Gerichtsbezirk Freistadt

Gerichtsbezirk Freistadt
Karte des Gerichtsbezirks Freistadt
 Gerichtsbezirk Freistadt
 Landesgericht Linz
Basisdaten
Bundesland Oberösterreich
Bezirk Freistadt
Sitz des Gerichts Freistadt
Kennziffer 4061
zuständiges Landesgericht  Linz
Fläche 655.10 km2
Einwohner 36.740 (1. Jänner 2012)

Der Gerichtsbezirk Freistadt ist ein dem Bezirksgericht Freistadt unterstehender Gerichtsbezirk im politischen Bezirk Freistadt (Bundesland Oberösterreich). Seit der Auflösung des Gerichtsbezirks Unterweißenbach stellt der Gerichtsbezirk Freistadt neben dem Gerichtsbezirk Pregarten einen von zwei Gerichtsbezirken im politischen Bezirk Freistadt dar.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Gerichtsbezirk Freistadt wurde gemeinsam mit 46 anderen Gerichtsbezirke in Oberösterreich durch einen Erlass des k.k. Oberlandesgerichtes Linz am 4. Juli 1850 geschaffen und umfasste ursprünglich 33 Gemeinden.[1] Durch Gemeindezusammenlegungen reduzierte sich die Anzahl der Gemeinden bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts auf die 12 Gemeinden Freistadt, Grünbach, Hirschbach im Mühlkreis, Kefermarkt, Lasberg, Leopoldschlag, Neumarkt im Mühlkreis, Rainbach im Mühlkreis, Sandl, St. Oswald bei Freistadt, Waldburg und Windhaag bei Freistadt. Mit der Bezirksgerichts-Verordnung der Österreichischen Bundesregierung wurde am 12. November 2002 jedoch die Auflösung des Gerichtsbezirkes Unterweißenbach beschlossen und die Zuweisung des Gebietes zu den Gerichtsbezirken Freistadt bzw. Pregarten bestimmt. Mit dem 1. Jänner 2005 trat die Verordnung in Kraft, wodurch der Gerichtsbezirk Freistadt um die Gemeinden Kaltenberg, Liebenau, St. Leonhard bei Freistadt, Unterweißenbach und Weitersfelden erweitert wurde.[2]

2010 lebten im Gerichtsbezirk Freistadt 36.714 Menschen.

Gerichtssprengel

Der Gerichtssprengel umfasst seit 2005 die Gemeinden Freistadt, Grünbach, Hirschbach im Mühlkreis, Kaltenberg, Kefermarkt, Lasberg, Leopoldschlag, Liebenau, Neumarkt im Mühlkreis, Rainbach im Mühlkreis, Sandl, St. Leonhard bei Freistadt, St. Oswald bei Freistadt, Unterweißenbach, Waldburg, Weitersfelden, Windhaag bei Freistadt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Österreich ob der Enns 1850, XXV. Stück, Nr. 288: Erlaß des k. k. Oberlandesgerichtes für die Kronländer Oesterreich ob der Enns und Salzburg vom 4. Juli 1850 auf ALEX – Historische Rechts- und Gesetzestexte Online
  2. Rechtsinformation des Bundeskanzleramtes Bundesgesetzblatt für die Republik Österreich, Jahrgang 2002, Verordnung Nr. 422, 12. November 2002: Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte in Oberösterreich (Bezirksgerichte-Verordnung Oberösterreich)