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vom 31.05.2018, aktuelle Version,

Andor Losonczy

Andor Losonczy [ˈɒndor ˈloʃontsi] (* 2. Juni 1932 in Budapest; † 8. Jänner 2018 in Salzburg) war ein österreichischer Avantgarde-Komponist und Pianist ungarischer Herkunft. Am Salzburger Mozarteum bekleidete er von 1986 bis 1998 eine Professur für Klavier mit Schwerpunkt Neue Musik. Losonczy brachte ca. 100 Werke zur Uraufführung, darunter Kurtágs Acht Klavierstücke op. 3 und das Schlusstück von TakácsKlänge und Farben op. 95. Zudem spielte er das gesamte Klavierwerk von Arnold Schönberg im Rundfunk ein.

Leben

Ungarische Herkunft

Andor Losonoczy wurde 1932 als Sohn des Komponisten und Dirigenten Dezső Losonczy (1891–1950) und dessen erster Ehefrau[1] in Budapest geboren.[2]

Am Konservatorium Pécs im Süden Ungarns erhielt er als Jugendlicher (ab 1948) Unterrichte in Klavier bei Jenő Takács, der wenig später nach Westeuropa emigrierte, und in Komposition bei Rezső Sugár.[3] 1950 nahm er ein Klavierstudium bei Renée Sándor am Konservatorium Budapest auf.[3] Ab 1952 setzte er sein Studium an der ebenfalls in Budapest ansässigen Franz-Liszt-Musikakademie bei Pál Kadosa fort. Daneben studierte er Komposition bei Endre Szervánszky.[3]

Nach dem Erwerb eines Diploms 1955 war Losonczy als Klavier-Solist bei der staatlichen Konzertagentur Filharmónia in Budapest tätig.[3]

Emigration nach Österreich

Im Zuge der Auswirkungen des Ungarischen Volksaufstandes[4] 1956 emigrierten[5] er und seine spätere Frau Klara während eines Musikwettbewerbs 1960 nach Österreich, wo er seine Karriere als Hochschullehrer begann:[6] Nachdem er anfangs Vertragsbediensteter war, wirkte er von 1986[7] bis zur Emeritierung 1998[8] als ordentlicher Hochschulprofessor[9] für Klavier unter besonderer Berücksichtigung für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg.[2] Er gab dort Kurse in Live-Elektronik und Experimenteller Musik.[10] Darüber hinaus dozierte er über die Musik der Romantik.[2] Zu seinen (Privat-)Schülern gehörten u. a. Michael Neunteufel[11], Werner Raditschnig[12] und Wolfgang Nießner.[13]

Insgesamt fünfmal (1959, 1960, 1961, 1965 und 1966) war er Teilnehmer der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt.[14] Dort wurde er u. a. vom maßgeblichen Pianisten des Schönberg-Kreises, Eduard Steuermann, unterrichtet.[3] Bei den 61er Ferienkursen nahm er am Seminar für „Elektronische Musik — Komposition und Realisation“ teil, das von Karlheinz Stockhausen, der in der Nachkriegszeit den kompositorischen Diskurs in Darmstadt mitgeprägt hatte,[15] geleitet wurde.[16] Im Seminar wurden der elektronische Produktionsteil des Stockhausen-Stückes Kontakte und die Realisation der Aufführung besprochen.[17] György Ligeti war Leiter des Kurses „Theoretische Konsequenzen der Webernschen Musik“.[14]

Eine produktive Tätigkeit[18] im Bereich der elektroakustischen Musik wurde ihm während seiner Assistenzzeit am Salzburger Studio für Elektronische Musik, das anfangs von Irmfried Radauer geleitet wurde, ermöglicht.[19] 1972 übernahm Losonczy den Arbeitsbereich „Elektronische Komposition“ am „Institut für Musikalische Grundlagenforschung“.[20] Gemeinsam mit Josef Maria Horváth, Irmfried Radauer und Gerhard Wimberger war er 1976 Mitbegründer der „Cooperative für Computermusik“.[21] Einschlägige Forschungsaufenthalte, zum Teil gefördert durch das österreichische Bundesministerium für Unterricht und Kunst,[22] für Arbeiten auf dem Gebiet der Elektronischen und Computermusik führten ihn an das Liberal Arts College Colgate University in Hamilton, New York (1978 und 1986), das Elektronmusikstudion in Stockholm (1978) und das Forschungsinstitut für Akustik/Musik (IRCAM) in Paris (1980).[23]

