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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Poggersdorf

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Poggersdorf enthält die 10 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Poggersdorf.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 12966

Standort
KG: Leibsdorf
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ObjektID: 12968
Puberschka Gmana
Standort
KG: Pubersdorf
Wallanlage auf flacher Anhöhe am Ost-Ufer der Gurk, nahe heute noch wichtiger Straßenverbindungen, in der Hallstattzeit errichtet, in den Napoleonischen Kriegen bei Gefechten im Osten Klagenfurts wiederverwendet. Erdwall drei Meter hoch und 10 Meter breit mit Graben an der Außenseite, umschließt annähernd rechteckige Fläche von zirka 900 Quadratmetern im Norden, Osten und Süden und nach Westen durch Steilabfall geschützt.

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Kath. Pfarrkirche St. Jakob in Poggersdorf
ObjektID: 12965

Standort
KG: Pubersdorf
Hauptartikel: Pfarrkirche Poggersdorf
f1
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ObjektID: 12969
Rain
Standort
KG: Pubersdorf
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ObjektID: 13186
Landesstraße
Standort
KG: Windisch St. Michael
Südlich von Wabelsdorf, an der Bundesstraße gelegen. Bildstock, vermutlich 17. Jahrhundert, mit kunstvollem Schindeldach mit Laterne.
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ObjektID: 130237
Posniaki
Standort
KG: Windisch St. Michael
1930 beim Bau der Volksschule im Nordosten des Ortes entdeckt, 1947 mittels Suchschnitten freigelegter Heiliger Bezirk; bisher einziges in Österreich bekanntes Heiligtum des Genius cucullatus, einer in vorrömischer Tradition stehenden keltischen Schutzgottheit und Kapuzendämon. Den Keramikfunden nach wird der Sakralbezirk in das 1. Jahrhundert vor bis ins 4./5. Jahrhundert nach Christus datiert; sechs einfache Kapellenbauten in einem ummauerten, polygonalen Hof. Zum Heiligen Bezirk gehörten ferner zwei Brunnen, tiefe Rundzisterne im Hofbereich und großer Bassinbrunnen im Norden der Anlage, durch ein Dach auf sechs Pfosten geschützt. 1936 etwa 200 Meter östlich der Schule Freilegung römischer Grabbau mit Brandbestattung 1. Jahrhundert mit Grabinschrift sowie Körpergräber 4. Jahrhundert. 1937 in unmittelbarer Nähe urnenfelderzeitliches (Hallstatt A) Grab. In der Nähe des Heiligtums gleichzeitiges Gräberfeld und älterer Friedhof.

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Kath. Pfarrkirche St. Michael in Windisch St. Michael und Kirchhofmauer mit sog. Karner
ObjektID: 12971

Standort
KG: Windisch St. Michael
In erhöhter Lage, von Friedhofsmauer umgeben. Spätgotischer, mit Steinplattln gedeckter Bau mit mächtigem Nord-Turm: spitzbogige Schallöffnungen, Spitzhelm; leicht eingezogener, mit dem Langhaus gleich hoher Chor mit 5/8-Schluss. Strebepfeiler nur am Chor, Maßwerkfenster an Chor und Langhaus-Süd-Seite. 1994 Neueindeckung mit Steinplattln. Westlich barocke Vorhalle erste Hälfte des 17. Jahrhunderts, Gotisches West-Portal mit 1627 eingefügtem Schlussstein, Wappen des Propstes von Völkermarkt (Gentilotti). Tür mit Bandbeschlägen. An der Süd-Seite spätgotischer Christophorus, Fragment.
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ObjektID: 12972
Eiersdorf
Standort
KG: Windisch St. Michael
Auf felsigem Hügel gelegen. Wahrscheinlich eine Salzburger Gründung, urkundlich jedenfalls 1256 als Salzburger Lehen. Heute Filiale von Tainach. Kirchenschiff mit Steinplattln gedeckt. Innenrestaurierung 1973. 1993 Neueindeckung. 1995 Restaurierung der Turmfassaden, bemerkenswerter Dekor vom Anfang des 16. Jahrhunderts mit mehrfarbigen Eckquadern, einem Zackenfries und Sonnensymbolen freigelegt und rekonstruiert. 1999 Außenrestaurierung. Einheitlich spätgotischer kleiner Bau der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, hoher Nord-Turm über Sakristei mit Pyramidenhelm und spitzbogigen Schallfenstern. Am etwas erhöhten, eingezogenen Chor mit 3/8-Schluss ein- und zweizeilige Maßwerkfenster, an der Süd-Seite Runddienste auf Sockelgesims und an den Ecken zierliche abgestufte Streben. Holzschindelgedeckter westlicher barocker Vorbau Anfang des 17. Jahrhunderts mit rundbogigen Öffnungen und gratigem Kreuzgewölbe.Profiliertes Kielbogenportal und großer Opfertisch. Über dem südseitigen Chorfenster reliefiertes gotisches Kreuz; an der Nord-Seite des Chores Spuren einstiger Bemalung. An der Nord-Wand des Langhauses breiter Stützpfeiler, an der Süd-Seite großes spätgotisches Christophorusfresko um 1520. 1993 Restaurierung. An der West-Wand der Vorhalle eingemauerte römerzeitliche Grabinschrift für Quartus und Sexta (CIL III, 11591).
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ObjektID: 12973
Linsenberg
Standort
KG: Windisch St. Michael
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ObjektID: 12974
Wabelsdorf
Standort
KG: Windisch St. Michael

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Poggersdorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.