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vom 26.10.2015, aktuelle Version,

Serényi von Kis-Serény

Wappen der Grafen Serényi von Kis-Serény [1]

Serényi von Kis-Serény ist ein ungarisch-österreichisches Hochadelsgeschlecht.

Geschichte

Die genaue Herkunft und Abstammung der Familie ist nicht ganz eindeutig. Ab dem 14. Jahrhundert kämpften Mitglieder der Familie für den ungarischen König. Im Laufe der Zeit stiegen sie zu bedeutenden Positionen bei Hofe auf. Nachdem die Habsburger die Herrscher von Ungarn wurden, traten Mitglieder in den kaiserlichen Dienst ein, wie Anton Amand Graf Serényi von Kis-Serény († 20. Februar 1738). Ab Mitte des 17. Jahrhunderts erwarb sich das Geschlecht mehrere große Güter in Mähren, unter anderem Vlachovice, Bohuslavice nad Vláří und Křekov.

Die Familie wurde am 7. April 1656 in den Grafenstand erhoben.[2]

Als eines von 64 gräflichen Geschlechtern hatte die Familie einen erblichen Sitz im Herrenhaus, dem Oberhaus des österreichischen Reichsrates.

Graf Béla Serényi (1866–1919)

Wappen

Das Wappen von 1656 zeigt im gespaltenen Schild rechts in Silber plahlweise eine sich emporwindende einwärts-gekehrte, gold-gekrönte, grün-goldene Schlange, links in blau ein von Blau und Silber in drei Reihen geweckter Balken, oben begleitet von einem springenden gold-gekrönten silbernen Pegasus. Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken der Pegasus wachsend.

Angehörige

  • Alois Graf Serényi von Kis-Serény, (1812–1893), Politiker und Großgrundbesitzer[3]
  • Béla Serényi (1866–1919), Minister
  • Gábor Serényi (1615–1664), Landeshauptmann von Mähren
  • Gabriel Graf Serényi von Kis-Serény (1817–1868), Politiker, Beamter und Großgrundbesitzer[3]
  • János Serényi († 1691) Generalleutnant, Kammerherr, der Präsident des Kriegsrates
  • Miklós Serényi (1898–1970) Politiker
  • Otto Johann Graf Serényi von Kis-Serény (1855–1927), Politiker und Großgrundbesitzer[4]

Literatur

  Commons: Serenyi family  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ernst August Krahl: „Mährisches Wappenbuch vom Jahre 1888 – Wappenalbum des mährischen Großgrundbesitzes – Die Markgrafschaft Mähren in kunstgeschischtlicher Beziehung“, S. 80
  2. Die Gothaischen Genealogischen Taschenbücher des Adels GB, Gotha 1941
  3. 1 2 Biographie (PDF; 156 kB)
  4. Biographie (PDF; 145 kB)