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vom 22.07.2016, aktuelle Version,

Pfarrkirche Am Tabor (Leopoldstadt)

Pfarrkirche Auferstehung Christi in der Leopoldstadt

Die Pfarrkirche Am Tabor ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt an der Hochstettergasse 1. Die Pfarre liegt im Dekanat 2 des zur Erzdiözese Wien gehörenden Vikariates Wien Stadt. Sie ist dem Fest Auferstehung Christi geweiht. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.[1]

Geschichte

Notkirche Rueppgasse

Auf Initiative von Prälat Josef Gorbach, welcher mit 1. März 1935 Rektor der Kirche wurde, errichtete Architekt Clemens Holzmeister durch Umbau eines ehemaligen Fabriksgebäudes in der Rueppgasse 33 eine Notgottesdienststätte. Geweiht wurde die Kirche von Erzbischof Kardinal Theodor Innitzer am 2. März 1935. Nachdem Gorbach im Zuge des Anschlusses Österreichs an Hitler-Deutschland nach Palästina flüchtete, wurde zum 2. Juni 1938 Pater Leo Hesler Rektor. 1939 wurde die Kirche zur Pfarre erhoben. In den letzten Kriegstagen wurde die Kirche völlig zerstört. Der Wiederaufbau der Kirche wurde 1946 begonnen und konnte erst im Jahre 1954 abgeschlossen werden.

Kirche Am Tabor Hochstettergasse

Da die Notkirche zu klein war, und das Grundstück für ein Pfarrzentrum keinen Platz bot, begann bereits 1952 Architekt Ladislaus Hruska mit der Planung einer neuen Kirche in der Hochstettergasse, wobei acht Entwürfe entstanden, da einerseits die Forderung bestand, die Kirche in die Mitte einer Wohnhausanlage zwischen zwei fünfstöckigen Trakten zu situieren und gleichzeitig mit geeigneter Lichtführung Tageslicht für den mittig eingebundenen Kirchenraum zu gewinnen.[2] 1967 begannen schließlich die Bauarbeiten für das heutige Kirchengebäude.

Ausstattung

Den Kirchenraum dominiert ein großer Kruzifix der Holzschnitzkunst von Peter Sellemond. Der Tabernakelstein aus Krastaler Rauchkristall stammt vom Bildhauer Günther Kraus. Georg Zauner gestaltete Relief, Kreuzweg und Taufstein. Die Orgel wurde von 1978 bis 1980 durch die Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian errichtet und verfügt über 19 Register auf 2 Manualen und Pedal.[3] Die Fassade wurde 1996 von Arik Brauer gestaltet.[4]

Bilder

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Einzelnachweise

  1. Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).
  2. Zur Geschichte unserer Pfarre (1932 - 1971) Website der Pfarre Am Tabor.
  3. Günter Lade: Orgeln in Wien. Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 246.
  4. Unser Gotteshaus heute (1972 - heute) Website der Pfarre Am Tabor.