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vom 07.06.2017, aktuelle Version,

Hansjörg Hofer

Hansjörg Hofer (* 14. April 1952 in Stumm im Zillertal) ist ein österreichischer römisch-katholischer Geistlicher, Generalvikar der Erzdiözese Salzburg und ernannter Weihbischof.

Leben

Nach der Matura am Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum studierte Hofer katholische Theologie an der Universität Salzburg und der Universität Innsbruck. Nach seiner Priesterweihe am 29. Juni 1976 in Salzburg, ernannte ihn der Salzburger Erzbischof Karl Berg zu seinem Privatsekretär und Zeremoniär am Salzburger Dom. 1979 wurde er in Salzburg zum Doctor theologiae promoviert. Er war Kooperator in Hallein und ab 1984 Pfarrer von Mittersill und Hollersbach. 1992 wurde er zum Kanzler und Personalreferenten der Erzdiözese Salzburg im Bischöflichen Ordinariat bestellt. Hofer ist seit 1992 Mitglied des Salzburger Domkapitels und besitzt somit als Domkapitular Wahlrecht bei der Neubesetzung des Salzburger Bischofsstuhls. Durch Papst Benedikt XVI. erfolgte die Ernennung zum Prälat („Päpstlicher Ehrenprälat“).

Erzbischof Alois Kothgasser ernannte ihn am 1. September 2006 zum Generalvikar mit Beibehaltung der Agenden des Personalreferenten der Erzdiözese Salzburg und damit zum Nachfolger von Johann Reißmeier.[1]

Papst Franziskus ernannte ihn am 31. Mai 2017 zum Titularbischof von Abziri und zum Weihbischof in Salzburg.[2]

Einzelnachweise

  1. „Erzbistum Salzburg: Hansjörg Hofer wird neuer Generalvikar“, kath.net, 23. Mai 2006
  2. Nomina di Ausiliare di Salzburg (Austria). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 31. Mai 2017, abgerufen am 31. Mai 2017 (italienisch).