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vom 27.05.2017, aktuelle Version,

Erich Zöllner

Erich Zöllner (* 25. Juni 1916 in Wien; † 11. Dezember 1996 ebenda) war ein österreichischer Historiker.

Leben

Erich Zöllner war von 1953 bis 1986 Professor für Österreichische Geschichte an der Universität Wien und von 1974 bis 1985 Präsident des Instituts für Österreichkunde. Er gilt als bedeutendster Historiker im Bereich der österreichischen Geschichte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Geschichte Österreichs erlebte mehrere Auflagen. Seit 1971 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.[1] Zöllner wurde am Neustifter Friedhof bestattet.

Auszeichnungen

Schriften

  • mit Heinrich Fichtenau: Urkundenbuch zur Geschichte der Babenberger in Österreich, Band 1-2, 1950/55
  • Geschichte der Franken bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts, 1970
  • Geschichte Österreichs, 1961
  • Das Werden Österreichs, 1964
  • Probleme und Aufgaben der österreichischen Geschichtsforschung, herausgegeben von Heide Dienst und Gernot Heiß, 1984
  • Wellen der Verfolgung in der österreichischen Geschichte. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1986, ISBN 3-215-06294-1 (= Schriften des Institutes für Österreichkunde, Band 48).
  • Der Österreichbegriff. Formen und Wandlungen, Oldenbourg, München 1988, ISBN 3-486-54671-6.

Literatur

  • Fritz Fellner, Doris A. Corradini (Hrsg.): Österreichische Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon. Böhlau, Wien u. a. 2006, ISBN 978-3-205-77476-1, S. 475 (Veröffentlichungen der Kommission für Neuere Geschichte Österreichs 99).

Einzelnachweise

  1. Erich Zöllner Nachruf im Jahrbuch 1997 der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (PDF-Datei).