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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hainfeld (Niederösterreich)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hainfeld enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hainfeld im niederösterreichischen Bezirk Lilienfeld.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Friedhofskreuz
ObjektID: 24184

Standort
KG: Gölsen
Datiert mit 1903.

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Torbau
ObjektID: 24185

Standort
KG: Gölsen
Pfeilerportal mit Schmiedeeisentor.

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Aufbahrungshalle
ObjektID: 24186

Standort
KG: Gölsen
Neugotische Aufbahrungshalle mit Maßwerkkreuzblume.
Datei hochladen Städtisches Freibad
ObjektID: 24150
Badpromenade 27
Standort
KG: Hainfeld
Um 1930 errichtet, gerundeter Trakt zur Badpromenade mit Bandgesimsen, Sonnenterrasse mit attikaartiger Brüstung.

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas und ehem. Friedhof
ObjektID: 24155
Feldgasse 36
Standort
KG: Hainfeld
Vermutlich über älterem Vorgängerbau errichteter gotischer zweischiffiger Bau mit Anbauten. Chor mit 5/8-Schluss und südlicher Seitenkapelle sowie wuchtiger Westturm. Um 1120 Gründung einer Eigenkirche der steirischen Ottokare, 1161 urkundlich an das Stift Göttweig.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 24177
Feldgasse 36
Standort
KG: Hainfeld
Im Kern 16. Jahrhundert und Barock ausgebaut. In den Jahren 1977 bis 1979 zu einer U-förmiger Anlage erweitert.
Datei hochladen Aufbahrungshalle
ObjektID: 24159
Friedhofgasse 3
Standort
KG: Hainfeld
Datei hochladen Rathaus
ObjektID: 24152
Hauptstraße 5
Standort
KG: Hainfeld
1906 in späthistorischen und Heimatstilformen errichtet.
Datei hochladen Amtsgebäude
ObjektID: 24189
Wiener Straße 16
Standort
KG: Hainfeld
Ein zweigeschoßiger Bau mit Mittelrisalit und historistischem Putzdekor, der um 1870/80 errichtet wurde.
Datei hochladen Brauhaus
ObjektID: 24146
Wiener Straße 8
Standort
KG: Hainfeld
Eine zweigeschoßige Anlage mit einer Kernsubstanz aus dem 16./17. Jahrhundert. Eine erste Braugerechtigkeit findet sich seit 1752, das erste Bier wurde fünf Jahre später gebraut. 1808 erwarb Karolus Johannes Riedmüller die Brauerei, seine Brüder kauften sich in den Brauereien Wieselburg und Waidhofen an der Ybbs ein. Nach der verabschiedung des Hainfelder Programmes, bei der auch Hainfelder Bier gereicht wurde, erreichte das Bier überregionale Beliebtheit. 1945 war die Brauerei zerstört, der Betrieb konnte erst 1951 wieder aufgenommen werden.[2]
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 24149

Standort
KG: Hainfeld
Sockel bezeichnet 1763, bei der Brücke in der Wiener Straße.
Datei hochladen Grabdenkmal Girtschall
ObjektID: 24179

Standort
KG: Hainfeld
Statue des Unternehmers und Besitzers des Auwerks in Gölsen aus dem Jahr 1909.
Datei hochladen Mausoleum Hartmann
ObjektID: 24180

Standort
KG: Hainfeld
Um 1895 errichtet, neogotische Grabkapelle mit 5/8-Schluss, Strebepfeilern und spitzbogigen Maßwerkfenstern.
Datei hochladen Eisenbetonfachwerkbrücke über die Gölsen
ObjektID: 80794

Standort
KG: Ob der Kirche
Betonfachwerkbrücke mit Brüstungspfeilern, die anlässlich der Flussregulierung mit der Wehranlage in den 1920er Jahren errichtet wurde.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: A–L. Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-364-X.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hainfeld  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Gerhard Stadler, 2006: Das industrielle Erbe Niederösterreichs, Kapitel Hainfeld, Brauerei, ISBN 3-205-77460-4, S. 299–300.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.