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vom 10.01.2018, aktuelle Version,

Josua Opitz

Josua Opitz; Stich von Tobias Stimmer (1539–1584) / Christoph Murer (1558–1614), Druck von 1590 [1]

Josua Opitz (auch: Opitius oder Iosua Opicius) (* 1542 in Neukirchen/Pleiße in der Markgrafschaft Meißen; † 11. Novemberjul./ 21. November 1585greg. in Büdingen) war ein deutscher lutherischer (flacianischer) Theologe und Pädagoge, der in Deutschland und Österreich wirkte.

Leben

Kursachsen und Gera

Josua Opitz wurde in Neukirchen bei Zwickau in der Markgrafschaft Meißen geboren.[2] Er muss auffallend groß gewesen sein: David Chytraeus (1530–1600) nennt in einem Brief von 1580 Wolf Christoph von Mamming († 1592) zu Nußdorf ob der Traiseneine schlank gewachsene Person, fast über Opitz hinausreichend[3].

Josua Opitz aus Neukirchen immatrikulierte sich im Sommersemester 1560 an der Universität Leipzig. 1562 war Mag. Josua Opitz Pfarrer in Burkhardtsdorf bei Chemnitz.[4] 1566 wurde er als Flacianer aus dem Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg ausgewiesen. 1566 bis 1570 war er Diakonus in Gera[5] und unterschrieb dort 1567 die gnesiolutherische, flacianisch ausgerichtete sog. „Reußisch-schönburgische Konfession“.[6]

Regensburg

Neupfarrkirche in Regensburg

1570 wurde er Diakonus und kurz darauf als Nachfolger des ebenfalls flacianisch gesinnten Nicolaus Gallus (um 1516–1570) Superintendent in der Freien Reichsstadt Regensburg. Zu der für den Elementarunterricht bestimmten Schrift „Das Buechlein Jesu Syrachs in Gesangweiß verfast“ der Regensburger Schulmeisterin Magdalena Heymair (um 1535–nach 1586) verfasste Opitz ein Vorwort. Der Rektor des Gymnasiums Poeticum Mag. Hieronymus Haubold (um 1535–1579) widmete 1572 Josua Opitz, dem Ratsherrn und Stadtkämmerer Haubold Flettacher († um 1588), dem Rechtskonsulenten Michael Pühlmeier (Pühelmair) († 1590)[7] und dem kaiserlichen Notar und Stadt-Syndikus Johann Linda (Tilianus) (1514–1583) eine lateinische Grammatik.[8]

Nachdem Martin Chemnitz (1522–1586) im November 1573 im Auftrag von Herzog Julius von Braunschweig (1528–1589), den der Regensburger Rat darum gebeten hatte, ein Gutachten[9] über die Erbsündenlehre der dortigen Theologen[10] verfasst hatte, wurde Opitz am 6. Februar 1574 zusammen mit Hieronymus Haubold und den beiden Pfarrern Mag. Hieronymus Peristerius († 1587?)[11] und Wolfgang Viereckel[12] vom Magistrat als Flacianer entlassen. Mit Peristerius überwarf sich Opitz später, als dieser 1578 seine Auffassung widerrief[13].

Im Nachgang der Angelegenheit entspann sich eine bis 1582 anhaltende literarische Auseinandersetzung zwischen dem Rat der Stadt Regensburg, der eine Rechtfertigungsschrift[14] veröffentlichte, Opitz und dem Regensburger Pfarrer Wolfgang Waldner († 1591/93)[15], der Opitz' Verteidigungsschrift zu widerlegen versuchte.

Wien

Am 13. April 1574 erhielt Opitz das Berufungsschreiben zum Prediger des Herren- und des Ritterstandes im niederösterreichen Landhaus in Wien. Seine Predigten hatten großen Zulauf; angeblich kamen manchmal über 8.000 Menschen zu ihm ins Landhaus.[16] Kaiser Maximilian II. riet jedoch den Ständen, anstelle des „friedhässigen und hadrigen“ Opitz einen anderen Prediger zu wählen.[17][18] 1575 fand zur Beilegung des Streits in Horn ein ergebnisloses Kolloquium statt mit den Flacianern Opitz, Lorenz Becher († nach 1584)[19] und Johann Friedrich Coelestin († 1578) aus Stein auf der einen, Mag. Jakob Heilbrunner (1548–1618) auf der anderen Seite;[18] 1577 übernahm Coelestin eine Pfarrstelle in Wien. Kollege von Opitz in Wien war zunächst Becher, der jedoch 1576 als Pfarrer nach Horn wechselte. Durch Vermittlung von Opitz kam 1576 Rupert Artzhofer (1544; † nach 1581)[20] als Pfarrer zu Freiherr Sigmund von Landau (1543–1607) nach Dürnkrut und Ebenthal.[21]

Renaissanceportal des Niederösterreichen Landhauses in Wien, 1571

Nachdem Opitz 1575 im Nachgang und Zusammenhang der Regensburger Auseinandersetzungen in Mansfeld sein Bekantnis Von der Erbsünde hatte drucken lassen, wurden 1576 die Universitäten Rostock und Frankfurt an der Oder um eine Begutachtung seiner Schriften gebeten;[22] Chytraeus nahm die aus Wien übersandten Unterlagen in Wolfenbüttel entgegen[23]. Er forderte Opitz, Coelestin und Mag. Christoph Reuter († 1581) in einem Schreiben vom 24. Juni 1576 zur Wahrung des Kirchenfriedens auf.[24][18]

Josua Opitz wurde in den sogenannten Passauer Gravamina der katholischen Stände vom 1576 stark angegriffen.[25] Die Lage für die österreichischen Protestanten verschlechterte sich entscheidend, als Kaiser Maximilian II. (1527–1576, reg. 1564) am 12. Oktober 1576 in Regensburg starb. 1577 erregte eine Auseinandersetzung zwischen Opitz und dem Jesuitenpater Georg Scherer (1540–1605) wegen einer Predigt von Opitz über den ehelosen Stand und die Auswirkungen des Zölibats Aufsehen. Mit dem Franziskanerpater und Hofprediger in Innsbruck, dem späteren Weihbischof von Brixen Johannes Nas (1534–1590) führte er 1577/78 eine literarische Auseinandersetzung[26] über das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“.

1577 führte Opitz in Wien mehrere Ordinationen durch, etwa bei Balthasar Grave (* 1551; † nach 1580),[27] Johann Weiß († nach 1580)[28] oder Hieronymus Schütz (Sagittarius) († nach 1580).[29][30] Opitz hielt auch Leichenpredigten im Alten Rathaus, so für den verstorbenen Rats- und Stadtschreiber Franz Igelshofer (um 1505–1577), wogegen sich Erzherzog Ernst von Österreich (1553–1595) - der den noch abwesenden neuen Kaiser 1576/77 vertrat - im Januar 1577 scharf beim Rat der Stadt Wien verwahrte. Kaiser Rudolf II. (1552–1612, reg. ab 1576) beauftragte am 3. Mai 1577 Erzherzog Ernst in einem Brief aus Bautzen, dem Treiben der evangelischen Prädikanten in Wien ein Ende zu machen. Ernst verbot daraufhin den Bürgern Wiens am 7. Juni 1577, an den Gottesdiensten des protestantischen Adels im Landschaftshaus teilzunehmen.

