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vom 28.05.2017, aktuelle Version,

17e régiment d’infanterie

Régiment du Bourg de Lespinasse
Régiment d’Auvergne
17e régiment d’infanterie

Ordonnanzfahne des Rég Bourg de Lespinasse & aller Folgeverbände bis 1791
Aktiv 1597 bis 1921
Land Frankreich
Streitkräfte Französische Streitkräfte
Teilstreitkraft Armée française de terre
Truppengattung Infanterie
Typ Régiment d’infanterie
Stationierungsort Langres
Schutzpatron Saint Maurice
Motto Invicta Legio
Auvergne toujours
Auszeichnungen Fourragere in den Farben des Croix de guerre 1914–1918 mit zwei Palmenzweigen

Das 17e régiment d’infanterie war ein Regiment der französischen Armee, das 1597 als Regiment du Bourg de Lespinasse aufgestellt wurde und unter wechselnden Bezeichnungen bis 1921 bestand.

Es gehörte zu den Petits Vieux (den Kleinen Alten) Regimentern - mit die am meisten angesehenen Regimenter des französischen Heeres - nach den sechs Regimentern der Grands Vieux - der Großen Alten.

Uniformen des Ancien Régime und bis 1794

Aufstellung und Änderungen in chronologischer Reihenfolge

  • 6. März 1597 : Aufstellung des Regiment du Bourg de Lespinasse durch einen Erlass von [1] Heinrich IV..
  • Dezember 1621 : Eingliederung in das «Régiment d’Estissac»
  • 1633 : Das Régiment d’Estissac wurde zum «Régiment de Maugiron»
  • 15. September 1635 : Das «Régiment de Maugiron» erhielt als Regimentsfahne die weiße Fahne der Bourbonen [2] und übernahm den Namen Régiment d’Auvergne.
  • 18. April 1776 : Das «Régiment d’Auvergne» wurde geteilt:
Das 1. und 3. Bataillon führten weiterhin die Bezeichnung, Uniform und Fahne des Régiment d’Auvergne.
Das 2. und 4. Bataillon formierten das Régiment de Gâtinais [3]
  • 1. Januar 1791: Im Zuge der Revolution verloren alle Regimenter ihre bisherigen Namen und wurden nur noch mit Nummern bezeichnet. Das «Régiment d’Auvergne» wurde in «17e régiment d’infanterie» umbenannt.


Erste Umorganisation (Premier amalgame) mit dem „28 thermidor an II“ (15. August 1794) Das 1. Bataillon des 17e régiment d’infanterie (vormals Régiment d'Auvergne) wurde mit dem

2 e bataillon de volontaires de la Nièvre
10 e bataillon de Seine-et-Oise

zur 33e demi-brigade de bataille zusammengelegt.[4][5] formiert.

Bei der „Zweiten Zusammenlegung“ wurde diese in die „17e demi-brigade de deuxième formation“ eingegliedert.

Das 2. Bataillon des 17e régiment d'infanterie wurde mit dem

3 e bataillon de la Meuse und dem
4 e bataillon de la Moselle

zur 34e demi-brigade de bataille zusammengelegt.

Umorganisation vom „7 floréal an II“ (26. April 1794)

  • Zusammenlegung des
„2 e régiment d’infanterie“ des
„17 e régiment d’infanterie“ des
«3 e bataillon de volontaires de la Meuse» und des
«4 e bataillon de volontaires de la Moselle» zur
34e demi-brigade d’infanterie

Umorganisation mit dem „18 nivose an IV“ (8. Januar 1796)

    • Die la «33e demi-brigade» wurde mit der:
  • «178e demi-brigade», gebildet aus dem 2e bataillon des 99e régiment d’infanterie (vormals Régiment de Royal Deux-Ponts), dem «6e bataillon de volontaires du Nord» und dem «7e bataillon de volontaires de la Seine-Inférieure».

und der:

  • Demi-brigade d’Eure et Landes, bestehend aus dem: «5e bataillon de volontaires de l’Eure», «5e bataillon de volontaires des Landes» und dem «6e bataillon de volontaires de la Haute-Garonne» wurde zur:
  • 17e demi-brigade[6][7] zusammengelegt.
  • 1803 : Die 17e demi-brigade wurde in 17e régiment d’infanterie de ligne umbenannt und führte dei Tradition des vormaligen „17e régiment d'infanterie“ fort
  • 1816 : Bei der Restauration erhielt das Regiment seinen alten Namen zurück
  • 1854 : Umbenennung in 17e régiment d’infanterie
  • 1914 : Bei der Mobilisation stellte es sein Reserveregiment, das «217e régiment d’infanterie» auf.
  • 1921 : Deaktiviert

