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vom 14.08.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klagenfurt am Wörthersee-St. Martin bei Klagenfurt

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Klagenfurt am Wörthersee-St. Martin bei Klagenfurt enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Katastralgemeinde St. Martin bei Klagenfurt der Gemeinde Klagenfurt am Wörthersee.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 119759
Dr.-Primus-Lessiak-Weg 5
Standort
KG: St. Martin bei Klagenfurt
Der im 19. Jahrhundert errichtete Pfarrhof steht am östlichen Fuß des Kirchenhügels.[2]

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Kath. Pfarrkirche St. Martin und ehem. Friedhof
ObjektID: 62226
Martinsteig 6
Standort
KG: St. Martin bei Klagenfurt
Die im Kern frühgotische Kirche wurde um einen spätgotischen Chor, die Sakristei, eine barocke Kapelle und einen Vorhallenturm mit hohem barocken Zwiebelturm erweitert. In Chor und Langhaus befindet sich ein Rautensternrippengewölbe. Bei der Renovierung 1960 wurde der aus dem 17. Jahrhundert stammende Hochaltar aus der Kirche St. Willibald am Krappfeld hierher übertragen.[2]

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Schloss Zigguln
ObjektID: 34502
Schloßweg 28
Standort
KG: St. Martin bei Klagenfurt
Ein Stöckl aus dem 16. Jahrhundert (heute im Südostflügel der Anlage) wurde im 17. Jahrhundert zu einem zweigeschoßigen Vierkanter mit Innenhof um- und ausgebaut. Die Fassaden wurden im 19. Jahrhundert neu gestaltet. An der Südostfront befindet sich eine bemerkenswerte gusseiserne Loggienkonstruktion.[3]
Hauptartikel: Schloss Zigguln
Datei hochladen Wohnhaus, ehem. Vereinsgebäude d. Klagenfurter Eislaufvereins Wörthersee
ObjektID: 81094
Schmalzberglweg 13
Standort
KG: St. Martin bei Klagenfurt

Anmerkung: Datenfehler. Das Objekt wird vom Bundesdenkmal in der KG St. Martin bei Klagenfurt geführt; tatsächlich befindet es sich jedoch in der KG Klagenfurt.


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Kath. Filialkirche hll. Primus und Felician
ObjektID: 68048
St.-Primus-Weg
Standort
KG: St. Martin bei Klagenfurt
Filialkirche am Steinbruch, im Waldgebiet des Kreuzbergls. Urkundlich erst 1616. Auf Grund des Patroziniums möglicherweise Gründung von Maria Wörth; auch engere Verbindung mit dem Geschlecht der Hallegger (Wappen). Innenrestaurierung 1965, 1994 Innenfärbelung, Freilegung und Teilrekonstruktion der spätgotischen Architekturpolychromie. Kleiner, einschiffiger gotischer Bau, 2. Hälfte 15. Jahrhundert (?), mit steilem Satteldach und Dachreiter mit Spitzhelm in Steinplattleindeckung. Mehrere Mauerlöcher an der westseitigen Giebelfront lassen auf eine ehemalige hohe hölzerne Vorlaube schließen. Gotischer Chor mit 5/8-Schluss und kleiner südseitiger Sakristeianbau. An Chor und Langhaus spitzbogige gotische Maßwerkfenster. Gotisches spitzbogiges, reich profiliertes West-Portal mit eisenbeschlagener Tür. Das Schiff flach gedeckt, frühbarocke Kassettendecke. Spitzbogiger Triumphbogen. Kreuzrippengewölbe im Chor. Im Chor, an der Nordostschräge, ein 1965 aufgedecktes Wandgemälde Kreuzigung und Weihekreuze Mitte 15. Jahrhundert.[4]

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Lendkanal und Steinerne Brücke
ObjektID: 72401

Standort
KG: St. Martin bei Klagenfurt
Der Lendkanal ist eine vier Kilometer lange künstliche Wasserstraße, die vom Wörthersee bis ins Zentrum von Klagenfurt führt. Er wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Wasserzufuhr für den Stadtgraben und als Transportweg für Bau- und Heizmaterial angelegt. Heute dient der Lendkanal gemeinsam mit dem angrenzenden Europapark als Naherholungsgebiet. Die steinerne Brücke wurde im 16. Jahrhundert errichtet und 1966 verbreitert.[5]
Hauptartikel: Lendkanal

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Klagenfurt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. 1 2 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 364.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 399.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 365.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 402f.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.