Im August 1577 planten der flacianisch gesinnte Landmarschall Hans Wilhelm von Roggendorf (1531–1590), der kaiserliche Rat Gundaker XI. von Starhemberg (1535–1585) und der ständische Verordnete Wolf Christoph von Mamming ein Streitgespräch über die Erbsünde zwischen Josua Opitz und Ambrosius Ziegler († 1578),[31] von dem jedoch nicht überliefert ist, ob es zustande kam.[32]

Josua Opitz; Porträtsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek

Am 10. Mai 1578 lud Kaiser Rudolf II., der Opitz nach einem Bericht des offensiv katholisch eingestellten Reichshofrates Dr. Georg Eder (1523–1587) schon einmal eine Stunde persönlich wegen seiner scharfen Predigten verhört hatte, die protestantischen Prediger vor und verbot ihnen das Halten von Gottesdiensten in Wien. Am folgenden Tag reichten Opitz, Mag. Johann Tettelbach d. J. (1546–nach 1586)[33] und der Präzeptor Mag. Paul Sesser[34] († nach 1596) bei den Landständen ihren Rücktritt ein.[35] Kurz darauf, am 29. Mai 1578, wurde nach mehr als 15-jähriger Unterbrechung wieder eine öffentliche Fronleichnamsprozession in Anwesenheit von Rudolf II. begangen, die so massiv gestört wurde (sog. „Milchkrieg zu Wien“), dass bei der Wiederholung eine Woche später die Bevölkerung ausgeschlossen wurde[36]. Unmittelbar nach diesem Ereignis wurde Opitz am 21. Juni 1578 zusammen mit Tettelbach, Michael Hugo († nach 1584)[37] und Sesser aus Wien ausgewiesen. Auch der neu gewählte Rektor der Universität Wien, der Jurist Dr. Johann Baptist Schwarzenthaler († 1615), der als Lutheraner aus Gewissensgründen nicht an der Prozession teilnehmen wollte, wurde von Rudolf II. abgesetzt[38].

Die Vertreibung von „Opicius“ und den anderen evangelischen Predigern aus Wien am 21. Juni wurde von Hubert Languet schon in einem Brief vom 16. Juli 1578 aus Köln an Philip Sidney geschildert.[39]

Horn

Opitz ging zunächst nach Horn in Niederösterreich, wo er und seine Frau[40] 1578/79 bei dem Erbtruchsess in Österreich Veit Albrecht von Puchheim (um 1532–1584)[41] Aufnahme fanden. Opitz sandte von dort ein „Sendschreiben an alle ware Christen, unnd bestendige Bekenner des heyligen Euangelij vnsers HErren Jesu Christi zu Wien in Osterreich“.

Josua Opitz könnte sich nach dem Traktat „Magdeburgius von Spangenberg, Irenaeus, Opitius zu Dondelskirchen widerlegt[42] kurzzeitig auch in Donnerskirchen am Neusiedlersee aufgehalten haben, das in der damals protestantischen Herrschaft Eisenstadt-Forchtenstein lag. 1577 bis 1582 wirkte in Donnerskirchen der flacianische Pfarrer Johann Hauser († nach 1594),[43] der 1583 nach seiner „Exulierung“ einen Auszug aus Opitz' Schrift Menschen Spiegel veröffentlichte.[44]

Büdingen

Das ehemalige Pfarrhaus in Büdingen aus dem 15. Jh.

1579[45] oder 1580/81[46] wurde Opitz Pfarrer in Büdingen in der Grafschaft Isenburg als Prediger von Ludwig III. von Isenburg zu Büdingen in Birstein (1529–1588), den er 1581 mit seiner zweiten Ehefrau Marie von Hohenstein zu Klettenberg († 1586) traute. Als Stadtpfarrer führte er die Schulaufsicht und stellte 1580 ein „Schulgesetz“ für die Lateinschule in Büdingen zusammen, das einen Lehrplan bzw. Lektionskatalog und einen Stundenplan enthielt.

Opitz korrespondierte in dieser Zeit mit Georg Nigrinus (1530–1602)[47], Pfarrer zu Echzell in der Wetterau und Superintendent von Alsfeld und Nidda, der einige polemische Schriften im Stil des Grobianismus gegen Johannes Nas und Georg Eder veröffentlichte[48]. Er unterstützte von Büdingen aus auch Cyriakus Spangenberg (1528–1604) und Christoph Irenäus (* um 1522; † um 1595) literarisch in einer inner-flacianischen Auseinandersetzung gegen Joachim Magdeburg (* 1525; † um 1587) nach der Veröffentlichung der sog. Eferdingischen Vergleichung.[49] 1584 veröffentlichte Opitz eine Leichenpredigt auf Gilbert Ehemann, Sohn des isenburg-ronneburgischen Rates und Sekretärs Martin Ehemann († nach 1586)[50].

Josua Opitz starb 1585 kurz nach seiner Frau Judith, geb. Kruginger († 1584)[51] in Büdingen an der Pest. Die Leichenpredigt hielt sein Freund Michael Eichler[52]. Opitz habe mit einem „Löwenherzen“ in der Brust „gedonnert, (wie er mit solcher Weise von Gott zugerichtet war) wider Pabst , Jesuiter, Mönch, Pfaffen, Nonnen, und alle Greuel des Papsthums, auch alles gottlos Wesen und Untugend der Menschen“ und um seiner Lehre willen vor Kaiser und Räten gestanden.

Seine Kinder hießen Henrich, Christophel, Martin († 1585) und Maria;[53] ein Sohn Abraham Opitius († 1599/1600) ist ab 1591 als Pharmacopulus (Apotheker) in Hammelburg und 1594 in der Büdinger Stadtrechnung bezeugt.[50] Abraham Opitz nannte seinen ältesten Sohn nach dem Großvater „Josua“.[50]

Bedeutung

Opitz war literarisch außerordentlich produktiv und setzte sich in den konfessionellen Auseinandersetzungen des 16. Jahrhunderts sowohl mit innerevangelischen Widersachern als auch mit römisch-katholischen Gegnern auseinander. Außergewöhnlich zu seiner Zeit sind einige pädagogische Schriften, die versuchen, Kindern und Schülern theologische Fragestellungen in altersgerechter Form zu vermitteln.

1584 veröffentlichte der dänische Liederdichter Hans Christensen Sthen (1544–1610) die Übersetzung einer 1582 erschienenen Auslegung von Ps 1 EU durch Opitz unter seinem eigenen Namen.[54]

Varia

In Brunn am Gebirge wurde in die von den dortigen „Weinhauern“ in Auftrag gegebene und von dem Formschneider und Maler Donat Hübschmann (vor 1540–1583) gefertigte Tafel (nicht mehr erhalten) für den Hochaltar ein Bild von Josua Opitz aufgenommen, auf dem er Kaiser Maximilian II. (1527–1576) und seiner Frau Maria (1528–1603) das Abendmahl „in beiderlei Gestalt“ reicht[55]. Unter seinen Anhängern kursierte auch ein Holzschnitt von Opitz von 1581 mit einem Gedicht „Opitius die reine Lahr / Tregt trewlich für der Christen Schar...[56].

Josua Opitz der Jüngere

Ein jüngerer Josua Opitius (* um 1565; † vermutlich nach 1635) aus Chemnitz („Chemnicensis“) studierte ab 1583 in Basel und 1586/87 an der Straßburger Akademie. Ihr Rektor Melchior Junius (1545–1604) kündigte im September 1586 ein Kolleg an, in dem die Auffassung von „M. Josua Opitius Misnensis“ („aus der Markgrafschaft Meißen“) „über Krankheit und Beschwernis, die aus Not und Armut empfangen werden“ („de aegritudine ... et molestia, quae ex inopia atque egestate percipiuntur“, wahrscheinlich der Titel einer verloren gegangenen akademischen Disputations-Schrift) kritisch behandelt werden sollte.[57] 1587 veröffentlichen seine Freunde eine Festschrift für ihn und Jakob Fabricius (* 1560; † nach 1610) aus Meißen – Sohn von Georg Fabricius – anlässlich ihrer Graduierung zu Magistern.[58] M. Josua Opitz immatrikulierte sich 1590 an der Universität Jena.[59] Er war dort 1592 Präzeptor (Ludimoderator) des Georg Wilhelm von Zinzendorf (* 1571; † nach 1592),[60][61] des einzigen Sohns des verstorbenen, evangelisch gesinnten Schloßhauptmanns von Eisenstadt, Hannibal von Zinzendorf (1538–1572), und seiner Frau (∞ 1568) Agnes von Hoyos. Opitius beteiligte sich mit einem neulateinischen Gedicht an einer Festschrift für den Jenaer Adelsrektor Herzog Magnus von Braunschweig-Lüneburg (1577–1632).[62][63]