Ancien Régime

Spanischer Erbfolgekrieg

1701:

Am 1. September kämpfte es im Brigadeverband zusammen mit dem Régiment de Médoc bei Chiari

1707:

Im Oktober stand das Regiment bei der Belagerung von Lleida

Siebenjähriger Krieg

1760: Gefecht bei Rhadern

Mestres de camp/Colonels/Chefs de brigade

Mestre de camp war von 1569 bis 1661 und von 1730 bis 1780 die Rangbezeichnung für den Regimentsinhaber und/oder den tatsächlichen Kommandeur eines Infanterieregiments. Sollte es sich bei dem Mestre de camp/Colonel um eine Person des Hochadels handeln, die an der Führung des Regiments kein Interesse hatte (wie z. B. der König oder die Königin) so wurde das Kommando dem „Mestre de camp lieutenant“ (oder „Mestre de camp en second“) respektive dem Colonel-lieutenant oder Colonel en second überlassen. Die Bezeichnung Colonel wurde von 1721 bis 1730, von 1791 bis 1793 und ab 1803 geführt, von 1793 bis 1803 verwendete man in der französischen Armee die Bezeichnung Chef de brigade. Ab 1791 gab es keine Regimentsinhaber mehr.

Kriege der Revolution und des Empire

  • 25. Juli 1791 : Guillaume Mathieu Dumas de Saint-Marcel[8] – Colonel
  • 1. September 1793 : Pierre-Paul Botta – Chef de brigade (später Général de brigade)
  • 1794 : Clère – Chef de brigade
  • 1796 : Bord – Chef de brigade
  • 1800 : Trébout – Chef de brigade
  • 2. Oktober 1802 : Nicolas François Conroux – Chef de brigade/Colonel (später Général de division)
  • 26. Dezember 1805 : Pierre Lanusse – Colonel (später Général de division)
  • 1808 : Jacques-Alexandre Romeuf – Colonel
  • 1809 : Jacques Joseph Oudet – Colonel
  • 21. September 1809 : Louis Vasserot – Colonel (später Général de brigade)
  • 1813 : François de Susbielle – Colonel
  • 1814 : Nicolas-Noel Gueurel – Colonel

Während dieser Periode verwundete und gefallene Kommandeure des Regiments:

  • Colonel Conroux, verwundet am 2. Dezember 1805
  • Colonel Lanusse, verwundet am 10. Juni 1807
  • Colonel Oudet, verwundet am 20. April 1809 und am 6. Juli 1809 an dieser Verwundung gestorben
  • Colonel Vasserot, verwundet am 17. August 1812 und am 29. November 1812
  • Colonel Susbielle, verwundet am 30. August 1813

Anzahl der zwischen 1804 und 1815 verwundeten und gefallenen Offiziere:

  • Gefallen: 43
  • Verwundet: 250
  • An den Verwundungen gestorben: 36

Während der Restauration

Hauptartikel: Restauration (Frankreich)
  • 1815: Colonel De la Roche Fontenille
  • 1822: Colonel Pierre Raymond Hector d’Aubusson
  • 1829: Colonel André Jean Alexandre Duprat
  • 1830: Colonel De Veillans
  • 1835: Colonel Carcenac
  • 1847: Colonel Sonnet

II. Republik und Zweites Kaiserreich

  • 1852 : Colonel Le Febvre
  • 1852 : Colonel Le Brun
  • 1854 : Colonel Pecqueux
  • 1860 : Colonel Adam
  • 1861 : Colonel Adhémar de Lautignac
  • 1864 : Colonel De Colomb
  • 1865 : Colonel Valentin Weissemburger [9]

III. Republik und IV. Republik

  • 1875 : Colonel Valessie – Colonel
  • 1884 : Colonel Belin – colonel
  • 1889 : Colonel Ravez – colonel
  • 1894 : Colonel Rigollet – colonel
  • 1914 :ColonelBrue
  • 1914 : Chef de bataillon dann Colonel Mareschal.
  • 1916 : Lieutenant-colonel Paitard, gefallen am 1. Juni 1918 auf seinem Kommandostand bei Pernant durch einen Granatvolltreffer.
  • 1918 : Chef de bataillon Carré
  • 1918 : Chef de bataillon Gonse
  • 1918 : Lieutenant-colonel Péan

