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Der Anti-Heroiker#

Vor 150 Jahren, am 28. Jänner 1868, starb der österreichische Dichter Adalbert Stifter.#


Mit freundlicher Genehmigung der Wiener Zeitung, 28. Jänner 2018

Von

Christian Schacherreiter


Adalbert-Stifter-Denkmal an der Promenade in Linz
Adalbert-Stifter-Denkmal an der Promenade in Linz (von Johann Rathausky).
Foto: Hans Koberger. Aus: Wikicommons, unter CC BY 3.0

In der Nacht vom 25. auf den 26. Jänner 1868 fügte sich der k.k. Hofrat Adalbert Stifter mit dem Rasiermesser eine Schnittwunde quer über den Hals zu. Seine Frau Amalia fand ihn, heftig blutend, ohne Bewusstsein, und ließ einen Arzt holen. In Anbetracht der schweren Verletzung rief man auch den Domdechanten Schropp. Der mit Stifter befreundete Geistliche sah, wie es scheint, über den für Katholiken verbotenen Suizidversuch hinweg und spendete die Sterbesakramente.

Adalbert Stifter lebte noch bis zum Morgen des 28. Jänner, kam aber nicht mehr zu Bewusstsein. Der Arzt Dr. Karl Essenwein formulierte die offizielle Todesursache: "Zehrfieber infolge chronischer Leberatrophie". Am 30. Jänner folgte ein langer Trauerzug dem Leichnam des prominenten Linzer Bürgers. Gerüchte über einen möglichen Selbstmord gab es von Anfang an, und bis heute konnte nicht mit Sicherheit geklärt werden, woran Adalbert Stifter letztendlich gestorben ist.

Offen bleibt auch, ob der Schnitt mit dem Rasiermesser eine in voller Klarheit gesetzte Handlung oder eine reflexartige Reaktion auf unerträgliche körperliche Schmerzen war. Stifter war schon seit Jahren krank, seelisch wie körperlich, sein bevorstehender Tod war absehbar. Stifter-Biograph Wolfgang Matz versucht die Frage zu beantworten, wann die Lebenskurve des Dichters ihren Gipfel erreicht hatte und eintrat, was Aristoteles in seiner Tragödientheorie "Peripetie" nennt, der entscheidende Wendepunkt, das Signal zur fallenden Handlung. Matz kommt zu einer auf den ersten Blick überraschenden Antwort: "Nach 1848 beginnt Stifters Bahn sich zu neigen."

1848 also, das Revolutionsjahr. Adalbert Stifter war nicht von Anfang an ein Gegner der Revolution. Der in seinem Kunstverständnis an Goethe orientierte Autor konnte zwar mit dem operativen Literaturbegriff der Jungdeutschen nichts anfangen, denn Kunst war für ihn überzeitlichen Humanitätsidealen verpflichtet und nicht tagespolitischen Zwecken. In seiner gesellschaftspolitischen Denkweise war er aber ein gemäßigter Liberaler. Er sah die Mängel des absolutistischen Systems und begrüßte das Ende der Ära Metternich. Der Verlauf der Revolution beunruhigte ihn aber zutiefst und aus dem Sympathisanten der Veränderung wurde schon bald ein entschiedener Gegner.

Die politische Rhetorik, die demagogischen Hetzreden stießen Stifter ab. Er fürchtete, dass die freigesetzten menschlichen Affekte mehr Unheil, Gewalt und Unrecht als Gerechtigkeit, Vernunft und Humanität nach sich ziehen würden. So war es vor allem die Revolution, die Stifter endgültig dazu veranlasste, aus dem unruhigen Wien wegzugehen und mit seiner Frau Amalia im beschaulicheren Linz dauerhaft Quartier zu nehmen. Erwogen hatte er diese Übersiedlung ohnedies schon vor dem Revolutionsjahr. Stifter erhoffte sich in Linz mehr Muße für seine künstlerische Arbeit, sowohl für die Literatur als auch für die Malerei, an der er, dem mäßigen Erfolg zum Trotz, bis in seine letzten Lebensjahre unbeirrbar festhalten sollte.

Stifter war davon überzeugt, dass Demokratisierung und Liberalisierung der Gesellschaft nur dann zum Wohl der Menschheit sind, wenn sie Hand in Hand gehen mit umfassenden Bildungsanstrengungen. Der freie Mensch ist nicht automatisch der gute Mensch, vielmehr muss er dazu erzogen werden, von seiner Freiheit verantwortungsvoll Gebrauch zu machen. In Anbetracht seines Menschenbilds, das maßgeblich von der humanistischen Tradition geprägt wurde, ist es durchaus glaubwürdig, dass Adalbert Stifter von pädagogischen Idealen motiviert war, als er im Jahr 1850 das Amt eines Landesschulinspektors für die oberösterreichischen Volksschulen übernahm.