1598 immatrikulierte sich „mag. Josua Opitius Chemnicensis Misnius“ an der Universität Wien.[64] 1602 wurden Magister Josua Opizi für eine Erbgruft auf dem Evangelischen Gottesacker vor dem Schottentor in Wien 30 Gulden auferlegt, 1624 wurde seine Frau dort bestattet.[65] Als Advokat prozessierte er 1616 gegen die Erben von Sebastian Grabner († 1610) zu Rosenberg und Pottenbrunn, der den Horner Bundbrief unterzeichnete, wegen eines aufgekündigten Schuldbriefes.[66] 1635 trug sich Josua Opitius aus Wien in das Stammbuch von Johann Höpfner (1582–1645)[67] ein.[68]

Die Kolleg-Ankündigung aus Straßburg hat sich im Büdinger Archiv erhalten, so dass eine verwandtschaftliche Beziehung bestehen könnte.[57] Auch die beiderseitigen Beziehungen zu Wien und zur Herrschaft Eisenstadt legen dies nahe. Josua Opitz d. J. wurde ungefähr zu der Zeit geboren, als Josua Opitz (d. Ä.) Pfarrer in Burkhardtsdorf bei Chemnitz war; vielleicht war er dessen (ältester) Sohn.

Quellen

  • Josua Opitz: Jesus Ad Caesarem Rhodolphum (deutsches Gedicht) und Von der h. Drivaltigkheit, Wien 29. Mai 1575 (ursprünglich Bibliothek Lobris, jetzt Staatsbibliothek Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Handschriftenabteilung, Ms. germ. fol. 1165)
  • Josua Opitz: Christliche Frage und Antwortt von des Menschen Stande, Natur und Wesen fur auch nach dem Fall, fur auch nach der Widergeburt in diesem und dem zukünftigen Leben, 1577 (Augsburg, Staats- und Stadtbibliothek, quart. Cod 89, S. 49-88)
  • Simon Musaeus / Georg Autumnus[69] u. a.: Confeßionsschrifft Etlicher Predicanten in den Herrschafften Graitz, Geraw, Schönburg vnd anderer hernach Vnterschriebenen Gestellet zu notwendiger Ablehnunge vieler Ertichten Calumnien vnd Lesterungen vnd dagegen zu erklerunge vnd beföderung der Warheit… Andreas Petri, Eisleben 1567
  • Brief von Polykarp Leyser d. Ä. an Jakob Andreae vom 2. März 1577 aus Göllersdorf. In: Adam Rechenberg (Hrsg.): Sylloge epistolarum B. D. Polycarpi Lyseri … ex Mss. … eruta et in unum Volumen congesta. Lanck Nachf., Leipzig 1706, S. S. 237–248 (Google-Books)
  • Mandatum Caesareum ad Josuam Opitium et Collegas. Item ad collegas Scholae ordinum Viennae, ut ex urbe et omnibus ditionibus Caesaris discedant et exercitium religionis intermittant (Deutsch), 21. Junii 1578. (1 Bl.) (Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, Cod. hist. 235, Fol. 50)
  • Portia an Gallio – Wien, 1578 Mai 10 und Portia an Gallio – Wien, 1578 Juni 21. In: Alexander Koller (Hrsg.): Nuntiaturen des Giovanni Delfino und des Bartolomeo Portia (1577–1578). (Nuntiaturberichte aus Deutschland III/9). Max Niemeyer, Tübingen 2003, S. 408f und 461ff, vgl. S. 151f, 172, 385, 393, 406f, 415f, 432, 464, 469f, 472, 483 und 490
  • Instruktion für Orazio Malaspina[70] – Rom, 1578 August 29. In: Alexander Koller (Hrsg.): Nuntiaturen des Orazio Malaspina und des Ottavio Santacroce. Interim des Cesare DellArena (1578–1581). (Nuntiaturberichte aus Deutschland III/10). Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2012, S. 1–5 (Google-Books, eingeschränkte Vorschau)
  • Die Ausweisung der luth. Prediger aus Wien, 1578. In: Josef von Zahn (Bearb.): Heckenstaller's Frisingensia zu München. In: Notizenblatt. Beilage zum Archiv für Kunde österreichischer Geschichts-Quellen 8 (1858), S. 253–256, 273–280, 293–296, 313–320, 333–336, 353–360, 374–376, 389–393, 409–417, 436–441 und 463–465, bes. S. 359f, 374–376 und 389–411 (Google-Books)
  • Contrafactur des Ehrwirdigen Herren M. Josuae Opitij, Weyland Superintendens zu Regenspurg, jetzundt Pfarherr zu Budingen, o. O. 1581 (Online-Ressource im Bildarchiv Foto Marburg, abgerufen am 2. März 2012)
  • Spangenberg, Irenaeus u. Opitius, an die Oesterreichischen Stände; Staatsbibliothek Bamberg (Sammlung Joseph Heller, Ms 384/81)[42]
  • Magdeburgius von Spangenberg, Irenaeus, Opitius zu Dondelskirchen widerlegt; Staatsbibliothek Bamberg (Sammlung Joseph Heller, Ms 384/47)[42]
  • Michael Eichler: Ein christliche Leichpredigte, Aus dem 91. Psalm … gehalten vber der Leiche der tugendsamen Frawen Judithe, weyland dess Ehrwirdigen Herren Josuae Opitij, Pfarrherrs zu Büdingen, Seligen Haussfrawen. Geschehen daselbsten den 27. Octobris. Im 1584. Jare. Nikolaus Heinrich d. Ä., Ursel 1585
  • Michael Eichler: Eine Christliche Leichpredigt. Vber den Spruch Esaie 56[71] … Gehalten uber der Leiche des … Iosuae Opitij, Pfarherrs zu Büdingen. Geschehen daselbst den 12. Nouembris. Nikolaus Heinrich d. Ä., Ursel 1585[72] (Digitalisat im Deutschen Textarchiv)
  • (anonym) Polemik zwischen Michael und den Reformatoren, unter denen „Opitius“ aufgeführt ist. Handschrift, 17. Jahrhundert; Historisches Archiv der Stadt Köln (Bestand 7020 Handschriften (W*), 151)

