unbekannter Gast
vom 05.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Thalheim bei Wels

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Thalheim bei Wels enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Thalheim bei Wels in Oberösterreich (Bezirk Wels-Land).

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Burgstall der Herren von Aiterbach
ObjektID: 67293
Flur Kirche Maria Schauersberg
Standort
KG: Aschet

Datei hochladen
Wallfahrtskirche, Kath. Filialkirche Mariä Himmelfahrt und Kirchhofmauer
ObjektID: 59597
Schauersberg
Standort
KG: Aschet
Die Wallfahrtskirche Maria Schauersberg wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts an der Stelle einer Kapelle als zweischiffige, spätgotische Kirche mit Choranschluss und Westtürmchen errichtet. Der Hochaltar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts wurde rund 100 Jahre später zum heutigen Gnadenaltar umgebaut und beherbergt ein hölzernes Gnadenbild der Maria mit Jesukind aus dem dritten Viertel des 15. Jahrhunderts.

Datei hochladen
Eisenbahnbrücke über die Traun
ObjektID: 84072
Ascheter Straße
Standort
KG: Aschet
Die 121 Meter lange Eisenbahnbrücke über die Traun wurde 1893 als Teil der Bahnlinie von Wels nach Grünau im Almtal errichtet. Sie besteht aus einem Eisentragwerk auf steinquaderverkleideten Pfeilern mit innenliegender Gleisanlage und außen abgehängtem Gehsteig. Sie verbindet die Gemeindegebiete von Thalheim und Wels.
Datei hochladen Vierzehn-Nothelfer-Kapelle
ObjektID: 111538
Aigenstraße
Standort
KG: Thalheim
Die Kapelle wurde 1679 von Brückenbaumeister Andreas Klom als gedrückt proportionierter Bau über querrechteckigem Grundriss mit profiliertem Traufgesims und geschwungenem Zeltdach errichtet. Die über der gesamten Front rundbogig über Konglomeratsäulen geöffnete Kapelle beherbergt ein Gemälde von Christus mit den 14 Nothelfern.
Datei hochladen Schloss Aigenegg
ObjektID: 38319
Bruckhofstraße 1
Standort
KG: Thalheim
Schloss Aigenegg beherbergte bis 1908 die Brauerei Aigen, wobei der nachfolgende Besitzer einen neuen Dachstuhl samt Turm herstellen ließ. 1955 wurde in der dreiseitigen Anlage eine Schuhfabrik eingerichtet.
Datei hochladen Marienwarte mit Eingangspavillon
ObjektID: 114166
Buchenstraße 10
Standort
KG: Thalheim
Die Marienwarte ist eine 1892 nach Plänen von B. Kunz auf dem Reinberg errichtete Aussichtswarte in unverputzter Ziegelbauweise. Die Warte besteht aus einem fünfgeschoßigen Rundturm in historisierendem Stil einer romantischen Parkburg und einem Eingangsbau, der als eingeschoßiger Pavillon gestaltet wurde.

Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Stephan mit ehem. Friedhof, ehem. Leutpriesterhaus und Portalbau
ObjektID: 59953
Kirchenstraße
Standort
KG: Thalheim
Die gotische Langhauskirche besteht aus einem einjochigen Chor mit 5/8-Schluss aus dem Ende des 14. Jahrhunderts, einem dreischiffigen, dreijochigen Hallenlanghaus aus dem späten 15. Jahrhundert und einem gotischen Turm mit spätgotischem Spitzhelm, wobei die drei Bauteile höhenmäßig gestaffelt liegen. Der Hochaltar stammt aus dem späten 19. Jahrhundert.
Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 71620
Kirchenstraße 2
Standort
KG: Thalheim
Das zweigeschoßige Wohngebäude des Pfarrhofs ist ein Dreiflügelbau aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts. Südlich von ihm befindet sich der zugehörige eineinhalbgeschoßige und langgestreckte Wirtschaftstrakt.
Datei hochladen Musikschule, ehem. Volksschule
ObjektID: 114161
Kirchenstraße 3
Standort
KG: Thalheim
Die alte Volksschule wurde 1914 nach den Plänen des Baumeisters Stefan Warsch errichtet und diente bis 1966 als Volksschule. Der dreigeschoßige, kubische Baublock mit eingezogener Nordostecke wird von einer nachhistoristisch-secessionistischen Gliederung geprägt, wobei das Erdgeschoß gebändert und die Obergeschoße mittels Riesenlisenen akzentuiert wurden.
Datei hochladen Mairhauser-Kapelle
ObjektID: 111388
neben P.-B.-Rodlberger-Straße 54
Standort
KG: Thalheim
Die 1818 gestiftete Kapelle ist ein niedriger Bau über nahezu quadratischem Grundriss mit gekehltem Traufgesims und glockenförmig geschwungenem Zeltdach. Der korbbogig geöffnete Eingang führt zu einem Gemälde aus der Bauzeit, das die Heilige Anna zeigt, die Maria das Lesen lehrt.
Datei hochladen Johanneskapelle
ObjektID: 111386
Sipbachzeller Straße
Standort
KG: Thalheim
Die kleine Kapelle an der Sipbachzeller Straße stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und trägt an der Rückwand ein Gemälde der Heiligen Dreifaltigkeit.

Datei hochladen
Schloss Traunegg
ObjektID: 41106
Sipbachzeller Straße 5
Standort
KG: Thalheim
Die barocke Anlage der 1730er Jahre besteht aus zwei im rechten Winkel zueinanderstehenden, dreigeschoßigen Trakten mit Mansardendächern.
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Ägidius und ehem. Friedhof
ObjektID: 59952
St. Ägydiweg
Standort
KG: Thalheim
Der einfache gotische Langbau aus dem 14. Jahrhundert mit 3/8-Schluss, abgewalmtem Satteldach und Dachreiter beherbergte einen barocken Hochaltar aus dem Jahr 1678, der 1960 nach Weißkirchen verlegt wurde. Heute besteht nur noch eine einfache gemauerte Mensa.

Datei hochladen
Traunbrücke
ObjektID: 114174

Standort
KG: Thalheim
Die Traunbrücke wurde 1901 durch die Brückenbauanstalt Ignaz Gridl aus Wien als Stahltragwerk mit zwei großen Bögen und Fachwerk aus Vertikalstäben in einfachen secessionistischen Formen errichtet. Getragen wird die Brücke von durch mit Granitsteinquader verkleideten Brückenköpfen und mächtigen Mittelpfeilern. Sie verbindet die Gemeindegebiete von Thalheim und Wels.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Thalheim bei Wels  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.