Engagierter Schulrat#

Dass diese Beamtenstelle auch eine solide finanzielle Basis garantierte, ist allerdings ein wirkungsmächtiger Nebeneffekt, denn die Stifters lebten oft und gerne über ihre Verhältnisse und Geldsorgen waren ihre treuen Begleiter. Da-ran änderte freilich auch das regelmäßige Einkommen nichts. Mit den materiellen Mitteln wuchsen auch die Bedürfnisse. Mehr als einmal musste Stifter seinen Verleger Gustav Heckenast um Vorschüsse und Sonderkonditionen bitten. Heckenast erwies sich auch in dieser Hinsicht als verlässlicher Freund.

In seinen ersten Amtsjahren zeigte Schulrat Stifter respektables Engagement. Er war maßgeblich an der Gründung der Linzer Realschule beteiligt, setzte sich für die Sanierung desolater Schulhäuser ein und regte die Verbesserung der Lehrerausbildung an, denn es ärgerte ihn, dass in so einem wichtigen Stand wie dem des Grundschullehrers so viele "Individuen der mittelmäßigsten Art" tätig waren, "häufig auf keiner höheren Stufe der Bildung" stehend als die Schüler. Stifter dürfte selbst ein beachtliches didaktisches Talent gehabt haben. In seinen Wiener Jahren war er ein geschätzter Hauslehrer.

Auch über gesellschaftliche Isolation konnte sich Stifter in Linz nicht beklagen. Zu seinem Freundeskreis gehörten der künstlerisch interessierte Apotheker Heinrich Reitzenbeck, der Gymnasialprofessor Johannes Aprent, der Holzbildhauer Johann Rint. Er war befreundet mit der aus Berlin stammenden Emilie von Binzer, einer weltgewandten Dame, die mit ihrem Mann in Linz einen intellektuell anspruchsvollen Salon unterhielt. Stifter engagierte sich für kulturelle Anliegen, wurde 1853 zum Landeskonservator für Denkmalpflege ernannt und saß im Vorstand des Oberösterreichischen Kunstvereins.

In Linz beginnt’s! Diese volkstümliche Phrase scheint auch auf Stifter zuzutreffen. Dass Wolfgang Matz Stifters fallende Lebenskurve im Jahr 1848 beginnen lässt, scheint diskussionswürdig zu sein. Bei genauerer Betrachtung muss man aber Matz Recht geben. Schon im Jahr 1851 schrieb Stifter an seinen Freund Joseph Türck: "Es ist oft zum tot ärgern, wie es in dieser Stadt langweilig ist". Wenige Wochen später bezeichnete er Linz als ein "kunst- und wissenschaftsloses Böotien" und - nach heutiger Wertung politisch unkorrekt - als "Hotten-thothien".

Ein Raum im OÖ. Literaturmuseum im StifterHaus in Linz (mit Sterbesofa)
Ein Raum im OÖ. Literaturmuseum im StifterHaus in Linz (mit Sterbesofa).
© Otto Saxinger

Stifters pädagogischer Reformeifer stieß nicht überall auf Begeisterung. Zu oft klafften das Ideal und das Leben auseinander. Nach einem Konflikt mit dem Direktor entzog das Ministerium Stifter die Aufsicht über die Realschule. Sein "Lesebuch zur Förderung humaner Bildung" wurde vom Ministerium nicht approbiert. Manch andere Pläne scheiterten an mangelnder Unterstützung. Dass Frustrationstoleranz die Grundtugend des Bildungsreformers ist, war Stifter zu wenig klar.

Szenen einer Ehe#

Adalbert Stifters berufliche Enttäuschungen wurden nicht durch privates Glück kompensiert - und nur bedingt, wie noch zu zeigen sein wird, durch die literarische Arbeit. Die Ehe mit Amalia war von Anfang an ein Problem gewesen. Ehethemen ziehen sich wie ein ewiges Leitmotiv durch das Werk. Der junge Stifter hatte in den dreißiger Jahren Fanny Greipl verehrt, eine junge Frau aus seiner südböhmischen Herkunftsregion. Diese Verbindung war nicht zustande gekommen, zum Teil durch Vorbehalte der Familie Greipl, zum Teil aber auch durch hausgemachte Fehler des ungeschickten und wenig entschlussfreudigen Heiratsaspiranten. Fanny, die einen Anderen heiratete und schon nach der Geburt ihres ersten Kindes starb, blieb Stifters unerfüllte Liebe auf Lebenszeit. Ihr idealisiertes Bild begegnet uns in mehreren Frauenfiguren des Schriftstellers.

