Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Rain (Kärnten)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Rain enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Maria Rain.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 12575
Status: § 2a
Göltschach 22
Standort
KG: Göltschach
GstNr.: .51/2
Der Pfarrhof ist ein zweigeschoßiger Stöcklbau mit schlichter Fassadengliederung aus dem 19. Jahrhundert. Über dem Portal befindet sich ein nachbarockes Wandbild Christus als Guter Hirte.[2]
Kath. Pfarrkirche St. Daniel zu Göltschach
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Kath. Pfarrkirche St. Daniel zu Göltschach
ObjektID: 12573
Status: § 2a
Göltschach 22
Standort
KG: Göltschach
GstNr.: .52
Am Nordrand des Dorfes von einem Friedhof umgeben; an Stelle eines älteren Vorgängerbaues. Mit Sicherheit 1480 bestehend. Pfarre seit 1779 bzw. 1788. Barocker einschiffiger Bau mit wenig eingezogenem, rundbogig geschlossenem Chor und flachbogigem Schluss. 1996 Dachrestaurierung. 1999 Innenrestaurierung. - West-Turm mit holzschindelgedecktem Spitzhelm und großen Schallfenstern laut lateinischer Inschrift an der Süd-Seite 1632 zusammen mit nordseitiger Sakristei erbaut. Westlich offene vorlaube; rundbogiges Portal Anfang des 17. Jahrhunderts, daneben Opfertisch.[3]
Bahnhof, Aufnahmegebäude mit Toilettehäuschen Datei hochladen Bahnhof, Aufnahmegebäude mit Toilettehäuschen
ObjektID: 12581
Status: Bescheid
Bahnhofstraße 15
Standort
KG: Tschedram
GstNr.: .94
Das Aufnahmegebäude wurde 1906 errichtet. Es besteht Aus einem zweigeschoßigen Quertrakt als Hauptgebäude und zwei beidseitig anschließende eingeschoßige Längstrakte. Die Putzfassade wird durch Ecklisenen und einfache Fensterumrahmungen akzentuiert. Das Bahnsteigdach wird von Gusseisensäulen getragen. Weiters gehören ein bemerkenswertes Gütermagazin und ein Personalwohnhaus zum Bahnhofsensemble. [4]
Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
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Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt
ObjektID: 12577
Status: § 2a
Kirchenstraße 61
Standort
KG: Tschedram
GstNr.: .60
Hauptartikel: Pfarrkirche Maria Rain
f1
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 12576
Status: § 2a
St. Ulrich
Standort
KG: Toppelsdorf
GstNr.: .28
Urkundlich 1453 als Filiale von Köttmannsdorf erwähnt. Innenrestaurierung 1894. Barockisierter im Kern gotischer Saalbau mit eingezogenem Chor und polygonalem Schluss; die zweiteiligen Maßwerkfenster erneuert. Westlicher hölzerner Dachreiter mit Zwiebelhelm, westlich rundbogiges Eingangsportal unter barockem Rundfenster und Vordach. - Spuren barocker volkstümlicher Wandbemalung. An der südöstlichen Chorschräge, unter dem Traufgesims drei eingemauerte, wohl mittelalterliche Reliefsteine: Kopf, Fabeltier und Stein mit Kreuz sowie Hirsch, Lamm und Hund, welche auf die Gründungslegende der Kirche Bezug nehmen.[5]
Kath. Filialkirche St. Leonhard zu Guntschach Datei hochladen Kath. Filialkirche St. Leonhard zu Guntschach
ObjektID: 12574
Status: § 2a
Unterguntschach
Standort
KG: Göltschach
GstNr.: .1
Isoliert auf einem Hügel stehend. Angeblich 1425 erstmals genannt. Filiale von Maria Rain. Innenrestaurierung und Aufdeckung der Wandmalereien 1963/1964. 1992/93 Restaurierung. - Kleiner romanischer Bau mit einem anstelle der ehemaligen romanischen Rundapsis mit innen angebauter Mensa (1993 ergraben) errichteter gotischer Polygonalchor mit 4/6-Schluss sowie ein westlicher Vorhallenturm von 1908 mit Giebelspitzhelm und großen spitzbogigen Schallfenstern. An der nördlichen Außenwand Wandmalerei heiliger Christophorus, an der nordöstlichen Chorschräge Wandbild Kreuzigung mit Maria und Johannes, beide Ende 14. Jahrhundert.[6]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[7] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Maria Rain – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 216.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 216.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 510.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 834.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 985.
  7. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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