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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Krumpendorf am Wörthersee

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Krumpendorf am Wörthersee enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Krumpendorf am Wörthersee.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 12474
Am Hang 6
Standort
KG: Drasing
Die Villa wurde 1902/03 nach Entwürfen von Karl Haybäck für sich und seine Frau erbaut. Der Baumeister war Karl Madile. Das Gebäude im Typus des alpinen Landhauses ist eine interessante Verbindung von Jugend- und Heimatstil und weist baukünstlerische Details in der Holzarchitektur und in der Jugendstil-Ausstattung auf.[2]

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Schloss Drasing
ObjektID: 12472
Drasingerstraße 130
Standort
KG: Drasing
Das burghafte Schloss ist ein dreigeschoßiger Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert mit Turm und Zinnenbekrönung. 1842/43 wurde es instandgesetzt und der Turm wurde damals erhöht. Im quadratischen Hof gibt es Pfeiler und Säulenarkaden. Im zweiten Stock des Osttraktes befindet sich ein Rittersaal mit Kachelofen.[3]
Hauptartikel: Schloss Drasing

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Kath. Pfarrkirche hl. Georg
ObjektID: 62322
Kirchenweg 11
Standort
KG: Drasing
Der Kirchenneubau erfolgte 1959 bis 1962 nach Plänen von Alfons Nessmann an der Stelle einer Vorgängerkirche. Im Innenraum tragen freistehende sich nach unten verjüngende Stahlbetonpfeiler die Satteldachkonstruktion. Der Altar stammt von Valentin Oman (1982); 2002 wurde die Ausstattung unter Felix Orsini-Rosenberg erneuert.[4]
Hauptartikel: Pfarrkirche Krumpendorf
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ObjektID: 12458
Lorbersteig 13
Standort
KG: Drasing
Die Villa Kerndle ist ein vom Otto Wagner Schüler Karl Maria Kerndle zwischen 1933 und 1935 errichtetes rundes Haus. Der Bau ist ein dreigeschoßiger Zylinder mit Kegeldach und geometrischer Reduktion aller Details.[2]

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Kath. Filialkirche hl. Ulrich
ObjektID: 12467
Pirk
Standort
KG: Drasing
Die romanische Chorturmkirche mit viergeschoßigem Turm wurde um einen spätgotischen Sakristeianbau sowie in der Barockzeit um Rundapsis, Seitenkapelle und Vorhalle erweitert. Das Weihwasserbecken ist mit 1673 bezeichnet; die Altäre stammen aus dem frühen 18. Jahrhundert.[5]
Hauptartikel: Filialkirche Pirk
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ObjektID: 12470
Hauptstraße
Standort
KG: Drasing
Das Kochkreuz ist ein barocker Nischenbildstock, der um das Jahr 1764 errichtet wurde. Der Sockel ist mit gemalten Säulen auf terrakottafarbenem Grund gegliedert. In den von Ranken gerahmten Nischen befinden sich folgende bildliche Darstellungen: 1. Kreuzigungsszene (mit Maria, der Mutter Jesu, der Heiligen Maria Magdalena und dem Heiligen Johannes), 2. Marienkrönung, 3. Darstellung der Heiligen Gregor und Florian und 4. Darstellung der Heiligen Johannes der Täufer, Nikolaus und Ulrich. Das Gesimse ist blau marmoriert, das Zeltdach geschwungen, mit Steinplatten gedeckt und wird von einem Kreuzaufsatz mit Kugel bekrönt. An der Ostseite ist folgende Inschrift erhalten: Dieses Kreuz hat errichten und malen lassen der ehrsame und bescheidene Hanns Säbelnig 1764. Eine Urkunde bezeichnet als Stifter jedoch einen Hanns Sabatnig, den Wiponig-Wirt. Bei dem Namen der Inschrift dürfte es sich um einen Lesefehler während einer Renovierung handeln.[6][7]

Anmerkung: Datenfehler; korrekte Grundstücksnummer: 612/7


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Schloss Hornstein
ObjektID: 12477
Drasingerstraße 92
Standort
KG: Gurlitsch II
Das kleine Schloss ist ein dreiachsiger kubischer Bau mit zwei runden Ecktürmen, das im 15. Jahrhundert erbaut und später um einen nördlichen Zubau erweitert wurde.[3]

