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vom 30.09.2018, aktuelle Version,

Protestsongcontest

Der Protestsongcontest ist eine kritische Musikveranstaltung, die erstmals am 12. Februar 2004[1] anlässlich des 70. Jahrestages der 12.-Februar-Unruhen im Rabenhoftheater Wien ausgetragen wurde. Bewertet werden Protestsongs, die sich mit (gesellschafts)politischen Themen wie Umweltschutz, Fristenlösung, Überwachungsstaat, Tierschutz, Globalisierung oder Ausländerfeindlichkeit beschäftigen.

Die gemeinsame Idee dazu stammt vom Direktor des Rabenhoftheaters Thomas Gratzer, dem Dramaturgen Roman Freigaßner und dem Theaterwissenschaftler Gerald C. Stocker[2], die mit dieser Veranstaltung eine neue Plattform für den zeitgenössischen Protestsong schaffen wollten.

2008 wurde eine Compilation von Songs der Jahre 2004 bis 2007 veröffentlicht, 2013 folgte eine zweite Compilation von Songs der Jahre 2008 bis 2012. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums fand 2013 ein „Best-of“-Konzert mit ehemaligen Finalteilnehmern statt.

2010 präsentierte der Protestsongcontest Gewinner PauT seine Siegernummer „sepp haT gesagT, wir müssen alles anzünden“ auch im Rahmen der EXPO 2010 im Austria Pavilion in Shanghai (China).

2015 sorgten die Sieger Rammelhof für einen wahren Hype, als ihr Siegerlied Wladimir (Put Put Putin) innerhalb weniger Tage zum Youtube-Hit vor allem in der Ukraine avancierte.[3]

Ablauf

Das Auswahlprozedere für die Teilnehmer am Protestsongcontest wurde seit dessen Beginn beibehalten. Zunächst wählt ein vierköpfiges Gremium (Mario Rossori, Roman Freigaßner, Gerald C. Stocker sowie ein Vertreter von FM4) aus rund 300 musikalischen Einsendungen aus dem In- und Ausland 25 Bewerbungen aus. Die so ermittelten Interpreten treten dann in einem Konzertwettbewerb (Vorfinale) um den Einzug ins Finale an. Eine Jury beurteilt die Darbietungen der Teilnehmer und entscheidet über deren Weiterkommen.

Die zehn Finalisten präsentieren ihre Songs dann live am 12. Februar im Rabenhoftheater Wien, wo abermals eine sechsköpfige Jury aus Musikern, Journalisten und politisch engagierten Menschen per Punktevotum über den Sieg entscheidet.[4] In den letzten Jahren gehörten der Jury etwa Sigi Maron, Barbara Rett, Hans Platzgumer, Doris Knecht, Martin Blumenau, Birgit Denk, Peter Hein, Clara Luzia, Mieze Medusa, Stefan Weber, Hansi Lang, Andrea Dusl, Electric Indigo, Barbara Blaha, Binder & Krieglstein, Ernst Molden, Ronnie Urini, Daniel Wisser, Skero, Mirjam Unger, Clara Blume, Christine Hödl, Didi Bruckmayr, Voodoo Jürgens, Stefanie Sargnagel und Peter Paul Skrepek an. Seit 2014 kann auch das Publikum via Onlinevoting als 7. offizieller Juror mitstimmen.

Die Veranstaltung wurde von 2004 bis 2013 von Dirk Stermann moderiert. In den Jahren 2004, 2005 und 2007 stand ihm Christoph Grissemann zur Seite. Seit 2014 hat Michael Ostrowski diese Aufgabe übernommen. Der österreichische Radiosender FM4 überträgt die Veranstaltung alljährlich live im Radio und als Livestream via Internet. Im Laufe der letzten Jahre kam es im Rahmen des Protestsongcontests immer wieder zu Konzerten, bei denen zahlreiche bekannte Musiker und Bands wie Willi Resetarits, Sigi Maron, Ronnie Urini, Dominik Nostitz, Denk, Thalija, Lederhosen Lucile, Die Vamummtn, Roman Gregory, Bastian Bandt und Lukas Meister auftraten. 2015 wurde das Finale erstmals auf ORF III gezeigt.[5]

