
Rohrbacher Straße 2
Standort
KG: Helfenberg
GstNr.: 1262
Der Gasthof zur Grünen Linden war die Gutstaverne der Herrschaft Piberstein. Das Gebäude stammt in Teilen aus dem 16. Jahrhundert, wobei im zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts sowie 1930 Umbauten erfolgten. Der zweigeschoßige Eckbau weist eine Fassade mit Putzrahmengliederung aus der ersten Umbauzeit auf, an der Nordseite findet sich ein Marienbild mit Hochwassermarke.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1, Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.