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vom 25.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sallingberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sallingberg enthält die 11 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sallingberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 53895
Grainbrunn 1
Standort
KG: Großnondorf
Der Pfarrhof von Grainbrunn ist ein eingeschoßiger, breit gelagerter Bau mit Walmdach aus der Zeit um 1800.

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt
ObjektID: 53896

Standort
KG: Großnondorf
Die im Norden von Grainbrunn gelegene Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt ist eine schlichte, barocke Saalkirche, die 1694 bis 1696 von Bartholomäus Hochhaltinger erbaut wurde. Der Westturm wurde 1846 von Leopold Pichler errichtet. An das kurze Langhaus schließt ein niedrigerer und schmälere Chor an, der wahrscheinlich auf den Grundmauern eines gotischen Vorgängerbaus steht. Um den mit „1696 B. H. H.“ bezeichneten Chor verläuft ein geschlossener Umgang mit Pultdach, der ehemalige Speisegang. Der Bau ist mit Schindeln gedeckt. An der Nordseite ist die Sakristei angebaut. Die Kirche hat eine schlichte Fassade mit Rundbogenfenstern. Der vorgebaute Westturm von 1846 verfügt über drei Geschoße, ein lisenengegliedertes Glockengeschoß, rundbogige Schallfenster und einen Zwiebelhelm.

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Bründlkapelle
ObjektID: 75880

Standort
KG: Großnondorf
Die Bründlkapelle ist ein achteckiger Zentralbau von Bartholomäus Hochhaltinger, bezeichnet mit 1697. Ein niedriger Zubau im Norden stammt von 1717. Die Fassade ist durch Pilaster gegliedert. Zu den weiteren Merkmalen zählen das Kranzgesims, ein Rechteckportal, Rundbogenfenster und ein steiles Schindelzeltdach. Innen ruht eine Flachkuppel auf geknickten Eckpilastern. Von Anton Mayr stammen die mit 1832 bezeichneten Wandgemälde.
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ObjektID: 75881

Standort
KG: Großnondorf

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Ortskapelle Kleinhaslau
ObjektID: 75883

Standort
KG: Kleinhaslau
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ObjektID: 54864

Standort
KG: Lugendorf
Die Ortskapelle am Rande des Angers von Lugendorf ist ein schlichter Bau von 1829, mit eingezogener Rundapsis und Flachbogenfenstern. Der Dachreiter wird von einem holzschindelverkleideten Zwiebelhelm bekrönt. Der Innenraum verfügt über eine Holzdecke. Zur Ausstattung zählen ein nachbarocker Holzaltar aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit barocken Figuren der Maria mit Kind, flankiert vom Gottvater, dem auferstandenen Christus und Engeln.
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ObjektID: 55033

Standort
KG: Moniholz
Die Ortskapelle hl. Leonhard in Moniholz ist ein schlichter Bau von 1777 mit eingezogener Rundapsis. Ihr Dachreiter wird von einem Spitzhelm bekrönt. Der Innenraum ist flach gedeckt. Er beherbergt ein flaches Altärchen, flankiert von barocken Engelfiguren, das im späten 17./frühen 18. Jahrhundert angefertigt wurde. Eine spätgotische Figur hl. Anna Selbdritt wurde im frühen 16. Jahrhundert angefertigt. Die Kapelle verfügt außerdem über mehrere barocke Figuren: aus dem 18. Jahrhundert Maria Immaculata, Schmerzhafte Muttergottes, Christus an der Geißelsäule und eine mit 1717 bezeichnete Figur des hl. Florian. Eine Figur des hl. Martin stammt aus dem 19. Jahrhundert.
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ObjektID: 55568
Sallingberg 1
Standort
KG: Sallingberg
Der Pfarrhof von Sallingberg ist ein schlichter, mehrfach umgestalteter, 1672 erweiterter Bau. Er beherbergt eine Figur der hl. Thekla aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 55569

Standort
KG: Sallingberg
Die auf einer Anhöhe im Norden von Sallingberg gelegene Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer ist eine romanische Chorturmkirche mit barockem Turmaufbau, die 1820 nach Osten erweitert wurde. Ihr viergeschoßiger Chorturm erhebt sich über einem quadratischen Unterbau. Der achteckige barocke Aufbau von 1764 verfügt über Obeliskenaufsätze, Stuckbandgliederung, abgesetzte Rundbogenfenster und einen Glockenhelm von 1766. Im Osten ist der Turm durch ein kleines romanisches Rundbogenfenster in Trichterlaibung durchbrochen und im Norden und Osten je durch barock erweitertes Rundbogenfenster von 1752. Das romanische Langhaus mit stark geböschten Mauern wurde mehrfach durch Renovierungen verändert und im Jahr 1820 um etwa sechs Meter verlängert. Es wird durch drei Strebepfeiler von 1879 gestützt. Im Süden liegt eine Vorhalle mit anschließendem, etwas niedrigerem Sakristeianbau und einer schmalem rechteckigen Seitenkapelle, die erstmals 1751/1752 erwähnt wurde.

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Bildstock Gedrehtes Kreuz
ObjektID: 75886

Standort
KG: Sallingberg
Das sogenannte Gedrehte Kreuz am westlichen Ortseingang beim Friedhof ist eine spätgotische Lichtsäule mit gedrehtem Schaft, Tabernakel mit Pyramidendach und drei kielbogigen Öffnungen. Es wurde im frühen 16. Jahrhundert aufgestellt.
Datei hochladen Bildstock Schwedenkreuz
ObjektID: 75887

Standort
KG: Sallingberg
Das Schwedenkreuz im Norden des Marktes besteht aus einem Pfeiler mit Aufsatz, Pyramidendach und Steinkreuz. Der Schaft trägt die Inschrift „B. R. M. 1648“.[2]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sallingberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. lt. Dehio „B. P. M. 1684“
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.