Gefechtskalender

Ancien Régime

Hugenottenkriege

Belagerung von Saint-Jean-d’Angély
  • 1656 : Bei der Belagerung von Valenza schlug es, zusammen mit dem Régiment de Montpezat, einen Ausfall der Belagerten zurück während eine spanische Entsatzarmee die Belagerer angriff.
  • 1705:

Im Spanischen Erbfolgekrieg kämpfte das Regiment zusammen mit dem Régiment de Médoc im Gefecht bei Calcinato

1760 bis 1762:

1760 marschierte es mit dem Régiment d’Orléans und nahm mit diesem am Gefecht bei Korbach, im Gefecht bei Sandershausen und in der Schlacht bei Kloster Kampen teil. Im folgenden Jahr erfolgte die Teilnahme an der Schlacht bei Vellinghausen und der Belagerung von Meppen.

  • 31. August 1790 : Teile des Regiments waren an der Niederschlagung der Meuterei in Nancy beteiligt

Kriege der Revolution und des Ersten Kaiserreichs

  • 1792: Das 1. Bataillon und die Grenadierkompanie des 2. Bataillons wurden an die «Armée du Nord» unter Gilbert du Motier de La Fayette abgegeben, während das restliche Regiment in Metz verblieb und dort zur «Armèe du centre» unter Kellermann gehörte.
20. September  : Beide Bataillone des Regiments waren an der Kanonade bei Valmy beteiligt. Nach dem Abzug der Preußen aus Frankreich zog es unter Dumouriez nach Belgien und kämpfte in der Schlacht bei Jemappes. Danach wurde es zur «Armée de la Moselle» kommandiert und nahm im Dezember am Feldzug nach Trier teil.
  • 1793 :
18. März: Schlacht bei Neerwinden, die mit einem Disaster für die Franzosen endete. Nach der Schlacht zogen sich die französischen Truppen nach Kumtich [10] und Pellenberg [11] zurück.
22. März: Die Kaiserlichen Truppen starteten einen Generalangriff auf Pellenberg und Korbeek. Ungarische Grenadiere eroberten Bierbeek vor der Front von der Division Le Veneur. Dieser schickte dann das 17e RI um die Front zu stabilisieren. Das Regiment mit seinem Kommandeur, Colonel Dumas, [12] stürzte sich auf die Ungarn, die mit gefälltem Bajonett aus Bierbeck vertrieben wurden, zwei Kanonen und die Hälfte von zwei Bataillonen als Gefallene zurücklassend. Jedoch waren die französischen Truppen nach der Niederlage von Neerwinden demoralisiert, sie zogen sich aus Belgien in Richtung Valenciennes zurück. Während dieses Rückzuges gehörte das 17e RI zur Nachhut und war an kleineren Gefechten bei Condé und Valenciennes beteiligt.
8. Mai  : Das 17e RI sorgte als Nachhut im Feuer österreichischer Batterien für einen geordneten Rückzug.
15. September – 16. Oktober  : Beteiligung an der Verteidigung von Maubeuge
16. Oktober  : Zur Schlacht bei Wattignies aus Maubeuge abgezogen.
  • 1793–1794 : das 1. Bataillon des Regiments verblieb weiterhin bei der «Armée du Nord» (Nordarmee) und nahm an der Eroberung der Niederlande teil.
Am 15. August wurde das Bataillon mit dem «10 e bataillon des volontaires de Seine-et-Oise» genannt «Bataillon de Versailles» und dem «2 e bataillon des volontaires de la Niévre» zur 33 e demi-brigade zusammengelegt. [13]
Am 26. April 1794 wurde das Bataillon mit dem «3 e bataillon de volontaires de la Meuse» und dem «4 e bataillon de volontaires de la Moselle» zur «34 e demi-brigade» zusammengelegt.