Werke

  • Eine Christliche Leichpredigt. Bey dem Begrebnuß des Ehrwirdigen unnd Hochgelehrten Herrn Nicolai Galli, Pfarrhers, und Superintendenten der Christlichen Gemein zu Regenspurg, Regensburg: Johann Burger 1570 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Genethliakon. Historia De Miranda Et Salvtifera Natiuitate humana Filij Dei, Domini & Saluatoris nostri Iesu Christi. Elegiaco carmine conscripta, Autore M. Iosva Opitio Ecclesiaste Ratisbonensi, Regensburg: Johann Burger 1571 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • In Microbiblia reverendi patris D. Martini Lutheri, à M. Iohanne Tetelbachio exposita. In: Johann Tettelbach (Hrsg.): Das Guelden Kleinod. D.Mart. Lutheri Catechismus Jn kurtze Frage vnd antwort gefasset Vnd der liebe Jugend einfeltiglich außgelegt, 2. Auflage Frankfurt am Main: Katharina Rebart / Kilian Han 1571 (und weitere Auflagen; nicht enthalten in der Erstausgabe Regensburg: Heinrich Geißler 1568) (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • (Vorrede zu:) Magdalena Heymair: Das Büchlein Jesu Syrachs in Gesangweiß verfast durch Magdalenam Heymairin, Teutsche Schulmaisterin zu Regenspurg vnd der lieben Jugendt zu gutem in Truck gegeben. Mit einer schoenen Vorred. Ephes 5 …, Regensburg 1571 (und weitere Auflagen) (Digitalisat der Staatsbibliothek zu Berlin)
  • Von beider Gestalt des hochwirdigen Sacraments. Gewisser Grund vnd vrsachen, Warumb man das H. Sacrament des Altars anders nicht den[n] in beider Gestalt außteilen vnd empfahen sol. Auch starcke beweisung, das die Bäpstische Communion unter einer Gestalt unrecht. Vnd kein Christ, one nachteil seiner seligkeit, das Sacrament in einer Gestalt empfahen könne. Item widerlegung der vermeinten ursachen, damit die Bäpstler eine Gestalt erhalten wollen. Sampt angehengtem Trost für alle standhafftige Christen so hiervber verfolgung leiden müssen“, Regensburg: Johann Burger: 1572 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Epithalamion. Das ist ein Christliche Brautpredigt vom Heiligen Ehestand wider den leidigen Hurn vnd Eheteuffel vnd seine Geselschafft, allen Christlichen Eheleuten nützlich und tröstlich zulesen, Gestellet Zu ehren dem Erbarn und Ehrenvesten Herrn Görgen Edern vnd seiner lieben vertraweten, der Erbarn und tugentsamen Jungkfrawe[n] Clara Möllerin, vnd jetzt in den Truck gegeben Durch M. Josuam Opitium, Regensburg: Johann Burger: o. J. [1572]
  • Ad pueros in Gymnasio Ratisbonensis. In: Hieronymus Haubold (Hrsg.): ΕΙΣΑΓΩΓΗ grammaticae Philippi Melanthonis Latinae, collecta & edita per M. Hieronymum Hauboldum, Rectorem Scholae Ratisbonensium, Regensburg: Johann Burger: 1572, unpaginiert (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Eine Fastenpredigt von christlichem und antichristischem Fasten wider den bäpstischen abgöttischen Fastenteuffel … gehalten … in der Newen Pfarr zu Regenspurk durch Iosuam Opitium, Regensburg: Johann Burger: 1573 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Bekantnis Von der Erbsünde und Haubtquelle aller Wircklichen sünden in Adam und allen seinen Nachkomen der Warheit zu stewer, und zu ablehnung vieler groben Calumnien gestelt, Durch M. Josuam Opitium etwa Pfarherrn vnd Superintendenten zu Regenspurgk, Mansfeld: Andreas Petri 1575
  • (Mitarbeit in:) Philipp Bartmann[73] / Josua Opitz: Ein Christliche Leichpredigt Bey dem Begrebniß weyland des Wolgeborne[n] Herren, Herren Carlen Ludwigen, Herren von Zelcking[74], zu Syrendorff gehalten zu Syrendorff, in Nider Osterreich, dahin die Leich von Raab mit gebürlicher beleidung, geführet, vnd hernach daselbst, den 23. Augusti, dises 1577. Jares … bestettiget worden. Durch Philippum Barbatum Gerlicum Predicanten daselbst, Darzu sind auch komen etliche Lateinische Epitaphia, o. O. 1577
  • Menschen Spiegel. Das ist: Von des Menschen stande, Natur vnd Wesen, für vnd nach dem fall, für vnd nach der Widergeburt, in diesem vnd in dem zukünfftigen Leben. Christliche Frage vnnd Antwort, auff guthertziger Christen bitte gestellt, durch M. Iosuam Opitium. Vnd von etlichen seinen Zuhörern vnd gewesenen Pfarrkindern in den druck gegeben, o. O. 1577 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • 2. Aufl. „durch M. Iosuam Opitium, Euangelischen Prediger zu Wien in Osterreich. Von newem vbersehen vnd nachgedruckt“, o. O. 1578 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • 3. Aufl. Ursel 1582 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Auszug wiederabgedruckt in:) Joachim Magdeburg: Grund, Vrsach vnd genugsamer auß Gottes waren worten Beweiß: Das die Lere, von der wesendlichen Endschafft der Erbsünd, an den Leiben der bestendigen Christgleubigen, Vnnd das dieselbe erst am Jüngsten tage, in vnd durch die Aufferstehung, als endliche vollzihung jrer Widergeburt, geschehen, o. O. 1582, Scan Nr. 107 und 108 (Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek Wien)
    • (Auszug wiederabgedruckt in:) Johann Hauser (Hrsg.): Von der volko[m]men Wesendlichen Entschafft der Erbsünde. Klare vnd helle sprüche auß Gottes Wort, D. Martini Lutheri heiliger Gedechtnis, M. Cyriaci Spangenbergij, M. Christophori Jrenei vnnd M. Josuæ Opicij Schrifften. Darauß ein jeglicher fromer Christen dem die warheit lieb ist sehen kann… Zusamen gelesen Durch Johannem Hauser Exulem Iesu Christi, mit Auszügen aus Werken von Christoph Irenäus / Martin Luther / Josua Opitz / Cyriacus Spangenberg“, o. O. 1583 (Digitalisat der Staatsbibliothek zu Berlin)
  • Kurtze vnd gründliche Erinnerung von dem rechten Zweck der Hauptfrage im Streit von der Erbsünde, o. O. 1578[75]
  • Protestation Wider den vnseligen Abfall M. Hieronymi Pereisterij von erkanter vnd bekanter warheit vnd seine durch den Druck außgegangene Retractation, oder Widerruff, von M. Iosua Opitio, zur rettung seiner Christlichen Lehre vnd Bekantnis, vnd seinen Zuhörern zur warnung gestellt, o. O. 1578 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Sendschreiben an alle ware Christen, unnd bestendige Bekenner des heyligen Euangelij vnsers HErren Jesu Christi zu Wien in Osterreich. Durch Josuam Opitium, Wien 1578
    • (Auszug abgedruckt in:) Georg Scherer: Catholische Glossa oder Erleutterung Georgii Scherers Societatis Iesv Theologi, auff ein Epistel oder Sendschreiben der Vbiquentlerischen Predicanten vnd Professorn zu Tübingen an Griechischen Patriarchen zu Constantinopel, Ingolstadt: David Sartorius 1584, unpaginiert (und weitere Auflagen) (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Wiederabdruck in:) Bernhard Raupach: Erläutertes Evangelisches Oesterreich, 1736 (a. a. O.; s. unter „Literatur“). Beylagen, Nr. XXI, S. 171-187 (Google-Books)
  • Kurtze und endliche Abfertigung, des schendlichen Lesterbuchs Hansen Nasen, Widerlegung genenant, welches er wider mein Büchlein von beiderGestalt des H. Sacraments außgesprengt, darin[n]en alle der Augßburgischen Confession verwandte Kirchen unnd Stände auffs aller beschwerlichste angetastet und gelestert werden, zu rettung der warheit gestellt. D. Josua Opitius. Euangelischer Prediger zu Wien, o. O. 1578 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Gründlicher Gegenbericht Auff den Regenspurgischen außgangenen Bericht von enturlaubung der Prediger daselbst der Warheit zu stewer vnnd zu ablehnung vieler … Aufflagen auß den fuergeloffenen Acten trewlich zusammen gezogen, M. Josua Opitius der zweyen loeblichen Staende von Herren vnd der Ritterschafft des Ertzhertzogthumbs Osterreich vnter der Ens bestellter Prediger, o. O. 1578
  • Krone des h. Ehestandes, von vielen kostlichen Stücken, auß dem edeln Goldbechlin des helligen Geistes zusammengetragen, vnd gemacht zu Ehren dem Wolgebornen Herrn Ludwig von Isenburgk, Grauen zu Büdingen. Vnd dem auch wolgebornen Frewlin, Frewlin Maria, weiland des wolgebornen Herrn, Herrn Volckmar Wolffen, Grauen von Honstein, Herrn zu Lahr vnd Klettenberg, hinterlassener Tochter, wol gedachtes Grauen geliebten Gespons. Nützlich, lieblich vnd tröstlich allen christlichen Eheleuten, Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1581
  • Der erste Psalm Dauids, kurtz vnd einfaltig durch Frage und Antwort erkläret und außgelegt Durch M. Josuam Opitium zu Budingen Pfarrherrn etc. Dem Ehrnhafften vnd Wolgeachten Marx Schöner vn[d] seiner geliebteb Brawt, der Tugensamen Frawen Amilia, weiland Philipsen Bawmans Isenburgischen Schultheiß zu Budingen hinterlassener Wittib, Basel 1582 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
    • (Plagiatsübersetzung) Hans Christensen Sthen: Saligheds Vey, Det er: En kaart og Enfoldig Forklaring, Offuer den Første Kong Dauids Psalme. Matz Vingaard, Kopenhagen 1584[54] (Digitalisat im Internet Archive)
  • Defension-Schrifft, Mein, M. Josuae Opitij, wider die durch Wolff Waldern[76], jetzo Beichthörer zu Regenspurg, ausgesprengte Lesterkarten, und vermeynte Abfertigung, meines durch offenen Druck ausgangenen gründlichen Gegenberichts, auff jren ausgesandten Bericht, von der Anno 74. daselbst fürgeloffenen Verfolgung. Zu stewer der Warheit und Rettung meiner Christlichen Lere und Bekantnis von der Erbsünde … in Druck gegeben …, Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1582 (Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek Wien)
    • (Auszug wiederabgedruckt in:) J. Magdeburg: Grund, Vrsach vnd … Beweiß (a.a.O.), Scan Nr. 108 (Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek Wien)
    • (Auszug wiederabgedruckt in:) Josias Udenius / Joachim Magdeburg: Eingang. Zum Streit von der Christglaubigen verstorbnen Leichnam. I. Notwendige Erinnerung von der Hauptsache dieses Streits durch Iosiam Vdenivm. II. Christliche Warnung an M. Cyr. Spangenberg durch Ioachimvm Magdeburgivm, o. O. 1583, Scan Nr. 45 (Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek Wien)
  • Eine Predigt von der Gegenwertigkeit des waren Leibs und Bluts unsers Herrn und Heylands Jesu Christi, im heiligen Nachtmal, Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1582 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München), (Google-Books)
  • (Mitarbeit (Approbationsvermerk)[77] in:) Cyriacus Spangenberg: Proba Der Efferdingischen Vergleichung[78] vber dem Streit von der Endtschafft der Erbsünde, o. O. 1583 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Nützlicher Bericht Von den Engeln was jr Wesen, Vnterscheid, Eygenschafft vnd Wercke anlanget. Auch wes sich ein Christ wider den Teuffel zu trösten vnd wie er die heiligen Engel bey sich haben vnd behalten könne …, M. Iosua Opitius zu Büdingen Pfarherr etc., Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1582 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München), (Google-Books)
  • Vorrede an den Christlichen Leser. In: Michael Eichler: Güldenes Kleinot Christlicher Wallbrüder. Sehr hochtröstlicher Bericht von dem Creutz vnd Leiden der Christgleubigen Wie solches nirgend anders denn aus dem hohen Thron des Himels herkome vnd allein den waren Kindern Gottes von jrem Himlischen Vater … zugeschickt werde.“ Aus den Worten Christi Johan. am 16 … Beschrieben durch Michael Eychlern. Mit einer Vorrede M. Iosuae Opitij, Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1583 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München)
  • Kinder Bibel. Der kleine Catechismus D. Martini Lutheri, mit schönen Sprüchlein heiliger Schrifft erkleret … Item, Widerlegung der fürnemesten Jrthumen, so darwider streitten … sampt den Bete und Tischgebetlein der Haußtafel, Zugericht für die Kirche und Jugend zu Budingen“, Ursel 1583
  • (Übersetzer und Herausgeber, Verfasser der Vorrede von:) Matthäus Judex (Matthäus Richter, 1528–1564): Corpvscvlvm Doctrinae, hoc est, Partes praecipuae, & summa Christianae Doctrinae, Pueris in Schola Domiq[ue] Quaestiunculis propositae, & vbiq[ue] ad Catechisimi fundamentum relatae. Á M. Matthaeo Ivdice. Nunc latinogermanicè concinnatae, pro pueris in schola Budingensi. Psalm 119…, Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1583 [und weitere Auflagen]
  • (Beitrag in) Epitaphia in obitum rarae pietatis et praestantissimae indolis adolescentis Gilberti, clarissimi viri dn. Martini Ehemanni consiliarii et secretarii Isenburgici etc. dilecti filii. Nikolaus Basse, Frankfurt am Main 1584
  • Das Gespreche Christi des Herren, mit Nicodemo dem Jüdischen Rabi, Von der alten fleischlichen Geburt und Natur aller Adamskinder. Und von der Geistlichen Widergeburt der Kinder Gottes zum ewigen Leben. Oder von der Alten und Newen Creatur, aus dem 3. Capittel Johannis erkleret. Zu Ehren … Ludwigs von Jsenburg, Graven zu Büdingen, jungen Herrlein, Volckmar Wolffen[79], so dem Gnaden Reich … Christi, durch die H. Tauffe eyngeleibet ist. Am Sontag Trinitatis … 1584, Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1585
  • Eine Predigt vom streit deß Großfürsten Michaelis und seiner Engel, mit dem grossen Drachen und seinem Anhang. Gehalten am Tage Michaelis, auß der Offenbarung Johannis, am zwölfften Capitel, M. Iosua Opitius“, Pfarrherr zu Büdingen, Erfurt: Georg Baumann 1584
    • 2. Aufl. Ursel: Nikolaus Heinrich d. Ä. 1587

