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vom 27.11.2017, aktuelle Version,

Tscherms

Tscherms
(ital.: Cermes)
Wappen
Wappen von Tscherms
Karte
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen – Südtirol
Bezirksgemeinschaft: Burggrafenamt
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2016)
1.412/1.556
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
94,92 % deutsch
4,86 % italienisch
0,23 % ladinisch
Koordinaten 46° 38′ N, 11° 9′ O
Meereshöhe: 292 m s.l.m.
Fläche: 6,6 km²
Dauersiedlungsraum: 3,6 km²
Nachbargemeinden: Lana, Marling, Meran
Partnerschaft mit: Grassau, Oberhofen im Inntal
Postleitzahl: 39010
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021020
Steuernummer: 00356410217
Bürgermeister (2015): Roland Pernthaler (SVP)

Tscherms ([tʃɛrms]; italienisch Cermes) ist eine Gemeinde mit 1556 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in Südtirol in der Nähe von Meran (Italien).

Tscherms lag an der Lokalbahn Lana–Meran und war über diese bis 1950 mit Lana und Meran verbunden.

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister seit 1952:[1]

  • Alois Golser: 1952–1963
  • Karl Innerhofer: 1963–1990
  • Karl Huber: 1990–2010
  • Roland Pernthaler: 2010–

Gemeindefreundschaft

Mit der bayerischen Marktgemeinde Altomünster besteht eine Gemeindefreundschaft. In Tscherms hatte das Kloster Altomünster früher Weinberge und Besitzungen und bezog von dort Mess- und Trinkwein bis ins frühe 17. Jahrhundert.

Sehenswürdigkeiten

Schloss Lebenberg

Schloss Lebenberg wurde im 13. Jahrhundert von den Herren von Marling erbaut und kam 1426 an die Herren von Fuchs. Die dreigeschossige Schlosskapelle stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert.

Persönlichkeiten

Literatur

  • Gemeinde Tscherms (Hrsg.): Tscherms : Dorfbuch mit Beiträgen zur Orts- und Heimatkunde. Tappeiner, Lana 1997, ISBN 88-7073-234-7 (online)
  Commons: Tscherms  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015 (PDF; 15 MB).
  2. Bischof Karl Golser. Diözese Bozen-Brixen, abgerufen am 1. Dezember 2010.