Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-20-Männer)

Österreich
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Verband Österreichischer Fußball-Bund
Konföderation UEFA
Trainer Andreas Heraf
Co-Trainer Goran Djuricin
Norbert Razenböck (Torwarttrainer)
Kapitän Michael Schimpelsberger
Rekordtorschütze Erwin Hoffer
Rekordspieler Daniel Gramann
FIFA-Code AUT
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Heim
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Auswärts


(Stand: 25. Juli 2011)

Die Österreichische U-20-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft österreichischer Fußballspieler. Sie untersteht dem Österreichischen Fußball-Bund und repräsentiert diesen auf der U-20-Ebene. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 20. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Teilnahme an Junioren-Weltmeisterschaften

Jahr Gastgeber Ergebnis S U N Tore
1977 Tunesien Vorrunde 0 1 2 1:6
1979 Japan nicht Qualifiziert
1981 Australien nicht Qualifiziert
1983 Mexiko Vorrunde 0 0 3 0:10
1985 UdSSR nicht Qualifiziert
1987 Chile nicht Qualifiziert
1989 Saudi-Arabien nicht Qualifiziert
1991 Portugal nicht Qualifiziert
1993 Australien nicht Qualifiziert
1995 Katar nicht Qualifiziert
1997 Malaysia nicht Qualifiziert
1999 Nigeria nicht Qualifiziert
2001 Argentinien nicht Qualifiziert
2003 VAE nicht Qualifiziert
2005 Niederlande nicht Qualifiziert
2007 Kanada Platz 4 3 2 2 6:6
2009 Ägypten nicht Qualifiziert
2011 Kolumbien Vorrunde 0 1 2 0:7

WM 1977 in Tunesien

Österreich war bei der Ersten Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1977 gemeinsam mit fünf anderen Nationen der UEFA vertreten. Die Mannschaft traf in Gruppe D auf Paraguay (0:1), Irak (1:5) und die Sowjetunion (0:0). Nach der Vorrunde war das Turnier für das junge Team leider wieder vorbei. Bekanntester Spieler des Teams war Werner Gregoritsch.

Kader zur WM 1977:
  • Trainer: Alfred Hohenberger
  • Spieler: Josef Heinisch, Erich Weidenauer; Karl Kolla, Johann Koller, Oswald Steiger, Armin Kunert, Wolfgang Augustin, Peter Netuschill, Heinz Weiss, Gebhard Hammerle, Franz Zore, Werner Gregoritsch, Helmut Wartinger, Peter Müller, Adolf Meyer, Martin Lefor

WM 1983 in Mexiko

Österreich konnte sich als einzige Nation aus dem deutschsprachigen Raum für die WM-Endrunde 1983 qualifizieren, schied aber Tor- und Punktelos nach der Vorrunde aus. Gegner in Gruppe C waren Tschechoslowakei (0:4), Argentinien (0:3) und China (0:3). Trotz dieser eher enttäuschenden Leistung bei der WM schafften es Spieler wie Franz Wohlfahrt, Andreas Ogris, Toni Polster und Rupert Marko ins A-Team der Nationalmannschaft und wurden zu fixen Größen bei ihren Vereinen.

Kader zur WM 1983:
  • Trainer: Gerhard Hitzel
  • Tor: Franz Wohlfahrt, Walter Obexer, Michael Gabriel
  • Abwehr: Robert Frind, Josef Kleinbichler, Hannes Gort, Michael Strobl
  • Mittelfeld: Andreas Cvetko, Alfred Tatar, Alfred Stumpfl, , Günter Haizinger, Gerald Rieder, Josef Hrstic
  • Sturm: Andreas Ogris, Toni Polster, Rupert Marko, Bernd Walcher, Alois Weinrich

WM 2007 in Kanada

Rubin Okotie bei der WM 2007 in Kanada im Spiel gegen den Kongo

Österreich konnte sich durch den Semifinaleinzug bei der U-19-Fußballeuropameisterschaft 2006 in Polen, wo man am späteren Gewinner Spanien scheiterte, für die Junioren-Fußballweltmeisterschaft 2007 in Kanada qualifizieren. In Gruppe A traf man auf Kongo, Gastgeber Kanada und Chile (0:0). Im Achtelfinale schlug man Gambia, genau so wie die USA im Viertelfinale. Im Halbfinale traf man auf den späteren finalisten Tschechien, den man unterlag. Im Spiel um Platz 3 wartete der vorherige Gruppengegner Chile denen man sich diesmal geschlagen geben musste. Die Mannschaft rund um Kapitän Sebastian Prödl und Trainer Paul Gludovatz entfachte mit diesem sensationellen vierten Platz ein Jahr vor der Heim-Europameisterschaft eine kleine Euphoriewelle. Das Viertelfinale, Halbfinale und das Spiel um Platz 3 wurde sogar auf ORF ausgestrahlt.