Literatur

  • Paul Freher: Theatrum virorum eruditione clarorum. Bd. I. Johannes Hofmann, Nürnberg 1688, S. 262 (Google-Books)
  • Bernhard Raupach: Evangelisches Oesterreich, das ist Historische Nachricht von den vornehmsten Schicksahlen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in dem Erz-Herzogthum Oesterreich, Teil I, Hamburg: Christoph Felginer Witwe 1732, bes. S. 139-147 (Google-Books)
  • Bernhard Raupach: Erläutertes Evangelisches Oesterreich, das ist Fortgesetzte Historische Nachricht von den vornehmsten Schicksahlen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in dem Erz-Herzogthum Oesterreich. Felginer Witwe, Hamburg 1736, darin S. 287–301: Handlung zwischen den Käyser und den Evangelischen Ständen wegen Abschaffung Opitii und seiner Mithelffer, wie auch wegen Einschrenkung des öffentlichen Religions-Exercitii in Wien (Google-Books), vgl. S. 168, 254f, 271–273, 283–287, 338 und 343. Beylage, S. 161–171 und 171–187
    • 2. Aufl. Felginer Witwe & Bohn, Hamburg 1741 (Google-Books)
  • Bernhard Raupach: M. Josua Opitius, in: Presbyterologia Austriaca, Felginer Witwe & Bohn, Hamburg 1741, S. 132–136 (Google-Books)
  • Georg Thudichum: Geschichte des Gymnasiums in Büdingen, nebst Nachrichten von dem dasigen Kirchen- und Schulwesen uberhaupt. Einladungsschrift..., Büdingen: Heller'sche Hofbuchdruckerei, 1832, S. 16−18 (Google-Books)
  • Gustav Frank: Opitz, Josua. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 24, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 369 f.
  • Carl Alphons Witz-Oberlin: Opitiana. Mit Benutzung archivalischer Quellen. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 23 (1902), S. 22–45 (Digitalisat bei archive.org)
  • Reinhold Grünberg: Sächsisches Pfarrerbuch II/2, Freiberg i. S.: Ernst Mauckisch 1940, S. 659
  • Josef Karl Mayr: Josua Opitz vor Kaiser Rudolf. In: Das Wort. Wiener Blätter für Evangelische Unterweisung 3/3 (1952/53), S. 21–24
  • Josef Karl Mayr: Das Sendschreiben des Magisters Josua Opitz. In: Unsere Heimat NF 25 (1954), S. 104–108
  • Josef Karl Mayr: Vom Geist des Hauses: der lutherische Landhausprediger Josua Opitz. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 71 (1955), S. 9–13
  • Josef Karl Mayr: Sieben neue Leichenpredigten. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 71 (1955), S. 67–89
  • Robert Grötschel: „Die Grewel ... menschlichen Geschlechts“. Obrigkeitsdiskurs und Geschlechtlichkeit in Regensburg zwischen Reformation und Aufklärung (1514-1703) (Regensburger Studien 12), Regensburg: Stadtarchiv Regensburg 2007