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Villa, Katharinenheim
ObjektID: 12478
Hauptstraße 78
Standort
KG: Gurlitsch II
Das Katharinenheim wurde 1904 von Max Schmidt für die Familie Schubert errichtet und ist nach Katharina Schubert benannt. 1927 nach dem Kauf durch A. Rothmüller erfolgten kleinere Veränderungen. Das Haus ist ein dem romantischen Historismus verpflichteter, dreigeschoßiger Bau mit malerischer Dachlandschaft, einer teilweise dem Fachwerkbau entlehnten Fassadengestaltung und qualitätsvollen Schmiedeeisenarbeiten sowie einem repräsentativen Stiegenhaus im Inneren.[2]

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Kath. Pfarrkirche hl. Johann Baptist
ObjektID: 12475
Tultschnig
Standort
KG: Gurlitsch II
Die steinplattlgedeckte Kirche ist eine ursprünglich romanische Chorturmkirche, die im 16. Jahrhundert um einen gotischen Chor und eine Sakristei erweitert wurde. Am fünfgeschoßigen Turm ist ein barocker Zwiebelhelm. Turmquadrat, Chor und Nordkapelle sind kreuzgratgewölbt. Die drei Altäre stammen aus dem 18. Jahrhundert; in der Nordkapelle befindet sich ein Neorenaissancealtar, an der Nordwand des Kirchenschiffs ein Renaissanceepitaph.[8]
Hauptartikel: Johanneskirche (Tultschnig)
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ObjektID: 12454
Hauptstraße 161
Standort
KG: Krumpendorf
Das Schloss mit hohem Walmdach ist ein schlichter dreigeschoßiger fünf- bzw. sechsachsiger Bau, der um 1740 errichtet und um 1820 verändert (Mittelrisalite, Giebelbekrönungen) wurde. Im Frauenzimmer im ersten Stock gibt es einen Einlegefußboden.[9]
Hauptartikel: Schloss Krumpendorf
Datei hochladen Villa Madile (Villa Jonkisch, Villa Grüner)
ObjektID: 12462
Strandweg 101
Standort
KG: Krumpendorf
Die Villa am Ufer der Wörthersee wurde 1890 für den k. k. Linienschiffsleutnant basso von Gödel-Lanoy nach Plänen von Franz Madile erbaut. Die späthistoristische Villa mit nordwestlichem Treppenturm und zweigeschoßiger, seeseitiger Loggienkonstruktion mit Rundbogenarkaden über toskanischen Säulen steht auf einer bastionsartigen Terrasse.[2]

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Martin Luther-Kirche
ObjektID: 62321
Südbahnweg 29
Standort
KG: Krumpendorf
Evangelische Predigtstelle der Heilandskirche Pörtschach, die 1969 erbaut und eingeweiht wurde. Wände auf quadratischem Grundriss in Ost-West-Achse aus Betonziegelwerk, im Inneren sichtige Dachstuhlkonstruktion des hohen Pyramidendachs. Umlaufender Glasfensterfries (Gesamtentwurf von Heinz Glawischnig, nur im Westen realisiert).[10][5]
BW Datei hochladen Villa Spitra
ObjektID: 128974
Südbahnweg 141
Standort
KG: Krumpendorf
Die Villa wurde 1913 nach Plänen von Franz Baumgartner errichtet.[3]

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Bildstock, Schuriankreuz
ObjektID: 12476
Leinsdorfer Straße, Krumpendorf
Standort
KG: Pritschitz
Das Schuriankreuz ist ein bemalter, barocker Nischenbildstock, der laut Inschrift im Jahr 1671 zur Ehre Gottes und der Jungfrau Maria von der Nachbarschaft errichtet wurde. Der Sockel ist mit gemalten Diamantquadern versehen. Die Nischen des Aufsatzes zeigen die Marienkrönung, die Kreuzigung, Maria mit dem Kinde und die Heiligen Georg und Florian. Der Bildstock wird von einem schindelgedeckten Zeltdach bedeckt.[11]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Krumpendorf am Wörthersee  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. 1 2 3 4 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 433.
  3. 1 2 3 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 432.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 430f.
  5. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 431.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 434f.
  7. Kochkreuz in Krumpendorf. kleindenkmaeler.at. Abgerufen am 9. September 2012.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 976f.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 431f.
  10. Martin Luther Kirche: In: o.A.: Unsere Gotteshäuser. Pfarrblatt o.Nr., Katholische Kirche – Krumpendorf am Wörther See, S. 2 (pdf, olga.pixelpoint.at, abgerufen 22. Dezember 2011)
  11. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 434.
  12. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.