Losonczy, der noch 1961 staatenlos war, nahm während seiner Zeit in Österreich die österreichische Staatsbürgerschaft an.[2][10]

Uraufführungen als Pianist

Er brachte zahlreiche Werke (ca. 100)[2] von zeitgenössischen Komponisten wie Klaus Ager, Sylvano Bussotti, Henryk Mikołaj Górecki[24], Heinz Holliger, Josef Maria Horváth, György Kurtág, György Ligeti, Bogusław Schaeffer, Karlheinz Stockhausen und Jenő Takács zur Ur-/Erstaufführungen.[23] So verantwortete er bei den Darmstädter Ferienkursen 1960 die Uraufführung der Acht Klavierstücke op. 3 seines Jugendfreundes[25] György Kurtág.[26] Im Jahr 1974 führte er das 15. Stück, Valse-Impromptu (Hommage à Franz Liszt), des Klavierzyklus Klänge und Farben op. 95 von Jenő Takács, mit dem er und seine Frau ebenso befreundet waren,[27] urauf.[28]

Losonczy spielte bei mehreren Festivals; es liegen Aufnahmen als Pianist und Komponist mit europäischen Rundfunkanstalten (u. a. NDR, hr, BR, ORF, RAI, Schweizer und ungarischer Rundfunk) vor.[2][23] Anlässlich der Salzburger Festspiele 1962 übernahm er im Alten Festspielhaus bei der Aufführung des Ballet du XX-ème siècle unter der Leitung von Pierre Boulez einen Klavierpart.[29] Für den ORF spielte er das gesamte Klavierwerk von Arnold Schönberg ein.[23]

Kompositorisches Schaffen

Losonczys Werke vor 1960 aus Ungarn[30] und seine elektronischen und Computermusiken sind bis auf wenige verschollen.[2][31] In Salzburg gehörte der Emigrant, wie auch Josef Maria Horváth und Barna Kováts, der jüngeren und eher avantgardistisch orientierten Komponistengeration an.[32][33] Beispielsweise verursachte die Salzburger Uraufführung 1970 seines später ausgezeichneten Werkes Black Box einen Konzertskandal und musste abgebrochen werden.[25] 1997 wurde der Komponist Losonczy im Kurzdokumentarfilm über experimentelle Musik Woher kommt der Klang? von Hermann Peseckas vorgestellt.[34]

Seine Kompositionen wurden u. a. bei den Darmstädter Ferienkursen (1966)[35], beim Steirischen Herbst (1974, 1977, 1983)[36], beim Warschauer Herbst (1975)[37], bei der Internationalen Gaudeamus Musikwoche (1981)[38], beim Prager Frühling (1996)[39], beim Festival L’art pour l’Aar (2008)[40] und bei musica aperta (2008, 2013) sowie wiederholt bei Aspekte Salzburg aufgeführt.[3] Interpreten waren u. a. das Aspekte New Music Ensemble, das Österreichische Ensemble für Neue Musik (œnm) und das Ensemble Sortisatio.[41] Das œnm widmete dem Komponisten 2006 im Künstlerhaus Salzburg mehrere Portraitkonzerte.[42] Auch erarbeitet das Ensemble sein Werkverzeichnis und lässt sein Notenarchiv erfassen.[25]

Er war Mitglied der Staatlich genehmigten Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger[43], des Österreichischen Komponistenbundes[44] und der IG Komponisten – IGNM Salzburg[45] sowie Ehrenmitglied von Aspekte Salzburg.[46] Gemeinsam mit Klaus Ager, dem ehemaligen Rektor des Mozarteums, und anderen Komponisten verlegte Losonczy seine Werke im Eigenverlag Edition 7;[3][47] bei der Universal Edition in Wien befindet sich mit Phonophobie für Kammerensemble eine Leihgabe im Katalog.[48] Im Notenarchiv der IGNM-Sektion Österreich, das seit 2010 zur Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus gehört, werden einzelne Werke Losonczys überliefert.[49]

