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vom 16.09.2017, aktuelle Version,

Liste der Europaschutzgebiete in Vorarlberg

In Vorarlberg gibt es 23 Natura-2000-Gebiete (Europaschutzgebiete) mit einer gesamten Fläche von etwa 210 km². Die Natura-2000-Gebiete machen etwa 8 % der Landesfläche von Vorarlberg aus.

Die Natura-2000-Gebiete im Vorarlberger Naturschutzrecht

Durch die zwei Europäischen Naturschutzrichtlinien, die Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) und die Richtlinie über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Vogelschutzrichtlinie, 79/409/EWG), ist Österreich verpflichtet, Gebiete, die für den gemeinschaftliche Umweltschutz der Europäischen Union von Interesse sind, zu melden. Diese gelten dann als „vorgeschlagen“ (proposed Site of Community Importance … pSCI), und werden dann seitens der EU bestätigt, in eine gemeinsame Liste eingetragen und in das Natura-2000-Netzwerk integriert (als Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung nach der Habitat-Richtlinie … SCI/SAC und als Besondere Schutzgebiete nach der Vogelschutzrichtlinie … SPA – letztere brauchen keine ausdrückliche Bestätigung). Die Mitgliedstaaten hatten bis Juni 1995 alle Gebiete, die von gemeinsamem europäischem Interesse sein könnten, an die Europäische Kommission zu melden, das erfolgte anfangs durch die Länder direkt, 2003 erstellte Österreich eine gemeinsame Nationale Liste,[1] und mit 2004 trat die erste Liste der Gebiete gemeinschaftlicher Bedeutung in Kraft, und auch die Vogelschutzgebiete wurden in das Natura-2000-Netzwerk integriert. Eine gemeinsame Liste der FFH-Gebiete für den alpinen Raum (Alpenkonventionsgebiet) wurde am 25. Jänner 2004 beschlossen. Seither werden von den Landesregierungen einzelne Gebiete nachgenannt, wo noch Schutzbedarf besteht.[2] So sind noch einige Important Bird Areas des BirdLife International ohne nationalen/gemeinschaftsrechtlichen Schutz, die Gemeinschaftsliste mehrfach aktualisiert.[Q 1] Es besteht eine regelmäßige Berichtspflicht, und die Verpflichtung zur Überwachung (Monitoring) der Schutz- und Entwicklungsziele der Räume.

Es obliegt anschließend den Mitgliedstaaten, geeignete Schutzinstrumente auszuwählen. In Österreich, wo Naturschutz auf Landesebene geregelt, ist, sind das durchwegs eine der landesrechtlichen Schutzkategorien. In Vorarlberg werden die Natura-2000-Gebiete unter der Bezeichnung Europaschutzgebiet landesrechtlich als allgemeines Schutzgebiet nach § 26 Absatz 4 Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung[Q 2] erklärt:

„Gebiete, die zur Bewahrung, Entwicklung oder Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der in ihnen vorkommenden Lebensräume des Anhangs I oder der Tier- und Pflanzenarten des Anhangs II der Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 oder der in ihnen vorkommenden Vogelarten des Anhangs I der Richtlinie 79/409/EWG des Rates vom 2. April 1979 geeignet und von gemeinschaftlicher Bedeutung sind, können durch Verordnung der Landesregierung zu Europaschutzgebieten erklärt werden.“

Details sind im 2. Abschnitt Europaschutzgebiete (Natura-2000 Gebiete) §§ 13–15 Naturschutzverordnung[Q 3] geregelt.[3] Weitere relevante Einbindungen finden sich im Gesetz über Betreiberpflichten zum Schutz der Umwelt (LGBl.Nr. 20/2001), dem Gesetz über die Fischerei in den Binnengewässern (Fischereigesetz LGBl.Nr. 47/2000, mit Durchführungsverordnung) und dem Gesetz über die Bodenseefischerei (Bodenseefischereigesetz LGBl.Nr. 1/2002).[4]

Die Vorarlberger Europaschutzgebiete wurden allesamt mit der Naturschutzverordnung i.d.F. 36/2003 erklärt (Anhang: Verzeichnis der Natura-2000-Gebiete), nur das Gebiet Verwall hat eine eigene Verordnung (56/2003), und das Gebiet Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug wurde nach einem EU-Gerichtshof-Urteil mit 60/2007 erweitert.[5]

Liste der Europaschutzgebiete

Legende

  • Kennziffer des Gebiets (Sitecode 97/266/EG 1.2.)[Q 4]
  • Nr. des Gebiets in VOGIS
  • FFH … alle Fauna-Flora-Habitatgebiete (Gebiete gemeinschaftlicher Bedeutung, GGB/SCI); Nummerierung der Naturschutzverordnung (Anhang)[Q 3]
  • VS … alle Vogelschutzgebiete (Besondere Schutzgebiete BSG/SAC); Nummerierung der Naturschutzverordnung (Anhang)[Q 3]
  • Bezeichnung des Gebiets (97/266/EG 1.7.)[Q 4]
  • bRbiogeographische Region (Dok. Hab. 95/10):
    A … alpine biogeographische Region (Alpenraum, in etwa Raum der Alpenkonvention)
  • Bezirk (Gem.)Politische Bezirke und Gemeinden, in denen das Gebiet liegt, oder die Anteil haben[6]
  • Lage … Region und Kartenlink für die Geokoordinaten des Gebietsmittelpunkts (97/266/EG 2.1.)[Q 4]
  • Fl. … Fläche in Hektar (97/266/EG 2.2.)[Q 4]
  • HöheHöhenlage des Gebiets von–bis (sortierbar nach Mittelwert)
  • Typ … Gebietstyp(97/266/EG 1.1.)[Q 4], Lagebeziehung zu anderen Natura-2000-Gebieten(T.)
  • Dat./Qu. … Datum der Meldung, allfällig Bestätigung des Gebiets durch die EK; Rechtsquelle der landesrechtliche Umsetzung: Bekanntmachung und Schutzzielerklärung im Landesgesetzblatt
  • pL/A … Vorhandensein von einem oder mehreren prioritären natürlichen Lebensraumtypen und/oder einer oder mehrerer prioritärer Arten im Sinne von Artikel 1 der Richtlinie 92/43/EWG
  • Anmerkungen und sonstiger Schutz (Sortierbar nach IUCN-Kategorie bzw. nationalem/internationalem und sonstigem Schutz/alleiniger EU-Schutzstellung)

Liste

Kennziffer
Nr. FFH Nr. VS Nr. Bezeichnung bR Bezirk (Gem.) Lage/G. Fl. [ha] Typ (T.) Höhe seit pL /A Anmerkungen
AT3401000 01 08 0 Rohrach[7][8]
(Naturschutzgebiet Rohrach)
A Bregenz (Hohenweiler, Möggers) Leiblachtal; Allgäuer Alpen
Karte
48,19 B 480 – 720   1995 * NSG Rohrach (43/92)
AT3402000 03 07 04 Rheindelta[9][10] A Bregenz (Fußach, Hard, Gaißau, Höchst) RheintalBodensee
Karte
2.065,65 C 400   1995 * NSG Rheindelta (57/92, 972 ha); auch RS (Nr. 275), Teil d. IBA Lauteracher Ried und Rheindelta (AT055, 3.652 ha); grenzt an Schweizer WZVV-R. Alter Rhein: Rheineck (NSG Altenrhein), Nr. 103, 36,38 ha
AT3403000 04 06 0 Mehrerauer Seeufer–Mündung der Bregenzerach[11][12] A Bregenz (Bregenz, Hard) RheintalBodensee
Karte
118,03 B 400   1995 * NSG/EU Mehrerauer Seeufer – Bregenzerachmündung (33/91); LIFE-Natur Projekt 2001–2005
AT3404000 07 0 03 Lauteracher Ried[13][14] A Bregenz (Hard, Lauterach) Rheintal
Karte
579,71 A 400   1995 LSG (63/2007, ehem. GLT 22/66), zahlreiche Teilflächen auch SG Streuewiesen Rheintal–Walgau (61/95); Teil d. IBA Lauteracher Ried und Rheindelta (AT055, 3.652 ha); grenzt an EU Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug (AT3422000)
AT3405000 06 02 0 Bregenzerach­schlucht[15][16] A Bregenz (Alber­schwende, Bregenz, Buch, Doren, Kennelbach, Langen b.B., Wolfurt) Bregenzer­wald / Bodensee; Allgäuer Alpen / Bregw.- Gebirge
Karte
434,02 B 420 – 600   1995 * teilw. (ca. 120 ha)[17] in grenzübergreifendem NPK Nagelfluhkette ( insg. 40.064 ha)
AT3406000 05 09 0 Witmoos[18][19] A Bregenz (Langen b.B.) Rheintal; Allgäuer Alpen
Karte
18,19 B 560 – 570   1995 * liegt in grenzübergreifendem NPK Nagelfluhkette ( insg. 40.064 ha)
AT3407000 08 03 0 Fohramoos[20][21] A Bregenz (Schwarzen­berg), Dornbirn (Dornbirn) Rheintal / Bregenzer­wald; Bregw.- Gebirge
Karte
54,30 B 1135 – 1170   1995 * bis auf Randbereiche auch NSG (27/74), ca. 55 ha
AT3408000 11 01 01 Bangs–Matschels[22][23]
(Bangser Ried–Matschels)
A Feldkirch (Feldkirch) Rheintal
Karte
447,42 C 430 – 444   1995 * 2 Teile: NSG Bangser Ried und Matschels (52/74 resp. 53/74); grenzt an Liechtenst. NSG (1978/32) und Ramsar-Gebiet (Nr. 529) Rugeller Riet
AT3409000 13 05 0 Ludescherberg[24][25] A Bludenz (Ludesch) Walgau; Lechqu.-Geb.
Karte
377,35 B 580 – 800   1995 * enthält öSG Brunnengarten (Ludesch/2003); grenzt an BP Großes Walsertal (AUS05; 33/2000)
AT3410000 12 04 0 Gadental[26][27] A Bludenz (Sonntag) Großes Walsertal; Lechqu.-Geb.
Karte
1.543,77 B 890 – 2573   1995 * enthält kleineres NSG Gadental (40/87, 1.336 ha), vollst. in Kernzone d. BP Großes Walsertal (AUS05; 33/2000)
AT3411000 16 0 02 Bergwälder Klostertal[28][29]
(Klostertaler Bergwälder)
A Bludenz (Bludenz, Dalaas, Innerbraz, Klösterle) Klostertal; Lechqu.-Geb.
Karte
2.143,30 A 580 – 1780   1995 enthält (bis auf ca._ 0,5 ha)[17] SG Bödener Magerwiesen (30/91); ca. 1.500 ha auch IBA Steilhangwälder im Klostertal (AT053, 2.271 ha)
AT3412000 20 0 05 Verwall[30][31] A Bludenz (Gaschurn, Klösterle, St. Gallenkirch, Silbertal) Arlberg / Klostertal / Montafon; Verwall
Karte
12.057,22 F 1300 – 2896   1995 (LGBl. 56/2003, 33/2007)[Q 5] ehem. NSG (47/99); EU Verwall (56/2003)[32] enthält das BSG und das GGB Wiegensee (AT3413200), angrenzend auch GGB Schuttfluren Tafamunt (AT3422000); Vlbg. Teil des IBA Silvretta und Verwall (AT052, insg. 31.878 ha)
AT3413000 23 10 0 Wiegensee[33][34] A Bludenz (Gaschurn) Montafon; Verwall
Karte
64,74 G 1920 – 1980   1995 (LGBl. 56/2003, 33/2007)[Q 5] * Bestandteil des EU (56/2003)[32]/ BSG Verwall (AT3412000)
AT3414000 02 17 0 Leiblach[35][36] A Bregenz (Hörbranz) Leiblachtal / Bodensee; Allgäuer Alpen
Karte
7,62 B 393 – 418   2002 * grenzt an bayer. LSG Bayerisches Bodenseeufer (00388.01 [LI-02], 952,16 ha)
AT3415000 21, 22 15 0 Alpenmanns­treu Gamperdona­tal[37][38] A Bludenz (Nenzing) WalgauBrandnertal; Rätikon
Karte
37,61 B 1500 – 2040   2002 * 2 Teilflächen: 14,10 ha am Otterkirchle; 23,51 ha westl. Teilbereich in PSG Nenzinger Himmel (16/58 )
AT3416000 14, 15 11 0 Spirkenwälder Saminatal[39][40] A Feldkirch (Frastanz) Walgau; Rätikon
Karte
477,57 B 824 – 2191   2002 * 2 Teilflächen: 449,64 ha östl. der Samina ; 27,93 ha westl. der Samina in GLT Drei Schwestern (26/76); grenzt an Liechtenst. WR Garsälli/Zegerberg (2000/230) bzw. IBA Garselli–Zigerberg, Alpengebiet (LI002)
AT3417000 19 14 0 Spirkenwälder Brandnertal[41][42] A Bludenz (Bürserberg) WalgauBrandnertal; Rätikon
Karte
104,74 B 1032 – 1742   2002
AT3418000 18 13 0 Spirkenwald Oberer Tritt[43][44] A Bludenz (Nenzing) Walgau; Rätikon
Karte
11,87 B 1712 – 1836   2002 *
AT3419000 17 12 0 Spirkenwälder Innergamp[45][46] A Bludenz (Nenzing) Walgau; Rätikon
Karte
43,87 B 1496 – 1849   2002 *
AT3420000 26 19 0 Unter-Überlutt[47][48] A Bludenz (Sonntag) Großes Walsertal; Lechqu.-Geb.
Karte
22,85 B 1080 – 1432   2002 in BP Großes Walsertal (AUS05; 33/2000)
AT3421000 09, 10 18 0 Gsieg–Obere Mähder[49][50]
(Gsieg–Obere Mäder)
A Dornbirn (Lustenau) Rheintal
Karte
73,13 B 410 23. Dez. 2004 (LGBl. 72/2004)[Q 6] 2 Teile: Gsieg (29,51 ha); Obere Mähder (43,62 ha); vollst. NSG (23/94); angrenzend an Ob. Mäder auch Teilfl. d. SG Streuewiesen Rheintal–Walgau (61/95)
AT3422000 24 16 0 Schuttfluren Tafamunt[51][52] A Bludenz (Gaschurn) Montafon; Verwall
Karte
68,43 B 1046 – 1802   2007 grenzt an BSG Verwall (AT3412000)
AT3423000 25 20 06 Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug[53][54] A Bregenz (Lauterach, Wolfurt), Dornbirn (Dornbirn, Lustenau) Rheintal
Karte
317,62 C 400 15. Mär. 2007 (LGBl. 12/2007)[Q 7] 3 Teilgebiete; grenzt an BSG (AT3405000) u. LSG (82/97) Lauteracher Ried; enthält Teilfl. d. SG Streuewiesen Rheintal–Walgau (61/95); erg. mit SG Pufferzonen außerhalb des Natura-2000-Gebietes (60/2007, ca. 81 ha)[55][56][57]
gesamt 23 Gebiete gesamte geschützte Fläche(Fl.) 21.117,20 … 8,1 % (19) d. Fläche von Vorarlberg (ca. 260.100 ha)
… ca. 28 % ( 27) d. Gesamtschutzfläche rechtlich (ca. 76.000 ha)(SFl.)
davon 12 mit besonderen Schutzbestimmungen mit ca. 5.59000 … ca.  14 d. Europaschutzgebiets in Vorarlberg
Quelle und Stand: UBA, BMLFUW, Land Vorarlberg, VoGIS/Vorarlbergatlas: Nationale Liste Gesamtmeldung April 2004 (mit erg.); EK, EEA: Liste alpine g.R., 4.  akt. 8.  Feb. 2011 [Q 1]
:Stand dieser Liste: Juni 2011.
(G.) Koordinaten (nur FFH) in 2010/42/EU [Q 1], präziser jew. im NATURA 2000 Data Form
(Fl.) Fläche in 2010/42/EU [Q 1], Data Form oder anderer Quelle (Flächenangaben je nach Maßstab der Aufnahme und/oder Datum der Publikation abweichend)
(SFl.) Gesamtschutzfläche rechtlich: Schutzbestimmungen der Bundes-, Landes- und Gemeindeebene, Europarecht und internationale Abkommen – Überlappung herausgerechnet
(T.) 97/266/EG 1.1. Gebietstyp: [Q 4]
A … Ausgewiesenes BSG ohne Verbindung zu anderem Natura-2000-Gebiet
B … GGB ohne Verbindung zu einem anderen Natura-2000-Gebiet
C … Die Fläche des GGB entspricht dem ausgewiesenen BSG
D … BSG, das ein anderes Natura-2000-Gebiet berührt (in anderem Verwaltungsgebiet, GGB oder BSG)
E … GGB, das ein anderes Natura-2000-Gebiet berührt (in anderem Verwaltungsgebiet, GGB oder BSG)
F … BSG, das ein GGB beinhaltet
G … GGB, das vollständig innerhalb eines BSG liegt
H … BSG, das vollständig in einem GGB liegt
I … GGB, das ein BSG enthält
J … BSG, das sich mit einem GGB teilweise überschneidet
K … GGB, das sich mit einem BSG teilweise überschneidet

Rechtsquellen

  1. 1 2 3 4 2011/62/EU: Beschluss der Kommission vom 10. Januar 2011 zur Verabschiedung einer vierten aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung in der alpinen biogeografischen Region gemäß der Richtlinie 92/43/EWG des Rates (Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2010) 9663), Amtsblatt Nr. L 033 vom 08/02/2011 S. 1–51 (eur-lex).
  2. Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung (GNL), LGBl. Nr. 22/1997, 58/2001, 38/2002, 1/2008 (ris.bka).
  3. 1 2 3 Verordnung der Landesregierung zur Durchführung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung (Naturschutzverordnung) LGBl. Nr. 8/1998, 8/2001, 60/2001, 36/2003, 12/2007, 76/2009 (ris.bka).
  4. 1 2 3 4 5 6 97/266/EG: Entscheidung der Kommission vom 18. Dezember 1996 über das Formular für die Übermittlung von Informationen zu den im Rahmen von NATURA 2000 vorgeschlagenen Gebieten. Amtsblatt Nr. L 107 vom 24/04/1997 S. 1–156 (eur-lex)
  5. 1 2 Verordnung der Landesregierung über das Europaschutzgebiet (Natura 2000 Gebiet) „Verwall“ LGBl.Nr. 56/2003, 33/2007 (ris.bka). Kurztitel: Natura-2000-Gebiet „Verwall“
  6. Verordnung der Landesregierung über eine Änderung der Verordnung über das Naturschutzgebiet „Gsieg – Obere Mähder“ in Lustenau im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich
  7. Verordnung der Landesregierung über eine Änderung der Naturschutzverordnung im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich

Literatur

  • Peter Aubrecht, Karl Christian Petz: Naturschutzfachliche bedeutende Gebiete in Österreich. Eine Übersicht. (M-134). In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Monographien. Band 134. Wien 2002, ISBN 3-85457-571-8, 2.2.8 Vogelschutzrichtlinie; 2.2.9 Fauna-Flora-Habitat Richtlinie; 3.8 Vorarlberg, S. 25; 88–9 (Abstract [abgerufen am 25. August 2009]).
  • Mario F. Broggi, Rudolf Staub, Flavio V. Ruffini: Grossflächige Schutzgebiete im Alpenraum: Daten, Fakten, Hintergründe. Blackwell Wissenschafts-Verlag, 1999, ISBN 978-3-8263-3215-9.
  • K. Farasin: Tirol, Vorarlberg. In: Umweltbundesamt (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete Österreichs. (M-038). Band 3 (= Monographien 38C). Wien 1993, ISBN 3-85457-091-0.
  • Maria Tiefenbach, Gerlinde Larndorfer, Erich Weigand: Naturschutz in Österreich. (M-091). In: Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie (Hrsg.): Monographien. Band 91. Wien 1998, ISBN 3-85457-393-6, 5.1 Naturschutzrichtlinien der Europäischen Union; Anhang 8: Natura-2000-Gebiete Österreichs (SAC) – Vorschläge, S. 70; 131–134 (pdf, umweltbundesamt.at [abgerufen am 25. August 2009]).
  Commons: Natura-2000-Gebiete in Vorarlberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Werner Lazowski, Ulrich Schwarz, Franz Essl, Martin Götzl (Berarb.): Entwicklung von Kriterien als Entscheidungshilfe für die Nennung der WRRL-relevanten Natura-2000-Gebiete und wasserabhängigen Landökosysteme und Feuchtgebiete. Hrsg.: Umweltbundesamt, Lebensministerium. Wien Februar 2004 (Entwicklung von Kriterien als Entscheidungshilfe für die Nennung der WRRL-relevanten Natura-2000-Gebiete und wasserabhängigen Landökosysteme und Feuchtgebiete [PDF] zur Wasserrahmenrichtlinie (RL 2000/60/EG)).
  2. Obwohl in Österreich schon über 20 % der Landesfläche unter Schutz stehen, ist die Europäische Kommission „nach Prüfung aller von Österreich vorgeschlagenen Gebiete der Meinung, es müssen noch weitere Gebiete zur Abdeckung aller Lebensräume und Arten sowohl in der alpinen Region, als auch in der kontinentalen Region, vorgeschlagen werden.“ (Zit. n. Abs. Weiterer Handlungsbedarf Natura 2000 Österreich. Tiroler Landesregierung, abgerufen am 16. Juni 2010.)
  3. Weblink Natura 2000. vorarlberg.at
  4. Roland Kautz: Natura 2000 und Eigentum. Evaluierung eines naturschutzpolitischen Instruments vor dem Hintergrund des Spannungsverhältnisses zwischen Naturschutzanliegen und Eingriffen in das Eigentumsrecht. In: Universität für Bodenkultur Wien (Hrsg.): Schriftenreihe des Instituts für Sozioökonomik der Forst- und Holzwirtschaft. Band 47. Eigenverlag, 2002, ISSN 1016-7323, 4.3 Natura 2000 in Österreich Übersicht 7: Implementierung von Natura 2000 in landesgesetzlichen Vorschriften, S. 65.
  5. ursp. BSG Lauteracher Ried, nach Urteil (Rechtssache C-209/04 im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben Bundesschnellstraße S18) des EuGH 2006 (CELEX:62004J0209:DE:NOT) erweitert
  6. nach 97/266/EG 2.2. Administrativer Code der Region wird der NUTS-2-Code (Bundesländer) angegeben
  7. FFH-Gebiet Rohrach. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  8. SITENAME Naturschutzgebiet Rohrach. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  9. Natura-2000-Gebiet Rheindelta. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  10. SITENAME Rheindelta. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  11. FFH-Gebiet Mehrerauer Seeufer–Mündung der Bregenzerach. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  12. SITENAME Mehrerauer Seeufer – Mündung der Bregenzerach. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  13. Vogelschutzgebiet Lauteracher Ried. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  14. SITENAME Lauteracher Ried. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1997, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  15. FFH-Gebiet Bregenzerachschlucht. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  16. SITENAME Bregenzerachschlucht. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  17. 1 2 Fläche nach Messtool Fläche zur Grenzlinie, VOGIS
  18. FFH-Gebiet Witmoos. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  19. SITENAME Witmoos. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  20. FFH-Gebiet Fohramoos. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  21. SITENAME Fohramoos. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  22. Natura-2000-Gebiet Bangs–Matschels. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  23. SITENAME Bangs – Matschels. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Juni 1997, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  24. FFH-Gebiet Ludescherberg. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  25. SITENAME Ludescherberg. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  26. FFH-Gebiet Gadental. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  27. SITENAME Gadental. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  28. Vogelschutzgebiet Bergwälder Klostertal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  29. SITENAME Bergwälder Klostertal. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  30. Vogelschutzgebiet Verwall. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  31. SITENAME Verwall. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  32. 1 2 „Das Natura-2000-Gebiet ‚Verwall‘ setzt sich zusammen aus dem Vogelschutzgebiet ‚Verwall‘ und dem darin gelegenen FFH-Schutzgebiet ‚Wiegensee‘.“  1 Schutzgebiet LGBl. 56/2003 i.d.F. 33/2007); VOGIS gibt das Natura-2000-Gebiet Verwall ohne das Gebiet Wiegensee
  33. FFH-Gebiet Wiegensee. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  34. SITENAME Wiegensee. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Mai 1995, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  35. FFH-Gebiet Leiblach. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  36. SITENAME Leiblach. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  37. FFH-Gebiet Alpenmannstreu Gamperdonatal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  38. SITENAME Alpenmannstreu Gamperdonatal. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  39. FFH-Gebiet Spirkenwälder Saminatal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  40. SITENAME Spirkenwälder Saminatal. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  41. FFH-Gebiet Spirkenwälder Brandnertal. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  42. SITENAME Spirkenwälder Brandnertal. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  43. FFH-Gebiet Spirkenwald Oberer Tritt. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  44. SITENAME Spirkenwald Oberer Tritt. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  45. FFH-Gebiet Spirkenwälder Innergamp. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  46. SITENAME Spirkenwälder Innergamp. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  47. FFH-Gebiet Unter-Überlutt. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  48. SITENAME Unter-Überlutt. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Februar 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  49. FFH-Gebiet Gsieg–Obere Mähder. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  50. SITENAME Gsieg – Obere Mähder. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. Juni 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  51. FFH-Gebiet Schuttfluren Tafamunt. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  52. SITENAME Schuttfluren Tafamunt. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. September 2002, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  53. Natura-2000-Gebiet Soren, Gleggen–Köblern, Schweizer Ried und Birken–Schwarzes Zeug. In: vorarlberg.at · Natur- und Umweltschutz · Natura 2000. Land Vorarlberg, abgerufen am 6. Juni 2011.
  54. SITENAME Soren, Gleggen-Köblern, Schweizer Ried und Birken-Schwarzes Zeug. In: Natura 2000 – Standard Data Form. European Environment Agency, 1. November 2006, abgerufen am 6. Juni 2011 (englisch).
  55. Patrizia Hagspiel (Gesamtbearb.), Josef Scherer, Peter Singer (Mitarb.): Dornbirn: Birken – Schwarzes Zeug. Bericht UI-4-06/2008. In: Amt der Vorarlberger Landesregierung (Hrsg.): Feuchtbiotope – Ergebnisse von biologischen, pedologischen und chemisch-physikalischen Untersuchungen. Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit des Landes Vorarlberg, Bregenz Mai 2008 (pdf; GIS, vorarlberg.at/feuchtbiotope).
  56. Soren-Gleggen. BirdLife Vorarlberg
  57. Verordnung der Landesregierung über Pufferzonen zum Schutz von Gebietsteilen außerhalb des Natura 2000 Gebietes „Soren, Gleggen – Köblern, Schweizer Ried und Birken – Schwarzes Zeug“ LGBl. Nr. 60/2007, 41/2013 (ris.bka). (Diese Verordnung dient der Umsetzung der Richtlinien 79/409/EWG und 92/43/EWG)