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vom 14.06.2018, aktuelle Version,

Hinterhornbach

Hinterhornbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Hinterhornbach
Hinterhornbach (Österreich)
Hinterhornbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 50,55 km²
Koordinaten: 47° 21′ N, 10° 27′ O
Höhe: 1101 m ü. A.
Einwohner: 92 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 1,8 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6646
Vorwahl: 05632
Gemeindekennziffer: 7 08 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hinterhornbach 18
6646 Hinterhornbach
Politik
Bürgermeister: Martin Kärle (Gemeinsam für Hinterhornbach)
Gemeinderat: (2016)
(9 Mitglieder)

9 ÖVP Gemeinsam für Hinterhornbach

Lage von Hinterhornbach im Bezirk Reutte
BachBerwangBiberwierBichlbachBreitenwangEhenbichlEhrwaldElbigenalpElmenForchachGränGramaisHäselgehrHeiterwangHinterhornbachHöfenHolzgauJungholzKaisersLechaschauLermoosMusauNamlosNesselwänglePfafflarPflachPinswangReutteSchattwaldStanzachSteegVorderhornbachTannheimVilsWängleWeißenbach am LechZöblenTirol Lage der Gemeinde Hinterhornbach im Bezirk Reutte (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Hinterhornbach im Hornbachtal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hinterhornbach ist eine Gemeinde im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich) mit 92 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018).

Geografie

Hinterhornbach liegt auf um die 1100 m ü. A. im hinteren Teil des Hornbachtals, einem Seitental des Lechtals, am Fuß des 2592 m hohen Hochvogel in den Allgäuer Alpen.

Gemeindegliederung

Die kleine Gemeinde umfasst nur eine Katastralgemeinde und Ortschaft.
Neben dem Dorf Hinterhornbach selbst gehören die Rotten Krummenstein und Pretterhof zur Gemeinde. Außerdem gehört das Selbstversorgerhaus Kaufbeurer Haus zur Gemeinde. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Nachbargemeinden

Bad Hindelang (Lkr. Oberallgäu., BY, DE)
Oberstdorf (Lkr. Oberallgäu., BY, DE) Elmen
Holzgau Elbigenalp Häselgehr

Geschichte

Der Ort wurde 1235 erstmals urkundlich erwähnt.[1] Die Besiedlung erfolgte als Almgebiet vom Allgäu her über die Joche. Die ursprünglichen Einzelhöfe wandelten sich zu Hofgruppen und weilerartigen Siedlungen.

Hinterhornbach war von alters her der Pfarre Elbigenalp, ab 1515 Elmen (1758 Kuratie, 1761/64 Widum) und der Gerichtsbarkeit Ehrenberg unterstellt, und gehörte zur Anwaltschaft Unterlechtal der Region Lechtal. 1810–1833 (1805–1816 im Innkreis des Königreich Bayern, dann wieder österreichisch) war die Ortschaft mit Hinterhornbach zum Steuerdistrikt (österreichisch Steuergemeinde) Hornbach vereinigt. 1883 entstand aus Hinterhornbach eine eigene Gemeinde.

Abwanderungen der 1950er und 1960er Jahre konnten durch Infrastrukturmaßnahmen, wie dem Straßenausbau im Tal, gestoppt werden.

Wappen

Blasonierung:

In Blau über zwei schmalen schrägrechten Wellenbalken ein silberner Widderkopf.

Das 1979 verliehene Gemeindewappen[2] symbolisiert als redendes Wappen den Ortsnamen und erinnert außerdem an die früher bedeutende Schafzucht.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die Gemeinderat hat insgesamt neun Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2010 Wilfried Lechleitner (ÖVP)
  • seit 2010 Martin Kärle (ÖVP Gemeinsam für Hinterhornbach)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Hinterhornbach

Persönlichkeiten

Literatur

  • Wanderführer Hinterhornbach. Natur- und kulturkundlicher Wanderführer von Gustav und Georg Dinger, hrsg. v. d. Sektion Donauwörth d. Deutschen Alpenvereins, Verlag Ludwig Auer, ISBN 978-3-9807169-6-3
  • Sebastian Hölzl: Die Gemeindearchive des Bezirkes Reutte: T. Ohne Markt Reutte und Stadt Vils. Band 1, Amt der Tiroler Landesregierung, Tiroler Landesarchiv, Innsbruck 1997, ISBN 978-3-901464-06-5 (= Band 37 von Edition Atelier: Tiroler Geschichtsquellen), 15/Hinterhornbach, S. 232 ff.
  Commons: Hinterhornbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Peter Anreiter, Christian Chapman, Gerhard Rampl: Die Gemeindenamen Tirols: Herkunft und Bedeutung. Band 17 von Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchivs, Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0449-0, Abschnitt Hornbach (Vorder-, Hinter-), S. 508 ff.
  2. Landesgesetzblatt für Tirol Nr. 26/1979 (Digitalisat)
  3. Tirol Atlas: Wappen von Tirol – Hinterhornbach