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vom 26.05.2018, aktuelle Version,

Leonard Bernstein

Leonard Bernstein (1971)

Leonard „Lenny“ Bernstein (ˈbɜːrnstaɪn; geboren als Louis Bernstein am 25. August 1918 in Lawrence, Massachusetts; gestorben am 14. Oktober 1990 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist.

Leben

Leonard Bernstein entstammte einer jüdischen Einwandererfamilie aus Riwne (Równo) in der heutigen Ukraine. Er wurde als Louis Bernstein geboren. Im Alter von 16 Jahren änderte er seinen Vornamen in Leonard, der bis dahin sein Rufname gewesen war.

Leonard Bernstein am Klavier (1955)

Er studierte an der Harvard-Universität Klavier und Komposition. Bereits 1943 wurde er Assistant Conductor (2.Dirigent) des New York Philharmonic Orchestra unter Artur Rodziński, der ihn in Tanglewood als Assistenten von Serge Koussevitzky erlebt hatte. In ebendiesem Jahr konnte Bernstein seine Begabung unter Beweis stellen, als er kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einspringen musste. Die eindrucksvolle Aufführung von Schumanns Manfred-Ouvertüre und StraussDon Quixote, welche über den Rundfunk landesweit übertragen wurde, verhalf ihm zum Durchbruch und war so Beginn einer beispiellosen Karriere.

Leonard Bernsteins dirigierte sein erstes Konzert in Deutschland bereits im Jahr 1948. Viele amerikanische Künstler und Musiker wie Artur Rubinstein oder Isaac Stern boykottierten seit 1939 jegliche Auftritte in Deutschland. Leonard Bernstein allerdings hat im Alter von 29 Jahren, auf Einladung des Direktors für Musik Georg Solti, als erster amerikanischer Komponist nach dem Zweiten Weltkrieg das Bayrische Staatsorchester im Prinzregententheater in München geleitet. In München dirigierte er das sechste akademische Orchester, welches ihm Anfangs durchaus kritisch gegenüberstand. Er leitete eine Symphonie von Roy Harris, eine C-Dur Symphonie von Schubert, sowie ein Klavierkonzert von Maurice Ravel. Bereits nach kurzer Zeit hatte er das Orchester von sich überzeugt und Bernstein schrieb anschließend an das Konzert einen Brief an Helen Coates und beschrieb dieses als „vollen Erfolg“.[1] Einen Tag später, am 10. Mai 1948 spielte der jüdisch-amerikanische Dirigent mit 20 Holocaust-Überlebenden in den Konzentrationslagern Feldafing und Landsberg. Leonard Bernstein beschrieb dieses Ereignis mit den Worten: „Mein Herz hat geweint. Es war schön, durch Musik sich den Menschen zu nähern, die vorher nur Hass empfunden hatten.“[2]

Bernstein war hoch angesehen als Dirigent zahlreicher Konzerte weltbekannter Orchester, vor allem als (erster US-amerikanischer) Musikdirektor des New York Philharmonic Orchestra (1958–1969) und als regelmäßiger Gastdirigent der Wiener Philharmoniker sowie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks bis zu seinem Tod 1990. Sein Repertoire umfasste klassische wie avantgardistische Werke; vor allem das Werk Gustav Mahlers fand seine Beachtung und Bewunderung.

Zu Bernsteins erfolgreichsten Bühnenwerken gehören die Musicals On the Town (1944), und Candide (1956, Neufassung 1974) und West Side Story (1957). Die Verfilmungen von On the Town (mit Gene Kelly und Frank Sinatra)[3] sowie West Side Story[4] waren Welterfolge. Ebenfalls für den Broadway schrieb er das Musical Wonderful Town (1953).[5]

Leonard Bernsteins erstes Konzert in Berlin dirigierte er im Rahmen der Berliner Festwochen im Jahr 1959. Als Teil einer Tour durch 13 Länder, leitete der amerikanische Dirigent in Zeiten des Kalten Krieges unter anderem Konzerte in der Ukraine und Russland, sowie verschiedensten westeuropäischen Ländern wie Frankreich, Norwegen, Italien und Deutschland. Die sechswöchige Tour wurde vom New York Philharmonic Orchestra begleitet.[6]

Am 1. Oktober 1959 dirigierte Bernstein zum ersten Mal In Berlin und leitete unter anderem die Roman Carnival Overture von Berlioz, sowie das Piano Concerto No. 17 in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, welches er vom Flügel aus dirigierte.[7] Sein Konzert in Berlin wird als Beginn einer bis an sein Lebensende bestehende freundschaftliche Verbundenheit zu Berlin gewertet.