Losonczy starb nach schwerer Krankheit 2018 in seiner Wahlheimat Salzburg.[50]

Tonsprache

Losonczy gehörte einer Komponistengeneration Ungarns an, zu der auch die international erfolgreichen Avantgarde-Komponisten György Kurtág und György Ligeti zählen. In seiner Jugend wurde er vor allem durch die Musik Béla Bartóks und Zoltán Kodálys beeinflusst. Es spielten dann auch die maßgeblichen Komponisten der Zweiten Wiener Schule (Arnold Schönberg, Anton Webern und Alban Berg) eine prägende Rolle.[51]

Ohne, dass er sich auf musikalische Paradigmen gestützt hätte, komponierte Losonczy ab den 1950er Jahren atonal.[2] Diese posttonale Tendenz wurde bereits in seinem Frühwerk Zwei Bilder für Orchester (1950) augenscheinlich.[52] Er adaptierte Zwölfton- (Dodekaphonie) bzw. serielle Kompositionstechniken, wobei er zu eigenen Interpretationen kam.[52]

Daran anknüpfend benutzte er in den 1950er und 1960er Jahren musikalische Collage-Techniken.[19] So lehnte er seine in fünf unabhängige Ensembles geteilte Ensemblemusik (1959/61) an den französischen Nouveau roman an.[52]

In den 1960er und 1970er Jahre wurde er vom Surrealismus beeinflusst.[2][19] Beispielsweise verwandte er beim Klavierstück écriture automatique (1973) einen Alltagsgegenstand (Objet trouvé). Ein improvisatorischer Ansatz lag hierbei allerdings nicht vor.[52] Für die Kammermusik Duo für Fidel & Klavir (1970) ließ er verstimmte und schadhafte Musikinstrumente benutzen.[52] Zum Teil selbstgebaute Instrumente kamen beim Stück Black Box (1969) für Chor und Orchester für zwei Dirigenten zum Einsatz. Im Sinne einer Blackbox handelt es sich um ein geschlossenes System, bei dem die Musik von außen keiner Kontrolle unterliegt.[52]

Darüber hinaus komponierte Losonczy ab den frühen 1960er Jahren elektronische Werke.[19] In der Folge widmete er sich auch der Computermusik.[52]

Ab Ende der 1970er Jahre entstanden einige Stücke mit zyklichem Charakter wie Growth structures (1978), einer sich auf Aleatorik stützenden Kammermusik in 100 Sätzen mit variabler Besetzung, sowie Piranhas (1981), Manhattan (1982), Magia (1983) und die Klavierschule (1984).[52]

Mit eigenen Lauttexten unterlegte er Events (1970) für vier Sänger und das bereits erwähnte Chorwerk Black Box. Eine Auseinandersetzung mit dem Dadaismus fand beim Vokalwerk Texte/Neue Texte/Neueste Texte (1977) statt. Dabei imitieren die Instrumente die dadaistischen Gedichte.[52] White Box (1981) für Chor und Orchester baut auf 35 Tönen auf, d. h. Grundtonleiter und 7 x 4 Versetzungszeichen. Die Musiker müssen die Töne nicht genau wiedergegeben, was letztlich zu Vibrationen führt. Durch die ungemeine Virtuosität seines Instrumentaleinsatzes erschien er Beobachtern als „ein enfant terrible der stillen Szene“ (Lothar Knessl).[53]

Der Lehrer Takács ordnete Losonczy kompositorisch „dem experimentierenden Typ“ zu, der sich für „Verfremdungseffekte, Elektronik und zuletzt auch Computermusik“ interessierte. Er besäße „Talent, um sich in jedem beliebigen Idiom ausdrücken zu können“. Vor allem schätzte er seine Ehrlichkeit.[54] Kurtág befand: „Seine [Losonczys] Musik ist wirklich unvergleichlich, sehr ernsthaft und gleichzeitig so humorvoll wie skurril“.[55]

Auszeichnungen

Werke

Sein Œuvre beläuft sich auf mehr als 70 Stücke, insbesondere Instrumentalmusiken.[25]

Diskographie

  • 1958: Béla Bartók: Sonata für zwei Klaviere und Schlaginstrumnte (Qualiton) mit Péter Solymos und Andor Losonczy (Klavier) und János Sándor und Petz Ferenc (Schlagzeug) unter der Ltg. von Lukács Ervin – Sonate für zwei Klaviere und Schlaginstrumente
  • 1976: Klaus Ager: Sondern Die Sterne Sind’s (FSM/Aulos) mit dem Österreichischen Ensemble für neue Musik unter der Ltg. von Klaus Ager – I Remember A Bird und Metaboles I
  • 1983: Gerhard Lampersberg: Gerhard Lampersberg (Insel Hombroich) mit Andor Losonczy (Klavier) u. a. – Labores Juveniles, Vier Nachtstücke, Einblicke 70 und Zwei Zyklen Für Klavier
  • 1994: Andor Losonczy: Losonczy (LondonHALL) mit Andor Losonczy (Klavier) und Oswald Sallaberger (Violine) – Igric, Piranhas, Growth Structures, Die Klavierschule und Magia
  • 2006: Unerhört: Neue Musik aus Salzburg (ORF-CD) mit Andor Losonczy (Klavier) und dem Österreichischen Ensemble für Neue Musik u. a. – Magia
  • 2011: Gunnar Berg Ensemble Salzburg (Edition 7) mit dem Gunnar Berg Ensemble – Growth Structures
  • 2016: Darmstadt Aural Documents (Neos) mit Andor Losonczy (Klavier) u. a. – György Kurtág: Acht Klavierstücke op. 3

Schriften (Auswahl)

  • [Grußbeitrag von Andor Losonczy]. In: Christian Heindl (Hrsg.): Jenö Takács. Festschrift zum 100. Geburtstag. Doblinger, Wien [u. a.] 2002, ISBN 3-900695-57-1, S. 28.

Dokumentation

Literatur

  • Losonczy, Andor. In: Paul Frank, Wilhelm Altmann, fortgeführt von Burchard Bulling, Florian Noetzel, Helmut Rösner: Kurzgefaßtes Tonkünstlerlexikon. Zweiter Teil: Ergänzungen und Erweiterungen seit 1937. Band 2: L–Z, 15. Auflage, Heinrichshofen, Wilhelmshaven 1978, ISBN 3-7959-0087-5, S. 44.
  • Losonczy, Andor. In: Harald Goertz (Hg.): Österreichische Komponisten der Gegenwart. Ein Handbuch. Doblinger, Wien, München 1979, ISBN 3-900035-58-X, S. 61.
  • Gerhard Walterskirchen: Losonczy, Andor. In: Adolf Haslinger (Hrsg.): Salzburger Kulturlexikon. Residenz-Verlag, Salzburg [u. a.] 1987, ISBN 3-7017-0503-8, S. 278.
  • Andor Losonczy. In: Peter Hollfelder: Geschichte der Klaviermusik. Historische Entwicklungen, Komponisten mit Biographien und Werkverzeichnissen, nationale Schulen. Band 1, Noetzel, Wilhelmshaven 1989, ISBN 3-7959-0436-6, S. 363.
  • Losonczy, Andor. In: Österreichischer Musikrat (Hrsg.): Beiträge ’94. Österreichische Komponisten unserer Zeit. Bärenreiter, Kassel [u. a.] 1994, S. 96. (= Beiträge der Österreichischen Gesellschaft für Musik, Bd. 9)
  • Losonczy, Andor. In: Bernhard Günther (Hrsg.): Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich. Komponisten und Komponistinnen des 20. Jahrhunderts mit Werklisten, Diskographien, Bibliographien und einer zweisprachigen Einleitung. Music Information Center Austria, Wien 1997, ISBN 3-901837-00-0, S. 707–709.
  • Alexander Rausch: Losonczy, Andor. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.
  • Losonczy, Andor. In: Axel Schniederjürgen (Hrsg.): Kürschners Musiker-Handbuch. 5. Auflage, Saur Verlag, München 2006, ISBN 3-598-24212-3, S. 283.
  • Jürg Stenzl: „Enfant terrible der stillen Szene“. Der Komponist Andor Losonczy. In: MusikTexte – Zeitschrift für neue Musik, Heft 151, November 2016, S. 101f.

Radiosendung:

Einzelnachweise

  1. Losonczy Dezső im Magyar Hangosfilm Lexikon (ungarisch), abgerufen am 26. Januar 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Andor Losonczy beim Music Information Center Austria
  3. 1 2 3 4 5 6 7 Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich 1997, S. 707.
  4. Wolfgang Suppan (Verf.): Jenő Takács: Dokumente, Analysen, Kommentare, Eisenstadt 1977, S. 63.
  5. Gerhard Walterskirchen: Losonczy, Andor. In: Adolf Haslinger (Hrsg.): Salzburger Kulturlexikon. Residenz-Verlag, Salzburg [u. a.] 1987, ISBN 3-7017-0503-8, S. 278.
  6. Manfred Wagner: Migration als Kulturströmung, in: Hartmut Krones (Hg.): Multikulturelle und internationale Konzepte in der neuen Musik: [vierter Bericht über die vom Institut für Musikalische Stilforschung an der Universität für Musik und Darstellende Kunst, Wien veranstalteten Symposien zum Festival Wien Modern] (= Wiener Schriften zur Stilkunde und Aufführungspraxis / Sonderreihe Symposien zu Wien Modern. Bd. 4). Böhlau, Wien [u. a.] 2008, ISBN 978-3-205-77501-0, hier: S. 69–76, S. 73.
  7. Ernennung zum ordentlichen Hochschulprofessor mit 1. Dezember 1986, vgl. Ernennungen im Studienjahr 1986/87, in: Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg (Hg.): Jahresbericht Studienjahr 1986/87. Salzburg, S. 13.
  8. Emeritierung mit Ablauf 30. September 1998, vgl. Emeritierungen im Studienjahr 1997/98, in: Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg (Hg.): Jahresbericht Studienjahr 1997/98. Salzburg, S. 7.
  9. Aus Österreichs Hochschulen, in: Österreichische Hochschulzeitung, 39. Jg., Nr. 3, März 1987, S. 28.
  10. 1 2 Harald Goertz: Österreichische Komponisten der Gegenwart. Ein Handbuch, S. 61.
  11. Barbara Boisits: Neunteufel, Michael. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.
  12. Uwe Harten: Raditschnig, Werner. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 4, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2005, ISBN 3-7001-3046-5.
  13. Alexander Rausch: Nießner, Wolfgang. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 3, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2004, ISBN 3-7001-3045-7.
  14. 1 2 Andor Losonczy im Archiv des Internationalen Musikinstituts Darmstadt, URL: https://www.imd-archiv.de, abgerufen am 20. Januar 2018.
  15. Tasos Zembylas, Martin Niederauer: Praktiken des Komponierens: Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven. Springer, Wiesbaden 2016, ISBN 978-3-658-13508-9, S. 42.
  16. Karlheinz Stockhausen bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik in Darmstadt 1951–1996: Dokumente und Briefe. Zsgest. und kommentiert von Imke Misch und Markus Bandur. Stockhausen-Stiftung für Musik, Kürten 2001, ISBN 3-00-007290-X, S. 289.
  17. Gianmario Borio, Hermann Danuser (Hrsg.): Im Zenit der Moderne: Geschichte und Dokumentation in vier Bänden, Band 2, Freiburg im Breisgau 1997, S. 273.
  18. Klaus Ager, Achim Bornhöft: Institutionen elektronischer Musik – in Salzburg, in: Österreichische Musikzeitschrift, Band 64, Nr. 10, S. 34–37, hier: S. 34; es sind die Werke Alliage (1961) und Collage (1962) dokumentiert, vgl. Folkmar Hein, Thomas Seelig: Internationale Dokumentation elektroakustischer Musik = International documentation of electroacustic music. Pfau, Saarbrücken 1996, ISBN 3-930735-59-8, S. 203.
