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vom 18.10.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Eberndorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Eberndorf enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Eberndorf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Filialkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 61479
Buchbrunn 33
Standort
KG: Buchbrunn
Die kleine Kirche mit flachgedecktem, im Kern aus dem 13. Jahrhundert stammenden Langhaus hat einen mächtigen Sakristeiturm, einen quadratischen kreuzrippengewölbten Chor aus dem 14. Jahrhundert und <einen modernen Vorhallenzubau. Der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der Vorhalle befindet sich ein bemalter, mit 1575 bezeichneter Flügelaltar.[2]
Hauptartikel: Filialkirche Buchbrunn

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Ehem. Propsthof und Gartenpavillon
ObjektID: 67912
Bleiburger Straße 11
Standort
KG: Eberndorf
Der Propsthof ist ein Bau des 16. Jahrhunderts, der im 17. Jahrhundert zu einer Propstei erweitert wurde. Über dem Südportal befindet sich ein Wappenstein mit Inschrift. Die Räume besitzen zum Teil Stuckfelderdecken. Im Garten steht ein Rokokopavillon mit Mansardenwalmdach aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.[3]

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Gesamtanlage ehem. Augustinerchorherrenstift Eberndorf
ObjektID: 61533
Kirchplatz 1
Standort
KG: Eberndorf
Neben dem (durch einen gesonderten Bescheid geschützten) großen barocken Bau umfasst die ehemalige Stiftsanlage eine gotische Kirche mit Hallenkrypta, die durch den Umbau einer romanischen Kirche zwischen 1378 und 1506 entstand, einen im 15. Jahrhundert errichteten freistehenden Turm, einen im Kern mittelalterlichen und im 17. Jahrhundert erweiterten Torbau und einige kleine Nebengebäude und Umfassungsmauern.[4]
Hauptartikel: Stift Eberndorf

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Ehem. Augustinerchorherrnstift/ Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 34206
Kirchplatz 1
Standort
KG: Eberndorf
Der barocke Stiftsbau aus der Mitte des 17. Jahrhunderts besteht aus vier Trakten um einen etwa quadratischen Hof mit dreigeschoßigen Pfeilerarkaden.[5]
Hauptartikel: Stift Eberndorf

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Wohnhaus, Rohrmeisterhaus
ObjektID: 67911

seit 2016

Kreuzberglweg 14
Standort
KG: Eberndorf
Das im Kern gotische Gebäude ist das Geburtshaus von Jakob Rohrmeister.[3]

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Heiligengeistkirche Eberndorf
ObjektID: 61537
Kreuzberglweg 21
Standort
KG: Eberndorf
Die Kirche ist ein kleiner, im Kern romanischer Bau mit Vorlaube und Dachreiter. Im Langhaus ist eine bemalte Holzdecke. 1999 wurden frühbarocke Wamd- und Gewölbefresken entdeckt.[6]

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Kreuzweg
ObjektID: 80843
Kreuzberglweg 21
Standort
KG: Eberndorf
Die Kreuzwegstationen führen um die Filialkirche Heiliger Geist zu der Kalvarienbergkapelle mit dreiteiliger Nischenarchitektur. Darin ist eine lebensgroße Kreuzigungsgruppe mit den Schächern aus dem 18./19. Jahrhundert aufgestellt. Westlich des Kalvarienberg befindet sich noch eine große Wegkapelle mit einer Kreuzigungsgruppe aus dem 18./19. Jahrhundert in den rundbogigen Nischen.[3]

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Friedhofskapelle hl. Anna am Holmberg
ObjektID: 61538
Kreuzberglweg 23
Standort
KG: Eberndorf
Die Friedhofskapelle ist ein kleiner rechteckiger barocker von einem Dachreiter bekrönter Bau von 1709. Im kreuzgratgewölbten Kapellenraum steht ein Altar mit der Darstellung der Heiligen Familie aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Darunter befindet sich eine liegende Statue der heiligen Rosalia. Die beiden um 1720 gefertigten Kirchenbänke weisen Laub- und Bandlwerkschnitzereien auf. In der Kapelle befindet sich die Wappengrabplatte von Mathias Raditschnig von Lerchenfeld.[7]

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Kath. Filialkirche Unsere liebe Frau am Berg (Friedhofskirche)
ObjektID: 61539
Kreuzberglweg 25
Standort
KG: Eberndorf
Die Kirche ist ein spätgotischer Saalbau von Anfang des 16. Jahrhunderts mit dreistufigen Strebepfeilern und vorgestelltem barocken Westturm mit Zwiebelhelm. Am mit 1780 bezeichneten Hochaltar sind bemerkenswerte Schnitzfiguren. Zur Einrichtung gehören weiters zwei Wandaltäre aus dem 17. Jahrhundert, die Kanzel von Michael Zill, Bilder und Konsolenstatuen des 17. Jahrhunderts.[7]
Hauptartikel: Filialkirche Maria am Berge

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Kath. Filialkirche hll. Johannes und Paulus
ObjektID: 61738
Gablern 43
Standort
KG: Gablern
Die einfache, im Kern romanische Kirche hat einen gemauerten Dachreiter und einen eingezogenen kreuzgratgewölbten Chor. Im Presbyterium sind Freskenreste, etwa von 1300. Zur Einrichtung gehören drei Altäre aus dem 17. Jahrhundert.[8]
Hauptartikel: Filialkirche Gablern

