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vom 07.11.2018, aktuelle Version,

Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren

Die Kongregation der österreichischen lateranensischen Augustiner-Chorherren (lat. Congregatio Canonicorum Regularium S. Augustini Lateranensium Austriaca) ist ein Ordensinstitut in der römisch-katholischen Kirche. Sie ist in die Konföderation der Augustiner-Chorherren integriert.

Geschichte

Die durch Papst Gregor VII. (1073–1085) eingeleitete Kirchenreform führte für viele Kanonikerstifte wieder zur Rückbesinnung auf die alten Traditionen. Während des Pontifikats von Bonifatius VIII. (1294–1303) wurde die Entwicklung unterbrochen. Papst Eugen IV. (1431–1447) besetzte 1446 die Lateranbasilika in Rom mit Augustiner-Chorherren. Hieraus entwickelten sich die „Augustiner-Chorherren vom Lateran“. In Österreich-Ungarn gab es seit 1867 sechs Stifte der Augustiner-Chorherren vom Lateran. 1907 schlossen sich die Stifte zur „Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren“ zusammen. Unter Wahrung der Eigenständigkeit der einzelnen Stifte steht der Kongregation ein Generalabt – seit 2017 der Propst von Stift St. Florian, Johann Holzinger – vor.[1]

Die Kanonikerstifte

Von den sechs Stiften der Chorherren sind fünf in Österreich und eines in Italien beheimatet:

Einzelnachweise

  1. Ferdinand Kaineder: Propst Johann Holzinger zum Generalabt der Augustiner Chorherren gewählt. In: Ordensgemeinschaften Österreich. (ordensgemeinschaften.at [abgerufen am 27. Februar 2018]).