Im gleichen Jahr erfolgte jedoch bereits wieder die Rückgliederung der beiden Halb-Brigaden zum 17e régiment d’ infanterie

  • 1794 :
am 26. Juni Teilnahme an der Schlacht bei Fleurus
Im Oktober zeitweise bei der Belagerungsarmnee vor Mainz
20. April  : das Regiment kämpfte in der Schlacht bei Diersheim
  • 1799 : zeichnete sich das Regiment in den folgenden Kämpfen aus:
26. – 30. März  : Schlacht bei Pastrengo
5. April  : Schlacht bei Magnano
27. April  : Schlacht bei Vaprio
2. – 5. Juni  : Erste Schlacht von Zürich
19. Juni  : Schlacht an der Trebbia,
15. August  : Schlacht bei Novi
28. September  : Schlacht bei Mondovi [14]
4. November  : Schlacht bei Genola
  • 1805 : Feldzug gegen Österreich
2. Dezember  : Schlacht bei Austerlitz
  • 1806 : Feldzug in Preußen und Polen
14. Oktober  : Schlacht bei Jena und Auerstedt
Gefecht bei Saalbourg und Schleiz
Schlacht bei Pułtusk
Feldzug in Polen
Schlacht bei Eylau
Schlacht bei Heilsberg
Schlacht bei Braga

Feldzug nach Deutschland und Österreich

Schlacht bei Teugn-Hausen,
Schlacht bei Eckmühl,
Schlacht bei Aspern
Schlacht bei Wagram
Schlacht von Smolensk,
Schlacht an der Beresina,
Schlacht bei Wjasma
Schlacht bei Krasnoje
  • 1813 : Kämpfe in Deutschland
Schlacht bei Dresden,
Schlacht bei Kulm,
Teplice
Belagerung von Stettin
  • 1814 : Kämpfe in Frankreich
Belagerung von Bergen op Zoom
Schlacht bei Courtrai
  • 1815 : Feldzug nach Belgien
Schlacht bei Waterloo

1815–1848

  • 1830: Die beiden einsatzfähigen Bataillone wurden beim Feldzug zur Eroberung Algeriens eingesetzt.
    • 24. Juni 1830: Schlacht bei Sidi Khalef
    • 25. – 29. Juni 1830: Schlacht bei Dély Ibrahim[15]
    • 5. Juli 1830: Einnahme von Algier
    • 17. – 19. November 1830: Expédition nach Blida (Atlasgebirge)
    • 17. Dezember: Das Regiment trifft in Oran ein
    • November 1831: Rückkehr nach Frankreich

Second Empire

Uniformkopf
Hauptartikel: Deutsch-Französischer Krieg

Am 1. August 1870 war das Regiment der «Armée du Rhin» (Rheinarmee) zugeteilt.. Zusammen mit dem «19e bataillon de chasseurs à pied» (19. Jägerbataillon) unter Commandant Marqué, und dem 27e régiment d’infanterie unter Colonel De Barolet, bildeten sie die «1e Brigade», befehligt von Général Antoine Dominique Abbatucci.
Die «1e Brigade»,«2e Brigade» unter Général Charles Louis de Fontanges de Couzan, zwei Batterien zu je vier Feldgeschützen und eine Batterie Mitrailleusen, sowie eine Pionierkompanie bildeten die 3e Division d’Infanterie (3. Infanteriedivision) kommandiert von dem Général de division Joseph Florent Ernest Guyot de Lespart.
Die Division gehörte zum «5e corps d’armée» (5. Armeekorps) unter dem Kommando von Général de division Pierre de Failly.

1871–1914

Vom Beginn der III. Republik an lag das Regiment in Béziers und Agde in Garnison. 1907 weigerte sich das Languedocische Regiment im Aufstand der Winzer des Languedoc (Winzerrebellion im Languedoc) gegen diese Repressalien durchzusetzen.

Die Winzer des Languedoc waren Opfer von Überproduktion, hoher Steuern und billiger Importe geworden. Aus diesem Grunde kam es zu Unruhen in dieser Region, deren Haupterzeugnis der Wein war. Schließlich wurde der Aufstand im Juni vom 10e régiment de cuirassiers aus Lyon niedergeschlagen, wobei es zahlreiche Todesopfer auf der Seite der Aufständischen gab.

