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vom 29.10.2016, aktuelle Version,

Vorarlberger Landeskonservatorium

Vorarlberger Landeskonservatorium
Gründung 1977
Ort Feldkirch, Vorarlberg
Direktor Dir. Jörg Maria Ortwein
Website Webseite
Vorarlberger Landeskonservatorium mit Pförtnerhaus

Das Vorarlberger Landeskonservatorium ist ein österreichisches Konservatorium mit Sitz in der Stadt Feldkirch in Vorarlberg.

Das Vorarlberger Landeskonservatorium geht auf das im Jahre 1856 gegründete Jesuitenkolleg Stella Matutina zurück dessen Gebäude es heute nutzt. Das Landeskonservatorium wurde 1977 als landeseigenes Konservatorium gegründet und 2003 in eine GmbH umgewandelt. Neuer Direktor wurde Anselm Hartmann, in dessen Amtszeit bis 2006 unter anderem der Abschluss des Kooperationsvertrags des Landeskonservatoriums mit der Universität Mozarteum Salzburg fiel.[1]

Derzeit studieren etwa 360 Studierende in den Studienbereichen Begabungsförderung, Berufsstudien und Weiterbildung. In Zusammenarbeit mit dem Mozarteum werden die Studierenden in der Studienrichtung Instrumental- und Gesangspädagogik (IGP) in acht Semestern zum Bachelor of Arts geführt. In den Künstlerischen Studien wird nach 12 Semestern das Staatliche Diplom verliehen. Im Jahr 2006 wurde dem Vorarlberger Landeskonservatorium die European University Charta der Europäischen Union verliehen, seit 2009 ist es Mitglied im Hochschulverbund der Internationalen Bodenseehochschule (IBH).

Zu seinen Kooperationspartnern zählen die Bregenzer Festspiele, das ORF-LandesstudioVorarlberg, das Musikgymnasium in Feldkirch und das grenzüberschreitende Musikgymnasium Schiers (Graubünden), sowie Partner aus Kultur und Bildung in der Euregio Bodensee.

Bekannte Studentinnen und Studenten

  Commons: Stella Matutina (Jesuitenpädagogium)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Direktor des Vorarlberger Landeskonservatoriums zurückgetreten Pressemitteilung der Redaktion auf derstandart.at vom 17. Oktober 2006