Einzelnachweise

  1. Derselbe Holzschnitt wird auch - wohl unzutreffend - zur Darstellung von Conrad Lycosthenes (1518-1561) verwendet; vgl. andere Bilder von beiden im „Digitalen Portraitindex“ des Bildarchivs Foto Marburg.
  2. Vgl. Josef Karl Mayr: Leichenpredigten, (a. a. O.), S. 70.
  3. Persona procera est, Opitium fere excedens“; Epistolae, Hanau: Johann Aubrius Erben 1614, S. 414 (CERA-Edition am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg in Kooperation mit Rechenzentrum und Bibliothek der Universität Mannheim).
  4. Nach M. Eichler: Leichpredigt (a. a. O.), stand er 1585: „seines Predigampts im 21. (Jar)“, wäre also 1564 ordiniert worden. Die Gemeindechronik von Burkhardtsdorf führt ihn – etwas ungenau – von 1558 bis 1567 als Pfarrer der Gemeinde.
  5. Vgl. den Beitrag von „M. Iosua Opitius, Ecclesiae Geranae minister F.“ in J. Tettelbach (Hrsg.): Das Guelden Kleinod (a. a. O.).
  6. Simon Musäus: Confessionschrifft: Etlicher Predicanten in den Herrschafften, Graitz, Geraw, Schonburg, vnd anderer hernach vnterschriebenen. Andreas Petri, Eisleben 1567 (Google-Books); vgl. Otto Meusel: Die Reussische oder Reussisch-Schönburgische Konfession von 1567. In: Beiträge zur sächsischen Kirchengeschichte 14 (1899), S. 149−187.
  7. Vgl. Ludwig von Rockinger: Berichte über die Untersuchung von Handschriften des sogenannten Schwabenspiegels, Teil XII. (Sitzungsberichte der Kais. Akademie der Wissenschaften Wien. Philosophisch-Historische Klasse 120,7). Gerold, Wien 1890, S. 35f Anm. 6 (Google-Books).
  8. Hieronymus Haubold: ΕΙΣΑΓΩΓΗ Grammaticae Philippi Melanthonis Latinae. Johannes Burger, Regensburg 1572 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  9. Bedencken de controversia: An peccatum sit substantia vel accidens, nomine Theologorum in ducatu Brunsvicensi, gestellet auf Begehr eines Ehrb. Rahts zu Regensb. An 1573 mense Novembr, abgedruckt bei: Philipp Julius Rehtmeyer: Antiquitates ecclesiasticae inclytae urbis Brunsvigae, oder Der berühmten Stadt Braunschweig Kirchen-Historie I. … Beylagen …, Braunschweig: Christoph-Friederich Zilligers Erben 1707, S. 220–236, 1577; z. T. wörtlich aufgenommen in der Konkordienformel.
  10. Vgl. auch Klare und gewaltige Zeugnusse M. Galli vnd der Regenspurgischen Confession von der Erbsünde. o. O. 1574 (Google-Books).
  11. Auch „Hieronymus Deubener“ aus Immensen oder Ilmenau, Prediger in Edersleben, 1566 in Regensburg, von dort 1574 als Falcianer vertrieben, 1576 in Villach, 1580 bis 1586 Rektor der Stiftsschule in Graz, von Judith Rueber zu Pixendorf 1586 als Prediger nach Grafenwörth berufen, † in Grafenwörth.
  12. Aus Böhmen, zuerst im Mansfeldischen tätig, seit 1570 in Regensburg, später in Obersulz in Niederösterreich.
  13. Hieronymus Peristerius: Retractation. Gentzliche Auffhebung vnnd Verwerffung Der Anno 1574 gestelten vnd getruckten kurtzen Antwort vnd Berichts M. Hieronymii Peristerii Von der Heubtfrage des Gegenwertigen Streits von der Erbsünde. Vnd wie er sich mit der Euangelichen Kirchen vnd Gemeine des heiligen Römischen Reichs Freystadt Regenspurg christlich versönet, vnd mit derselben Bekantnus, wider die newen Manicheer, gentzlich vereiniget habe, Regensburg: Johann Burger 1578.
  14. Bericht, Camerer und Rathes der Statt Regenspurg etzlicher, im Kirchen Ambt und Schueldienst der evangelischen Kirchen und Schulen daselbs, enturlaubter Personen halben. Darinn die gantze Geschicht und Proceß, auch Grund der Lere von der Erbsünd, in dreyen beygedruckten Censurn und irer Kirchen Bekantnus begriffen, Regensburg: Johann Burger 1574; s. Opitz' Gegenbericht im Werkverzeichnis.
  15. Begann 1545 als Pfarrer in Steyr evangelisch zu predigen, 1548 Heirat und nach Augsburg geflohen, 1558 Prediger im Frauenkloster zu Nürnberg, als Pfarrer entlassen, 1565 Pfarrer in Regensburg; vgl. Wolfgang Waldner: Abfertigung, vnd gründliche Widerlegung des vngegründten Gegenberichts M. Josue Opitij, so er von der Erbsünde, seiner enturlaubung, vnd etlichen Special hendeln, wider eines Erbarn Camerer vnd Raths der Stadt Regenspurg warhafften Bericht, am ende des 1578. Jars, hat meuchelisch in Druck außgehen lassen, Regensburg: Johann Burger 1580 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München).
  16. Vgl. Brief von Johannes Posthius an Joachim Camerarius vom 20. September 1577 aus Wien; Klaus Karrer: Johannes Posthius. Verzeichnis der Briefe und Werke mit Regesten und Posthius-Biographie. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1993, S. 189 (Google-Books).
  17. Erlass vom 30. April 1575 aus Prag; Niederösterreichisches Landesarchiv (B. 3. 26).
  18. 1 2 3 Vgl. Karl Ritter von Otto: Geschichte der Reformation im Erzherzogthum Oesterreich unter Kaiser Maximilian II. (1564–1576). In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Oesterreich 10 (1889), S. 160, bes. S. 59 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  19. Aus der Markgrafschaft Meißen, Studium in Wittenberg und Leipzig, Schulmeister in Waldenburg, 1568 Diakonus in Altenburg, 1574 Prediger in Wien, 1576 Pfarrer in Horn, flacianisch gesinnt, 1584 abgesetzt, † nach 1584.
  20. Aus Feldkirchen in Kärnten, besuchte die Lateinschulen in Troppau und Iglau, 1570 in Gurk ordiniert, Diaconus in Villach, in Seeboden zum Protestantismus übergetreten, 1581 in Arbesthal, Flacianer.
  21. Vgl. Oskar Sakrausky: Der Flacianismus in Oberkärnten. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 76 (1960), S. 83–109, bes. S. 104.
  22. Vgl. Brief von P. Leyser an J. Andreae vom 2. März 1577, In: Sylloge (a. a. O.), S. 237.
  23. Vgl. B. Raupach: Evangelisches Oesterreich (a. a. O.), S. 142f.
  24. Vgl. D. Chytraeus: Epistolae (a. a. O.), S. 116–121 (CERA-Edition am Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur am Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg in Kooperation mit Rechenzentrum und Bibliothek der Universität Mannheim), vgl. S. 1164.
  25. Vgl. A. Koller (Hrsg.): Nuntiaturen (a. a. O.), S. 404.
