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vom 12.11.2017, aktuelle Version,

Alfons Fritz (Architekt)

Architekt Alfons Fritz, etwa 1927.

Alfons Fritz (* 2. August 1900 in Andelsbuch, Vorarlberg; † 7. Februar 1933 in Dornbirn) war ein Baukünstler und Architekt.

Leben

Fritz wurde als Sohn des Hutmachers Alois Fritz († 1913) und seiner Gattin Ursula geboren. Er hatte einen jüngeren Bruder, Anton, der 1915 ins Lehrerseminar eintrat.

Alfons Fritz lernte 1925 in Wien seine Frau Hildegard Mümmler kennen, die er nach kurzer Bekanntschaft heiratete. Zusammen übersiedelten sie nach Dornbirn. Aus der Ehe entstammen drei Kinder.

Studium und Tätigkeit

Er besuchte bis 1919 die Realschule in Dornbirn und wollte Maler werden. Fritz studierte dann Architektur in München an der Technischen Hochschule, konnte nach nur vier Jahren mit Auszeichnung abschließen und arbeitete dann im Architekturbüro von Clemens Holzmeister in Innsbruck. Holzmeister berief Alfons Fritz 1925 in sein Privatatelier an der Akademie der bildenden Künste in Wien.

Alfons Fritz eröffnete im November 1926 in Dornbirn sein eigenes Architekturbüro. Im Mai 1932 legte er noch die Prüfung als Zivilarchitekt ab.

Pfarrkirche Ebnit.
Marktstraße 29 in Dornbirn.
Wohnhaus Pater-Grimm-Weg 16 in Feldkirch. Noch weitgehend im Originalzustand.

Werke

Fritz war vor allem in Vorarlberg tätig. Hier schuf er unter anderem:[1]

Daneben sind einige Wohnhausbauten erhalten, die von ihm geschaffen wurden.

Wettbewerbe

  • Standschützendenkmal am Berg Isel. Clemens Holzmeister errang den zweiten, Alfons Fritz den dritten Preis.

Literatur

  • Karl Heinz Burmeister u.a.: „Andelsbuch“, „Aus Geschichte und Gegenwart einer Bregenzerwälder Gemeinde“, Gemeinde Andelsbuch, Andelsbuch 1980.
  • Ute Denkberger, „Das Werk des Architekten Alfons Fritz (1900-1933)“, Masterarbeit, Universität Wien, Wien 2016, online
  • Christian Hiller, „Architekt Alfons Fritz“, in „Alemania Zeitschrift für alle Gebiete des Wissens und der Kunst“, Jg. 7, 1934, Heft 1, S. 81–86.
  • Alfons Fritz, Dornbirn : ein Baukünstler Vorarlbergs und sein Lebenswerk“, München und Wien 1933, Industrie- und Gewerbe-Verlag Widmann.
  • Walter Johler, „Architekt Alfons Fritz (1900-1933) : dem Bregenzer Baukünstler zum 100. Geburtstag“, in „Bregenzerwald-Heft“, Jg. 19, 2000, S. 61–75.
  • Barbara Herta Schneider, „Die Sankt Maria Magdalena in Ebnit von Architekt Alfons Fritz : eine Baubeschreibung der Kirche und der Vorgängerbauten“, Salzburg 2000, Universität Salzburg (Diplomarbeit).
  • Helmut Swozilek, „Kriegerdenkmäler in Vorarlberg «besonders Albert Bechtold und Alfons Fritz»“ in: „Die Grabdenkmäler in den Alpengegenden / atti a cura di Roberto Codroico...“, Bozen 1989, S. 143.
  Commons: Alfons Fritz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Aufzählung teilweise nach: Karl Heinz Burmeister u.a.: „Andelsbuch“, „Aus Geschichte und Gegenwart einer Bregenzerwälder Gemeinde“, S. 146.
  2. Objekt ID: 6280; Vorarlberg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (PDF).
  3. Objekt ID: 65229.
  4. Geschichtsverein Bludenz, S. 12.
  5. Dornbirn.info.
  6. Objekt ID: 107744.