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vom 28.05.2017, aktuelle Version,

Wolfgang Kauer

Wolfgang Kauer (2013)

Wolfgang Kauer (* 20. Februar 1957 in Linz) ist ein in der Stadt Salzburg lebender österreichischer Schriftsteller. Er schreibt in erster Linie Prosa und Gedichte.

Leben

Wolfgang Kauer besuchte das Adalbert-Stifter-Gymnasium in Linz bis zur Matura 1975. Nach dem achtmonatigen Präsenzdienst in Oberösterreich studierte er Germanistik, Geographie und Bildnerisches Gestalten in Linz und Salzburg. Nach journalistischer Tätigkeit 1991 erste literarische Veröffentlichungen[1].

Wolfgang Kauer lebt und arbeitet in Salzburg als Lehrer an Gymnasium und Universität sowie als freier Schriftsteller. Er ist Autor von Lyrik, Prosa und Jugend-Theaterstücken.

Wolfgang Kauer wurde im Rahmen des jährlich durchgeführten internen Autorenwettbewerbs der Salzburger Autorengruppe 2010 von Julian Schutting zum besten und 2011 von Sabine Gruber zum drittbesten Beitragenden gewählt.[2][3] Der Klagenfurter Sprachwissenschafter Eberhard Riedel attestiert ihm „knappe Formulierungen, aber breit gestreute Konnotationen“.[4]

Werke

  • Der Linzer Golem, Prosa, in: Facetten, Literaturzeitschrift der Stadt Linz, Linz 1992, S.85–91, ISBN 3-85214-573-2
  • Stelzhamer, Prosa in: Meridiane. Literatur aus Oberösterreich. Bibliothek der Provinz: Weitra o.J., S.80–81, ISBN 3-85252 082 7
  • Der Bär und das Inselmädchen, Prosa, in: Facetten, Literaturzeitschrift der Stadt Linz, Linz 1991, S.126–128, ISBN 3-85214-561-9
  • Lyrik bewerten, Essay in: Die Zeit im Buch 3/93, Österr. Bischofskonferenz: Wien 1993, S.99–101
  • Strindbergphantasien Mondseer Ausgewanderter, Prosa, in: Die Rampe, Linz 1994/2, S.21–41, ISBN 3-85320 679 4
  • Über Franz Josef Heinrichs Stifter-Text und darüber hinaus, Essay, in: Die Rampe, Sonderheft Franz Josef Heinrich, Linz 1995, S.55–56 ISBN 3-85320 869 X
  • Minnesangs Ende, Prosa, in: Die Rampe, Linz 1996/2, S.99–106, ISBN 3-85320 772-3
  • Papa auf Abwegen, Jugend-Theaterstück, Uraufführung 31. März 2001 auf dem Salzburger Mozartplatz (vgl. Salzburger Nachrichten vom 31. Mai 2001)
  • Grenzüberschreitungen, Prosa, in: Facetten, Linz 2001, S.149-159, ISBN 3-85252-4032
  • Herzog Tassilo, Jugend-Theaterstück, Uraufführung am 20. Mai 2004 im Salzburger Gymnasium der Herz-Jesu-Missionare in Liefering (vgl. Salzburger Nachrichten vom 20. Mai 2004)
  • Klagelied freier Autoren, Gedichte in: Wie es eben so ist, ohne Harfe. Eine Lyrikanthologie, hrsg. von der Salzburger Autorengruppe, Edition Eizenbergerhof: Salzburg 2005, S.65–73, ISBN 3-901243-26-7
  • Lange Abwesenheit. Gedanken zu Tessa Rumsey., Gedicht, in: Wörterspuren. Gedichte, Wortstämme Literaturproduktionen. Linz 2009, S.8
  • Meer-Blick, 3 Gedichte, in: Querfeldein 01. Das Literaturheft des Linzer Frühlings, Linzer Frühling: Linz 2010, S.85–87, ISBN 978-3-9519904-0-8
  • Die untere Gnigl. Fallstudie der Siedlungsgenese auf dem Alterbachschwemmkegel, in: Gnigl. Salzburger Stadtteil, hrsg. v. Sabine Veits-Falk und Thomas Weidenholzer, Salzburg 2010, S.294–307, Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 29, ISBN 978-3-900213-13-8

Bücher:

  • Die Donau hinauf, Maskenprosa, Verlag LinzKulturTexte, Linz 1996, ISBN 3-85214-666-6
  • Nachtseite, Satiren und Kurzgeschichten, Arovell Verlag, Salzburg/Gosau/Wien 2007, ISBN 978-3-902547-48-4
  • Azur-Fenster, Erzählungen und Lyrik mit Meerblick, Arovell Verlag, Salzburg/Gosau/Wien 2008, ISBN 978-3-902547-64-4
  • Magenta Verde, Prosa, Lyrik, Aphorismen, Arovell Verlag, Salzburg/Gosau/Wien 2009, ISBN 978-3-902547-73-6
  • Funken regen, (Zeit-)geschichtliche Prosa und filmisches Epos. Arovell Verlag, Salzburg/Gosau/Wien 2010, ISBN 978-3-902547-08-8
  • Geheimnisvoll gewinnbringend, Satiren und Erzählungen betreff Alpenvorland. Arovell Verlag, Salzburg/Gosau/Wien 2012, ISBN 978-3-902808-13-4
  • Der Code der Schnabelkanne oder Das Keltenfieber, Ikonografischer Roman über die Schnabelkanne vom Halleiner Dürrnberg. Edition Innsalz, Ranshofen 2012, Bd.1 ISBN 978-3-902616-57-9
  • Frau Perchta und die Schnabelkanne, Ikonografischer Roman (eine erste Chronologie des Mythos über die gastrotomische Sagenfigur Frau Percht/Frau Holle/Isis Noreia/Hekate und die Schwarzen Frauen/ Madonnen sowie der thematische Zusammenhang mit der keltischen Schnabelkanne vom Halleiner Dürrnberg). Edition Innsalz, Ranshofen 2013, Bd.2, ISBN 978-3-902616-85-2

Einzelnachweise

  1. Biografie im Salzburger Literaturnetz
  2. Programm des Salzburger Literaturhauses vom 25. September 2010
  3. Programm des Salzburger Literaturhauses vom 26. März 2011
  4. Programm des Salzburger Literaturhauses vom 24. März 2010