Stifters Ehefrau Amalia Mohaupt war aus anderem Holz geschnitzt als Fanny, aus gröberem, einfacherem, sinnlicherem. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, trachtete sie vor allem nach einer soliden materiellen Lebensgrundlage. Für Stifters geistige Welt interessierte sich Amalia nicht, für die gesellschaftlichen Glanzlichter, die sein literarischer Ruhm entzündete, hingegen schon. Repräsentieren machte ihr Vergnügen. Für Antiquitäten, kostbare Kleidungsstücke und eine Theaterloge in Dauermiete nahm Amalia auch Schulden in Kauf, und der von schönem und wertvollem Interieur angezogene Gatte folgte ihrem Beispiel. Einig waren sich die Eheleute auch in ihrer haltlosen Hingabe an gutes, reichliches Essen und Trinken.

Amalias Stärke war der Haushalt. Diese Stärke war so ausgeprägt, dass Schulrat Stifter und Gattin innerhalb weniger Jahre ein Übergewicht ansammelten, das selbst in Zeiten, als der Begriff Body Mass Index noch unbekannt war, Aufsehen erregte. Man könnte darüber lächeln, wenn Adipositas nicht auch eine tragische Seite hätte. Den Mangel an emotionaler, vielleicht auch erotischer Zuwendung und geistiger Verständigung ersetzte das Ehepaar Stifter anscheinend durch kulinarische Freuden. Dazu kam die Kinderlosigkeit, unter der Stifter litt.

Von beklemmender Rätselhaftigkeit ist in diesem Zusammenhang das traurige Schicksal der Ziehtochter Juliane, einer Verwandten von Amalia. Das Ehepaar Stifter nahm das Mädchen zu sich ins Haus. Schon als Elfjährige lief sie einmal weg, wurde gefunden und zurückgebracht. Als Achtzehnjährige riss Juliane wieder aus und kam nicht mehr zurück, man fand ihre Leiche in der Donau.

Stifter stellte sich nicht grundlos die peinigende Frage nach dem eigenen Versagen. Für die Mädchenfiguren in den Erzählungen "Katzensilber" (1853) und "Der Waldbrunnen" (1864) dürfte Juliane das reale Vorbild gewesen sein. In "Der Waldbrunnen" erfährt die Hauptfigur Stephan Heilkun, Stifters Alter Ego, von einem "wilden" Mädchen. Durch seinen behutsamen Umgang mit dem eigenwilligen, aber schönen und intelligenten Kind gewinnt Heilkun dessen Vertrauen und Liebe. Integration und Kultivierung gelingen - anders als bei Juliane.

Die fiktionale Welt der Literatur als schöner, ethisch intakter und beglückender Gegenentwurf zur tristen Lebenswirklichkeit sollte für Stifters Spätwerk, vor allem für den Bildungsroman "Der Nachsommer" bestimmend werden. Aber nicht nur im Roman, auch in seinen rhetorisch aufwändigen Liebesbriefen an Amalia konstruierte er einen Ehehimmel, der mit der Eherealität wenig zu tun hatte.

Stifters Spätwerk - damit ist eine weitere Quelle der Enttäuschung angesprochen. Die Zeit der großen Erfolge bei Kritik und Lesepublikum, die den Novellisten Stifter in den vierziger Jahren zu einer Art Modeautor gemacht hatten, war vorbei. Je konsequenter er seinen eigenständigen ästhetischen Weg verfolgte, umso weniger Verständnis und Akzeptanz fand er. Bekannt ist Stifters Fehde mit Friedrich Hebbel, der ihn als "alten Naturdichter" verhöhnte, dem Unerhebliches wie Käfer und Butterblumen glücken mögen, der aber keinen Sinn für die "großen Dinge" des Lebens habe.

Stifters Antwort in der "Vorrede" zur Sammlung "Bunte Steine" ist zu einem Schlüsseltext der Stifter-Interpretation geworden. Hebbels willkürliche Kategorien des Großen, vermeintlich Wichtigen, und Kleinen, vermeintlich Unwichtigen, dekonstruierend, erörtert Stifter sein antiheroisches Verständnis von menschlicher Größe: "Ein Leben voll Gerechtigkeit Einfachheit Bezwingung seiner Selbst Verstandesgemäßheit Wirksamkeit in seinem Kreise Bewunderung des Schönen verbunden mit einem heiteren gelassenen Sterben halte ich für groß (. . .)", und zwar für größer als die "mächtigen Bewegungen des Gemütes" und den "entzündeten Geist, der nach Tätigkeit strebt, umreißt, ändert, zerstört, und in der Erregung oft das eigene Leben hinwirft".

Das "sanfte Gesetz"#

Das "sanfte Gesetz" des Schöpfungsganzen, das in Naturerscheinungen wie dem "Wehen der Luft", dem "Rieseln des Wassers", dem "Wachsen der Getreide" erfahrbar ist, soll der Mensch zum Maß seiner Lebensgestaltung machen, nicht das Erdbeben und die feuerspeienden Berge, Natursymbole für Leidenschaft und Revolution.