  19. 1 2 3 4 Oesterreichisches Musiklexikon Online.
  20. Rudolph Angermüller: Salzburg: Libraries, Archives, and Musicological Research, in: Current Musicology 1973/16, S. 26–30, hier: S. 28f.; Notizen, in: Melos 1972/4, S. 251.
  21. Irmfried Radauer: Bereicherung oder Verarmung: Möglichkeiten der Computeranwendung in der Musik am Beispiel des Computermusik-Rechenzentrums C.M.R.S. in Salzburg, in: Otto Breicha, Reinhard Urbach (Hrsg.): Österreich zum Beispiel: Literatur, bildende Kunst, Film und Musik seit 1968, Salzburg 1982, S. 385–387, hier: S. 385.
  22. Pressereferat des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (Hg.): Kunstbericht 1978, Wien, S. 30f.
  23. 1 2 3 4 5 Kürschners Musiker-Handbuch 2006, S. 283.
  24. Adrian Thomas: Górecki (Oxford studies of composers). Clarendon Press, Oxford 1997, ISBN 0-19-816394-0, S. 171.
  25. 1 2 3 4 Jürg Stenzl: „Enfant terrible der stillen Szene“. Der Komponist Andor Losonczy. In: MusikTexte – Zeitschrift für neue Musik, Heft 151, November 2016, S. 101.
  26. Friedrich Spangemacher (Hg.): György Kurtág, Boosey und Hawkes, Bonn 1989, ISBN 3-87090-205-1, S. 89 (= Musik der Zeit, Band 5).
  27. Wolfgang Suppan (Verf.): Jenő Takács: Dokumente, Analysen, Kommentare, Eisenstadt 1977, S. 86.
  28. Wolfgang Suppan (Verf.): Jenő Takács: Dokumente, Analysen, Kommentare, Eisenstadt 1977, S. 115.
  29. BALLET DU XX-ÈME SIÈCLE, salzburgerfestspiele.at, abgerufen am 4. Februar 2018.
  30. Bei seinen Werken aus Ungarn handelt es sich um etwa 100 Stück, vgl. Konzert zur Preisverleihung des großen Kunstpreises an Andor Losonczy (Memento vom 16. Februar 2005 im Internet Archive)
  31. Unauffindbarkeit vermutlich auch im Zuge des fremdverursachten Überspielens von Tonbändern, vgl. Klaus Ager: 50 Jahre Elektronische Musik in Salzburg, in: Studio für Elektronische Musik, Universität Mozarteum: 50 Jahre Studio für Elektronische Musik (1959–2009). Salzburg 2009, S. 9.
  32. Walter Szmolyan: Zeitgenössische Komponisten aus Salzburg. In: Österreichische Musikzeitschrift 25 (1970) 7, S. 405–407, hier: S. 406f.
  33. Karl Wagner: Salzburg, in: Österreichische Musikzeitschrift 46 (1981) 3/4, S. 118–125, hier: S. 122.
  34. Salzburger Filme bei Festival in Warschau, in: Salzburger Nachrichten vom 11. September 2003, S. 14.
  35. Markus Grassl, Reinhard Kapp (Hrsg.): Darmstadt-Gespräche: die Internationalen Ferienkurse für Neue Musik; in Wien. Böhlau, Wien [u. a. 1996], ISBN 3-205-98488-9, S. 335f. (= Wiener Veröffentlichungen zur Musikgeschichte; 1)
  36. Andor Losonczy, archiv.steirischerherbst.at, abgerufen am 26. Januar 2018.
  37. Tadeusz Kaczyński, Andrzej Zborski, Kazimierz Nowacki: Warszawska Jesień / Warsaw Autumn, Polskie Wydawnictwo Muzyczne, Krakau 1983, S. 309; Composers, Compositions, Performers 1956-2016, warszawska-jesien.art.pl, abgerufen am 21. Januar 2018.
  38. Meinhard Rüdenauer: Neue österreichische Musik bei der Gaudeamus-Musikwoche in Holland, in: Österreichische Musikzeitschrift, Band 36, Heft 12, S. 660.
  39. Koncert k mileniu Rakouské republiky, festival.cz, abgerufen am 31. Januar 2018.
