unbekannter Gast
vom 05.12.2017, aktuelle Version,

Hausmannstätten

Hausmannstätten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Hausmannstätten
Hausmannstätten (Österreich)
Hausmannstätten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Graz-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: GU
Fläche: 6,78 km²
Koordinaten: 46° 59′ N, 15° 31′ O
Höhe: 342 m ü. A.
Einwohner: 3.177 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 8071
Vorwahl: 03135
Gemeindekennziffer: 6 06 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktplatz 1-2
8071 Hausmannstätten
Website: www.hausmannstaetten.at
Politik
Bürgermeister: Werner Kirchsteiger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
10
2
2
1
10  2  2  1 
Insgesamt 15 Sitze

Lage der Marktgemeinde Hausmannstätten im Bezirk Graz-Umgebung
DeutschfeistritzDobl-ZwaringEggersdorf bei GrazFeldkirchen bei GrazFernitz-MellachFrohnleitenGössendorfGratkornGratwein-StraßengelHart bei GrazHaselsdorf-TobelbadHausmannstättenHitzendorfHitzendorfKainbach bei GrazKalsdorf bei GrazKumbergLaßnitzhöheLiebochNestelbach bei GrazPeggauRaaba-GrambachSankt BartholomäSankt Marein bei GrazSankt Oswald bei PlankenwarthSankt Radegund bei GrazSeiersberg-PirkaSemriachStatteggStiwollThalÜbelbachPremstättenVasoldsbergWeinitzenWerndorfWundschuhGrazSteiermark Lage der Gemeinde Hausmannstätten im Bezirk Graz-Umgebung (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Hausmannstätten ist eine Marktgemeinde mit 3177 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) südöstlich von Graz im Bezirk Graz-Umgebung in der Steiermark.

Geografie

Ortskern

Geografische Lage

Hausmannstätten liegt etwa acht Kilometer südöstlich der Landeshauptstadt Graz im oststeirischen Hügelland am östlichen Rand des Murtales.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2017[1]):

  • Berndorf (333)
  • Hausmannstätten (2.844)

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Hausmannstätten.

Nachbargemeinden

Raaba-Grambach Vasoldsberg Vasoldsberg
Gössendorf Empersdorf
Fernitz-Mellach Fernitz-Mellach Empersdorf

Geschichte

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Bürgermeister

Bürgermeister ist Werner Kirchsteiger (ÖVP).

Dem Gemeindevorstand gehören weiters Vizebürgermeister Johann Lendl (ÖVP) und die Gemeindekassierin Regina Hermann (ÖVP) an.[2]

Gemeinderat

Der Gemeinderat setzt sich nach den Wahlen von 2015 wie folgt zusammen:

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten die folgenden Ergebnisse:

Partei 2015 2010
Stimmen % M. St. % M.
ÖVP 1007 63 10 1104 68 11
SPÖ 0191 12 02 0308 19 03
FPÖ 0228 14 02 0089 05 00
Grüne Liste Hausmannstätten 0182 11 01 0127 08 01
Wahlbeteiligung 65 % 69 %

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Jänner 1967.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In einem von Grün und Gold erhöht geteilten Schild oben drei silberne, nebeneinanderstehende Pflugscharen, unten ein aus einer steinfarbenen Zinnenmauer wachsender roter Löwe.“ [3]

Da das Wappen der Gründer des Dorfes, der Ritter von Hausmannstätten, die von 1316 bis über 1457 hinaus in Urkunden genannt erscheinen, nicht überliefert ist, wurde das Löwenwappen der wichtigsten Grundherren dieser Gegend, des Geschlechtes derer von Vasoldsberg, das seit dem 15. Jahrhundert ausgestorben ist, in das Gemeindewappen aufgenommen. Dies konnte umso eher geschehen, als das Vasoldsberger Wappen nicht weitervererbt wurde. Die weithin sichtbare hochgelegene Burg Vasoldsberg gibt noch heute der Landschaft ein charakteristisches Bild. Die drei Pflugscharen verweisen auf die im Gemeindegebiet zu Beginn des 19. Jahrhunderts tätige Schmiedewerkstatt Fuchs, deren fabriksmäßig erzeugte Pflüge und Eggen sich in der Steiermark und weit darüber hinaus eines guten Rufs erfreuten.

Pfarre

Seit 1964 ist Hausmannstätten wieder eine eigene Pfarre. GR Josef Ament wurde nach der Wiedergründung Pfarrer. Die Pfarre wurde unter seiner Leitung als eine der ersten Pfarren der Steiermark mit einem Pfarrgemeinderat (PGR) ausgestattet. Der erste PGR-Obmann war Josef Hubmann. In der barocken Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit aus dem 15. und 17. Jahrhundert ist eine gotische Apostelgruppe erhalten, die als Modell der lebensgroßen Apostelgruppe im Dom von Wiener Neustadt gilt.

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch die Nähe zu Graz ist Hausmannstätten sehr verkehrsgünstig gelegen. Die Kirchbacher Straße B 73 führt direkt durch die Gemeinde und bietet eine schnelle Verbindung nach Graz. Die Süd Autobahn A 2 ist in circa fünf Kilometer über die Anschlussstelle Puchwerk am Autobahnzubringer Graz-Ost zu erreichen. In Gemeindenähe verlaufen die Grazer Straße B 67, die in etwa vier Kilometer erreicht werden kann, und die Pyhrn Autobahn A 9, die in rund sieben Kilometern über die Anschlussstelle Kalsdorf (194) zugänglich ist.

Hausmannstätten hat keinen eigenen Bahnhof. Der nächstgelegene befindet sich in Kalsdorf in circa fünf Kilometer Entfernung und bietet Zugang zur Südbahn mit stündlichen S-Bahn-Verbindungen nach Graz. Der Hauptbahnhof Graz ist rund 13 km von Hausmannstätten entfernt. Viele Buslinien von Graz in Richtung Südosten verkehren über Hausmannstätten.

Die Entfernung zum Flughafen Graz beträgt circa neun Kilometer.

Am 27. April 2005 erfolgte der erste Spatenstich für den Bau des Umfahrungstunnels von Hausmannstätten, der aufgrund der großen Belastung (rund 20.000 PKW pro Tag) erforderlich geworden ist. Seit Dezember 2009 wurde am Endausbau des Tunnels gearbeitet. Im Sommer 2012 wurde der Tunnel zur Befahrung freigegeben.

Ehrenbürger

  • Josef Ament (1927–2016), Pfarrer von Hausmannstätten (1964–1996)
  Commons: Hausmannstätten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2017 nach Ortschaften
  2. Gemeinde Hausmannstätten: Gemeindevorstand, abgerufen am 19. April 2015
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 18, 1968, S. 134