  26. Vgl. Johannes Nas: Widerlegung DEß falschen Scheingründischen Buchs, Durch Josuam Opitium (vermeynten Lehrer, gewissen Verkehrer, weylandt zu Regenspurg, jetzt zu Wien) gemacht, von dem notwendigen Gebrauch jhres zwygestältischen Seccerments erdacht … Frater Johan. Naß, jetztmals zu Augspurg, Ingolstadt: [Alexander III.] Weißenhorn Erben 1577 (Google-Books).
  27. Aus Rochlitz in Meissen, Pfarrer in Feldsberg.
  28. Aus Sternberg bei Zeidler (Brtníky) in der Niederlausitz, Pfarrer in Eckendorf und seit 1580 in Herrnbaumgarten.
  29. Aus Saalburg im Vogtland, Diakon in Niederwallsee.
  30. Vgl. B. Raupach: Presbyterologia (a.a.O.), S. 51, 165 und S. 202.
  31. Aus Konstanz, 1557 immatrikuliert in Wien, Prediger am Hospital Sankt Marx in Wien, 1558 bei Heinrich Bullinger in Zürich, immatrikuliert in Tübingen, Dr. theol., 1559 Pfarrer in Oberriexingen, 1560 in Backnang, 1570 Pfarrer und Rektor in Klagenfurt, dort 1575 vertrieben, 1576 Pfarrer in Hernals.
  32. Vgl. Joseph Bergmann: Medaillen auf berühmte und ausgezeichnete Männer des Oesterreichischen Kaiserstaates, Bd. II. Tendler, Wien 1857, S. 46 (Google-Books).
  33. Auch „Tettelbachius“, „Detelbachius“ u. ä.; aus Dresden, Sohn von Johann Tettelbach d. Ä. (1517–1598), Schüler von Georg Fabricius (1516–1571) in Meißen, Studium in Leipzig, ordiniert in Ansbach, 1565 Kantor und Rektor der Lateinschule in Feuchtwangen, 1574 bis 1578 Prediger im Niederösterreichen Landhaus in Wien, dann Schlossprediger von Adam von Puchheim, Freiherr von Karlstein (1546–1608) in Karlstein an der Thaya und Pfarrer in Münchreith an der Thaya, nach 1586 als Flacianer vertrieben, Pfarrer in Ottenschlag und vermutlich nach Sachsen oder Bayern abgewandert.
  34. Auch „Paulus Sesserus“, „Seserus“, „Seser“ u. ä.; aus Altenburg, 1576 als Lehrer an der Landschaftsschule in Wien bestellt, 1578 zunächst ausgewiesen, dann von Rudolph II. pardoniert, 1579 in Horn bei Veit Albrecht von Puchheim, 1581 in Basel zum Dr. med. promoviert, 1583 zusammen mit Dr. med. Jakob Horn Landschafts-Protomedikus („curator sanitatis“) in Wien, 1593 und 1596 als Stadtmedicus in Schemnitz erwähnt.
  35. Vgl. Verzaichnus der Handlung so vor der Ro. kh. Mt. mit vns gepflogen worden [10. Mai 1578] und Supplicierung der kirchen vnd schueldiener vmb Erlassung Ihrer dienst an die Jezt anwesenden Landtherrn, 11. Mai 1578. In: Joseph von Zahn (Bearb.): Heckenstaller's Frisingensia zu München (Fortsetzung). In: Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen. Notizenblatt 8 (1858), S. 355, 359f, 374–376, 389–393 und 409–411 (Google-Books).
  36. Vgl. Walter Sturminger: Der Milchkrieg zu Wien am Fronleichnamstag 1578. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 58 (1950), S. 614–624.
  37. Auch „Michaelus Hugonus“; aus Weimar, 1557 von Erhard Schnepf (1495–1558) in Jena ordiniert, Prediger in Trockenborn, 1573 als Flacianer abgesetzt, Prediger im Niederösterreichen Landhaus in Wien, 1578 von Veit Albrecht von Puchheim nach Kühnring berufen, 1584 von dort als Flacianer vertrieben.
  38. Kurt Mühlberger: Bildung und Wissenschaft. Kaiser Maximilian II. und die Universität Wien. In: Friedrich Edelmayer / Alfred Kohler (Hrsg.): Kaiser Maximilian II. Kultur und Politik im 16. Jahrhundert (Wiener Beiträge zur Geschichte der Neuzeit 19), Wien: Verlag für Geschichte und Politik / München: Oldenbourg Verlag 1992, S. 203-230, bes. 230.
  39. Vgl. Roger Kuin (Bearb.): The Correspondence of Sir Philip Sidney, Bd. I. University Press, Oxford 2012, S. 847–852 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  40. Georg Eder brieflich: „So ist die gemain sag, der Opitzius seie noch im landt zue Horn bey herrn Veyt Albrechten von Pucham. Gewiß ist, das sein weib daselb seye, da mag er villeicht auch ab und zue ziehen“; vgl. Karl Schrauf (Hrsg.): Der Reichshofrath Dr. Georg Eder. Eine Briefsammlung als Beitrag zur Geschichte der Gegenreformation in Niederosterreich I., Wien: A. Holzhausen 1904, S. 234 (Digitalisat bei archive.org), vgl. S. 100f, 104, 160f, 166, 202, 205, 207, 217, 228, 233f, 245 und 256.
  41. Als Kind unter Vormundschaft seines Onkels Ulrich von Eyzing, 1542 am Gymnasium und der Universität in Wien, erließ 1569 und 1571 Pestordnungen, 1577 eine Kirchenordnung und 1578 eine Schulordnung für Horn, richtete 1580 auf Schloss Wildberg in Messern bei Horn eine Druckerei zur Verbreitung der lutherischen Lehre ein, ∞ I. Elisabeth von Kraigk zu Neufistritz, ∞ II. um 1578 Helene (Elena) von Roggendorf († vor 1603), Familiengruft in der Kirche St. Stephan.
  42. 1 2 3 Vgl. Friedrich Leitschuh, Hans Fischer (Bearb.): Katalog der Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Bamberg, Bd, II Die Handschriften der Helleriana. Hermann Hucke, Leipzig 1887, S. 112, 178 und 196.
  43. Aus Kärnten, 1565 bis 1577 Pfarrer in Villach, danach in Donnerskirchen, 1594 Pfarrer in Nußlau (Nosislav) in Mähren; vgl. Oskar Sakrausky: Johann Hauser - Pfarrherr und Diener am Evangelio aus Villach (1964), wieder abgedruckt in: Carinthia I. Mitteilungen des Geschichtsvereins für Kärnten 171 (1981), S. 51–81.
  44. Vgl. J. Hauser: Entschafft der Erbsünde (a. a. O.).
  45. Vgl. Georg Thudichum, a. a. O., S. 17.
  46. Vgl. M. Eichler: Leichpredigt (a. a. O.): „Wie … er … vier Jar vber hie der Kirchen gedienet“.
  47. Zu ihm vgl. Adolf Link: Nigrinus, Georg. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 23, Duncker & Humblot, Leipzig 1886, S. 695–698.
  48. Vgl. u. a. Georg Nigrinus / Onuphrius Panvinius: Papistische Inquisition und gulden Flüs der Römischen Kirchen. Das ist. Historia und ankunft der Römischen Kirchen, und sonderlich vom Antichristischen wesen, o. O. [Straßburg] 1582, gewidmet den Österreichischen Ständen (Google-Books).
  49. Joachim Magdeburg, Adam Giller, Andreas Singel, Paul Preusser, Markus Volmar, Josias Udenius: „Vergleichung Des Streits von der gentzlichen volkommen vnd Wesentlichen Endschafft der Erbsünde“. O. O. 1582 (Google-Books).
  50. 1 2 3 Vgl. Johannes Merz: Georg Horn (1542-1603) und seine Historia über die Reformation in Hammelburg. (Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte Reihe I. Fränkische Chroniken 5). Degener & Co, Neustadt / Aisch 1992, S. 34, 414f, 428 und 459.