Sieger, Zweit- und Drittplatzierte

Jahr Sieger (Land)
Songtitel (Punkte)
Zweiter (Land)
Songtitel (Punkte)
Dritter (Land)
Songtitel (Punkte)
2004 Georg Freizeit und die Rosaroten (A)
„Die Weisheit mit dem Löffel“ (37)[6]
Binder & Krieglstein (A)
„Alles verloren“ (34)
monochrom (A)
„Ich will Planwirtschaft“ (32)
2005 Rainer von Vielen (D)
„Sandbürger“ (43)[7]
Christoph und Lollo (A)
„Ich hasse die Menschen im Fernsehen“ (39)
kpunkt (A)
„Verweigerung“ (26)
2006 Jörg Zemmler (I)
„Wir sind die Kleinen“ (36)[8][9]
aurelie maronif (A)
„subversiv“ (35)
Hörspielcrew feat. garish (A)
„Vermögen“ (33)
2007 Mieze Medusa & tenderboy feat. Violetta Parisini (A)
„Nicht meine Revolution“ (42)[10]
Manuel Normal (A)
„Sicher ned Du“ (35)
MDG9 (A)
Mozart 2006“ (32)
2008 Rupert’s Jazz Construction (A)
„Lehn dich auf“ (38)[11]
Bluesbrauser (A)
„I fiarcht mi vor'm Friseur“ (34)
Hinterland (A)
„Da Wessely“ (32)
2009 Erstes Wiener Heimorgelorchester (A)
„Widerstand ist Ohm“ (33)[12]
The I Fratelli Ramoreo (A)
„Young Romance“ (30)
Squishy Squid (A)
„Langeweile“ (28)
2010 PauT (A)
„sepp haT gesagT, wir müssen alles anzünden“ (39)[13]
Die Cremeschnitten (A)
„Nichts“ (23)
Rotzpipn
und das Simmeringer Faustwatschenorchester (A)

„Würschtlpolka“ (22)

Mad Town Dogs (A)
„Lokalverbot“ (22)
2011 Gebrüder Marx (A)
„Hättma, kenntma (mochma oba net)“ (44)[14][15]
Er ist tot, Jim (A)
„Gartenbau“ (40)
Rotzpipn
und das Simmeringer Faustwatschenorchester (A)

„Die Moritat von der schwarzen Maria“ (29)
2012 Rotzpipn
und das Simmeringer Faustwatschenorchester (A)

„Hymne 2.0“ (35)[16]
Wait for the B-Side, it’s better (A)
„Wie hat die Börse reagiert“ (29)
wosisig (A)
Erwin“ (24)
2013 Benedikta Manzano (A)
„Mehr Mitgefühl für Märkte“ (37)[17]
Anstaltskinda aka Kapitano Chaotico (A)
„Befrei Di“ (36)

Refugees of the Vienna Refugee Camp feat. Gustav (INT)
„I love Vienna/Je t'aime Vienne“ (36)
2014 Fight Rap Camp (INT)
„Schmelzende Zeilen“ (51)[18]
DAWA (A)
Revolution“ (45)
Anstaltskinda (A)
„Wöd ändern, oda?“ (38)
2015 Rammelhof (A)
Wladimir (Put Put Putin)“ (37)[19]
Wiener Blond (A)
„Kaana Waas Warum“ (36)
Er ist tot, Jim (A)
Revolte (28)“
2016 Sarah Lesch (D)
„Testament“ (47)[20]
Barefoot Basement meets Tombo (A)
„Right Neider“ (39)
Holawind (A)
Oh Johanna (31)“
2017 Danyál (D)
„Hosgeldiniz (Reißt die Arme auf)“ (39)[21]
Permaneder (A)
Deutschland. Ein Wintermärchen“ (33)
Schapka (A)
USQQ“ (32)
2018 Lupin (A)
„1 Lied gegen Sexismus“ (40)[22]
Kapa Tult (D)
„Priority Lane“ (39)
Frau Tomani (A)
Normal“ (28)

