Liste der denkmalgeschützten Objekte in Techelsberg am Wörther See

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Techelsberg am Wörther See enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Techelsberg am Wörther See.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Bauernhof Petutschnig (Petutschnighube) Datei hochladen Bauernhof Petutschnig (Petutschnighube)
ObjektID: 13120
Status: Bescheid
Pernach 11
Standort
KG: St. Bartlmä
GstNr.: 1411; 1412; 1414
Gehöft vulgo Pothuschnig. Bemerkenswertes, großteils in Holzbauweise (Kombination von Blockbau- und Ständerbauweise mit Bundwerk) errichtetes Querlaubenhaus mit Schopfwalmdach. Letztes in der Gemeinde erhaltenes Beispiel eines bäuerlichen Wohnhauses aus dem 18. Jahrhundert.
Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus (mit Friedhof) Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus (mit Friedhof)
ObjektID: 13119
Status: § 2a
St. Bartlma
Standort
KG: St. Bartlmä
GstNr.: 1803; 941
Das Bauwerk ist von einer Friedhofsmauer umgeben. Kleiner gotischer Bau mit östlichem Dachreiter. Am Chor zweistufige Strebepfeiler, Sakristei an der Süd-Seite. Westliche Vorlaube auf gemauerten Pfeilern, am linken Pfeiler Inschrift von 1550. Profiliertes spätgotisches West-Portal; gotische Türbeschläge.
Mesnerhaus Datei hochladen Mesnerhaus
ObjektID: 13123
Status: § 2a
St. Martin am Techelsberg 3
Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
GstNr.: 9
Das im 18. Jahrhundert errichtete Mesnerhaus ist ein für den bäuerlichen Wohnhausbau des Mittelkärntner Raumes typisches Stöckel (Nebengebäude). Das Obergeschoß ist in Blockbauweise errichtet und wird von einem schindelgedecktem Walmdach bedeckt.[2]
Kath. Pfarrkirche hl. Martin Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 13122
Status: § 2a
St. Martin am Techelsberg
Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
GstNr.: 12
Ursprünglich romanische Chorturmkirche der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, an den Turm östlich anschließender gotischer Chor des 15. Jahrhunderts mit Strebepfeilern. 1991/1993 Aussenrestaurierung. Wiederherstellung spätbarock. „1746“ bezeichnete Architekturpolychromie. Südlich gotische Sakristei mit Beinhaus im Untergeschoss.
Tschachonigkreuz Datei hochladen Tschachonigkreuz
ObjektID: 13124
Status: Bescheid
St. Martin am Techelsberg
Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
GstNr.: 110
Das Tschachonigkreuz ist ein um 1500 errichteter spätgotischer Nischenbildstock mit einem verschindeltem Kegeldach. Seine Höhe von 8 Meter macht ihn zum größten Kärntner Bildstock aus dieser Epoche. Das Hauptgeschoß ist tabernakelartig und öffnet sich in vier gewölbten Spitzbogennischen. Neben den fast vollständig erhaltenen spätgotischen Putzen sind noch spätgotische Wandmalereireste sichtbar. Die Fresken wurden 1908 restauriert. Die südseitige Nische zeigt den Hl. Martin zu Pferd, sowie im Gewölbe den Markuslöwen und eine Monstranz. In den Zwickeln wird die Verkündigung Mariä dargestellt. Die ostseitige Nische zeigt einen Wundmalchristus und darüber einen Matthäusengel sowie das Schweißtuch Christi. Außen sind die Heilige Barbara sowie der Heilige Erasmus sichtbar. Rechts unten befinden sich gotische initialartige Zeichen. Die nordseitige Nische zeigt eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und dem Heiligen Johannes. Im Gewölbe ist der Johannesadler sichtbar. In den Zwickeln sind zwei Heilige dargestellt. In der westlichen Nische ist Maria mit dem Kind abgebildet und darüber der Lukasstier. Außen wird ein Heiliger Bischof sowie der Heilige Wolfgang dargestellt.[2]
Forstsee-Kraftwerk, Schaukraftwerk
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Forstsee-Kraftwerk, Schaukraftwerk
ObjektID: 13173
Status: Bescheid
Saag 15
Standort
KG: Tibitsch
GstNr.: 234/2
Das am Nord-Ufer des Wörthersees gelegene Werk wurde in den Jahren 1923 bis 1925 errichtet. Die technische Projektierung oblag Alfred Schröder und Adolf Wolf, die formale Gestaltung stammt von Franz Baumgartner. Das erste Pump-Speicherwerk des Landes präsentiert sich in der Art einer „Wörthersee-Villa“. Fassaden mit typischem „Baumgartner-Repertoire“, secessionistische Ornamentik unter Einfluss der Heimatschutzbewegung. Als Schaukraftwerk adaptiert; Nord-Wand der Turbinenhalle von Giselbert Hoke gestaltet. - 1995/98 Generalsanierung, Farbigkeit und Aussehen der Erbauungszeit.
Antike Straße zum Forstsee Datei hochladen Antike Straße zum Forstsee
ObjektID: 13168
Status: § 2a