  40. Archiv 2008, www.artpourlaar.ch, abgerufen am 31. Januar 2018.
  41. Éva Radics: 80 éves Losonczy Andor zeneszerzõ, zongoramûvész, in: Bécsi Napló, November/Dezember 2012, S. 6.
  42. Ernst P. Strobl: Ehre, wemklingende Ehre gebührt, in: Salzburger Nachrichten, Nr. 93 vom 21. April 2016, S. 8.
  43. Liste der ordentlichen Mitglieder der AKM – Stand Oktober 2017, www.akm.at, abgerufen am 31. Januar 2018.
  44. Andor Loonczy beim Österreichischen Komponistenbund (Memento vom 30. Mai 2013 im Internet Archive)
  45. Unsere Mitglieder, ig-komponisten.at, abgerufen am 20. Januar 2018.
  46. Ehrenmitglieder von ASPEKTE Salzburg (Memento vom 6. Juli 2015 im Internet Archive)
  47. Edition7 - Katalog, www.edition7.at, abgerufen am 20. Januar 2018.
  48. Werke von Andor Losonczy in der UE, www.universaledition.com, abgerufen am 20. Januar 2018.
  49. In der Archivbox 21 werden "die Klavierschule", Neue Texte, Zwei Bilder für Orchester, Party sowie Duo für Fidel und Klavier gesammelt, vgl. Wienbibliothek im Rathaus / Musiksammlung, Notenarchiv der IGNM Österreich, ZPM 670, abgerufen am 20. Januar 2018.
  50. Reinhard Kriechbaum: Leidenschaft für die Moderne in den Tasten, in: Drehpunktkultur – Salzburger Kulturzeitung im Internet vom 10. Januar 2018, abgerufen am 20. Januar 2018.
  51. Astried Rieder: Interviews mit Andor Losonczy und dem Violinistn Georges-Emmanuel Schneider, Atelier für Neue Musik: Radiofabrik 107,5, 20. Februar 2011 (Podcast in der Mediathek CBA – Cultural Broadcast Archive).
  52. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich 1997, S. 707f.
  53. Zitiert nach: Lexikon zeitgenössischer Musik aus Österreich 1997, S. 707; Jürg Stenzl: „Enfant terrible der stillen Szene“. Der Komponist Andor Losonczy. In: MusikTexte – Zeitschrift für neue Musik, Heft 151, November 2016, S. 101.
  54. Wolfgang Suppan (Verf.): Jenő Takács: Dokumente, Analysen, Kommentare, Eisenstadt 1977, S. 86.
  55. Zitiert nach: Jürg Stenzl: „Enfant terrible der stillen Szene“. Der Komponist Andor Losonczy. In: MusikTexte – Zeitschrift für neue Musik, Heft 151, November 2016, S. 101.
  56. Gianmario Borio, Hermann Danuser (Hrsg.): Im Zenit der Moderne: Geschichte und Dokumentation in vier Bänden, Band 2, Freiburg im Breisgau 1997, S. 138; Kranichsteiner Musikpreis: Chronologie, www.internationales-musikinstitut.de, abgerufen am 20. Januar 2018, S. 3.
  57. Pressereferat des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (Hg.): Kunstbericht 1979, Wien, S. 49.
  58. Pressereferat des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (Hg.): Kunstbericht 1979, Wien, S. 50.
  59. Landesauszeichnungen verliehen: Schausberger zeichnete 25 verdiente Personen mit hohen Landesauszeichnungen aus, in: Salzburger Landeskorrespondenz vom 2. Juli 1998.
  60. Eingriffe der Technik. Spiluttini, Scherübl und Losonczi erhalten den Salzburger Kunstpreis. In: Salzburger Nachrichten, Nr. 15, 20. Januar 2005, S. 13.
  61. Große Kunstpreise des Landes werden vergeben: Raus wird am 20. Jänner die Preise an Andor Losonczy, Margherita Spiluttini und Wilhelm Scherübl überreichen, in: Salzburger Landeskorrespondenz vom 13. Januar 2005.