Weitere Platzierungen der Finalteilnehmer

Jahr Band (Land) / Songtitel (Punkte)
2004 4. Conny Chaos und die Retortenkinder (A): „Lisi Gehrer“ (28)
5. Autlaw (A): „A Gringo like me“ (18)
6. Abteilung Liedermaching (D): „Protestsong“ (15)
7. wegotim (A): „Ein bisschen Kriegen“ (8)
8. Wilde 13 (D): „Affensong“ (7)
9. Christian & Michael (A): „Willkommen in der Welt des Schmerzes“ (4)
10. Robin Hook (A): „Son of a B.“ (3)
2005 4. Lassiter (A): „Bilder des Widerstands auf dem Weg zur Freiheit“ (24)
5. Georg Bauernfeind (A): „Flugblatt-Gedicht“ (18)
6. Mike Blumentopf (A): „Protestsong 2005“ (14)
7. Bongoreggae (A): " Never give up the fight" (11)
8. Flexevil (D): „Danke“ (8)
9. Henriette (A): „Mein Bauch gehört mir“ (2)
10. Die Überspitzen (A): „Geh-rer“ (1)
2006 4. Börn (A): „Bleib du mit dir“ (27)
5. Ganshaut (A): „Seemann“ (14)
6. Seelenwärmer (A): „Globalisierungskinder“ (11)
7. Peter Kastner (A): „Klo am Gang“ (9)
8. d'vision (A): „Nackert auf'm Schwedenplatz“ (7)
8. Phoneten (A): „Amerika“ (7)
8. Remasuri (A): „the Austrian way (of singin' the blues)“ (7)
2007 4. Jumbokoffer (D): „Lieber dafür“ (28)
5. Rare’n'Tasty (A): „Jamma Ma“ (19)
6. Firewall (A): „Zuviel Natur“ (12)
7. Pitch Pipe Project (D): „Kleiner Jungpionier“ (7)
8. Tiefseetaucher (A): „Unterschicht“ (5)
9. D.A.R.M. (A): „Pharisäer“ (3)
9. DIESELMENSCH. (A): „Demonoid“ (3)
2008 4. Bounty Chiller & Skarlatan (A): „Wos I mog“ (20)
5. SELTSAMsupreme (A): „Eigenentschied“ (16)
5. Vokale Küche (D): „Wir werfen Bomben“ (16)
7. Anstaltskinda (A): „s'Kopftuch“ (14)
8. asdf (A): „Gegenbewegung“ (7)
9. WO'xang (A): „Die Sündenkuh“ (5)
10. Pop:sch (con gas) (A): „Body workout“ (4)
2009 4. Dodo presents feat. Steff la Cheffe, Knackeboul, Namusoke, HmK & DaeWue und Dabu Fantastic (CH): „Plan B (Allstars Remix)“ (21)
5. Der Nino aus Wien (A): „Spinat Song“ (20)
5. Ski-Schuh-Tennis-Orchestra (A): „Ode an die Jugendsubkultur“ (20)
7. Die Controverse (A): „Alles wird gut“ (17)
8. MTS feat. NomadEE (A): „Großer Bruder“ (11)
9. Die Söhne der Liebe (A): „Paranoia“ (4)
10. Tanaka (A): „Lied von der vertagten Weltrevolution“ (2)
2010 5. Maria Stern (A): „Swarovski-Song“ (20)
6. ROTZ (A): „Draußen vor der Stadt“ (14)
6. Binder & Krieglstein (A): „Fahrradfahr’n ist schadstoffarm“ (14)
8. Beschwerdechor St. Pölten (A): „Wenn in Wien die Sonne scheint“ (13)
9. Karin Rabhansl (D): „Arbeitsamt“ (10)
10. Café Olga Sánchez (A): „Schwarza Ma“ (9)
2011 4. Blonder Engel (A): „Nespresso (What else?)“ (24)
5. keine Angst! (A): „Laand däär Bäärgää“ (15)
5. hirschl (A): „Gegenwärter“ (15)
7. Betty’s Apartment (A): „Die Ballade vom Zündler“ (7)
8. Andi & Alex feat. Wenzel Washington (A): „Schmeckt ma ned“ (5)
9. Chris Crossemaker (A): „Geh hobt’s mi gern“ (4)
10. FS2 (A): „geht mi nix o!“ (3)
2012 4. hirschl (A): „Wernhartsgrub“ (17)
4. Johanna Zeul (D): „Ich will was Neues“ (17)
4. Yasmo & Miss Lead (A): „Fuck the Academy“ (17)
7. Gregor Fröhlich und die Krisenstimmung (A): „Rate Me“ (16)
7. there is something to be learned (A): „Alles, alles“ (16)
9. Witwer (A): „man findet immer was, das stört“ (11)
10. Comedian Feminists (A): „Cross Boarder Leasen“ (3)
2013 4. Tiefsinntaucher (A): „Vater Staat“ (24)
5. Fargo (A): „I dram ned“ (16)
6. Matatu (A): „Guerrabanana“ (15)
7. LinksabbiegA (A): „Dankbar“ (8)
8. wosisig (A): „Finganeglbeissa“ (7)
9. Johnny V-Ausschnitt (A): „Rotzbremsn san wieder in“ (4)
10. Birds in Trees (A): „Ich hoff, du schläfst beschissen“ (3)
2014 4. Boxer John (GB): „The Turning of the Tide“ (24)
5. there is something to be learned (A): „Wild east“ (14)
6. Gschaftlhuber und die Weißen Westen (A): „Pallawatsch“ (13)
7. Damenkapelle (D): „Bored“ (12)
8. Die Schläfer (A): „Sag beim Abschub leise Servus“ (11)
9. FS2 (A): „egal“ (6)
10. SÓL (A): „ACAB“ (4)
2015 4. FS2 (A): „augen auf“ (24)
4. Elias Hirschl (A): „Blumen im Haar“ (24)
6. Geschichten im Ernst (A): „Aufruf“ (21)
7. Joach.im Wean (A): „Ambiguitätstoleranz“ (17)
8. Rotzpipn & das Simmeringer Faustwatschenorchester (A): „In Oasch geh“ (13)
9. Nora Mazu (A): „Spielen mit Verstand“ (9)
10. Wende Punkt (A): „The Schub-Schub-Schubladensong“ (8)
2016 4. Bernhard Eder (A): „Es is zum rean“ (28)
5. Joachim Unger & Chor des IRG Wien (A): „Wir. Stimmen gengan Kriag“ (23)
6. Junk & Mr. 3st (A): „Train of Hope“ (18)
7. Kurt Razelli (A): „50 Schilling“ (16)
8. Shan Blitzero (A): „Das gute alte Vorurteil“ (9)
9. Laura Rafetseder (A): „Beating Hearts“ (5)
10. papers please (A): „Make peace not walls“ (3)
2017 4. Tombadour (A): „Mein Land“ (30)
5. Seralox (A): „Grab that Trump“ (21)
6. Simon & Jan (D): „Weil ich kann“ (18)
7. Post Period (A): „Sonic War“ (16)
8. Mieze Medusa & tenderboy (A): „Danke, dass du denggst“ (15)
9. Badmandi & die Rootzbuam feat. Holy Moly (A): „Wicked Babylon System“ (7)
10. Fichtenharz (A): „Auf Biegen und Brechen“ (6)
2018 4. Wende Punkt (A): „Was?“ (27)
5. Lis (A): „Funke“ (20)
6. Fray ft. Pirmin da Koch (A): „Ibk Insomnia“ (18)
7. Max Schabl (A): „Auweh Auweh Auweh“ (17)
8. INSÖRT (A): „Robben im Ö (16)“
9. I’m A Sloth (A): „Titanic“ (10)
10. GOMAX (A): „Für’n Arsch“ (2)