  51. Vermutlich eine Verwandte (Tochter?) von Johannes Criginger (1521–1571) aus Sankt Joachimsthal, der 1548 Diakon, später Pfarrer in Marienberg bei Zwickau war, als Kartograph bekannt wurde und als Flacianer galt.
  52. Auch „Eychler“ aus Fulda, 1565 bis 1571 Pfarrer in Wallenrod und Brauerschwend, 1571/72 Pfarrer in Rinderbügen, 1572 bis 1577 wieder Pfarrer in Wallenrod, 1577 bis 1582 Pfarrer „Auf dem Berg“ in Niedergründau, wurde 1582 abgesetzt, lebte 1583 „im Elend“ und „in der Wüsten“ in Rinderbügen, † nach 1587. Flacianisch gesinnt, Verfasser zahlreicher Kleinschriften; vgl. Ernst Kelchner: Die Buchdruckerei und ihre Druckwerke zu Ober-Ursel. In: Annalen des Vereins für Nassauische Alterthumskunde und Geschichtsforschung 7 (1864), S. 263–292 (Google-Books); 2. Aufl. In: Serapeum. Zeitschrift für Bibliothekwissenschaft, Handschriftenkunde und ältere Litteratur. Intelligenzblatt 29 (1868), S. 81–85, 89–93, 97–101, 113–117, 129–135, 137–141 und 145–148 (Google-Books).
  53. Vgl. M. Eichler: Leichpredigt (a. a. O.).
  54. 1 2 Vgl. Jens Lyster: Johannes Avenarius (Habermann), Johannes Mathesius und Nicolaus Selnecker als Vorbilder für den dänischen Theologen und Liederdichter Hans Christensen Sthen. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 51 (2012), S. 222–233, bes. S. 225f.
  55. Vgl. Josef Karl Mayr: Wiener Protestantengeschichte im 16. und 17. Jahrhundert. In: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 70 (1954), S. 41–127, bes. S. 70.
  56. Vgl. Raupach: a. a. O., S. 134f.; Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum (Graphische Sammlung, Inventar-Nr. P 2088, Kapsel-Nr. 849); s. hier unter Quellen, zitiert auch bei M. Eichler: Leichpredigt (a. a. O.)
  57. 1 2 Vgl. Georg Thudicum, a. a. O., S. 17.
  58. Carmina gratvlatoria, in honorem ornatissimorvm ivvenvm, Iosvae Opitii Chemnicensis, et Iacobi Fabricii Misnensis, ab amicis scripta, cum ijs in inclyta Argentoratensium Academia, sub clariss. et doctiss. viris, M. Melchiore Ivnio, rectore magnifico, et Iohanne Lvdovico Hawenrevtero, medicinae ac philosophiae doctore, decano spectabili, magisterij gradus decerneretur. Karl Kieffer, Straßburg 1587; vgl. Ján Smetana, Jozef Telgársky (Bearb.): Catalogus librorum impressorum saeculi XVI. qui in Bibliotheca Čaplovičiana in Dolný Kubín asservantur. Matica slovenská, Martin 1981, S. 65.
  59. Vgl. Georg Mentz (Bearb.): Die Matrikel der Universität Jena, Bd. I. Gustav Fischer, Jena 1944, S. 229.
  60. 1592 Stammbucheinträger in Jena und zusammen mit und einer der Autoren des ; er heiratete Anna Maria Notthafft zum Weißenstein und ist wohl nicht identisch mit dem Apostolischen Pronotar, der nach 1614 als Propst von Eisgarn starb.
  61. Vgl. auch den Einblattdruck Georg Wilhelm von Zinzendorf, Heinrich Reuß von Plauen, Caspar von Windischgrätz (1575–1595): Illuvstri ac generoso Domino, Dn. Reinprechto, Tobias Steinmann, Jena 1592, für den Adelsrektor Reinprecht von Pohlheim (1571–1615), einen Verwandten („affinis“) Georg Wilhelms; Klaus Garber (Hrsg.): Handbuch des personalen Gelegenheitsschrifttums in europäischen Bibliotheken und Archiven, Bd. XIX Breslau (Universitätsbibliothek). Olms, Hildesheim 2007, S. 132.
  62. Ein Sohn von Herzog Wilhelm d. J. zu Braunschweig-Lüneburg.
  63. Vgl. [Epigrammatum] VII. M. Iosvae Opitii, Generosi D. Georgij Guilelmi Baronis á Zinzendorf Moderatoris. In: Samuel Fischer (Hrsg.): Rectoratvs illvstrissimi generosissimiqve Principis ac Domini D. Magni Dvcis Brunsuicensis & Lunaeburgensis … Adiuncto Prorectore Magnifico D. Nicolao Revsnero. Tobias Steinmann, Jena 1592 (Digitalisat der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt Halle).
  64. Vgl. Franz Gall (Bearb.): Die Matrikel der Universität Wien, Bd. IV. Böhlau, Wien 1974, S. 53 und 504 (dort verschrieben „Poitius“).
  65. Vgl. Leopold Senfelder: Der kaiserliche Gottesacker vor dem Schottentor. In: Berichte und Mittheilungen des Alterthums-Vereines zu Wien 36-37 (1902), S. 215–272, bes. S. 265.
  66. Vgl. Johann Baptist Suttinger: Verneuerte Observationes Practicae. Michael Endter, Nürnberg 1669, S. 122.
  67. Aus Roßwein; auch Höpner, Superintendent und Professor in Leipzig, Domherr in Merseburg und Meißen.
  68. Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar (Stb 399, Blatt 131).
    • 1529, Diakon in Chemnitz, Superintendent in Greitz, Pfarrer in Tondorf in Franken, 1580 zum Generaldekan in Mansfeld, 1592 Generalsuperintendent in Eisleben, † 1598.
  69. 1578 bis 1581 Nuntius am Kaiserlichen Hof in Wien.
  70. Richtig: Jes. 57,1 LUT.
  71. Zentralbibliothek Zürich, Signatur ZB Alte Drucke III R 466,7.
  72. Philipp Bartmann aus Franken, Flacianer, seit 1565 Prediger des Hans Christoph von Zelking zu Sierndorf, unterzeichnete die „Confessio“ des Joachim Magdeburg (1525–um 1587), 1585 von Erzherzog Ernst von Österreich (1553–1595) ausgewiesen.
  73. Karl Ludwig Herr von Zelking auf Weinberg und Ebreichsdorf, * 1531 in Brüssel, Hofkriegsrat und Oberster Stallmeister, Stadtoberst von Raab, † 1577.
  74. Österreichische Nationalbibliothek, Sammlung von Handschriften und alten Drucken.
  75. Wolfgang Waldner, s. o.
  76. Vgl. die Notiz „Vidit & approbauit M. Iosua Opitius“ am Ende des Textes.
  77. Eferding war bis zum Tod von Rüdiger von Starhemberg (1534–1582) Zufluchtsort der Flacianer. Dort wurde von Hieronymus Haubold noch vor seinem Tod die von vielen oberösterreichischen Gnesiolutheranern unterschriebene Bekenntnisschrift „Formula veritatis. Warhafftige un[d] gründliche Außführung des hohen vnnd wichtigen Religionsstreits von der Erbsünde. Sampt einer vorgehenden Supplication und Erbieten an alle Christliche Hohen und Niderstands der Augsp. Confeßion verwandten Personen, von etlichen Theologen, so vorgemelter Confeßion zugethan. Psalm 119…, o. O. 1582“ verfasst (Google-Books).
  78. Volkmar Wolfgang von Isenburg (1584–1586), Sohn von Graf Ludwig III. von Isenburg und Marie von Hohenstein zu Klettenberg.