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vom 19.06.2017, aktuelle Version,

Dome, Münster und Kathedralen in deutschsprachigen Ländern

Aachener Kaiserdom
Der Kölner Dom
Deutschland:    Dome Münster Kathedralen
Österreich Schweiz Liechtenstein Luxemburg

Deutschland

Einzelne Kirchen tauchen in zwei Teillisten auf.

Jahreszahlen ohne Text geben die Bauzeit an.

Dom genannte Kirchen

Bis auf sehr wenige Ausnahmen wurden die Dome in Deutschland ursprünglich als katholische Kirchen gebaut, bei Bauzeit vor der Reformation nicht näher zu begründen. Wenn sie vor oder statt einer Nutzung als katholische Bischofskirche eine Stiftskirche oder nicht einmal dieses waren, ist das ausdrücklich erwähnt.

Bei heute evangelischen Domen bezieht sich die Bezeichnung Dom auf die vorreformatorische Nutzung oder wurde als Titel verliehen (z. B. Berliner Dom).

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A

B

Berliner Dom

C

  • Chiemsee: (Vgl Bistum Chiemsee), Stiftskirche Sixtus und Sebastian (1131 geweiht) war 1216 bis 1808 katholische Bischofskirche
Kathedrale Dresden

D

E

F

Freisinger Dom

G

Hamburger Mariendom 1800

H

Dom zu Halberstadt
  • Halle (Saale): Hallescher Dom, 1300, ab 1523 bis 1541 Stiftskirche, heute ref.
  • Hamburg:
    • Mariendom, 1329, Konkathedrale des Erzbistums Bremen-Hamburg, 1806 abgerissen
    • Neuer Mariendom, 1893 als Pfarrkirche gebaut, seit 1995 Kathedralkirche des wieder errichteten Erzbistums Hamburg
    • (kein „Dom“: Hauptkirche St. Michaelis, 1762, evangelische Bischofskirche)
  • Hannover: Marktkirche, also nicht Dom genannt, 14. Jh. (Vorgängerbau 12. Jh.), Backsteingotik, seit 1925 Predigtkirche des evangelischen Landesbischofs von Hannover
  • Hardheim: römisch-katholische Pfarrkirche St. Alban, genannt „Erftaldom“. Mit den Worten „Wir bauen den Erftaldom“ verstand Pfarrer Stephan im Jahre 1891 die Bevölkerung zu dem Bau des Gotteshauses zu motivieren.
  • Haren (Ems): Emsland-Dom, 1908–11, wegen ihrer Größe und der mit St. Peter in Rom vergleichbaren Kuppel im Volksmund Dom genannte römisch-katholische Pfarrkirche
  • Havelberg: Havelberger Dom, 1170, nicht mehr Bischofskirche, heute evangelisch-lutherisch
  • Heinsberg: "Selfkantdom", 15. Jh., römisch-katholische Pfarrkirche St. Gangolf, volkstümliche Bezeichnung, da weithin sichtbar
Hildesheimer Dom

I

Königslutter, Kaiserdom

K

Grundriss des Kölner Doms

L

  • Lampertheim (Hessen): „Dom des Rieds“ (volkstümlich), am 18. Oktober 1868 wurde die Domkirche eingeweiht, evangelisch
  • Lebus (Vgl. Bistum Lebus), 1125, 1276 zerstört, Verlegung des Bischofssitzes nach Göritz, 1385 nach Fürstenwalde
  • Limburg an der Lahn: Limburger Dom, 1235 als Stiftskirche fertiggestellt, römisch-katholische Bischofskirche seit 1827
  • Londorf (Hessen): „Dom der Rabenau“ (volkstümlich), 19. Jh., Turm 13. Jh. (sic), evangelisch
  • Lübeck: Lübecker Dom, 1163–1341, ehemalige Bischofskirche, evangelisch-lutherisch

M

Magdeburger Dom
  • Mettlach: Liutwinusdom, 19. Jh. für mittelalterlichen Vorgänger, Grab-, Wallfahrts- und Pfarrkirche
  • Minden: Mindener Dom, 1162–1350, bis 1648 Bischofskirche, seither römisch-katholische Pfarrkirche
  • München: Dom zu Unserer Lieben Frau, bekannter als Frauenkirche, 1466–1488, Residenz- und Pfarrkirche, Bischofssitz seit 1821
  • Münster: St.-Paulus-Dom, 1225–1264, römisch-katholische Bischofskirche