Teilnehmer am Vorfinale (Top 25)

Das Vorfinale fand 2004 in der Wiener Hauptbücherei statt, 2005 und 2006 übersiedelte man aus Platzgründen ins Wiener Kongresshaus und seit 2007 weiter ins Haus der Begegnung (Rudolfsheim). Der Abend wurde in den Jahren 2004 und 2005 von Fritz Ostermayer und von 2006 bis 2010 von Mathias Zsutty (FM4) moderiert. 2011 und 2012 hat diese Aufgabe Michael Fiedler (FM4) übernommen, 2013 folgte ihm Gerlinde Lang (FM4), 2014 führten Roland Gratzer und Hannes Duscher (FM4) durch den Abend. Seit 2015 moderiert Lukas Tagwerker.[23][24]

Jahr Band (Songtitel) in alphabetischer Reihenfolge
2004 Bionic Beatz (A): „Shit“
Derrick (D): „Revolte“
Die Doctors (A): „Protestlied“
DJ Jam (A): „Ask yourself“
Eva Poltrona (A): „Widerstand“
Hannes Kelz (A): „Schen is dos Lebm“
Heinzels Männer (A): „Am Anfang war das Ende“
Helius (A): „Dieses Land“
Markus Frechinger (A): „Hey, ha Rock’n’roll (Wir haben davon die Schnauze voll)“
Martina Prinz (A): „Es schüsselt, kholt…“
Mon Armi (D): „Bomb my home“
Radio Bukarest und das Zypriotische Rundfunkorchester (A): „Das ist ein Protest“
Subcooltours (A): „Wos is do los“
Weiherer (D): „Eia sissdem“
Zillachtola Country Boys (A): „Losst’s zua oda gebt’s a rua“
2005 Bitchin' Delilahs (A): „Neue Generation“
Blockwerk (A): „Azadi
bramp: „Wer denkt verliert“
Christian & Michael (A): „Voulez vous Straßenschlacht avec moi“
Ernst (A): „Wunderschönes Wien“
Guru (A): „Schöne Grüße aus Bagdad“
Olgas Erben (A): „Zu spät“
second hand (A): „A bittersweet party tonight“
Stimmgewitter feat. Chris 4er Paterka (A): „Es brauchts ka Angst hobm“
Surfdog 7 (A): „König von Österreich“
The Jay Birds (A): „As I say“
Weiherer (D): „Und nimma auf“
Zachling (A): „In Gotts Num“
Zmee D mc (A): „Unsinn“
Zweitfrau (A): „Schnitt“
2006 Binnenland (A): „I want my Blue Danube Radio back“
Cafe Amigo (A): „Mensch & Maschine“
Christoph & Die Kirchturmspitzen (A): „Weihnachtsmannverbot
dixxi (A): „Ich will dich nicht“
Ecoluddit (D): „Ethik und Gewalt“
F.U.C.K. (A): „Traut doch Traude
fii feat. Thaistylee (A): „Noch eins“
Gandharvika (A): „Darum esse ich sie nicht“
kpunkt (A): „Was zuviel ist, ist zuviel“
Margret Galler (A): „Economy“
Mike & A Massive Illusion (A): „The Ballad of Don Quichote
Noem Nova (A): „Error war“
Rollkragen (A): „Von Motten zerfressen“
Stimmgewitter & The Bassena Boys (A): „Zeitgeist
Tschoda’s (D): „Massenvernichtungswaffen
2007 4 experimentelle die nur 2 sind (A): „Bundespräsident
Andreas Julius Fasching (A): „Bushnshank
D. Camillo (A): „Hamm ham ham“
Der Lobauer Frühling (A): „Spiel mit dem Biber“
Freischwimmer AG (A): „Eigentlich schade“
Gedi (A): „Cancel the chancellor“
Madame Pacifista (D): „Wir schau’n weg“
Mariachis de las Fiestas Locas (A): „Russnmadl“
Mitzifranz (A): „I am in Austria“
Phases of Life (D): „Bombs away“
Rap Addicted feat. Apple Tree (Pronexus) (A): „Was geht da draussen vor?“
Sabine Berthold (A): „Steirischer Herbst
Sliver (A): „Aufnahme läuft“
Syncope feat. Barca Baxant (A): „Politics“
wosisig (A): „is anzige liad“
2008 bewegung heller maschinen (A): „O.T. (Weiß nur nicht wie)“
I und de Gitarre von meiner Mama (A): „Deutschlehrer“
In a Rub-a-dub-Style (A): „About politicians“
Keine Angst! (A): „Die Revolution der Gartenzwerge
Kommando Elefant (A): „Die Bosse“
Los Antagonistas (A): „So a Skandal“
Millions of Dreads (A): „Schwoaza Mann“
Nordic Walking Punks (D): „Tanz deinen Namen“
Tanaka (A): „Aufstehn“