Adalbert Stifter 1868
Adalbert Stifter 1868, Stich aus der Zeitschrift Daheim
Foto: Otto Roth. Aus: Wikicommons, unter PD

Ungeachtet dessen sind die Katastrophen Bestandteil der Natur, und kein anderer Autor des 19. Jahrhunderts konnte bedrohliche Naturphänomene so beeindruckend schildern wie Stifter. Ob es nun die Schnee- und Eiswelt in "Bergkristall" ist, das Gewitter in "Kalkstein" oder der 72 Stunden währende Schneefall im Bayrischen Wald, Stifter war kein Naturidylliker, er kannte die zerstörerische, tödliche Kehrseite der Schöpfung, aber umso konsequenter wollte er daran festhalten, dass es auch die helle, die Leben erhaltende Seite gibt und dass alleine der Mensch kraft seiner Vernunft dazu befähigt ist, sich bewusst für diese Seite, also für das "sanfte Gesetz" zu entscheiden.

Vor dem Hintergrund solcher Überlegungen sind die äußere Ereignislosigkeit, die harmonische Gleichförmigkeit und konfliktfreie Kommunikationsutopie des Romans "Der Nachsommer" zu verstehen. Heinrich Drendorf, Protagonist und Ich-Erzähler, ist eine idealisierte Kunstfigur. Arno Schmidt hat ihn als "sanften Unmenschen" mit "pasteurisiertem Gemüt" einer scharfen Kritik unterzogen. Ungestört von inneren Konflikten und äußeren Schwierigkeiten schreitet der untadelige Jüngling auf seinem selbstbestimmten, von Freunden und Familie wohlwollend begleiteten Lebensweg. Ohne berufliche Verpflichtung hat er ausreichend Muße, seinen Interessen nachzugehen, und mit schlafwandlerischer Sicherheit findet er auch die optimale Lebenspartnerin. Dass es im wirklichen Leben anders zugeht, erfährt man aus dem Lebensbericht von Heinrichs Mentor Risach, der erst im Nachsommer seines Lebens jene harmonische Daseinsform gefunden hat, die ihm vorher versagt geblieben ist.

Auf einen beglückenden Nachsommer hoffte auch Stifter. Aber dafür war es zu spät. Zur lange schon ersehnten Versetzung in den Ruhestand kam es erst im November 1865. Jetzt, meinte Stifter, sei er endlich frei für sein künstlerisches Schaffen. Die völlig aus dem Zeitgeist gefallenen Erzählungen "Der Kuß von Sentze" und "Der fromme Spruch" (beide 1866) stießen aber auf Ablehnung, und der voluminöse historische Roman "Witiko" erfüllte Stifters Hoffnung, mit diesem breiten Prosa-Epos zu einem Walter Scott der deutschen Literatur zu werden, nicht.

Die meisten Leser konnten damit ebenso wenig anfangen wie die zeitgenössische Literaturkritik. Der Roman schien hoffnungslos veraltet zu sein. Erst hundert Jahre später bot sich plötzlich eine andere Lesart an: "Witiko" als früher Vorläufer des nouveau roman! Vor allem im Verzicht auf psychologische Innenschau, in der Beschränkung auf äußere Vorgänge, in Ereignisarmut und ex-trem verzögertem Handlungsfortschritt zeigen sich Parallelen.

Kein gelassenes Sterben#

Belastet und ruhelos erscheinen Adalbert Stifters letzte Lebensjahre. In Linz hielt es ihn nur mehr selten. Gerne zog er sich, meist ohne seine Frau, nach Kirchschlag zurück oder in das noch weiter im Norden gelegene Lackenhäuser im Dreiländereck Bayern - Südböhmen - Oberösterreich. Jedes Jahr im Frühjahr fuhr er zur Kur nach Karlsbad.

Aber die Krankheit verließ ihn nicht mehr, im Gegenteil. Den dritten und letzten Band des "Witiko" schloss er 1867 ab. Ab Dezember war Stifter bewusst, dass es zu Ende ging. Was ihn am 26. Jänner 1867 zum Rasiermesser greifen ließ, ist nicht mit Sicherheit zu sagen, der Wille zu einem "heiteren, gelassenen Sterben", wie er es in seiner "Vorrede" formuliert hatte, war es jedenfalls nicht. Am 28. Jänner 1868 starb ein österreichischer Dichter, von dem der Stifter-Leser Thomas Mann sagte, er sei "einer der merkwürdigsten, hintergründigsten, heimlich kühnsten und wunderlich packendsten Erzähler der Weltliteratur".

Christian Schacherreiter, geboren 1954, ist Germanist, Autor, Literaturkritiker und Lehrbeauftragter für Literaturwissenschaft an der PH der Diözese Linz.

Wiener Zeitung, 28. Jänner 2018