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Enzyklopädie der slowenischen Kulturgeschichte in Kärnten/Koroška - Von den Anfängen bis 1942, Band 1: A – I
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465 Grenzfrage, österreichisch-jugoslawische in Kärnten/Koroška (1918–1920) Übersichtskarte Kärnten/ Koroška 1918–1920, Beograd 1950. Aus: Vojne akcije u Koruškoj 1918/19 godine (kratak pregled), hg. vom Vojnoistorijski institut J. A. Beograd 1950. Festlegung der Grenzen war aufgrund der vielfältigen Beziehungen zwischen Sprache, Ethnie, nationalem Bewusstsein und politischer Orientierung schwierig (→  Identität, territoriale). So waren laut Volkszählung 1910 nach der →  Umgangssprache im Gebiet der spä- teren →  Abstimmungszone A rund 69 % der Bevöl- kerung slowenischsprachig. Hingegen hatte in diesem Gebiet die slowenische Partei bei den Reichsratswahlen 1911 rund 44 % der Stimmen erhalten. Über die Forderungen der →  Maideklaration von 1917 hinausgehend verfolgten die Südslawen der öster- reichisch-ungarischen Monarchie seit Sommer 1918 die Loslösung vom habsburgischen Staat. Der im Au- gust 1918 in Ljubljana als gesamtslowenische politische Plattform gegründete Narodni svet za slovenske dežele in Istro [Nationalrat für die slowenischen Länder und Istrien] umfasste u. a. einen →  Narodni svet za Koroško [Nationalrat für Kärnten] (unter Franc →  Smodej), dessen Minimalforderung die →  Sprachgrenze war. Der Nationalrat in →  Ljubljana war Teil des National- rats der Slowenen, Kroaten und Serben in Zagreb, der am 29. Oktober 1918 den Staat der Slowenen, Kroa- ten und Serben auf deren gesamtem ethnografischem Territorium proklamierte. Dieser Staat vereinigte sich am 1. Dezember 1918 mit Serbien zum Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS) unter der ser- bischen Dynastie Karadjordjević (→  Jugoslawien). Die Ende Oktober 1918 gebildete provisorische Landesversammlung Kärntens umfasste Vertreter al- ler politischen Parteien mit Ausnahme der sloweni- schen. Sie erklärte Kärnten/Koroška zur Provinz des Staates Deutschösterreich, der am 12. November 1918 als demokratische Republik und Bestandteil der deut- schen Republik gegründet wurde. Laut Beschluss der Landesversammlung wurde Kärnten/Koroška durch das geschlossene deutsche Siedlungsgebiet des ehe-
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Enzyklopädie der slowenischen Kulturgeschichte in Kärnten/Koroška Von den Anfängen bis 1942, Band 1: A – I
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Titel
Enzyklopädie der slowenischen Kulturgeschichte in Kärnten/Koroška
Untertitel
Von den Anfängen bis 1942
Band
1: A – I
Autoren
Katja Sturm-Schnabl
Bojan-Ilija Schnabl
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2016
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY-NC 3.0
ISBN
978-3-205-79673-2
Abmessungen
24.0 x 28.0 cm
Seiten
542
Kategorien
Geographie, Land und Leute
Kunst und Kultur

Inhaltsverzeichnis

  1. Geleitwort von Ana Blatnik, Präsidentin des Bundesrates (Juli – Dezember 2014) 7
  2. Spremna besede Ane Blatnik, predsednice državnega sveta (julij – december 2014) 8
  3. Geleitwort von Johannes Koder 9
  4. Vorwort der Herausgeberin und des Herausgebers 11
  5. Einleitung – slowenische Kulturgeschichte in Kärnten/Koroška 15
  6. Alphabetische Liste der AutorenInnen/BeiträgerInnen im vorliegenden Band 38
  7. Verzeichnis der Siglen 40
  8. Verzeichnis der Abkürzungen und Benutzungshinweise 46
  9. Editoriale Hinweise 51
  10. Lemmata Band 1 A – I 55
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