The Woodn Earf Band (A): „Ois geht in Boch owi“
Tonfabrik (A): „Rechtes Pack
Wiener Blut (A): „Oaschloch“
Woolf and the Bad Sheep (A): „It is like it is“
wosisig (A): „Kleiner Mann“
Zwoastoa (D): „Dumia“
2009 Bambee:Rakete (D): „Mitnicker“
Barking Dog (A): „Fire on this land“
Billy G. and his Knabenquartett St. Veit (A): „ass-shakin'-happy-makin'“
Bluesbrauser (A): „Es kennt’s mi“
Chamäleon (D): „Krötenwanderung“
Charlie Big Potato (A): „Was ist passiert“
Histamin (A): „Was ich noch sagen wollte“
LEO (der Junge aus dem NICHTS) (A): „§ 278a – Er muss weg!
MC Max New M. Eggs feat. DJ GMZ (A): „Vorstadt Gangsterrap“
Meisi (D): „Ghettoblasterhandys“
ROTZ (A): „Wir sind Kapitalisten
Toothpix (A): „Money“
très kühl (A): „E621
Vitrine 7 (A): „Zu spät“
Westpol (A): „Kill Mozart
2010 Benedikt Büchler (D): „Ich war’s nicht“
Big Sime & Dark Poet (A): „§ 27 SMG
bonbonblack (A): „Starlet“
Dame (A): „Revolution war gestern“
Er ist tot, Jim (A): „Le ROI c'est moi“
Jeroscha (A): „Praktische Theorien“
kè (A): „Kindergartenpathos“
Ljiljana Petkovic Orchestra (D): „Immer so tun als ob“
Max Schwab (A): „Mhmmmmmm“
Modula Nation (A): „Start the Revolution
Petsch Moser (A): „Argumente (lalalalalalalala)“
RISE-O (A): „Sisyphus
there is something to be learned (A): „Traumwäscherei“
Weiherer (D): „Undda Drugg“
Zukunftsmusik (D): „Ich esse meine Suppe nicht“
2011 Dame (A): „Ich protestiere gegen meine Jugend“
Die Drogen (D): „Leckt mich!“
Feinmotorik (A): „Wegen euch“
Gugaroots (A): „wissn_mocht“
Happy Hoagascht (A): „Der Facebook Song“
Jonopono Ponojono (A): „Konsum
Lená & Band (A): „Eure Pflicht“
Ljiljana Petkovic Orchestra (D): „Elektronische Einsamkeit“
Maria Stern und die Schnuppen (A): „Frauen“
My Name is Music (A): „We are Terrorists
Philbilly MC (A): „Hey Papst
Reinhard Panzenböck (A): „Skandal“
Trio Panoptikum (D): „Das Wiegenlied des Verlorenseins“
VerAndA (A): „Article 3 – Droit à la vie
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E43 (A): „People (stupid selfish)“
Eclipse Sol-Air (D): „Generation Y
I'm a Sloth (A): „Botox
Joachim Engel und die Gefallenen (A): „Echt Arsch“
Maurer & Novovesky (A): „Uns gfreit’s ned
Max Schabl (A): „Scheiss auf Xenophobie
Mighty Maggots (A): „Black List
No Commander (A): „Sie ham an Zaun baut
paulie (A): „Honey
Rotzpipn: „#hetztag
Skatapult (A): „Jag mich durch die Straßen
vielmanz’ (D): „Betongold
Vormärz (A): „Keine Zeit“
2017 Mary Broadcast (A): „Not in my name (Dirty games)
Chevapcici (A): „Wurscht
Krysztof Daletski (D): „Circulus terroris
Gewürztraminer (A): „Angst
da Jo (A): „Kirchturmlied (Phallus sanctus)“
Das Napalm Quintett (A): „Sicherheit
Offbeatfront (A): „Here in Paradise
Laura Rafetseder (A): „Die nahende Kaltfront
Christoph Reicho (A): „Made in Austria
"ReisWerk (A): „Handynacken Generation“
Rotzpipn (A): „Aluhut
Skatapult feat. Matthias Wick (Gasmac Gilmore) (A): „Gottfried“
Souleen (A): „Hamster
Supergaul (D): „Start ne Petition
Symbiotika (A): „Zwischenkriegszeit
2018[25] anJa (A): „Dornenkranz
Anstaltskinda (A): „Lass di Sonn eina
ANWAR (A): „Buch von Golgotha
Bernsn und Die Solidaritätskapelle (A): „Wir backen einen Kuchen
Danke für den Fisch (A): „Fette Beute
FS2 (A): „Sascha
Jimmy And The Goofballs (A): „Influenza
MS DEF (A): „Rise up
Parasit (A): „2017-1933
R.A.M.B.O. (A): „Sehr geflashed
Screaming Lord Tobi & The Phantoms (A): „Gut gemacht
TurboTrööT (I): „Zorn
Waldfee (A): „Schneller
Waldgeist (D): „Klischee
What She Did Next (A): „We will fight back

