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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten-Spratzern

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Pölten-Spratzern enthält die 11 denkmalgeschützte, unbewegliche Objekt des St. Pöltner Stadtteils Spratzern.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Wegkapelle
ObjektID: 29523

Standort
KG: Pummersdorf
Die Wegkapelle im Ortszentrum von Pummersdorf ist ein Ziegelbau mit breiter, segmentbogiger Öffnung. Unter dem Dreiecksgiebel ist die Jahreszahl 1780 im Putz zu lesen.

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Pestmarterl
ObjektID: 29437
Aquilin Hacker-Straße
Standort
KG: Spratzern
Das Pestmarterl im Hiesberger Park ist ein breiter, rund abgeschlossener Pfeiler und wird auf das frühe 17. Jahrhundert datiert. Neben einer Kopie der Figurengruppe Pietà aus etwa 1415 sind drei kleine Nischen mit Wandmalereien vorhanden. Diese zeigen Christophorus und den Gnadenstuhl. Die dritte Darstellung war nicht mehr erkennbar, wurde aber offenbar durch eine Floriani-Darstellung ersetzt. Das Marterl wurde 1983 an seinen heutigen Standort versetzt.

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Kath. Pfarrkirche hl. Theresia vom Kinde Jesu
ObjektID: 29430

Standort
KG: Spratzern
Aufgrund des starken Bevölkerungswachstums wurde 1931 beschlossen zusätzlich zur Mariahilfkapelle eine eigene Pfarre einzurichten. Den Architektenwettbewerb für die neue Pfarrkirche entschieden Hans Zita und Otto Schottenberger für sich, der Bau konnte schon im Juli 1932 fertiggestellt werden. Die Kirche wird mit ihren klaren Linien dem Stil der Neuen Sachlichkeit zugerechnet.

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Pfarrheim
ObjektID: 29431
Eisenbahnerstraße 4
Standort
KG: Spratzern
Das heutige Pfarrheim wurde zeitgleich mit der angrenzenden Pfarrkirche 1932 als Caritasheim für die Jugendfürsorge errichtet, Architekt war Klemens Flossmann.
Datei hochladen Bronzezeitliche Siedlung Spratzern-Nord
ObjektID: 130092

seit 2013

Dürnauergasse
Standort
KG: Spratzern
Nördlich der West Autobahn wurde im Jahr 2012 ein neuer Parkplatz für das VAZ St. Pölten geplant, dieser war durch den Neubau der Güterzugumfahrung der Westbahn und dem damit einhergehenden Wegfall eines Großteiles der Parkplätze notwendig geworden. Bei den baubegleitenden Grabungen wurde auf 50.000 m² eine ausgedehnte bronzezeitliche Siedlung mit mehrschiffigen Hausgrundrissen gefunden. Aufgrund der Verwendung als Parkplatz konnte der Fund in situ belassen werden.[2]

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Hotel/Pension Schwaighof/Nordtrakt
ObjektID: 26391
Josefstraße 123, 125
Standort
KG: Spratzern
Der Schwaighof wurde im 12. Jahrhundert als Wirtschaftshof errichtet und bei der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 zerstört. Das Anwesen ging im Jahre 1692 an das Augustiner-Chorherrenstift St. Pölten, welches daraufhin einen barocken Wiederaufbau durchführte, als Bildhauer und Architekt werden Jakob Prandtauer und Christian Alexander Oedtl angenommen. Seit 1988 ist er als Seminarhotel in Verwendung.

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WIFI
ObjektID: 26417

seit 2014

Mariazeller Straße 97
Standort
KG: Spratzern
Das Lehr- und Werkstättengebäude des Wirtschaftsförderungsinstitutes (WIFI) wurde 1967 bis 1972 im Auftrag der Landeskammer der gewerblichen Wirtschaft für Niederösterreich nach Plänen von Karl Schwanzer errichtet. Das zwei- bis dreigeschoßige Gebäude ist durchgehend in plastisch durchgestaltetem Sichtbeton ausgeführt. Nordseitig finden sich fünf vorspringende Trakte, die vier Vorhöfe bilden, wobei der östlichste beim Haupteingang am größten ausfällt. Die vorspringenden Trakte sind durch große, braune Fenster betont und werden durch oktogonale Fußgängerbrücken miteinander verbunden. Das Gebäude beherbergt neben Verwaltungsbüros unter anderem 25 Werkstätten, 13 EDV-Räume sowie 13 Lehrsäle sowie einen Teil der New Design University.[3]

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Ortskapelle Mariahilf
ObjektID: 29432
Schuhmeierstraße 41
Standort
KG: Spratzern
Die Ortskapelle Mariahilf wurde 1888 als Filiale der St. Pöltner Franziskanerpfarre errichtet.
Datei hochladen Schule
ObjektID: 93237
Spratzerner Hauptstraße 58
Standort
KG: Spratzern
Die Schule wurde 1923 bis 1925 nach Plänen des Stadtbauamtes St. Pölten errichtet. In der Halle des markanten, zweigeschoßige Baus befindet sich ein Putzrelief das Johann Heinrich Pestalozzi darstellt.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 26533
bei Stifterstraße 1
Standort
KG: Spratzern
Der den Heiligen Johannes Nepomuk zeigende Bildstock wird Peter Widerin zugeschrieben und etwa auf das Jahr 1735 datiert.

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Pumpenhaus mit Brunnen
ObjektID: 115292

Standort
KG: Völtendorf
Das Pumpenhaus wurde 1927 errichtet und war bis 1983 zur Förderung von Grundwasser in Betrieb. Aufgrund geringer Ergiebigkeit wurde in das Gebäude 1984 eine Drucksteigerungsanlage eingebaut und ist noch heute in Betrieb, das umgebende ehemalige Wasserschutzgebiet wurde zu einem Naherholungsgebiet umfunktioniert.[4]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Thomas Karl u. a.: Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften. Berger, Horn 1999, ISBN 3-85028-310-0 (Österreichische Kunsttopographie 54).
  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-364-X.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in St. Pölten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Mag. Nikolaus Hofer (Hrsg.), 2013: Fundberichte aus Österreich Band 51, Berichte 2012, ISSN 0429-8926, S. 17. (Leseprobe)
  3. WIFI St. Pölten – Allgemeine Informationen
  4. Laut Infotafel am Objekt
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.