Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schlägl

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schlägl enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schlägl in Oberösterreich (Bezirk Rohrbach), wobei alle Objekte durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Museum/Ausstellungsbau, Meierhof des Stiftes Datei hochladen Museum/Ausstellungsbau, Meierhof des Stiftes
ObjektID: 16446
Status: § 2a
Hauptstraße 2
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: 92/1
Die ausgedehnte, unregelmäßige Vierflügelanlage besitzt Bauteile aus dem 18. Jahrhundert, wurde jedoch überwiegend zwischen 1816 und 1829 errichtet. Das Gebäude dient heute unter anderem als Ausstellungsgebäude und Musikschule.
Wachszieherei und Wachsmuseum, ehem. Hoftaverne Datei hochladen Wachszieherei und Wachsmuseum, ehem. Hoftaverne
ObjektID: 16447
Status: § 2a
Hauptstraße 3
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: .27
Die ehemalige Hoftaverne wurde 1619 errichtet und diente bis 1976 als Gaststätte. Das breite, zweigeschoßige Gebäude mit Walmdach beherbergt eine Wachszieherei und ein Wachsmuseum. Die Fassade wurde mittels Putzrahmengliederung und frühbarocken Fensterverdachungen akzentuiert.
Gemeindeamt, ehem. Hofrichterstöckl Datei hochladen Gemeindeamt, ehem. Hofrichterstöckl
ObjektID: 16448
Status: § 2a
Hauptstraße 4
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: 97
Das Hofrichterstöckl wurde um 1640 errichtet und dient als Gemeindeamt. Der breitgelagerte, zweigeschoßige Bau besitzt ein Walmdach und ein bemerkenswertes, frühbarockes dekoriertes Rechteckportal, das die Jahreszahl 1640 trägt.
BW Datei hochladen Schule Sommerhaus, Musikzentrum St. Norbert
ObjektID: 16449
Status: § 2a
Schaubergstraße 7
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: 59
Das im späten 17. bis frühen 18. Jahrhundert errichtete Sommerhaus ist ein zweigeschoßiger längsrechteckiger Bau mit angestiftetem Walmdach, Putzrahmengliederung und Rechteckportal mit darüberliegendem Balkon.
Friedhofskirche Maria Anger, Mariä Himmelfahrt
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Friedhofskirche Maria Anger, Mariä Himmelfahrt
ObjektID: 16445
Status: § 2a
Schlägl
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: 94
Die kleine, spätgotische Saalkirche mit Adaptierungen im Stil der Spätrenaissance bzw. dem Frühbarock wurde im 19. Jahrhundert neugotisch renoviert und diente bis 1785 als „Leutekirche“. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde sie als Grablege der Äbte umfunktioniert.
Prämonstratenserkloster, Stift Schlägl
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Prämonstratenserkloster, Stift Schlägl
ObjektID: 16444
Status: § 2a
Schlägl 1
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: .20; .21
Hauptartikel: Stift Schlägl
f1
Friedenskapelle
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Friedenskapelle
ObjektID: 16440
Status: § 2a
St. Wolfgang
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: .113
Die 1652 errichtete Friedenskapelle ist ein monumentaler, frühbarocker Rechteckbau mit angestiftetem Walmdach, Putzrahmengliederung und Treppenaufgang mit Rundbogenportal.
Brunnenkapelle
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Brunnenkapelle
ObjektID: 16441
Status: § 2a
St. Wolfgang
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: .112
Die Brunnenkapelle wurde 1644 an der südlichen Friedhofsmauer als seichte Wegkapelle mit Zeltdach errichtet.
Vermutlich falsche Grundstücksnummer (959 laut Doris)
Kath. Filialkirche Mariä Heimsuchung und hl. Wolfgang
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Kath. Filialkirche Mariä Heimsuchung und hl. Wolfgang
ObjektID: 16442
Status: § 2a
St. Wolfgang
Standort
KG: Schlägl
GstNr.: .112
Spätgotischer, von der frühbarocken Umgestaltung geprägter, Saalbau mit eingezogenem Polygonalchor und mächtigem Turm. Die Kirche wurde um 1500 errichtet und zwischen 1641 und 1644 barockisiert.
BW Datei hochladen Ehem. Zoll- und Wohngebäude
ObjektID: 16443
Status: Bescheid
Diendorf 26
Standort
KG: Unterneudorf
GstNr.: 3651/2
Dreigeschoßiger, 1922 errichteter Bau, mit Mansardendach.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur

  • Peter Adam, Beate Auer, u. a: Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band 1, Mühlviertel. Verlag Berger, Horn, Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing