Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sarleinsbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rohrbach in Sarleinsbach enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sarleinsbach in Oberösterreich (Bezirk Rohrbach).

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Wagnerkapelle Datei hochladen Wagnerkapelle
ObjektID: 14606
Status: § 2a
Hanriederstraße
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KG: Sarleinsbach
GstNr.: 2540/1
Die Wagnerkapelle liegt nordwestlich des Marktes und ist mit der Jahreszahl 1801 bezeichnet. 1967 wurde sie an den heutigen Standort versetzt. Sie beherbergt eine Figur des kreuztragenden Christus.
Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 14626
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: 1358
Die Figur des Heiligen Johannes Nepomuk stammt aus dem 18. Jahrhundert und befindet sich auf einem geschwungenen Sockel auf dem Friedhof.
Kath. Pfarrkirche hl. Petrus
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Kath. Pfarrkirche hl. Petrus
ObjektID: 14594
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .85
Die Pfarrkirche Sarleinsbach ist eine breite, dreischiffige und vierjochige Staffelhallenkirche mit gotischen und barocken Bauteilen. Das Mittelschiff aus dem 15. Jahrhundert verfügt über ein spätgotisches Rautennetzgewölbe, die Seitenschiffe aus dem 16. bzw. frühen 18. Jahrhundert weisen eine barocke Gliederung mit Kreuzgratgewölben auf.
Marienkapelle, Friedhofskapelle Schmerzhafte Muttergottes
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Marienkapelle, Friedhofskapelle Schmerzhafte Muttergottes
ObjektID: 14595
Status: § 2a
Marktplatz
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .84
Die Marienkapelle ist eine dreijochige, spätbarocke Saalkirche mit barockem Turm und Zwiebelhelm. Sie stammt aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts.
Rathaus Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 16247
Status: § 2a
Marktplatz 2
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .83
Das Rathaus von Sarleinsbach besitzt Bauteile aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, eine Erdgeschoßlaube auf toskanischen Säulen und Biedermeierstuck an den Obergeschoßfenstern.
Ackerbürgerhaus, Museum Datei hochladen Ackerbürgerhaus, Museum
ObjektID: 16225
Status: Bescheid
Marktplatz 7
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .79; 2585
Das Ackerbürgerhaus wurde vor 1533 errichtet und Ende des 18. Jahrhunderts aufgestockt.
Wohnhaus, ehem. Sölde, Geretschläger-Haus Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Sölde, Geretschläger-Haus
ObjektID: 16244
Status: Bescheid
Marktplatz 8
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .74
Das Geretschläger-Haus wurde im 17. bis 18. Jahrhundert errichtet.
Bürgerhaus, Kaufhaus Ecker Datei hochladen Bürgerhaus, Kaufhaus Ecker
ObjektID: 16242
Status: Bescheid
Marktplatz 12
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .66
Das Wohnhaus des Malers und Marktrichters Johann Philipp Ruckerbauer hat eine Fassade mit spätbarockem Fensterkorb sowie barockem Putzdekor und Fensterbekrünungen. Hofseitig befindet sich ein barocker Arkadengang.
Ackerbürgerhaus Datei hochladen Ackerbürgerhaus
ObjektID: 16228
Status: Bescheid
Marktplatz 13
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .72/3
Das Ackerbürgerhaus besitzt einen, möglicherweise spätmittelalterlichen, Breiterker auf Kragsteinen, der mit der Jahreszahl 1636 bezeichnet ist.
Bürgerhaus Datei hochladen Bürgerhaus
ObjektID: 16241
Status: Bescheid
Marktplatz 14
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .63
Das Bürgerhaus weist Bauteile aus dem 16. Jahrhundert auf und wurde nach einem Brand 1720 weitgehend erneuert. Im Jahr 1900 wurde das Gebäude mit dem Nachbarbauwerk Nr. 12 verbunden und in der Fassade angeglichen.
Wohnhaus mit Wirtschaftstrakt Datei hochladen Wohnhaus mit Wirtschaftstrakt
ObjektID: 16239
Status: Bescheid
Marktplatz 18
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: 1401
Das Gebäude des 15. bis 16. Jahrhunderts besitzt einen schmalen Straßentrakt mit Tormauer und eine Biedermeierfassade mit Stuckdekor aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 14625
Status: § 2a
Schulstraße
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: 2126/1
Das Kriegerdenkmal an der südöstlichen Friedhofsmauer wurde 1924 als dreiteiliges Rentabel mit rundbogiger Mittelnische errichtet. In der Mitte des Denkmals befindet sich ein Sockel mit Felsaufbau, auf dem eine weibliche Figur über einem sterbenden Soldaten dargestellt wird.
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 16248
Status: § 2a
Schulstraße 1
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .88; 1054/1
Der spätgotische Pfarrhof wurde 1654 zu einem monumentalen Hauptbau geschlossen. Er besteht aus drei zweigeschoßigen Rechteckbauten sowie einem Wirtschaftsgebäude aus dem 19. Jahrhundert.
Ecker-Kapelle Datei hochladen Ecker-Kapelle
ObjektID: 14607
Status: § 2a
Wart
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: 2510
Die Ecker-Kapelle ist ein Rechteckbau mit Mansardendach aus der Zeit um 1800. Sie beherbergt eine barocke Reliquienpyramide und eine Glasvitrine mit einer Wachsfigur des Jesukindes.
BW Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 14613
Status: § 2a
Mairhof
Standort
KG: Schölling
GstNr.: 3442/1
Der Tabernakelpfeiler an der Kreuzung Mühel/Mairhof ist mit der Jahreszahl 1670 bezeichnet und zeigt Bilder von Maria und dem heiligen Antonius sowie Inschriftentafeln zum Pestgedenken.
Ausnahm, Brezerhaus
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Ausnahm, Brezerhaus
ObjektID: 14637
Status: Bescheid
Rutzersdorf 6
Standort
KG: Schölling
GstNr.: 3824
Das Brezerhaus diente ursprünglich als Auszughaus des Bauernhof Rutzersdorf Nr. 3 und wurde 1680 als getrennt von diesem Hof genannt. Der zweigeschoßige, breitgelagerte Bau aus der Zeit um 1600 besitzt ein Satteldach mit verbrettertem Giebel und einen Holzbalkon.
Schloss Sprinzenstein
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Schloss Sprinzenstein
ObjektID: 38024
Status: Bescheid
Sprinzenstein 1
Standort
KG: Sprinzenstein
GstNr.: .46
Das Schloss Sprinzenstein ist eine ehemals mittelalterliche Burganlage, die nach einem Brand 1584 großteils im Renaissancestil neu errichtet wurde. Die unregelmäßige, dreiseitige Anlage besitzt einen bemerkenswerten, zweigeschoßigen Renaissance-Arkadenhof und spätbarocke Außenfassaden.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Wohnhaus mit Wirtschaftstrakt Datei hochladen Wohnhaus mit Wirtschaftstrakt
ObjektID: 16240
Status: Bescheid

bis 2011[1]

Marktplatz 16
Standort
KG: Sarleinsbach
GstNr.: .62
Das Wohnhaus des Dichters Adam von Lebenwald diente als Wohnung des Malers Hans Jakob Stuben und zwischen 1895 und 1980 als Postamt. Das Bauwerk selbst stammt aus dem späten 16. Jahrhundert, der geschweifte Giebel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[2]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1: Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sarleinsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 30. Mai 2011) (pdf)
  2. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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