Standort
KG: Tibitsch
GstNr.: 1013; 1014; 1015
Kath. Filialkirche hl. Georg Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Georg
ObjektID: 13169
Status: § 2a
Tibitsch
Standort
KG: Tibitsch
GstNr.: 1058
Die Filialkirche Hl. Georg wurde 1616 urkundlich erstmals erwähnt. Der kleine barocke Bau des 17. Jahrhunderts mit eingezogenem polygonalem Chor hat einen östlichen Dachreiter. 1991 erfolgte die Gesamtrestaurierung. Die Sakristei befindet sich an der Chor-Nord-Seite. Die westliche Vorlaube ruht auf gemauerten Pfeilern. Im Langhaus Tonnengewölbe mit drei Stichkappenpaaren; Stuckrahmenfelder im Gewölbescheitel. Die Fenster sind barock. Hölzerne West-Empore. Rundbogiger Triumphbogen. Chor einjochig, drei Achtel-Schluss, kreuzgratgewölbt. Kreuzgratgewölbte Sakristei.
St. Josefi Kapelle Datei hochladen St. Josefi Kapelle
ObjektID: 13171
Status: § 2a
Tibitsch
Standort
KG: Tibitsch
GstNr.: 440/2
Techelsberg Tibitsch St Josefi Kapelle Altar 08072012 336.jpg

Die Kapelle Hl. Josef befindet sich im Wald östlich des Forstsees. Sie wurde 1958/59 errichtet, hat ein steiles Satteldach und beherbergt zahlreiche Votivbilder und Schnitzfiguren des 19. Jahrhunderts.

Kath. Filialkirche hl. Vitus (mit Friedhof) Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Vitus (mit Friedhof)
ObjektID: 13118
Status: § 2a
Trabenig-Ebenfeld
Standort
KG: Trabenig-Ebenfeld
GstNr.: 921; 570/2
Erste urkundliche Erwähnung im Jahte 1616. Schlichter Bau des 18. Jahrhunderts. Leicht eingezogener Chor mit flachrundem Schluss; über dem nördlichen Anbau erhebt sich der Turm mit rundbogigen Schallöffnungen und niedrigem Pyramidendach. Westeingang. - An der südlichen Schiffaußenwand Christopherusgemälde des 18. Jahrhunderts. Dreijochiges Langhaus, Platzlgewölbe und Gurtbögen über Pilastern. Holzempore im Westen. Triumphbogenpfeiler mit Kämpfergesims. Chor einjochig, Tonne mit Stichkappen. Nördlich befindet sich die kreuzgratgewölbte Sakristei. Große rechteckige Fenster.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[3] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

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Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten(Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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