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vom 07.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Techelsberg am Wörther See

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Techelsberg am Wörther See enthält die 11 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Techelsberg am Wörther See.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 13120
Pernach 11
Standort
KG: St. Bartlmä
Gehöft vulgo Pothuschnig. Bemerkenswertes, großteils in Holzbauweise (Kombination von Blockbau- und Ständerbauweise mit Bundwerk) errichtetes Querlaubenhaus mit Schopfwalmdach. Letztes in der Gemeinde erhaltenes Beispiel eines bäuerlichen Wohnhauses aus dem 18. Jahrhundert.

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Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus (mit Friedhof)
ObjektID: 13119

Standort
KG: St. Bartlmä
Das Bauwerk ist von einer Friedhofsmauer umgeben. Kleiner gotischer Bau mit östlichem Dachreiter. Am Chor zweistufige Strebepfeiler, Sakristei an der Süd-Seite. Westliche Vorlaube auf gemauerten Pfeilern, am linken Pfeiler Inschrift von 1550. Profiliertes spätgotisches West-Portal; gotische Türbeschläge.

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Ehem. Kirche bei Schuschnig
ObjektID: 13165

seit 2013

bei Hadanig 2
Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
Die turmlose Kirche wurde um 1880 errichtet, aber nie geweiht. An der Langhausdecke und den Seitenwänden befinden sich Wandmalereien.[2]

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Mesnerhaus
ObjektID: 13123
St. Martin am Techelsberg 3
Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
Das im 18. Jahrhundert errichtete Mesnerhaus ist ein für den bäuerlichen Wohnhausbau des Mittelkärntner Raumes typisches Stöckel (Nebengebäude). Das Obergeschoß ist in Blockbauweise errichtet und wird von einem schindelgedeckten Walmdach bedeckt.[3]

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Kath. Pfarrkirche hl. Martin
ObjektID: 13122

Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
Ursprünglich romanische Chorturmkirche der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, an den Turm östlich anschließender gotischer Chor des 15. Jahrhunderts mit Strebepfeilern. 1991/1993 Außenrestaurierung. Wiederherstellung spätbarock. „1746“ bezeichnete Architekturpolychromie. Südlich gotische Sakristei mit Beinhaus im Untergeschoss.

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Tschachonigkreuz
ObjektID: 13124

Standort
KG: St. Martin am Techelsberg
Das Tschachonigkreuz ist ein um 1500 errichteter spätgotischer Nischenbildstock mit einem verschindelten Kegeldach. Seine Höhe von 8 Meter macht ihn zum größten Kärntner Bildstock aus dieser Epoche. Das Hauptgeschoß ist tabernakelartig und öffnet sich in vier gewölbten Spitzbogennischen. Neben den fast vollständig erhaltenen spätgotischen Putzen sind noch spätgotische Wandmalereireste sichtbar. Die Fresken wurden 1908 restauriert. Die südseitige Nische zeigt den hl. Martin zu Pferd, sowie im Gewölbe den Markuslöwen und eine Monstranz. In den Zwickeln wird die Verkündigung Mariä dargestellt. Die ostseitige Nische zeigt einen Wundmalchristus und darüber einen Matthäusengel sowie das Schweißtuch Christi. Außen sind die hll. Barbara sowie der Erasmus sichtbar. Rechts unten befinden sich gotische initialartige Zeichen. Die nordseitige Nische zeigt eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und dem hl. Apostel Johannes. Im Gewölbe ist der Johannesadler sichtbar. In den Zwickeln sind zwei Heilige dargestellt. In der westlichen Nische ist Maria mit dem Kind abgebildet und darüber der Lukasstier. Außen wird ein heiliger Bischof sowie der hl. Wolfgang dargestellt.[3]

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Forstsee-Kraftwerk, Schaukraftwerk
ObjektID: 13173
Saag 15
Standort
KG: Tibitsch
Das am Nord-Ufer des Wörthersees gelegene Werk wurde in den Jahren 1923 bis 1925 errichtet. Die technische Projektierung oblag Alfred Schröder und Adolf Wolf, die formale Gestaltung stammt von Franz Baumgartner. Das erste Pump-Speicherwerk des Landes präsentiert sich in der Art einer „Wörthersee-Villa“. Fassaden mit typischem „Baumgartner-Repertoire“, secessionistische Ornamentik unter Einfluss der Heimatschutzbewegung. Als Schaukraftwerk adaptiert; Nord-Wand der Turbinenhalle innen von Giselbert Hoke gestaltet. 1995/98 Generalsanierung, Farbigkeit und Aussehen der Erbauungszeit.
Hauptartikel: Kraftwerk Forstsee
Datei hochladen Antike Straße zum Forstsee
ObjektID: 13168

Standort
KG: Tibitsch
Ein Teilstück der Römerstraße von Villach nach Virunum/Zollfeld verläuft von Göriach über den Bereich südlich des Forstsees bis in die Nähe des Nordufers des Wörthersees, östlich von Unterwinklern. Bei archäologischen Untersuchungen konnten 1969 Geleiserillen mit einer Spurbreite von 93,5 cm festgestellt und teilweise freigelegt werden.
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Georg
ObjektID: 13169

Standort
KG: Tibitsch
Die Filialkirche hl. Georg wurde 1616 urkundlich erstmals erwähnt. Der kleine barocke Bau des 17. Jahrhunderts mit eingezogenem polygonalen Chor hat einen östlichen Dachreiter. 1991 erfolgte die Gesamtrestaurierung. Die Sakristei befindet sich an der Chor-Nord-Seite. Die westliche Vorlaube ruht auf gemauerten Pfeilern. Im Langhaus Tonnengewölbe mit drei Stichkappenpaaren; Stuckrahmenfelder im Gewölbescheitel. Die Fenster sind barock. Hölzerne West-Empore. Rundbogiger Triumphbogen. Chor einjochig, drei Achtel-Schluss, kreuzgratgewölbt. Kreuzgratgewölbte Sakristei.
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ObjektID: 13171

Standort
KG: Tibitsch
Die Kapelle hl. Josef befindet sich im Wald östlich des Forstsees. Sie wurde 1958/59 errichtet, hat ein steiles Satteldach und beherbergt zahlreiche Votivbilder und Schnitzfiguren des 19. Jahrhunderts.

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Kath. Filialkirche hl. Vitus (mit Friedhof)
ObjektID: 13118

Standort
KG: Trabenig-Ebenfeld
Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1616. Schlichter Bau des 18. Jahrhunderts. Leicht eingezogener Chor mit flachrundem Schluss; über dem nördlichen Anbau erhebt sich der Turm mit rundbogigen Schallöffnungen und niedrigem Pyramidendach. Westeingang. An der südlichen Schiffaußenwand Christopherusgemälde des 18. Jahrhunderts. Dreijochiges Langhaus, Platzlgewölbe und Gurtbögen über Pilastern. Holzempore im Westen. Triumphbogenpfeiler mit Kämpfergesims. Chor einjochig, Tonne mit Stichkappen. Nördlich befindet sich die kreuzgratgewölbte Sakristei. Große rechteckige Fenster.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Techelsberg am Wörther See  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 272.
  3. 1 2 Georg Dehio (Begr.), Gabriele Russwurm-Biró (Bearb.): Kärnten(Die Kunstdenkmäler Österreichs). Schroll Verlag, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X.
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.