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vom 09.06.2017, aktuelle Version,

Ried in der Riedmark

Ried in der Riedmark
Wappen von Ried in der Riedmark
Ried in der Riedmark (Österreich)
Ried in der Riedmark
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Perg
Kfz-Kennzeichen: PE
Fläche: 32,63 km²
Koordinaten: 48° 16′ N, 14° 33′ O
Höhe: 306 m ü. A.
Einwohner: 4.182 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 128 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4312
Vorwahl: 07238
Gemeindekennziffer: 4 11 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 2
4312 Ried in der Riedmark
Website: www.ried-riedmark.at
Politik
Bürgermeister: Ernst Rabl (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(25 Mitglieder)
11
8
3
3
11  8  3  3 
Von 25 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Ried in der Riedmark im Bezirk Perg
Allerheiligen im Mühlkreis Arbing Bad Kreuzen Baumgartenberg Dimbach Grein Katsdorf Klam Langenstein Luftenberg an der Donau Mauthausen Mitterkirchen im Machland Münzbach Naarn im Machlande Pabneukirchen Perg Rechberg Ried in der Riedmark St. Georgen am Walde St. Georgen an der Gusen St. Nikola an der Donau St. Thomas am Blasenstein Saxen Schwertberg Waldhausen im Strudengau Windhaag bei Perg Oberösterreich Lage der Gemeinde Ried in der Riedmark im Bezirk Perg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ried in der Riedmark ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Perg im Mühlviertel mit 4182 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017).

Geografie

Ried in der Riedmark liegt auf um die 300 m Höhe im unteren Mühlviertel.

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 8,5 km, von West nach Ost 7,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 32,6 km². 19 % der Fläche sind bewaldet, 70,9 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Der Rieder Bach, ein Nebenfluss der Gusen zur Donau, fließt durch die Gemeinde.

Nachbargemeinden

Wartberg ob der Aist (Bez. Freistadt) Pregarten (Bez. Freistadt) Tragwein (Bez. Freistadt)



Schwertberg
Langenstein Mauthausen

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Altaist, Marbach, Obenberg und Ried in der Riedmark.

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 32 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011):[1]

  • Aistbergthal (66)
  • Altaist (64)
  • Anzendorf (43)
  • Blindendorf (538, auch Gem. Katsdorf)
  • Buchholz (42)
  • Danndorf (105)
  • Frankenberg (70, auch Gem. Langenstein)
  • Gerersdorf (81)
  • Grünau (108, auch Gem. Katsdorf)
  • Hartl (120)
  • Hochstraß (181)
  • Holzgasse (167)
  • Josefstal (0, Gem. Schwertberg)
  • Kollnerberg (13)
  • Loitzenberg (4)
  • Marbach (92, auch Gem. Mauthausen)
  • Marwach (142)
  • Niederzirking (292)
  • Obenberg (149)
  • Oberzirking (223, auch Gem. Mauthausen)
  • Poneggen (4)
  • Reidl (34)
  • Ried in der Riedmark (1173, Hauptort)
  • Rieddorf (20)
  • Schnellendorf (21)
  • Thal (40)
  • Wachsreith (73)
  • Waging (32)
  • Weigersdorf (49)
  • Wildberg (34)
  • Wimm (20)
  • Zeinersdorf (87)

Zählsprengel sind Ried in der Riedmark-Niederzirking für den südöstlichen Kernbereich und Ried-Umgebung für den Rest der Gemeinde.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum Österreich ob der Enns zugerechnet.

Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt.

Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Gedenkstein der Mühlviertler Hasenjagd

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Ort bekannt durch die Mühlviertler Hasenjagd, bei der NS-Verbände und etliche Einwohner des Ortes Jagd auf sowjetische Offiziere machten, die im Februar 1945 aus dem KZ Mauthausen geflohen waren. Es gab jedoch einige beherzte Bürger, die Fliehende unter Gefährdung des eigenen Lebens versteckten, so dass von den 500 wenigstens elf ihre Freiheit erlangten. Alle anderen wurden ermordet, wo man sie bei der dreiwöchigen Jagd aufspürte. Zum Gedenken an dieses Kriegsverbrechen und an die mutigen Helfer der Überlebenden wurde 2002 nahe der Kirche ein Gedenkstein errichtet.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 3438 Einwohner, 2001 dann 3751 Einwohner. Im Jahr 2007 überschritt die Gemeinde die 4000-Einwohner-Grenze.

Politik

Die Gemeinde zählt zum Gerichtsbezirk Perg. Der Standort des zuständigen Bezirksgerichts ist Perg.

Gemeindevertretung

11
8
3
3
11  8  3  3 
Von 25 Sitzen entfallen auf:

Sitzverteilung seit der Gemeinderatswahl 2015:

0

Bürgermeister ist Ernst Rabl von der SPÖ. Vizebürgermeister sind Christian Tauschek (SPÖ) und Rosa Gumplmayr (ÖVP).[2]

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

Gespalten; rechts dreimal gespalten von Silber und Rot; links in Gold ein naturfarbener (brauner), aus dem Schildfuß wachsender Baumstumpf, in dem eine schräglinks gestellte Barte mit silberner Klinge und braunem Stiel steckt, dahinter grünes, gewelltes Erdreich mit drei grünen Waldbäumen.
Pfarrkirche in Ried
Brunnen in der Ortsmitte mit dem Wappen-Symbol

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  Commons: Ried in der Riedmark  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011 (pdf).
  2. Vizebürgermeister der Marktgemeinde Ried, auf der Homepage der Gemeinde, abgefragt am 1. Februar 2012.