Kastelbell-Tschars
Kastelbell-Tschars | |
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(ital.: Castelbello-Ciardes) | |
Wappen
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Karte
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Staat: | Italien |
Region: | Trentino-Südtirol |
Provinz: | Bozen – Südtirol |
Bezirksgemeinschaft: | Vinschgau |
Einwohner: (VZ 2011/31.12.2016) |
2.378/2.301 |
Sprachgruppen: (laut Volkszählung 2011) |
98,72 % deutsch 1,28 % italienisch 0,00 % ladinisch |
Koordinaten | 46° 38′ N, 10° 54′ O |
Meereshöhe: | 556–2912 m s.l.m. (Zentrum: 587 m s.l.m.) |
Fläche: | 53 km² |
Dauersiedlungsraum: | 44 km² |
Fraktionen: | Freiberg, Galsaun, Juval, Kastelbell, Latschinig, Marein, Tomberg, Trumsberg, Tschars |
Nachbargemeinden: | Latsch, Naturns, Schnals, Ulten |
Postleitzahl: | 39020 |
Vorwahl: | 0473 |
ISTAT-Nummer: | 021018 |
Steuernummer: | 82005850217 |
Bürgermeister (2015): | Gustav Tappeiner (SVP) |
Kastelbell-Tschars ([ˌkastəlˈbɛl-tʃaˑrs]; italienisch Castelbello-Ciardes) ist eine Gemeinde mit 2301 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) im Vinschgau in Südtirol (Italien). Die Gemeinde verfügt über ein 50 Kilometer umfassendes Netz an markierten Wanderwegen und beherbergt insgesamt vier Schlösser und Ansitze: Schloss Juval, Schloss Kastelbell, Ansitz Kasten und Schloss Hochgalsaun.
Seit dem Jahr 2005 ist die Gemeinde durch die wiedereröffnete Vinschgaubahn mit den Haltepunkten Kastelbell (liegt in Marein) und Tschars an das öffentliche Eisenbahnnetz angeschlossen.
Geographie
Kastelbell-Tschars liegt im mittleren Vinschgau kurz nach der Einfahrt ins Schnalstal. Vom Ortskern Kastelbell aus sind es nach Schlanders im Westen etwa 10 km, in den Nachbarort Naturns im Osten 8 km und nach Meran ca. 20 km.
Sehenswürdigkeiten

- Der Waalweg wird in zahlreichen Wanderführern beschrieben. Dieser ist ein beliebter Spazierweg für Einheimische und Touristen.
- Schloss Kastelbell
- Schloss Juval, die Sommerresidenz von Reinhold Messner.
- Ruine Schloss Hochgalsaun, welche den Montalbanern gehörte.
Weinbau
Mit 25,5 ha ist Kastelbell-Tschars die größte Weinbaugemeinde im Vinschgau. Das in Ost-West-Richtung verlaufende Tal ist geprägt von einem trockenen Mikroklima mit weniger als 500 mm Jahresniederschlag, vielen Sonnenstunden, warmen Tagen und frischen Nächten. Dieses Klima begünstigt den Weinbau und das Terroir in und um Kastelbell-Tschars. Der Weinbau spielt in folgenden Fraktionen eine Rolle: Kastelbell, Galsaun, Tschars und Juval. Es reifen Trauben der Sorten Chardonnary, Weißburgunder, Rauländer, Gewürztraminer, Riesling, Vernatsch, Zweigelt und Blauburgunder.
Schulen
- Grundschule Kastelbell
- Grundschule Tschars
- Kindergarten Kastelbell
- Kindergarten Tschars
(alle in deutscher Sprache)
Politik
Bürgermeister seit 1952:[1]
- Ernst Pircher: 1952–1960
- Hubert Pohl: 1960–1964
- Johann Ausserer: 1964–1993
- Josef Alber: 1993–2010
- Gustav Tappeiner: 2010–
Weblinks
- Geschichte-Tirol: Kastelbell - Tschars
- Offizielle Website der Gemeinde Kastelbell-Tschars
- Landschaftsplan der Gemeinde Kastelbell-Tschars. Amt für Landschaftsökologie, Autonome Provinz Bozen – Südtirol (PDF-Datei)
- Eintrag im Tirol Atlas des Instituts für Geographie an der Universität Innsbruck
Einzelnachweise
- ↑ Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159; abgerufen am 16. November 2015 (PDF; 15 MB).
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