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vom 06.09.2022, aktuelle Version,

Landl

Landl
Wappen Österreichkarte
Wappen von Landl
Landl (Österreich)
Landl (Österreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: LI
Hauptort: Kirchenlandl
Fläche: 254,85 km²
Koordinaten: 47° 39′ N, 14° 44′ O
Höhe: 520 m ü. A.
Einwohner: 2.562 (1. Jän. 2022)
Bevölkerungsdichte: 10 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8931
Vorwahl: 03633
Gemeindekennziffer: 6 12 58
Adresse der
Gemeinde­verwaltung:
Kirchenlandl 64
8931 Großreifling
Website: landl.at
Politik
Bürgermeister: Bernhard Moser (SPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2020)
(15 Mitglieder)
11
4
11  4 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Landl im Bezirk Liezen
Übersichtskarte der Gemeinden im gesamten Bezirk Liezen Aich (Expositur Gröbming)Gröbming (Expositur Gröbming)Haus (Expositur Gröbming)Michaelerberg-Pruggern (Expositur Gröbming)Mitterberg-Sankt Martin (Expositur Gröbming)Öblarn (Expositur Gröbming)Ramsau am Dachstein (Expositur Gröbming)Schladming (Expositur Gröbming)Sölk (Expositur Gröbming)GrundlseeLassing
Übersichtskarte der Gemeinden im gesamten Bezirk Liezen
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Blick ins steirische Landltal, 1837
Blick ins steirische Landltal, 1837
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Landl ist eine Gemeinde mit 2562 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2022) im Norden der Steiermark im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Liezen.

Geografie

Die Ortschaften liegen im Landltal, im Gebiet der Mündung der Salza in die Enns, an den Füßen der Hochschwabgruppe im Osten und den Ennstaler und Eisenerzer Alpen, Teile des Gemeindegebiets im Norden auch in den Ybbstaler Alpen: Beim Ort Großreifling stoßen die drei Gebirgsgruppen aneinander.

Gemeindegliederung

Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist sie seit 2015 mit den Gemeinden Gams bei Hieflau, Palfau und der (im Bezirk Leoben liegenden) Gemeinde Hieflau zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Landl weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz (StGsrG).[2]

Die Grenzen der Bezirke Liezen und Leoben wurden so geändert, dass die neue Gemeinde vollständig im Bezirk Liezen liegt.[3]

Die Gemeinde besteht aus sechs Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2020[4]):

  • Gams (4.636,30 ha)
  • Hieflau (2.662,42 ha)
  • Jassingau (2.035,94 ha)
  • Krippau (1.252,76 ha)
  • Landl (9.093,50 ha)
  • Palfau (5.804,13 ha)

Das Gemeindegebiet gliedert sich in neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2022[5]):

  • Gams bei Hieflau (491) samt Gamsforst, Kogl, Krautgraben, Obergams, Schönleiten, Sulzbach und Untergams
  • Großreifling (209)
  • Hieflau (534)
  • Jassingau (73)
  • Kirchenlandl (421) samt Lehnboden und Tamischbach
  • Krippau (66)
  • Lainbach (37)
  • Mooslandl (361) samt Dörfl, Hafnerboden, Sulza und Wieden
  • Palfau (370) samt Mendling, Obere Palfau, Palfau Links, Raffelgraben, Schönau und Untere Palfau

Nachbargemeinden

Zwei der acht Nachbargemeinden liegen im Bezirk Leoben (LN), je eine in den niederösterreichischen Bezirken Amstetten (AM) bzw. Scheibbs (SB).

Altenmarkt bei Sankt Gallen

Sankt Gallen
Hollenstein an der Ybbs
(AM)
Göstling an der Ybbs (SB)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Wildalpen
Admont Radmer (LN) Eisenerz (LN)

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1422 als Länntlein (Landl). Bereits im Jahr 1273 wird die Kirche St. Bartholomä genannt. Der Ortsteil Gams ist vermutlich slawischen Ursprungs und wird 1139 als Gemze (steinige Gegend) erwähnt. Palfau scheint erstmals als Palfawe im Jahr 1280 in einer Urkunde auf.[6]

Bevölkerungsentwicklung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Landl
Pfarrkirche Hieflau
Pfarrkirche Gams bei Hieflau
Pfarrkirche Palfau

Wirtschaft und Infrastruktur

Neben landwirtschaftlichen Betrieben und einigen Gewerbebetrieben zählt auch der Tourismus zu einer wichtigen Einnahmequelle der Ortschaften in Landl. Diverse Aktivitäten wie zum Beispiel Wanderungen, Radtouren, Bergsteigen oder Rafting auf Enns und Salza ziehen Gäste an und sorgen so für Umsätze in der Gastronomie und bei den Beherbergungsbetrieben.

