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vom 29.10.2018, aktuelle Version,

Johannesweg

Johannesweg

Johannesbrunnen und Engelskapelle zu Beginn des Johannesweges
Daten
Länge 84 kmdep1
Lage Unteres Mühlviertel
Startpunkt Pierbach
48° 21′ 54,3″ N, 14° 43′ 52″ O
Zielpunkt Pierbach
48° 21′ 54,3″ N, 14° 43′ 52″ O
Typ Pilgerweg
Höhenunterschied 504 m
Höchster Punkt 980
Niedrigster Punkt 494
Schwierigkeitsgrad mittel
Jahreszeit ganzjährig
Aussichtspunkte - Burgruine Ruttenstein (in Pierbach)

- Herrgottsitz und Burgruine Prandegg (in Schönau im Mühlkreis)

- Herzogreither Berg und Haiderberg (in St. Leonhard bei Freistadt)

- Kammererberg (in Weitersfelden)

- Wegererstein (in Unterweissenbach)

- Gipfelkreuz (in Königswiesen)

Besonderheiten Pilgerweg mit 12 Meditationsorten zu Texten aus dem Johannesevangelium, dessen Routenverlauf dem Umriss einer Lilie nachempfunden ist.

Der Johannesweg ist ein überregionaler Wander- und Pilgerweg im unteren Mühlviertel.

Beschreibung

Johanneswegtafel mit dem Umriss einer Lilie als Logo

Der 84 Kilometer lange, als Rundwanderweg angelegte, Johannesweg führt durch sieben Gemeinden des Bezirks Freistadt (Pierbach, Schönau im Mühlkreis, St. Leonhard bei Freistadt, Weitersfelden, Kaltenberg, Unterweißenbach und Königswiesen).

Er ist als Meditationsweg, der in seinem Verlauf den Umrissen einer Lilie nachempfunden ist, konzipiert und mit 12 Meditationsorten zu Textstellen aus dem Johannesevangelium ausgestattet. Der Johannesweg gehört zum Wanderwegenetz der Mühlviertler Alm. Die durchgehend beschilderte Route führt auf bestehenden lokalen und überregionalen Wander- und Reitwegen und wurde am 24. Juni 2012 eröffnet. Er wurde vom Linzer Arzt Johannes Neuhofer initiiert und die Wegstrecke von der Mitarbeiterin des Tourismusverbandes Mühlviertler Alm Elisabeth Hackl-Winkler erstmals in Form einer Lilie konzeptioniert. Bei der Gestaltung der Stationen wurde der Theologe Mag. Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich, intensiv miteinbezogen. Die praktische Umsetzung erfolgte durch die Mühlviertler Alm gemeinsam mit den Tourismusforen der Gemeinden. Seither wird dieser spirituelle Rundwanderweg von der Mühlviertler Alm ständig weiterentwickelt und dabei besonders versucht, das Erlebnis Johannesweg für alle Wanderer noch intensiver zu gestalten.

Zu den höchsten Punkte auf der Route des Johannesweges zählen der Herrgottsitz (855 m) auf dem Steinernen Berg (höchste Erhebung von Schönau im Mühlkreis), der Herzogreither Berg (811 m), der Haiderberg (mit 907 m der höchste Berg von St. Leonhard bei Freistadt), der Kammererberg (980 m), der Wegererstein (mit 834 m die höchste Erhebung Unterweißenbachs) und das Gipfelkreuz in Königswiesen (920 m).

Auf dem Johannesweg befinden sich die denkmalgeschützten Pfarrkirchen der anliegenden Pfarrorte (Pfarrkirche hl. Quirin in Pierbach, Pfarrkirche hl. Jakob der Ältere in Schönau im Mühlkreis, Pfarrkirche hl. Leonhard in St. Leonhard bei Freistadt, Pfarrkirche hl. Ulrich in Weitersfelden, Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Kaltenberg, Pfarrkirche hl. Nikolaus in Unterweißenbach und Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Königswiesen).

Ebenfalls unter Denkmalschutz stehen die entlang des Johanneswegs gelegenen Burgruinen Prandegg und Ruttenstein.

Der Johannesweg berührt bzw. führt entlang der Flussläufe von Großer und Kleiner Naarn, Waldaist, Schwarzer Aist und Weißer Aist sowie deren Zuflüsse. Die Flusstäler zählen teilweise zum Europaschutzgebiet bzw. FFH-Gebiet Waldaist-Naarn.

Literatur