Veröffentlichungen

2008 veröffentlichte das Rabenhoftheater eine Compilation-CD mit dem Titel „Protestsongcontest – Die ersten vier Jahre (2004–2007)“ (Pate Records, PR 48; Vertrieb: Edel), 2013 folgte die zweite Compilation-CD unter dem Titel „Protestsongcontest 2008–2012“ (Pate Records, PR 102; Vertrieb: Rough Trade)

Literatur

  • Matthias Zeis: „Der Protestsongcontest. Hier macht der Protest die Musik. Idealismus, Subkultur, Kommerz?“, Seminararbeit, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien, 2007

Einzelnachweise

  1. Anlass des Protestsongcontests, derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 1. Oktober 2009)
  2. Martina Stemmer: „Im Kopf was bewegen“, Falter, Printausgabe 6/07
  3. Spiegel.de – Hype der Woche: Mit Pickelhaube und Panzer gegen Put-Put-Putin, abgerufen am 27. Februar 2015
  4. Joachim Riedl: „Wut tut gut“, Die Zeit, Nr. 08/07, 15. Februar 2007
  5. orf.at – TV-Premiere: ORF III zeigt den Protestsongcontest präsentiert von FM4 und Rabenhof, abgerufen am 15. Februar 2015
  6. Anne Katrin Feßler: „Für die Planwirtschaft gab’s eine mit dem Löffel“, derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 17. Februar 2010)
  7. Anne Katrin Feßler: „Der Sieg war nicht auf Sand gebaut“, derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 17. Februar 2010)
  8. Willi Winkler: „Verblasste Mythen – Der Protestsong“, Süddeutsche Zeitung, 12. Februar 2006, S. 17
  9. Anne Katrin Feßler: „Vielleicht bin ich sexy geworden“ (Interview mit Jörg Zemmler), derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 9. Oktober 2009)
  10. Anna Maria Wallner: „Unterwegs mit Mieze Medusa Wirbelwind“ (Interview mit Mieze Medusa), diePresse.com (Die Presse) (abgerufen am 9. Oktober 2009)
  11. derStandard.at – Gemütliche Gewitterfronten. Artikel vom 13. Februar 2008, abgerufen am 25. Februar 2015
  12. Marlene Giese: Widerstand ist Ohm taz, Berlin, Printausgabe vom 20. März 2009, abgerufen am 28. Februar 2015
  13. Niederösterreichische Band pauT gewinnt, derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 13. Februar 2011)
  14. Andreas Rauschal: „Wir – das sind die anderen“, www.wienerzeitung.at (Wiener Zeitung) Artikel vom 7. Februar 2011, abgerufen am 1. Februar 2015
  15. Gebrüder Marx überzeugten Jury und Publikum, derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 13. Februar 2011)
  16. Protestsongcontest: „Hymne 2.0“ punktete (Memento vom 14. Februar 2012 im Internet Archive), www.kurier.at (Kurier)
  17. Mehr Mitgefühl für die Märkte, www.kurier.at (Kurier) (abgerufen am 13. Februar 2013)
  18. Fight Rap Camp gewinnt Wiener Protestsongcontest, derStandard.at (Der Standard) (abgerufen am 13. Februar 2014)
  19. fm4.orf.at – Das war der Protestsongcontest 2015. Artikel vom 12. Februar 2015, abgerufen am 13. Februar 2015.
  20. fm4.orf.at – Sarah, wir wollen ein Kind von dir!. Artikel vom 13. Februar 2016, abgerufen am 13. Februar 2016.
  21. fm4.orf.at – Protest vong Contest her. Artikel vom 13. Februar 2017, abgerufen am 13. Februar 2017.
  22. fm4.orf.at – Lupin gewinnen den Protestsongcontest. Artikel vom 13. Februar 2018, abgerufen am 13. Februar 2018.
  23. 1 2 fm4.orf.at – Protestvorfinale 2015. Artikel vom 31. Jänner 2015, abgerufen am 1. Februar 2015
  24. 1 2 fm4.orf.at – Protesthalbfinale 2015. Artikel vom 14. Jänner 2015, abgerufen am 1. Februar 2015
  25. FM4: Die besten 25 Protestsongs 2018. Artikel vom 15. Jänner 2018, abgerufen am 15. Jänner 2018.