Das «17ee RI», in dessen Reihen sich viele Einheimische aus dem Languedoc befanden, wurde von Béziers nach Agde verlegt. Hier waren die Männer besorgt über die Nachrichten, die aus Narbonne zu ihnen drangen. Auf den Befehl nach Béziers zurückzukehren kam es zu Gehorsamsverweigerungen, die Angehörigen des Regiments sammelten sich auf dem Marktplatz « crosse en l’air » (Kolben in die Luft), wobei sie von Hunderten von Sympathisanten unterstützt wurden. Dies war der Höhepunkt des Aufstandes der bald darauf ohne weitere Zwischenfälle endete, insbesondere die Regierung ein Gesetz erließ, das die Chaptalisation erlaubte und damit die Wirtschaftlichkeit der Region erhöhte. Montéhus schrieb den Text zu dem Chanson «17ee RI» zu dem Raoul Chantegrelet und Pierre Doubis die Melodie beisteuerten und in dem die Verbrüderung des «17ee RI» mit den revoltierenden Weinbauern von 1907 gewürdigt wurde.[16] Die Militärjustiz erwirkte eine kollektive Bestrafung, die Meuterer des «17ee RI» wurden in Strafeinheiten (compagnies disciplinaires) nach Gafsa in Tunesien versetzt, wo sie allerdings entgegen dem sonst üblichen Procedere der normalen Militärordnung unterstellt blieben.[17] So gab es auch, entgegen den Gerüchten keine Strafrechtliche Verfolgung der Meuterei.

Während des Ersten Weltkrieges wurden die vormaligen Meuterer, wegen ihres schlechten Rufes vorrangig in viele blutige Gefechte des Jahres 1914 geschickt. [18]

Erster Weltkrieg

Vor Beginn des Krieges war das Regiment in Gap (Hautes-Alpes) stationiert. Der Stab verlegte 1914 nach Épinal, ein Bataillon war in Rambervillers und zwei Bataillone in der Caserne Haxo in Golbey untergebracht. Es gehörte vom August 1914 bis zum Dezember 1916 zur «25e brigade d’infanterie» der «13e division d’infanterie» im «21e corps d’armée»

1914

1915

  • März: Das Rekrutendepot des «17e RI» stellte zwei Kompanien des Reserveregiments «414e régiment d’infanterie» auf.
  • 19. August 1915: Kämpfe am Notre-Dame-de-Lorette im Pas-de-Calais. Capitaine François Barthélémy Charles Gimel (gefallen).
  • Angriffskämpfe im Artois und Septemberoffensive bei Souchez, Givenchy

1916

1917

1918

  • Angriffskämpfe bei Parly, Soissons, Amblény, Auberive, Saint-Hilaire, Somme-Py

Nachkriegszeit

Da das Regiment in der Kriegsplanung der französischen Armee nicht mehr berücksichtigt wurde, wurde es im Jahre 1921 aufgelöst.

Marschlied

« Vaillants petits soldats du 17 régiment, marche en avant ! »
(« Marschiert vorwärts, tapfere kleine Soldaten des 17. Regiments ! »)

Motto

«Auvergne toujours»
(»Allzeit Auvergne«)

Regimentsfahne

Auf der Rückseite der Fahne sind in goldenen Lettern die Namen der Schlachten aufgeführt, in denen das Regiment ehrenvoll gekämpft hat.[19][20][21]

Fourragère in den Farben des Croix de guerre 1914-1918

Fahne des 17e régiment d’infanterie de ligne

Auszeichnungen

Das Fahnenband ist mit dem Croix de guerre 1914-1918 mit zwei Palmenzweigen (zweimalige lobende Erwähnung im Armeebericht) dekoriert.

Croix de guerre 1914-1918 mit zwei Palmenzweigen


Das Regiment hat das Recht zum Tragen der Fourragère in den Farben des Croix de guerre 1914-1918.

Bekannte Persönlichkeiten des Regiments

  • Jean-Baptiste Donatien de Vimeur de Rochambeau Comte de Rochambeau (1827–1807), Colonel (Oberstinhaber) des Régiment d’Auvergne von 1757 bis 1791, Maréchal de France 1791
  • Claude-Anne de Rouvroy (1743–1819), Duc de Saint-Simon, Cadet im Régiment d’Auvergne ;
  • Jean de Spens d’Estignols, Baron de Spens d’Estignols (1735–1810), 1747 Lieutenant mit 12 Jahren, 1757 Capitaine Commandant des Bataillons «Chasseurs d’Auvergne», 1769 Major im Régiment d’Auvergne, 1788 Maréchal général des camps et armées du roi und Colonel (Oberstinhaber) des Régiment de la Couronne.
  • Der Chevalier du Moulin de Labarthéte, Lieutenant colonel, verwundet bei Clostercamp im Jahre 1760.
  • Louis d’Assas du Mercou genannt „le chevalier d’Assas“, Capitaine en second[22] des Chasseurs d’Auvergne, 1760 gefallen bei Clostercamp[23].
  • Comte de Guibert (1743–1790), französischer Kriegstheoretiker, hatte seinen ersten Kampfeinsatz 1756 mit 13 Jahren und kämpfte dann noch im Siebenjährigen Krieg.
  • Jean-François de Bourgoing (1748–1811), Schriftsteller und Diplomat, wurde nach dem Verlassen der École militaire de Paris 1768 Offizier im Regiment. Ohne jemals gekämpft zu haben wechselte er in den diplomatischen Dienst.
  • Louis Alexandre Marie de Musset (1753–1839), Marquis de Cogners, Stabsoffizier im Régiment d’Auvergne.
  • Der spätere Général Gabriel-François de Rougé (1729–1786) war Major im Régiment d’Auvergne.