Kader zur WM 2007:
1. Gruppenspiel, Mo., 2. Juli 2007, 17:45 Uhr in Edmonton
Kongo RepublikRepublik Kongo Kongo OsterreichÖsterreich Österreich 1:1 (0:1)
2. Gruppenspiel, Do., 5. Juli 2007, 17:45 Uhr in Edmonton
OsterreichÖsterreich Österreich KanadaKanada Kanada 1:0 (0:0)
3. Gruppenspiel, So., 8. Juli 2007, 20:00 Uhr in Toronto
OsterreichÖsterreich Österreich ChileChile Chile 0:0
Achtelfinale, Mi., 11. Juli 2007, 14:15 Uhr in Edmonton
OsterreichÖsterreich Österreich GambiaGambia Gambia 2:1 (1:0)
Viertelfinale, Sa., 14. Juli 2007, 14:15 Uhr in Toronto
OsterreichÖsterreich Österreich Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2:1 n.V. (1:1, 1:1)
Halbfinale, Mi., 18. Juli 2007, 17:45 Uhr in Edmonton
OsterreichÖsterreich Österreich TschechienTschechien Tschechien 0:2 (0:2)
Spiel um Platz 3, So., 22. Juli 2007, 12:15 Uhr in Toronto
OsterreichÖsterreich Österreich ChileChile Chile 0:1 (0:1)

WM 2011 in Kolumbien

Österreich qualifizierte sich gemeinsam mit fünf anderen Europäischen Nationen bei der U-19-Fußball-Europameisterschaft 2010 in Frankreich für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2011 in Kolumbien. Die Auswahl spielt in der Vorrunde in Gruppe E am 29. Juli gegen Panama, am 1. August gegen Brasilien und am 4. August gegen Ägypten. Die Vorbereitung auf die Endrunde war vor allem vom Kampf von Trainer Heraf um die Abstellung einiger Leistungsträger geprägt. So erhielten die A-Team-Spieler David Alaba und Aleksandar Dragović keine Freigabe von ihren Vereinsmannschaften.[1] Ebenso musste Heraf auf Raphael Holzhauser verzichten, dem er im Vorfeld eine zentrale Rolle in seinem Taktikschema zusprach.[2] Kurz vor der Nennfrist für den endgültigen Kader gab der FC Red Bull Salzburg überraschend die Freigabe für den Offensivspieler Georg Teigl, um dessen Freistellung es ebenfalls im Vorfeld zu Kontroversen kam.[3] Martin Hinteregger, einem Fixpunkt in der Defensive, wurde die Freigabe jedoch verweigert.[4] Von den verletzungsbedingten Ausfällen wiegt der des Inter-Mailand-Legionärs Christoph Knasmüllner am schwersten, der zuvor im U-19-Team überwiegend starke Leistungen erbrachte. Bereits in Kolumbien, einen Tag vor dem Auftaktspiel gegen Panama, fiel mit Marco Djuricin ein weiterer Stammspieler verletzungsbedingt aus; er wurde umgehend durch Radovan Mitrović ersetzt.[5] Hinzu kam ein öffentlich ausgetragener Streit mit seinem Vorgänger Paul Gludovatz, der ihm über die Medien fehlendes Engagement bei der Kaderzustammenstellung vorwarf.[6][7]

Das Turnier selbst verlief nicht nach Wunsch, da man bereits in der Vorrunde ausschied. Gegen Panama (0:0), den späteren Weltmeister Brasilien (0:3) und Ägypten (0:4) blieb man in Gruppe E ohne Torerfolg.

Kader zur WM 2011:

Erfolge

Aktuelles U-20 Team

Trainer

Name Funktion
OsterreichÖsterreich Andreas Heraf Trainer
OsterreichÖsterreich Goran Djuricin Co-Trainer
OsterreichÖsterreich Norbert Razenböck Tormanntrainer

Kader

Derzeit ist kein U-20-Kader nominiert (Stand: 6. September 2011)

Nr. Name Geburtsdatum Verein
Tor
- - - -
Verteidigung
- - - -
Mittelfeld
- - - -
Sturm
- - -


Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ohne Alaba und Dragovic derstandard.at, abgerufen am 23. Juli 2011
  2. Fix! Holzhauser darf nicht zur U20-WM sportnet.at, abgerufen am 27. Juli 2011
  3. Salzburg stellt Teigl doch für U20-WM ab kurier.at, abgerufen am 23. Juli 2011
  4. Kritik an Abstellungsverweigerern sport.orf.at, abgerufen am 23. Juli 2011
  5. WM für Djuricin vorbei - Mitrovic wird nachberufen oefb.at, abgerufen am 28. Juli 2011
  6. Gludovatz kritisiert U20-Coach Heraf kurier.at, abgerufen am 23. Juli 2011
  7. Verband stärkt Heraf den Rücken sport.orf.at, abgerufen am 23. Juli 2011