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vom 21.03.2018, aktuelle Version,

Pfarrkirche Kleinmünchen

Pfarrkirche Kleinmünchen

Die Pfarrkirche Kleinmünchen steht im Linzer Stadtteil Kleinmünchen in Oberösterreich. Die römisch-katholische Pfarrkirche hll. Josef und Quirinus gehört zum Dekanat Linz-Süd in der Diözese Linz. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.

Geschichte

Bereits im 10. Jahrhundert gab es eine Kirche in Kleinmünchen; der Ort war bis 1923 selbständige Gemeinde. Der erste Kirchenstandort war in der Dauphinestraße 40. Seit 1784 ist Kleinmünchen selbständige Pfarre, seit 1876 dem Stift St. Florian inkorporiert. Die sanierungsbedürftige alte Kirche wurde mangels Interesse an der Erhaltung 1919 an Privat verkauft und 1930 abgebrochen.

Die heutige Kirche in der Zeppelinstraße wurde 1905 bis 1906 nach Plänen von Dombaumeister Matthäus Schlager im späthistoristischen Mischstil errichtet und 1906 geweiht. Die später ebenfalls von Schlager errichtete Pfarrkirche Oberndorf bei Salzburg ist nahezu baugleich mit der Kleinmünchner Kirche.

Der Altarraum wurde 1988 von Jakob Kopp neu gestaltet. Das Kruzifix stammt von Ägidius Gamsjäger, die Maria- und Johannes-Figuren von Alois Radlmayr. Die Orgel wurde von Wilhelm Zika 1958 erbaut.

Literatur

  • Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Linz 2009. Linzer Außenbereiche zwischen Donau und Traun, Sakralbauten, Kleinmünchner Pfarrkirche hll. Josef und Quirinus, S. 338–340.
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