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Kath. Filialkirche hll. Hermagoras und Fortunat
ObjektID: 62324
Köcking 32
Standort
KG: Gablern
Die kleine gotische Kirche mit Dachreiter hat einen kreuzrippengewölbten Chor des 14. Jahrhunderts; das Langhaus stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert. Die bei einer Außenrestaurierung 1993 freigelegte bemerkenswerte Architekturpolychromie geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Hochaltar und die beiden Seitenaltäre stammen aus dem späten 18. Jahrhundert.[9]
Hauptartikel: Filialkirche Köcking

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Kath. Filialkirche hl. Magdalena
ObjektID: 62425
Loibegg 55
Standort
KG: Gablern
Die einfache kleine Kirche, wohl mit romanischem Kern, hat einen Dachreiter und eine mit 1496 bezeichnete geschlossene Vorhalle mit patronierter Holzdecke. Zur Einrichtung zählen der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert, die Seitenaltäre etwa von 1860, und einige Gemälde.[10]
Hauptartikel: Filialkirche Loibegg

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Kath. Filialkirche hll. Anton und Lambert
ObjektID: 61933
Kirchenstraße 7
Standort
KG: Gösselsdorf
Die Kirche hat ein romanisches Langhaus, einen netzgratgewölbten spätgotischen Chor und einen barocken Vorhallenturm. Der Hochaltar ist mit 1720 bezeichnet, die Seitenaltäre sind etwas jünger.[11]
Hauptartikel: Filialkirche Gösselsdorf

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägidius (St. Egidi)
ObjektID: 62349
Kühnsdorf
Standort
KG: Kühnsdorf
Die kleine, im Kern wohl romanische Kirche hat einen Dachreiter, eine hölzerne Vorlaube und ein Christophorusfresko von 1885 an der Südwand. Hochaltar und Seitenaltäre stammen aus dem 17. Jahrhundert.[12]

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Schloss Wasserhofen
ObjektID: 35168
Peratschitzen (Schlossweg 1)
Standort
KG: Kühnsdorf
Das zweigeschoßige Schloss aus dem 16. Jahrhundert besteht aus vier unregelmäßig um einen kleinen quadratischen Innenhof gelagerten Baukörpern. Vorspringender Turm an der Südwestecke mit Schießöffnungen. Außenfassaden mit Sgraffitodekor und steinernen Fenstergewänden. An der Nord-Seite des Innenhofes gemauerte Pfeilerarkaden im Erdgeschoß und Arkaden auf toskanischen Steinsäulen im 1. Obergeschoß. Räume mit Stuckgratgewölben, im Süd-Trakt hölzerne, frühbarocke Kassettendecke. 1986 Innenumbau.[13]

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Bildstock von Suitbert Lobisser
ObjektID: 80846

Standort
KG: Kühnsdorf
Der Bildstock mit Malereien von Switbert Lobisser wurde 1937 zu Ehren von Valentin Leitgeb errichtet und in den Jahren 1979/80 restauriert.[12]

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Kath. Pfarrkirche hl. Veit und Friedhof
ObjektID: 61553
Edling
Standort
KG: Mittlern
Eine Kirche wurde 1599 urkundlich genannt und 1869 zur Pfarrkirche erhoben. Der im Kern mittelalterliche Bau wurde 1964/1965 erweitert. 1986 war eine Außenrestaurierung mit einer Wiederherstellung des barocken Architekturdekors. An der Westaußenwand ist ein Bruchstein einer römerzeitlichen Grabinschrift mit einheimischen Personennamen. Der Turm südlich des Chores hat vermutlich romanische rundbogige Biforien im Glockengeschoß. Die schablonierte bemalte Holzdecke im Kirchenschiff ist mit 1693 bezeichnet.[14]
Hauptartikel: Pfarrkirche Edling

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Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 61969
Humtschach
Standort
KG: Mittlern
Die kleine romanische Kirche hat eine jüngere polygonale Apsis, einen Dachreiter, eine Vorlaube, eine Außenkanzel und eine zweigeschoßige Sakristei mit Schießscharten. Der Altar stammt ebenso wie die Christophorusmalerei an der südlichen Außenwand aus dem Barock.[15]
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Thomas
ObjektID: 62530
Kirchenweg 17
Standort
KG: Mittlern
Die kleine, im Kern romanische Kirche erhielt 1956 einen Dachreiter, 1976 eine Empore und einen Sakristeianbau. Der Altar, ursprünglich aus Pirk, stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts.[16]

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Kath. Filialkirche hl. Martin
ObjektID: 62562
Mökriach 57
Standort
KG: Mökriach
Die Kirche ist ein kleiner, mittelalterlicher, mehrmals veränderter Bau. Die Kassettendecke im Langhaus ist mit 1692 bezeichnet. Der barocke kreuzgratgewölbte Chor mit 3/8-Schluss weist Malereien von 1773 auf. Der Hochaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Seitenaltäre sind von 1898.[17]

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Kath. Filialkirche hl. Nikolaus
ObjektID: 62712
Pribelsdorf
Standort
KG: Priebelsdorf
Die im Kern romanische, mehrfach veränderte Kirche hat einen mächtigen Turm an der Chorsüdseite und ein spätgotisches Westportal. In der Rundapsis wurden technisch hervorragende Malereien, etwa von 1430, freigelegt. Der Hochaltar ist mit 1619 bezeichnet, die Seitenaltäre sind ein paar Jahrzehnte jünger.[18]
Hauptartikel: Filialkirche Pribelsdorf

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Eberndorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 66f.
  3. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 98.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 93ff.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 96f.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 97f.
  7. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 97.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 183.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 411.
  10. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 475.
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 221f.
  12. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 435.
  13. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1053.
  14. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 102.
  15. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 318.
  16. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 554.
  17. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 558.
  18. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 651.
  19. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.