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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Alm am Steinernen Meer

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Maria Alm am Steinernen Meer enthält die 9 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Maria Alm am Steinernen Meer.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Kath. Pfarrkirche hl. Maria und Friedhof
ObjektID: 61246
Am Kirchplatz 1
Standort
KG: Alm
Das Alter der Kirche ist nicht genau festzulegen. Tatsache ist, dass sie mit Sicherheit bereits unter Erzbischof Pilgrim II. existiert haben muss, da diese sie in seinem Lehensbuch 1374 erwähnt. 1429 wurde der Kirche von Papst Martin V. ein eigenhändig geschriebener Ablassbrief ausgestellt.

Das Hauptschiff der heutigen Kirche wurde um 1500 neu gebaut und 1508 von Bischof Berthold Pürstinger geweiht. Aus dieser Zeit stammt auch der schlanke, an der Westseite stehende Kirchturm. Er ist mit 83 Metern der höchste im Land Salzburg (die Domtürme zu Salzburg haben nur 82 m). Die Glockenstube zeigt die Jahreszahl 1518.[2]


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Gasthaus, Almerwirt
ObjektID: 35232
Dorf 23
Standort
KG: Alm
Der Almerwirt besitzt ein Kielbogen-Portal aus 1530 mit ausgeschnittenen, bemalten Pfetten. Die Fenster haben Stuckumrahmungen in Rokoko und über dem Eingang ein Fresko der Almer Muttergottes.[2]

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Pfarrhof
ObjektID: 60323
Pfarrhofweg 1
Standort
KG: Alm
Ursprünglich (um 1540) war das spätere Mesnerhaus das Pfarrhaus. Erst um 1740 wurde der jetzige Pfarrhof in seine heutige Form als zweistöckiges Haus gebracht. Wegen der Wallfahrer waren immer wieder auch fremde Priester unterzubringen, weshalb das Haus so großzügig ausfiel. In ihm wird eine kostbare Bibliothek mit Werken aus dem 16. Jahrhundert, mit Holzschnitten und Kupferstichen, aufbewahrt.

1955 wurde der Pfarrhof neuzeitlichen Anforderungen angepasst.[2]


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Mesnerhaus
ObjektID: 60324
Pfarrhofweg 2
Standort
KG: Alm
Das jetzige Mesnerhaus war ursprünglich - bis etwa 1540 - der Pfarrhof. Erst mit der Neuerrichtung des Pfarrhauses wurde das Vikarhaus zum Mesnerhaus, was es auch heute noch ist.[2]

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Gastegkapelle
ObjektID: 61247

Standort
KG: Alm
Die Gastegkapelle steht an der alten Straße nach Saalfelden auf einer kleinen Anhöhe. Sie hat einen achteckigen Grundriss. Bereits 1546 soll hier eine Kapelle bestanden haben. Sie ist über einer Quelle - dem Augenbründl - errichtet. Der Legende zufolge ist hier die Gottesmutter einer blinden Frau erschienen und hat sie auf die Quelle aufmerksam gemacht. Die Frau ist durch Waschen wieder sehend geworden.[2]

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Karner, Palästinakapelle
ObjektID: 67592

Standort
KG: Alm
Westlich der Kirche an der Friedhofsmauer steht die Palästinakapelle. Sie wurde 1872 von einem gewissen Johann Ebner zur Erinnerung an seine Heilig-Land-Reise von 1856 erbaut, um die vielen Andenken, die er aus dem Heiligen Land und aus Rom mitgebracht hatte, würdig aufstellen zu können.

Die Kapelle ist aus Granit und Schiefer errichtet, trägt ein Türmchen aus Tuffsteinen und an der Front eine barocke Darstellung der Auferstehung.[2]


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Friedhofskapelle
ObjektID: 76072

Standort
KG: Alm
Die kleine Friedhofskapelle stand ursprünglich an der Friedhofsmauer. Durch die in den letzten Jahren (um 2005) erfolgte Friedhofserweiterung, steht sie nun ganz zentral auf diesem Gottesacker. Sie wurde im Zuge der Erweiterung restauriert.

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Kath. Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit
ObjektID: 76079
Urslaustraße 27
Standort
KG: Hinterthal
Um etwa 1610 errichtet ein Bauer hier in der hintersten Urslau, auf der Au, eine Kapelle aus Holz. 1678 halfen die Bauern zusammen und errichteten eine etwas größere, gemauerte Kapelle. 1681 erhielt diese die Messlizenz für Werktagsmessen. Man nannte sie Gallikapelle, weil sie dem hl. Gallus geweiht war. Dieser Heilige passte sehr gut für Hinterthal, da damals die Gegend - so wird überliefert - unter einer Bärenplage schwer zu leiden hatte.

Die heutige Kirche ist ein einfacher, rechteckiger Bau und hat auch rechteckige Fenster. Der Turm als Dachreiter trägt eine schön geschwungene Spitze. Den Eingang deckt ein breiter, gemauerter Vorbau, Obsten genannt.[2]


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Pfarrhof
ObjektID: 60477
Urslaustraße 31
Standort
KG: Hinterthal
Der Pfarrhof in Hinterthal ähnelt sehr jenem in Maria Alm. Da die Kirche nur mehr eine Filialkirche von Maria Alm ist, wird das Gebäude auch nicht mehr als Pfarrhof genutzt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Maria Alm am Steinernen Meer  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Salzburg – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Juni 2017.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 Josef Lahnsteiner: Mitterpinzgau – Saalbach, Saalfelden, Lofer. Selbstverlag, Hollersbach 1962.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.