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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schweiggers

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schweiggers enthält die 24 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Schweiggers.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 53980

Standort
KG: Großreichenbach
Die Ortskapelle von Großreichenbach, erbaut 1774, ist ein schlichter Bau mit runder Apsis. Sie trägt einen Dachreiter mit Spitzhelm von 1966/1967. Der Innenraum ist flach gedeckt. Zur Ausstattung zählen eine barocke Dreifaltigkeitsgruppe, ein Gnadenstuhl aus dem späten 17. Jahrhundert sowie ein Rokokoschrein mit einer liegenden Figur des hl. Johannes Nepomuk, von Puttenfiguren flankiert, aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 54505

Standort
KG: Kleinwolfgers
Die Ortskapelle von Kleinwolfgers ist ein schlichter, innen flach gedeckter Bau aus dem frühen 19. Jahrhundert, mit eingezogener Rundapsis und einem Dachreiter mit Pyramidendach. Im Apsisgewölbe ist auf einer Wandmalerei die hl. Dreifaltigkeit dargestellt. Zur Ausstattung zählen eine barocke Madonna auf der Mondsichel aus dem späten 17. Jahrhundert sowie im Altarschrein zwei spätgotische, barock ergänzte Leuchterengel.
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ObjektID: 54833

Standort
KG: Limbach
Die Ortskapelle von Limbach ist ein schlichter Rechteckbau von 1863, mit leicht eingezogener Rundapsis und einem Dachreiter mit Giebelspitzhelm aus dem späten 19. Jahrhundert. Der Innenraum ist durch ein auf Gurtbögen ruhendes Platzlgewölbe gedeckt. Zur Ausstattung zählen eine spätbarocke Figur der hl. Barbara aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, barocke Figuren der hll. Sebastian und Rochus, eine Schmerzensmannbildnis, eine Dreifaltigkeitsgruppe aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, ein Bildnis der Maria mit Kind aus dem späten 17. Jahrhundert sowie ein barocker Holzluster aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 75955

Standort
KG: Limbach
Im Norden des Ortes steht eine in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtete, barocke Sandsteinfigur des hl. Johannes Nepomuk.
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ObjektID: 54891

Standort
KG: Mannshalm
Die Ortskapelle von Mannshalm ist ein 1856 errichteter, nach einem Brand 1897 wiederhergestellter, schlichter Bau mit Rundapsis und einem Dachreiter mit Giebelspitzhelm. Der Innenraum ist platzlgewölbt. Die Kapelle beherbergt eine barocke Pietà aus dem 18. Jahrhundert.
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ObjektID: 55285

Standort
KG: Perndorf
Die Ortskapelle von Perndorf ist ein schlichter Bau aus der Zeit um 1800, mit eingezogener Rundapsis und einem vorgestellten Turm mit Zwiebelhelm und Putzbanddekor. An der Westseite ist ein geschweifter Blendgiebel zu sehen. Das Innere ist flach gedeckt und mit einem Stuckmedaillon ausgestattet. Die Apsiskonche liegt leicht erhöht. Das Altarbild Gnadenstuhl ist ein Werk des späten 17. Jahrhunderts. Die Kapelle beherbergt unter anderem Figuren von Josef Rifesser. Zur weiteren Ausstattung zählen eine Madonnenfigur aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert sowie Bildnisse der hll. Katharina und Magdalena aus der Zeit um 1520/1530. Außerdem hat die Kapelle ein Bildnis Anna selbdritt aus dem späten 17. Jahrhundert in Verwahrung.
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ObjektID: 55570
Sallingstadt 36
Standort
KG: Sallingstadt
Der Pfarrhof von Sallingstadt ist ein 1784 errichteter, zweigeschoßiger, schlichter Bau.
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ObjektID: 55571

Standort
KG: Sallingstadt
Die am südlichen Rand des Angers von Sallingstadt gelegene, von einem Friedhof mit Mauer umgebene Pfarrkirche St. Martin ist eine romanische Ostturmkirche, an einen älteren romanischen Kapellenbau angeschlossen, mit spätgotischen Umbauten aus der Mitte des 15. Jahrhunderts im Inneren. Das schlichte, im späten 13. Jahrhundert erbaute Langhaus hat eine glatte Giebelfront und ist durch barocke Rundbogenfenster von 1685 geöffnet. Im Osten erhebt sich der wuchtige querrechteckige Turm, aus derselben Bauzeit wie das Langhaus, der durch ein Schopfwalmdach gedeckt und durch vier gekuppelte Rundbogenfenster mit Blattkapitellen geöffnet ist. Östlich schließt in gleicher Breite der unter einem Satteldach liegende, rechteckige Chor an, der ursprünglich eine eigenständige Kapelle war und bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde. An dessen Ostseite ist ein vermauertes romanisches Fenster in Trichterlaibung zu sehen, im Norden und Süden barocke Rundbogenfenster. An der Südseite des Turms liegt ein niedriger, durch ein Pultdach gedeckter Sakristeianbau des 15. Jahrhunderts.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 75959

Standort
KG: Sallingstadt
Om Ort steht eine 1724 errichtete Figur des Johannes Nepomuk auf einem Pfeiler der mit einem reliefierten Wappen der Familie von Brockhoff geschmückt ist.
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ObjektID: 75978
Hauptplatz
Standort
KG: Schweiggers
Am Marktplatz von Schweiggers steht ein Pranger mit einer Figur der Justitia, bezeichnet mit 1722.
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ObjektID: 75981
Hauptplatz
Standort
KG: Schweiggers
Der Brunnen des hl. Antonius ist einer von zwei achtseitigen Brunnen am Marktplatz (siehe auch: Brunnen hl. Florian). Die barock nachempfundene Figur des hl. Antonius ist bezeichnet mit „Hermann“ 1968.

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Mariensäule
ObjektID: 75972
Hauptplatz
Standort
KG: Schweiggers
Am Marktplatz steht auf einer hohen Säule auf einem Postament mit würfelförmigem Unterbau eine frühbarocke Madonna, bezeichnet mit 1688.

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 75973
Hauptplatz
Standort
KG: Schweiggers
Schräg gegenüber vom Gemeindeamt steht in Schweiggers ein Obelisk, der laut Inschrift an die Gefallenen der Weltkriege 1914–1918 und 1939–1945 erinnert.[2]

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Brunnen hl. Florian
ObjektID: 75975
Hauptplatz
Standort
KG: Schweiggers
Der Brunnen des hl. Florian ist einer von zwei achtseitigen Brunnen am Marktplatz (siehe auch: Brunnen hl. Antonius). Die barock nachempfundene Figur des hl. Florian ist bezeichnet mit „Hermann“ 1969.
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ObjektID: 55639
Hauptplatz 1
Standort
KG: Schweiggers
Der gegenüber der Kirche gelegene Pfarrhof ist eine zweigeschoßige, hakenförmige Anlage aus dem späten 16. Jahrhundert, die im 18. Jahrhundert umgebaut wurde. Gegen Norden und Osten steht eine Bruchsteinmauer mit vier runden Ecktürmen. Das Erdgeschoß verfügt über eine ehemalige zweischiffige und dreijochige Halle mit Kreuzgratgewölben auf toskanischen Säulen aus dem späten 16. Jahrhundert, die später unterteilt wurde. Im Obergeschoß sind auf einer Wandmalerei aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts exotische Landschaften zu sehen. Ein Eckzimmer ist mit Bandlwerkstuck und einer Wandmalerei aus der Zeit um 1750 geschmückt. Zur weiteren Ausstattung zählt ein Ölbild mit einer Darstellung von Schweiggers aus dem Jahr 1723.

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Kath. Pfarrkirche hl. Ägydius und Friedhof
ObjektID: 55640

Standort
KG: Schweiggers
Die auf einer Anhöhe über der Thaya nordwestlich des Marktplatzes von Schweiggers gelegene, von Friedhof und Mauer umgebene Pfarrkirche hl. Ägydius ist eine spätromanische Ostturmkirche aus der Mitte des 12. Jahrhunderts, die um 1430 durch einen gotischen Chor erweitert und zu einer dreischiffigen Halle umgebaut wurde. Das im Kern romanische Langhaus wird von Eckstrebepfeilern gestützt. Im Westen ist eine schlichte Giebelfront zu sehen, im Norden und Süden barocke Rundbogenfenster. Die 1921 entdeckten romanischen Fenster wurden wieder vermauert. Der wuchtige, ehemals romanische Ostturm wurde im zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts wiedererrichtet und 1886 durch ein neugotisches Glockengeschoß mit Giebelspitzhelm erhöht. An der Stirnseite des gotischen Chors liegt ein barocker Sakristeianbau. Zu beiden Seiten des Turms befindet sich je eine niedrige Vorhalle; die südliche stammt im Kern aus dem 13. Jahrhundert und diente früher möglicherweise als Sakristei.

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Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 75976

Standort
KG: Schweiggers
An der Brücke steht eine am Sockel mit 1774 bezeichnete, von einer Steinbalustrade umgebene Bildsäule des hl. Johannes Nepomuk.
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ObjektID: 55687
Siebenlinden 44
Standort
KG: Siebenlinden
Der westlich der Kirche gelegene Pfarrhof von Siebenlinden ist in zweigeschoßiger Bau mit Walmdach und einer durch Lisenen gegliederten Fassade, der im Jahr 1784 errichtet wurde. Das Erdgeschoß ist kreuzgratgewölbt. Im Obergeschoß sind Flachdecken mit Stuckrahmen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts (?) zu finden.
Datei hochladen Lusthäuschen
ObjektID: 75966
bei Siebenlinden 44
Standort
KG: Siebenlinden
Der achteckige Gartenpavillon beim Pfarrhof wurde im 18. Jahrhundert erbaut.
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ObjektID: 55688

Standort
KG: Siebenlinden
Die im Nordwesten von Siebenlinden an der Berglehne des ehemaligen Burgkegels liegende Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere ist eine einschiffige, ursprünglich gotische Kirche des 15. Jahrhunderts, die 1662 barockisiert wurde und in deren Baukern noch Reste eines romanischen, dann gotisch veränderten Vorgängerbaus erhalten geblieben sind. Das Langhaus und der gotische Chor mit Dreiachtelschluss werden von gotischen Strebepfeilern gestützt. Der Bau verfügt über ein umlaufendes Abschlussgesims und hoch liegende barocke Rundbogenfenster. In der Südwand des Langhauses ist das Gewände eines romanischen Rundbogenfensters des 13. Jahrhunderts zu sehen. Die schlichte Westfassade wird von einem Dachreiter bekrönt und ist durch ein verstäbtes Schulterbogenportal in einem kreuzrippengewölbten Vorbau mit gekehltem Rundbogenportal geöffnet. An der Nordseite des Chors liegt ein barocker Sakristeianbau.
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ObjektID: 55901

Standort
KG: Streitbach
Die Ortskapelle von Streitbach ist ein schlichter, innen flach gedeckter Bau von 1857 mit rundem Schluss, einem Giebelreiter mit Welscher Haube an der Westseite und einer Fassadengliederung durch Putzbänder.
Datei hochladen Ortskapelle Unterwindhag
ObjektID: 56067

Standort
KG: Unterwindhag
Die Ortskapelle von Unterwindhag, errichtet 1779–1784, ist ein schlichter Bau mit Rundschluss und einem Dachreiter über dem Westgiebel. Der Innenraum ist flach gedeckt. Zur Ausstattung zählen eine spätbarocke Maria-Immaculata-Figur aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, eine gotische Figur der hl. Barbara aus der Zeit um 1430, zwei frühbarocke Putten aus dem späten 17. Jahrhundert sowie die barocken Kirchenbänke.
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ObjektID: 56136

Standort
KG: Walterschlag
Die Ortskapelle von Walterschlag ist ein mit 1856 bezeichneter, schlichter Bau mit eingezogenem Rundschluss und Dachreiter. Die Kapelle hat eine Madonnenfigur aus dem frühen 16. Jahrhundert in Verwahrung.
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ObjektID: 56321

Standort
KG: Windhof
Die Ortskapelle von Windhof ist ein mit 1856 bezeichneter, schlichter Bau mit eingezogener Rundapsis und einem Dachreiter mit Zwiebelhelm. Der Innenraum ist flach gedeckt. Der biedermeierliche Altar verfügt über eine Madonnenfigur aus dem zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts. Zur weiteren Ausstattung zählen eine barocke Steinfigur des hl. Johannes Nepomuk sowie zwei Ölbilder aus der ehemaligen Schlosskapelle, eines mit Darstellungen der hl. Margarethe aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und das Zweite mit Abbildung der hl. Barbara aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Schweiggers  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 9. Juni 2017.
  2. Archiv für Schweiggers – Kriegerdenkmal. In: ZCrux – Kleindenkmäler rund um Zwettl im Waldviertel. TZ-COM, 4. Mai 2012, abgerufen am 10. Januar 2013.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.