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Altenmarkt bei St. Gallen, Ardning, Admont und St. Gallen den Tourismusverband „Alpenregion Nationalpark Gesäuse“ mit Sitz in Admont.[7]

Verkehr

Die Dienstbahnhöfe Großreifling und Landl sowie der noch am Wochenende von zwei Zugpaaren bediente Bahnhof Hieflau liegen an der Rudolfsbahn, an letzterem endet die Erzbergbahn.

Politik

Gemeinderat

BW

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

  • Nach den Gemeinderatswahlen hatte der Gemeinderat folgende Verteilungen
    • 2000: 8 SPÖ, 6 ÖVP und 1 FPÖ
    • 2005: 12 SPÖ und 3 ÖVP[8]
    • 2010: 10 SPÖ, 3 ÖVP und 2 FPÖ[9]
    • 2015: 10 SPÖ, 3 FPÖ und 2 ÖVP[10]

Seit den Gemeinderatswahlen in der Steiermark 2020 hat der Gemeinderat folgende Verteilung:

11 SPÖ und 4 ÖVP [11]

Bürgermeister

  • 1975–1985 Samuel Galbicsek
  •  ?
  • seit 2005 Bernhard Moser (SPÖ)

Wappen

Als Folge der Gemeindezusammenlegung sind alle Gemeindewappen seit 2015 nicht mehr gültig. Ein neues Wappen für die Fusionsgemeinde muss von der Steiermärkischen Landesregierung verliehen werden.

Persönlichkeiten

Ehrenbürger der Gemeinde

  • Samuel Galbicsek († 2019), Alt-Bürgermeister von Landl

Söhne und Töchter der Gemeinde

Commons: Landl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 4 Absatz 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014, Nr. 31, Jahrgang 2014, ZDB-ID 705127-x, S. 4.
  3. Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 10. Juli 2014, mit der die Steiermärkische Bezirkshauptmannschaftenverordnung geändert wird. Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 10. September 2014, Nr. 99 Jahrgang 2014, ZDB-ID 705127-x.
  4. Regionalinformation, bev.gv.at (1.273 KB); abgerufen am 10. Jänner 2021.
  5. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2022 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2022) (ODS)
  6. Landl. Natur- & Geopark Steirische Eisenwurzen GmbH, abgerufen am 25. Oktober 2021 (deutsch).
  7. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück, Nr. 297, ZDB-ID 1291268-2, S. 623.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Landl. Land Steiermark, 13. März 2005, abgerufen am 24. Juli 2020.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Landl. Land Steiermark, 21. März 2010, abgerufen am 24. Juli 2020.
  10. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Landl. Land Steiermark, 22. März 2015, abgerufen am 24. Juli 2020.
  11. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Landl. Land Steiermark, 28. Juni 2020, abgerufen am 24. Juli 2020.

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Wappen der ehemaligen Gemeinde Gams bei Hieflau, Steiermark, Österreich Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Dezember 1991. Blasonierung: „In blauem Schild silbern unter einem an die Schildränder stoßenden Bogen von Gipskristallen in Form von Schwalbenschwanzzwillingen wachsend drei Spitzen, auf deren mittleren, erniedrigten, dreispitzigen ein Gams steht.“ de:Datei:Wappen Gams bei Hieflau.jpg recoloured by Kontrollstelle Kundl (original from de:Partyhead)
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Wappen der ehemaligen Gemeinde Hieflau, Steiermark, Österreich de:Datei:Wappen Hieflau.jpg de:Partyhead
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Datei:AUT Hieflau COA.jpg
Wappen der ehemaligen Gemeinde Landl, Steiermark, Österreich http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/4119563/DE/ de:Datei:Wappen Landl.jpg de:User:Partyhead (original uploader)
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Wappen der ehemaligen Gemeinde de:Palfau , Steiermark: Über einer schwarz gefugten silbernen Mauer im Schildfuß in Rot schräggekreuzt ein silberner Flößerhaken und eine silberne Hacke. de:Datei:Palfau Wappen.jpg de:ChristianBier
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Blick ins steirische Landltal title QS:P1476,de:"Blick ins steirische Landltal" label QS:Lde,"Blick ins steirische Landltal" http://www.art-kovacek.at/ Anton Hansch
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Positionskarte von Österreich Eigenes Werk mittels: United States National Imagery and Mapping Agency data World Data Base II data File:Austria location map.svg von User:Lencer NordNordWest
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Führt kein Wappen seit der Gemeindefusion in der Steiermark 2015 + Kontrollstellekundl
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