N

O

P

Schneeberg,
der so genannte Bergmannsdom

Q

R

S

Speyer, Kaiserdom
  • Schleswig, Schleswiger Dom, 1200–1408 (–1894), heute evangelisch-lutherische Bischofskirche
  • Schneeberg: Bergmannsdom, volkstümliche Bezeichnung der St.-Wolfgangs-Kirche, 1516–1540, von Anfang an evangelisch-lutherisch
  • Schwerin: Schweriner Dom, 1272–14. Jh.–1893, heute evangelisch-lutherische Bischofskirche
  • Soest: St.-Patrokli-Dom, regional auch Patroklimünster genannt, 10. Jh.–1166, Nebensitz der Kölner Erzbischöfe, gehört heute als Pfarrkirche zum Erzbistum Paderborn
  • Speyer: Speyerer Kaiserdom, 1030–1106, kaiserlicher Repräsentationsbau und römisch-katholische Bischofskirche
  • St. Blasien, „Schwarzwälder Dom“ (volkstümliche Bezeichnung), erbaut 1772–1783, ehemalige Abteikirche (Benediktiner)
  • Stendal: Dom St. Nikolaus, (volkstümliche Bezeichnung), 1188 ff., Stiftskirche, heute evangelisch-lutherisch
  • Stuttgart: Domkirche St. Eberhard, 1955 auf Grundriss aus dem 19. Jh., römisch-katholische Bischofskirche, Konkathedrale
  • St. Wendel: Wendelsdom (volkstümliche Bezeichnung), römisch-katholische Hauptkirche St.Wendel, beherbergt die Gebeine des heiligen Wendelin

T

  • Treis-Karden: "Moseldom" (volkstümliche Bezeichnung), romanische Stiftskirche mit Stiftsmuseum, älteste und bedeutendste Kirche an der Mosel zwischen Trier und Koblenz, römisch-katholisch
  • Trier: Trierer Dom, 4.–12.–14. Jahrhundert, überwiegend romanisch (Der römische Kern, „Quadratbau“, gilt als ältester Kirchenbau Deutschlands.), römisch-katholischer Bischofssitz
Trierer Dom

V

W

X

  • Xanten: St. Viktor, 1263–1544, Stiftskirche, nie Bischofskirche gewesen, Domschatz, römisch-katholisch

Z

  • Zeitz: Zeitzer Dom, 968–1029 Bischofssitz
  • Zwickau: Marienkirche, 1180–1563, Stadtkirche, heute evangelisch-lutherisch, seit 1935 offiziell auch „Dom“, nie Bischofs- oder Stiftskirche gewesen

Münster genannte Kirchen

Ulmer Münster, größte protestantische Kirche, höchster Kirchturm der Welt

Auswahl aus der Liste im Artikel Münster (Kirche) von Kirchen, die in ihrer Funktion als Bischofssitz oder als Hauptpfarrkirche auch „Dom“ genannt werden könnten, und solchen, wo es in derselben Stadt außerdem einen Dom gibt. Auch heute evangelische Münster wurden ursprünglich als katholische Kirchen gebaut.

Jahreszahlen ohne Text geben die Bauzeit an.

Bonner Münster
Konstanzer Münster 1819,
noch ohne Turmspitze
Schwäbisch Gmünd, Heilig-Kreuz-Münster

Kathedralen

Jahreszahlen ohne Text geben die Bauzeit an.

Kathedrale Sanctissimae Trinitatis in Dresden

Katholisch

Nur diejenigen Bischofskirchen, die nicht üblicherweise Dom oder Münster genannt werden.

Orthodox und orientalisch

Kathedralen einer orthodoxen Kirche in Deutschland, auch einer orientalisch-orthodoxen („altorientalischen“) Kirche.

Andere

Österreich

Stephansdom in Wien

– Jahreszahlen ohne Text geben die Bauzeit an
– soweit nicht anders angegeben katholisch
Kursiv: Aktuelle Bischofssitze und immediate Kirchen

Wiener Neustädter Dom

Nur „Dom“ genannt werden folgende ländliche Prachtkirchen:

Die Bezeichnung „Münster“ ist in Österreich weitgehend unüblich. So genannt werden:

Erhalten in Ortsnamen haben sich: Altmünster, Aurolzmünster,Kremsmünster

Mit den katholischen und orthodoxen Bischofskirchen funktionell vergleichbar – aber weder „Dom“ noch „Kathedrale“ genannt – sind die protestantischen Hauptkirchen der Superintendenturen.

Schweiz

– einschließlich der Landesteile mit romanischen Sprachen –

– Jahreszahlen ohne Text geben die Bauzeit an. –

Basler Münster

Liechtenstein

Luxemburg

Siehe auch