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vom 23.05.2018, aktuelle Version,

Alois Schwarz (Bischof)

Alois Schwarz, Bischof von Gurk-Klagenfurt (2011)
Wappen von Alois Schwarz

Alois Schwarz (* 14. Juni 1952 in Hollenthon, Niederösterreich) ist ein österreichischer Geistlicher und seit 2001 römisch-katholischer Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt. Er ist designierter Bischof der Diözese St. Pölten.

Leben

Er wurde als Sohn der Landwirte Alois Schwarz und Ernestine geb. Sanz geboren. Von 1962 bis 1970 besuchte er das Humanistische Gymnasium Sachsenbrunn der Erzdiözese Wien in Kirchberg am Wechsel und wohnte im dortigen Knabenseminar. Am 16. Juni 1970 legte er die Matura ab, trat in das Wiener Priesterseminar ein und studierte Katholische Theologie an der Universität Wien. Am 29. Juni 1976 empfing er das Sakrament der Priesterweihe und promovierte 1981 zum Dr. theol. Anschließend wurde er von 1983 bis 1992 Pfarrer in Krumbach (Niederösterreich) und übernahm am 1. September 1987 die Leitung des Pastoralamtes der Erzdiözese Wien. Am 5. Dezember 1988 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. den Titel Kaplan Seiner Heiligkeit und ernannte ihn am 26. Dezember 1996 zum Titularbischof von Mathara in Numidia und zum Weihbischof in Wien. Am 22. Februar 1997 empfing er durch den Wiener Erzbischof Christoph Schönborn die Bischofsweihe, der ihn am 1. August zum Bischofsvikar für das Vikariat Unter dem Wienerwald berief.

Am 22. Mai 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt ernannt und am 23. Juni offiziell in dieses Amt eingeführt.

Mit der österreichischen Pfarrer-Initiative suchte Schwarz als Diözesanbischof den Dialog und betonte seine grundsätzliche Offenheit, äußerte jedoch 2012 einschränkend, dass die meisten Forderungen nicht in den Bereich des Ortsbischofs, sondern in den des Papstes fielen.[1]

2013 wurde Schwarz in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen und am 21. September 2013 durch den Kardinalgroßmeister Edwin Frederick O’Brien in der Basilika Mondsee investiert.[2] 2017 wurde Schwarz Nachfolger von Karl-Heinz Frankl als Prior für die Komturei Klagenfurt des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.[3]

Papst Franziskus ernannte ihn am 17. Mai 2018 zum Bischof von St. Pölten.[4][5] Am 1. Juli 2018 soll er in sein neues Amt eingeführt werden.[6]

Auszeichnungen

Werke

  • Praxis der Predigterarbeitung. Neue Homiletik. Styria, Graz u. Wien 1986, ISBN 3-222-11716-0.
  • Pastoraltheologie. Wiener Theologische Kurse, Wien 1990.
  • Sorgt euch also nicht um morgen. Ein Bischof zur Zukunft des Glaubens. Styria, Graz u. Wien 2004, ISBN 3-222-12988-6.
  • Sakramente. Liebeserklärungen Gottes in den Feiern der Kirche. Styria, Graz u. Wien 2005, ISBN 3-222-13186-4.
  Commons: Alois Schwarz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bischof Schwarz feiert seinen 60. Geburtstag, auf www.kleinezeitung.at, online, abgerufen am 20. Juli 2012
  2. Kärntner Diözesanbischof wird Grabesritter, Kleine Zeitung, 22. September 2013
  3. OB Bischof Alois Schwarz neuer Prior der Komturei Klagenfurt. In: Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. 10. April 2017, abgerufen am 19. April 2017.
  4. Rinuncia del Vescovo di Sankt Pölten (Austria) e nomina del successore. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 17. Mai 2018, abgerufen am 17. Mai 2018 (italienisch).
  5. Alois Schwarz wird neuer Bischof von St. Pölten. Österreichischer Rundfunk vom 17. Mai 2018
  6. Amtseinführung von Bischof Schwarz am 1. Juli. In: ORF. 22. Mai 2018, abgerufen am 23. Mai 2018.
  7. THEOLOGISCHE KURSE - Ehrenfreunde. Abgerufen am 27. März 2018.
  8. orf.at - Einspielerpreis für Bischof Alois Schwarz. Artikel vom 9. November 2012, abgerufen am 21. März 2015.
Vorgänger Amt Nachfolger
Klaus Küng Bischof von St. Pölten
2018-
Egon Kapellari Bischof von Gurk-Klagenfurt
2001–2018