Leonard Bernstein (1945)

Im großen Sendesaal des Funkhauses Wien fand im April 1963 die erste Aufführung von Leonard Bernsteins Musical Candide in deutscher Sprache statt. In der Rundfunkbearbeitung und Regie von Marcel Prawy mit dem Orchester und Chor des ORF unter der musikalischen Leitung von Samuel Krachmalnick lasen Voltaires Novelle unter anderem die Burgschauspieler Blanche Aubry, Heinrich Schweiger, es sangen Mimi Coertse und Rudolf Christ.

Das Musical 1600 Pennsylvania Avenue wurde so genannt, weil das die Adresse des Weißen Hauses in Washington ist und die Handlung dort angesiedelt wurde. Es sollte eine künstlerische Reaktion auf die Nixon-Ära und den Watergate Skandal sein, ein Versuch, Amerikas „Patriotismus in seiner Bigotterie aufzuzeigen, mit dem Hinweis, dass die (Rassen-) Freiheit noch nicht überall angekommen war“. Aber die Show war zu kompliziert angelegt, um die Gegensätze zwischen dem täglichen Leben der Präsidenten und First Ladies und dem ihrer schwarzen Dienerschaft (Rassenpolitik) anschaulich aufzuzeigen. Wenn man berücksichtigt, dass Bernstein vier Jahre daran gearbeitet hatte (1972–1976) und dafür mehr Musik produzierte als für jedes andere Theaterwerk,[8] dann sieht es so aus, dass Ziel und Form niemals wirklich übereinstimmten zwischen Bernstein und seinem Texter-Librettisten Alan Jay Lerner. Die Voraufführung in Philadelphia war sogleich ein Reinfall und er wurde mit „Rassist“ beschimpft. Auch die Aufführung in New York musste bereits nach einer Woche abgesetzt werden. Der einzige Hit außerhalb der Show war „Take Care of This House“,[9] ein Chor, der zu Präsident Carters Amtseinführung Gala im Januar 1977 vorgetragen wurde. Später stellte Bernstein dann aus verschiedenen Szenen des Musicals „A White House Cantata“ zusammen. Bernsteins Erben wollen jetzt das Musical wieder aufleben lassen, da nach Meinung der Tochter die Zeit damals noch nicht reif dafür war.[10]

Bernsteins Einakter-Oper Trouble in Tahiti (Premiere 1952), war zu kurz für eine Opernaufführung, so dass er sie kurzerhand als Szene 2 und 4 oft im 2. Akt seiner neuen Oper A Quiet Place einbaute, die in Houston, Houston Grand Opera, am 17. Juni 1983 uraufgeführt wurde. Hier ist eine Besprechung von einer Aufführung 2010 in New York.[11]

Angeregt durch sein jüdisches Erbe, schrieb Bernstein die Symphony Nr. 1 „Jeremiah“ (1943), gewidmet seinem Vater. Deren Uraufführung dirigierte er mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra 1944. Dafür erhielt er den New York Music Critics' Award. Seine Symphony Nr. 2 „The Age of Anxiety“ war eine Auftragsarbeit der Koussevitzky Stiftung, die er diesem zu Ehren widmete („For Serge Koussevitzky, in tribute“). Sie hatte 1949 mit dem Boston Symphony Orchestra unter Serge Koussevitzky Premiere, bei der Bernstein Solist am Klavier war. Seine Symphony Nr. 3 „Kaddish“, die der 1963 komponierte, wurde erstmals mit dem Israel Philharmonic Orchestra aufgeführt. „Kaddish“ hat Bernstein dem Andenken John F. Kennedys gewidmet. („To the Beloved Memory of John F. Kennedy“). Es folgten die Chichester Psalms (1965) ein dreiteiliges Chorwerk bezogen auf hebräische Psalmentexte. Eine Aufnahme mit dem Tölzer Knabenchor – 2. Satz – mit dem Polnischen National Radio-Orchester und Bernstein als Dirigent kann hier angesehen werden:[12] Sein Musiktheater-Werk „Mass“ (Messe), ein Theaterstück für Sänger, Schauspieler und Tänzer – so der Untertitel des Werks – wurde 1971 in Washington uraufgeführt.[13] Es war ein Auftragswerk für die Eröffnung des John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, DC.

Bernstein sagte von sich, er sei in erster Linie ein Komponist ernster Musik. Das stimmt insofern, dass er ja eine Sinfonie komponiert hatte, bevor er einen Song schrieb. Die „Musicals“ sind ein Teil seines Gesamtwerks.

Seine Fernsehsendungen Young People’s Concerts, Konzerte für junge Leute mit dem New York Philharmonic Orchestra, waren herausragende Beiträge zur musikalischen Bildung. Zwischen 1958 und 1972 leitete Bernstein (mit einigen Unterbrechungen) insgesamt 53 Konzerte. Mit seinem Charisma, seiner großen Sprachbegabung und seinem Humor vermochte er das Publikum zu fesseln und sowohl Kindern als auch Erwachsenen Begriffe und Werke der klassischen Musik – wie etwa Tonart, Impressionismus oder aber Komponisten und Werke (Gustav Mahler, Beethovens Fidelio, Sibelius) vorzustellen und zu erläutern.

Im Jahre 1959 trat Leonard Bernstein erstmals bei den Salzburger Festspielen auf, 1966 debütierte er an der Wiener Staatsoper mit Falstaff, in den folgenden Jahren leitete er hier Aufführungen von Der Rosenkavalier und Fidelio. Im Rahmen dieses Aufenthalts in Wien hat Bernstein außerdem eine Oper für Columbia Records aufgenommen und dort sein erstes Konzert mit den Wiener Philharmonikern aufgenommen. Er dirigierte Mahlers Das Lied von der Erde mit Fischer-Dieskau und James King. Dieser, sowie weitere Auftritte Bernsteins mit dem Wiener Staatsorchester hat die Bindung zwischen Bernstein und dem Orchester nachträchtig beeinflusst und intensiviert. Bernstein hat von 1967 bis 1976 zehn komplette Symphonien von Mahler dirigiert, welche alle von Unitel aufgezeichnet worden sind. Im Jahr 1970 hat Bernstein anlässlich des 200-jährigen Jubiläums von Beethoven ein 90-minütiges Programm in und um Wien drehen lassen. Im Jahr 1978 kehrte Bernstein noch einmal nach Wien zurück um mit dem Weiter Staatsorchester Otto Schenks Fidelio neu zu beleben.

Am 19. Januar 1971 unterschrieb Bernstein einen Vertrag mit der deutschen Produktionsfirma Unitel, die für die Verfilmung nahezu aller zukünftigen Performances von Leonard Bernstein zuständig war.[14] Durch diesen Vertrag wurden zwischen den 1970er und 1990er Jahren nahezu 200 Musikfilme produziert, die unter anderem Symphonien von Mahler, Brahms, Beethoven, Schumann, sowie Arbeiten von Haydn oder Mozart beinhalteten.[15]

Leonard Bernstein (1987)

1973 hielt Leonard Bernstein auf Einladung der Harvard-Universität die sechsteilige Vorlesungsreihe The Unanswered Question, in der er über die Grundlagen der Musik in Analogie zur linguistischen Forschung Noam Chomskys sprach. Der Titel bezog sich auf das gleichnamige Werk des amerikanischen Komponisten Charles Ives. 1987 gründete er die internationale Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Das Schleswig-Holstein Festival ist eines der größten und bedeutendsten Festivals für klassische Musik weltweit. Das Festival, welches jährlich zwischen Juni und August im Norden von Deutschland stattfindet, wurde von dem deutschen Pianisten Justus Franz im Jahr 1986 gegründet.[16] Leonard Bernstein war seitjeher an der Planung des Festivals beteiligt. Im Jahr 1987 gründete er die internationale Orchesterakademie, um jungen, talentierten Nachwuchsmusikern die Möglichkeit zu geben, von international renommierten Künstlern zu lernen.[17]

Im Jahr 1981 leitete Bernstein das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dirigierte Wagners Tristan und Isolde in Münchens Herkules-Saal gemeinsam mit Hildegard Behrens und Peter Hoffmann. Bernstein selbst beschreibt Tristan und Isolde als zentrales Werk der Musikgeschichte und fügt hinzu, dass er viel Zeit seines Lebens damit verbracht habe, dieses zu lesen, zu verstehen und zu lösen. Die Aufnahmen des Musikdramas wurden im Januar, Mai und November 1981 jeweils separat als Konzerte aufgenommen und live im Fernsehen ausgestrahlt, sowie später als Audioaufnahme bei Philips veröffentlicht. Karl Böhm, der als einer der bekanntesten Wagnerinterpreten zählt und selbst Tristan und Isolde interpretierte, kommentierte Bernsteins deutlich langsamere Interpretation des Dramas, als Performance, die so gespielt wurde, wie Wagner sie geschrieben hatte.[18]

Im Jahr 1981 schrieb Leonard Bernstein außerdem gemeinsam mit Günter Kunert die Olympische Hymne für den Internationalen Olympischen Kongress in Baden-Baden. Bernsteins Hymne eröffnete den Kongress am 23. September 1981 mit dem Baden-Baden Jugendchor, sowie dem Südwestfunk Orchester. Dirigiert wurde die Hymne von David Shallon.[19]

Als eine seiner letzten Produktionen dirigierte Leonard Bernstein am 23. und 25. Dezember 1989 auf eine spontane Einladung von Justus Frantz hin in Berlin Beethovens Neunte Symphonie (in der Philharmonie und im Konzerthaus, damals noch Schauspielhaus genannt). Das Konzerthaus, welches im Zweiten Weltkrieg nahezu komplett zerstört wurde, war im Rahmen aufwendiger Restaurationen wieder zu einem der feinsten Konzerthäuser der Welt erklungen und war nur wenige hundert Meter von der ehemaligen Grenze am Brandenburger Tor entfernt. Bernstein hatte für diesen besonderen Anlass Musiker aus West-, und Ost-Deutschland, sowie der vier Besatzungsmächte Amerika (New York Philharmonic Orchestra), Russland (Kirow Theatre Orchestra aus Leningrad), Frankreich (Orchestre de Paris) und Großbritannien (London Symphony Orchestra) gemeinsam auftreten lassen.[20]

Für die Feierlichkeiten anlässlich des Falls der Berliner Mauer hat Bernstein im vierten Satz Freiheit statt Freude singen lassen. Damit wurde aus der Ode an die Freude eine Ode an die Freiheit. Bernsteins Kommentar dazu war „Ich bin sicher, Beethoven würde uns zustimmen“.[21] Das Konzert wurde in über 20 Ländern im Fernsehen übertragen und Humphrey Burton (CBS) kommentierte, dass die ganze Welt die Euphorie Berlins beobachtete und Bernstein als amerikanischer Jude das Herz der Feierlichkeiten darstelle.[22] Bernstein selbst kommentierte, dass er an diesem Abend einen historischen Moment erlebe, der unvergleichlich mit anderen seines langen, langen Lebens sei.[20]

Schon sichtlich angeschlagen dirigierte Bernstein in seiner letzten Produktion am 19. August 1990 das Boston Symphony Orchestra in Tanglewood. Diese Aufnahme der Four Sea Interludes von Benjamin Britten und der 7. Sinfonie in A-Dur von Beethoven wird als sein Final Concert bezeichnet.

Zeitlebens bestand eine freundschaftliche Rivalität zu Herbert von Karajan, so leitete Bernstein auch im Herbst 1989 die Gedenkstunde für Herbert von Karajan im Wiener Musikverein.

Bernstein war für das Dirigat des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker 1992 vorgesehen, doch am 14. Oktober 1990 starb er 72-jährig an akutem Herzversagen in Folge eines Emphysems und einer Krebserkrankung.[23] Sein Grab befindet sich auf dem Green-Wood Cemetery in Brooklyn, New York.

Persönliches

Bernstein heiratete am 9. September 1951 die aus Chile stammende Schauspielerin Felicia Montealegre, sie hatten drei Kinder: Jamie Anne Maria (1952), Alexander Serge Leonard (1955) und Nina Maria Felicia (1962).[24] Obwohl er ein liebevoller Vater war, war Bernstein in der Musikwelt für seine Promiskuität berüchtigt. Das Paar trennte sich Mitte der 1970er Jahre, als seiner Frau bekannt wurde, dass er homosexuelle Beziehungen hatte. Nach der Trennung lebte Bernstein mit Tom Cothran zusammen. Als bei seiner Frau Lungenkrebs diagnostiziert wurde, kehrte er noch einmal bis zu ihrem Tod im Juni 1978 zu ihr zurück.[25]

Auf einer Geburtstagsfeier Aaron Coplands im Jahr 1979 erklärte Bernstein ihn in seiner öffentlichen Grußansprache zu „meinem ersten Freund in New York, meinem Meister, meinem Vorbild, meinem Weisen, meinem Therapeuten, meinem Führer, meinem Berater, meinem älteren Bruder, meinem geliebten Freund.“ Copland war bisexuell.[26]

Freundschaftlich verbunden war „Lenny Bernstein“ unter anderem mit Helmut und Loki Schmidt.[27]

Preise und Ehrungen (Auswahl)

Werke

Leonard Bernstein auf der Orchesterprobe

Orchesterwerke

  • Sinfonien
  • Chichester Psalms (1965) (mit Soli und Chor)
  • Fancy Free
  • Dybbuk, Suite für Orchester
  • Slava: Eine politische Overture
  • Serenade über Platons Symposium
  • Divertimento for Orchestra (Auftragswerk für das Boston Symphony Orchestra, 1980)
  • Halil (Nocturne für Soloflöte, Streichorchester und Schlagwerk)
  • Prelude, Fugue and Riffs für Soloklarinette und Jazzensemble (1949)

Bühnenwerke

Musicals

Kammermusik

  • Klaviertrio (1937)
  • Klarinettensonate (1941/1942)
  • Brass music (1959)

Klaviermusik

  • Sonate (1938)
  • Touches – Chorale, Eight Variations and Coda (1983)
  • mehrere Miniaturen genannt Anniversaries

Filmmusik

Andere Werke

  • Mass
  • Lieder: Peter Pan
  • Lied in: The Madwoman of Central Park West
  • Liederzyklus: I Hate Music
  • Liederzyklus: La bonne cuisine (gesungene Kochrezepte)
  • Elegy for Mippy II für Soloposaune
  • Songfest

Bücher

  • The Joy of Music (dt. Freude an der Musik)
  • Young People's Concerts Deutsche Ausgabe: Konzert für junge Leute. Die Welt der Musik in 15 Kapiteln Omnibus, München 2007, ISBN 978-3-570-21827-3.
  • The Infinite Variety of Music, 1967, 5 Fernsehmanuskripte, 4 Symphonie-Analysen (dt. 1975 Von der unendlichen Vielfalt der Musik)
  • The Unanswered Question, 1976, 6 Harvard-Vorlesungen, (dt. 1982 Musik – die offene Frage)
  • Findings, 1982, 42 kürzere Texte 1935–73 (dt. 1990 Erkenntnisse)

Literatur

  • Enrico Castiglione: Ein Leben für die Musik. Gespräche mit Leonard Bernstein. Henschel Verlag, Berlin (1993) ISBN 978-3-89487-182-6.
  • Humphrey Burton: Leonard Bernstein. Knaus, München 1994, ISBN 3-8135-0217-1.
  • Peter Gradenwitz: Leonard Bernstein: 1918–1990; unendliche Vielfalt eines Musikers. Atlantis, Zürich 1995, ISBN 3-254-00174-5.
  • Alexander Niemeyer: Musik und Gedächtnis bei Ernest Bloch und Leonard Bernstein: Kultursemiotische und unterrichtsdidaktische Studien zum erinnerungskulturellen Potential von Musik, Paderborn, Univ. Diss., 2014, S. 391–663, urn:nbn:de:hbz:466:2-17132.
  • Joan Peyser: Leonard Bernstein: die Biographie eines Musikgenies. Heyne, München 1991, ISBN 3-453-04626-9.
  • Meryle Secrest: Leonard Bernstein. A Life. Knopf, New York 1994, ISBN 0-679-40731-6.
  • Thomas R. Seiler: Leonard Bernstein. Die letzten zehn Jahre. Ein fotografisches Portrait. : Edition Stemmle, Zürich 2000, ISBN 978-3-908161-97-4.
  • Barry Seldes: Leonard Bernstein : the political life of an American musician Berkeley, Calif. [u. a.] : Univ. of California Press, 2009, ISBN 978-0-520-25764-1.
  • Jonathan Cott: Dinner with Lenny. The Last Long Interview with Leonard Bernstein. Deutsche Übersetzung von Susanne Röckel. Titel: Leonard Bernstein. Kein Tag ohne Musik. C. Bertelsmann, München 2012, ISBN 978-3-570-58037-0.
  • Sven Oliver Müller: Leonard Bernstein. Der Charismatiker. Reclam, Ditzingen 2018, ISBN 9783150110959.

Film-Dokumentation

  • Leonard Bernstein Conducts West Side Story / Alternativtitel: The Making of „West Side Story“ (BBC, Unitel 1985) – Fast 90-minütige Film-Dokumentation über Leonard Bernsteins erste eigene Tonträger-Einspielung von West Side Story. Mit Kiri Te Kanawa als Maria, José Carreras als Tony und Tatiana Troyanos als Anita.
  Commons: Leonard Bernstein  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Letter from Leonard Bernstein to Helen Coates, 1948. In: The Library of Congress. (loc.gov [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  2. Bayerischer Rundfunk: Was heute geschah – 9. Mai 1948: Bernstein gibt sein erstes Konzert in Deutschland | BR-Klassik. 10. Mai 2016 (br-klassik.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  3. „On the Town“ auf der Bernstein-Webseite
  4. Verfilmung 1961
  5. Leonard Bernstein: Wonderful Town: Overture – Conductor: Daniel Parkinson – auf you tube
  6. New York Philharmonic | Search Results. Abgerufen am 1. Februar 2018.
  7. New York Philharmonic Leon Levy Digital Archives: New York Philharmonic Program (ID: 2730), 1959 Oct 01. Juni 1959, abgerufen am 1. Februar 2018 (englisch).
  8. Bernstein – 1600 Pennsylvania Ave. – Overture – auf you tube
  9. Take Care of This House – Bernstein – Manchester Choral Society – auf you tube
  10. A Bernstein Musical Revived — in Part By KATE TAYLOR The New York Sun, March 11, 2008
  11. Anthony Tommasini: A Family’s Misery, a Composer’s Moment. In: The New York Times, 28. Oktober 2010 (englisch).
  12. Bernstein – Chichester Psalms – Adonai ro-i Symphony Orchestra – auf you tube
  13. Bernsteins „Mass“ beim OsterKlang. In: ORF, 14. April 2011.
  14. Leonard Bernstein: Hall of Fame Tribute. In: Television Academy. (emmys.com [abgerufen am 8. Februar 2018]).
  15. Jack Gottlieb: Leonard Bernstein: August 25, 1918-October 14, 1990 : a complete catalog of his works : celebrating his 80th birthday year, 1998-99. [3rd ed.]. Leonard Bernstein Music Pub. Co., [New York] 1998, ISBN 0-913932-82-5, S. 15.
  16. Das Festival in Schleswig-Holstein – Schleswig-Holstein Musik Festival. Abgerufen am 1. Februar 2018.
  17. Über die Orchesterakademie – Schleswig-Holstein Musik Festival. Abgerufen am 1. Februar 2018.
  18. Humphrey Burton: Leonard Bernstein. 1st ed. Doubleday, New York 1994, ISBN 0-385-42345-4, S. 462.
  19. Works | Works | Leonard Bernstein. Abgerufen am 8. Februar 2018 (englisch).
  20. 1 2 Upheaval in the East: Berlin; Near the Wall, Bernstein Leads an Ode to Freedom. In: The New York Times. 26. Dezember 1989 (nytimes.com [abgerufen am 8. Februar 2018]).
  21. Miquel Cabruja: Auf immer mit der Geschichte verbunden. In: klassik.com, 13. April 2010.
  22. Leonard Bernstein’s ‘Ode to Freedom’. In: WQXR. (wqxr.org [abgerufen am 8. Februar 2018]).
  23. Humphrey Burton: Leonard Bernstein. Knaus, München 1994, S. 696.
  24. Familienphotos
  25. Leonard Bernstein: A Divided Life By Jesse Monteagudo
  26. Bernstein Biografie bei Boosey & Hawkes
  27. Helmut Schmidt: Zum 70. Geburtstag von Leonhard Bernstein am 25. August 1988. In: Gitarre & Laute, Band 10, Heft 6, 1988, S. 35 f.
  28. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  29. Brahms-Preis auf der Homepage der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein