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vom 09.03.2018, aktuelle Version,

Lasörlinggruppe

Lasörling von Nordwesten

Die Lasörlinggruppe ist eine Untergruppe der Zentralalpen in den Ostalpen. Die Grenzen der in Osttirol gelegenen Gebirgsgruppe bilden im Wesentlichen das Virgental im Norden und das Defereggental im Süden. Nach der Übereinkunft der Alpenvereine von 1984 ist die Lasörlinggruppe Teil der Venedigergruppe und bildet deren südöstlichen Teil. In älteren Einteilungen der Ostalpen wurde die Lasörlinggruppe noch zum Defereggengebirge (Villgratner Berge) gerechnet. Höchster Berg der Lasörlinggruppe ist der namengebende Lasörling (3098 m ü. A.). Teilweise wird auch der benachbarte Panargenkamm der Lasörlinggruppe zugerechnet. Höchster Berg ist der Lasörling (3098 m ü. A.), wird der Panargenkamm eingerechnet ist das Keeseck (3173 m ü. A.) der höchste Gipfel.

Gemeinden mit Anteil an der Lasörlinggruppe sind die Gemeinden des Virgentals (Matrei in Osttirol, Virgen, Prägraten am Großvenediger) und des Defereggentals (Hopfgarten, Sankt Veit, Sankt Jakob).

Panorama der Lasörlinggruppe vom Eingang des Timmeltals aus gesehen

Gipfel der Lasörlinggruppe

  • Achsel (2220 m ü. A.)
  • Almspitze (2300 m ü. A.)[1]
  • Berger Kogel (2656 m ü. A.)
  • Blindis (3000 m ü. A.)
  • Donnerstein (2725 m ü. A.)
  • Dürrfeldeck (2977 m ü. A.)
  • Fadenkogel (2792 m ü. A.)[1]
  • Fadenkopf (2569 m ü. A.)[1]
  • Finsterkarspitze (3029 m ü. A.)
  • Gosachkofel (2536 m ü. A.)
  • Gösleswand (2912 m ü. A.)
  • Griften (2720 m ü. A.)
  • Gritzer Hörndle (2631 m ü. A.)
  • Gritzer Riegel (2736 m ü. A.)
  • Hainzenspitze (2930 m ü. A.)
  • Hofspitze (2819 m ü. A.)
  • Höllerhöhe (2257 m ü. A.)
  • Karnitzenhöhe (2567 m ü. A.)[1]
  • Kastal (2776 m ü. A.)
  • Kesselpater (2985 m ü. A.)
  • Kleinbachkopf (2844 m ü. A.)
  • Kriselachspitze (2848 m ü. A.)
  • Kriselachtörlkopf (2720 m ü. A.)[1]
  • Lasörling (3098 m ü. A.)
  • Legerle (2527 m ü. A.)
  • Lunebischhöhe (2567 m ü. A.)
  • Melberspitze (2768 m ü. A.)
  • Melspitze (2641 m ü. A.)
  • Merschenhöhe (2499 m ü. A.)
  • Michltalkopf (2753 m ü. A.)
  • Mittagskögele (2770 m ü. A.)
  • Mittlerer Stampfleskopf (3070 m ü. A.)
  • Muhskopf (2561 m ü. A.)
  • Niedere Höhe (2919 m ü. A.)[1]
  • Nördlicher Stampfleskopf (3049 m ü. A.)[1]
  • Östlicher Stampfleskopf (3068 m ü. A.)[1]
  • Pitzleshorn (2942 m ü. A.)
  • Rossleitenhöhe (2650 m ü. A.)
  • Roter Turm (2770 m ü. A.)[1]
  • Säule (2850 m ü. A.)
  • Scheibe (2765 m ü. A.)
  • Scheibenplattengipfel (2705 m ü. A.)[1]
  • Schober (2882 m ü. A.)
  • Seiche (2795 m ü. A.)
  • Speikboden (2653 m ü. A.)
  • Staberegg (2540 m ü. A.)[1]
  • Stampflesturm
  • Steingrubenhöhe (2895 m ü. A.)
  • Tögigscher Bockshorn (2833 m ü. A.)[1]
  • Toinigspitze (2666 m ü. A.)
  • Weißspitze (2705 m ü. A.)
  • Westlicher Stampfleskopf (3014 m ü. A.)[1]
  • Wohl (2772 m ü. A.)

Schutzhütten

Am westlichen Rand der Lasörlinggruppe liegt die Neue Reichenberger Hütte, die als Ausgangspunkt für Touren rund um die Finsterkarspitze dient. Im Zentralbereich befindet sich die privat geführte Lasörlinghütte, die Bergsteiger für die Begehung des Lasörling nutzen können. Am Nordrand der Lasörlinggruppe befinden sich mit Lasnitzenhütte, Bergerseehütte, Arnitzalm und Zunigalm mehrere Schutzhütten bzw. Jausenstationen.

Bilder

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 Höhe lt. Alpenvereinsführer