Literatur

  • Louis Susane, Histoire de l’ancienne infanterie française, Paris, Corréard, 1851
  • Labayle (Éric) et Bonnaud (Michel), Répertoire des corps de troupes de l’armée française pendant la Grande Guerre, tome 1, L’infanterie métropolitaine Unités d’active, Notices historiques, Éditions Claude Bonnaud, 464 p.
  • Ministère de la Guerre, Historiques des Corps de troupe de l’Armée Française 1569–1900, Paris, Berger-Levrault & Cie Éditeurs, 1900, 782 p.
  • Andolenko (Général), recueils d’historiques de l’infanterie française, 2e édition 1969, Eurimprim éditeurs, Paris, Imprimerie de Clairvivre Dordogne, 413 p.

Fußnoten und Einzelnachweise

  1. Brevet par lequel le roi de France pourvoit à des charges et offices militaires
  2. Das Führen der weißen Fahne wurde zu einem Privileg und einem Kennzeichen der sog. «Corps permanents», also der als ständig existent vorgesehenen Regimenter. In der damaligen Zeit war es ansonsten durchaus üblich, Regimenter nach Bedarf schnell aufzustellen und genauso schnell wider zu entlassen Allerdings überließ man auch den zeitweilig aufgestellten Regimentern die Möglichkeit zum Führen der weißen Fahne, wenn sie sich als würdig erwiesen hatten.
  3. Nous étions le Nouveau Monde, Jean-Claude Germain, Hurtibise, S.145, 2009
  4. Amalgame des deux armées sous la Révolution
  5. Demi-brigades de première formation 1 à 50 sur www.1789-1815.com
  6. Amalgame des deux armées sous la Révolution/demi-brigade de seconde formation
  7. Demi-brigades de deuxième formation sur www.1789-1815.com
  8. Guillaume Mathieu Dumas de Saint-Marcel * am 15. April 1755 in Montpellier † am 1. Mai 1826 in Versailles. Später Mitglied der Nationalversammlung, Staatsrat und Divisionsgeneral.
  9. Valentin Weissemburger sur military-photos
  10. Heute Stadtteil von Tienen
  11. In der Nähe von Kessel-Lo
  12. dieser an der Spitze seines Regiments
  13. Demi-brigades de première formation 1 à 50
  14. Combat de Mondovi en 1799
  15. Dély Ibrahim ~ Anniversaire de la Bataille (Memento vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive)
  16. Gloire au 17e, chanson écrite par Montéhus sur une musique de Raoul Chantegrelet et Pierre Doubis, en l’honneur de la fraternisation du 17e de ligne avec les viticulteurs révoltés de 1907.
  17. Emmanuel Le Roy Ladurie, 1907, le millésime de la colère. L’Histoire no 320, mai 2007, S. 64
  18. Jules Maurin et Rémy Pech, 1907, les mutins de la République : la révolte du Midi viticole, Toulouse, Privat, 2007, 329 p
  19. Bestimmung n°12350/SGA/DPMA/SHD/DAT vom 14. September 2007 über das Aussehen der Inschriften auf den Fahnen und Standarten der Truppenkörper des Heeres, des Sanitätsdienstes und der Treibstoffversorgungsbranche. Veröffentlicht mit dem offiziellen Armeebulletin Nr. 27 vom 9. November 2007
  20. Auftrag AFN 1952–1962 über die Zuweisung der Inschriften auf den Fahnen und Standarten der Formationen der Armee und der Dienste vom 19. November 2004 (A) NORDEF0452926A Michèle Alliot-Marie
  21. Dies gilt auch für bereits aufgelöste Einheiten, da sie (theoretisch) jederzeit wieder in den aktiven Dienst genommen werden können
  22. stellvertretender Bataillonskommandeur
  23. Histoire de l’armée française, Pierre Montagnon, éditions Pygmalion – 1997